Beiträge von GOETSCHHOFER

    Ja, mir ging es genauso.

    Die Erwartungserhaltung war sehr groß und die Ernüchterung dementsprechend.


    Jetzt kannst du dir vorstellen, wie es jemanden ergeht, wenn er investiert hat und anschließend die Feststellung macht, dass sein Standort gar nicht für ein Kleinwindrad geeignet ist. ;)


    Mit der Investition in ein Kleinwindrad kann man schon einige andere sinnvolle Dinge im Bereich der Erneuerbaren Energien durchführen.


    Im Bereich Blei Batterien kann ich dir leider nicht weiterhelfen.

    Diese sind halt auch eine auslaufende Spezies, wenn man sich die Entwicklung im Bereich Lithium/Ionen etc. anschaut.


    Im Bereich Lithium/Ionen Batterien kannst du dich hier vollumfassend schlau machen:


    https://pvspeicher.htw-berlin.de/

    z. B. Stromspeicherinspektion 2020


    Sonnige Grüße



    Karl

    Servus, Danke deine Nachricht hätte da schon etwas in Aussicht aber noch keine Rückantwort. Du hast anscheinend schon viel mehr Erfahrungen gemacht, da stehe ich noch ganz am Anfang muß noch lernen und planen hätte dies in Aussicht nur weiß ich bis heute nicht wie ich es in meine Bestehende Anlage einbinde Mit freundlichen Grüßen DANKE

    Windrad 800 W

    Type

    800W

    Nennleistung 800 Watt
    Nennwindgeschwindigkeit 12,5 m/s
    Startwindgeschwindigkeit 2 m/s
    Arbeitsspannung 3 x 48 VAC
    Maximale Windgeschwindigkeit 45 m/s
    Nennrotationsdrehzahl 750 r/min
    Windraddurchmesser 1,83 m
    Rotorblätter Material Carbon
    Max. Antriebsleistung 800 W
    Drehzahlregulationsmethode elektronisch
    Stop Methode elektromagnetische Bremse
    Gewicht des Windrades mit Generator
    18 kg
    Einspeisung ins Netz möglich, oder Inselbetrieb
    Prospekt Download

    Hallo Johann,


    ich habe mir die Leistungskurve des SW0.8 deines geplanten Kleinwindrades angesehen.


    Ich bezweifle die Leistung in Watt dieses Windrades zwischen 2 bis 6,5 m/s lt. Leistungskurve.

    Begründung: Der Betz`sche Leistungswert besagt, dass maximal knapp 60 % der Windleistung in mechanische Leistung umgewandelt werden können. Hier sind andere Verluste noch gar nicht berücksichtigt.

    Laut Leistungskurve wäre der Nutzungsgrad-ETA-% bei 2 - 6,5 m/s zwischen 40 - 59 %, was ich erheblich anzweifle.

    Bild-1.

    Diese Diskrepanz kenne ich auch aus der Analyse der Leistungskurve anderer KWK-Anlagen.


    Wie bei PV-Anlagen (1000 Voll-Last-Stunden) rechnet man auch bei KWK-Anlagen in Voll-Last-Stunden.

    Diese bewegen sich so zwischen 400 - 800/1000. Sehr gute auch mehr, je nach Windstandort.


    Bei meiner Varianten-Ertrags-Berechnung-Bild-2 würdest du bei 500 Voll-Last-Stunden ca. 400 kWh (500 x 0,8 kW) Jahresertrag erzielen.

    Dies setzt aber an deinem Standort voraus, dass du mind. 4.380 Nutzbare Windstunden (3 - 11 m/s) mit einem Mittelwert von ca. 5,7 m/s hast.

    Dies entspricht ungefähr dem Windprofil A mit einem Mittelwert der nutzbaren Windstunden (3 - 11m/s) von ca. 5,4 m/s und einem Jahresmittelwert von 3,5 m/s.

    Für mich persönlich ist der Wert Nutzbare Windstunden zwischen 3 und 11 m/s einfach aussagekräftiger.

    Sieht man sehr schön anhand der Varianten Windprofile. Was interessiert mich der Wind von 0 bis < 3m und >11 m.





    Sonnige Grüße



    Karl

    Hallo Johann,

    ich kann mich der Meinung von Maverick nur voll und ganz anschließen.

    Besser ist es in die Planung (=Windmessung) Zeit und Energie zu investieren, als einige Tausend Euro in den Sand zu setzen.


    Um diese "Stranded Costs" bekommst du einige kWp an PV-Anlage.


    Über die technische Einbindung würde ich mir erst Gedanken machen, wenn der Standort für eine Kleinwindkraftanlage überhaupt in Frage kommt. Außer dir sind die Erträge egal und du hast alleine am Drehen des Windrades deine Freude. :)


    Siehe Video ab Min. 3:22: https://www.wsd-windsysteme.de…-sache-bitte-ansehen.html


    Hier kannst du dir einiges an fachlichen Input holen:

    http://energieforschungspark.at/besucher.asp

    Der Energieforschungspark-Lichtenegg-Niederösterreich befindet sich auf einem Hangrücken und hat im Jahresmittel 5 m/s lt. der Präsentation von Hirschl-Kleinwindtagung 2017. Also ein qualitativ hochwertiger Windstandort, besser als die von mir zitierten Standorte Wetterstationen Chemnitz und Schleswig, ca. 4m/s Jahresmittel.


    Interessante Präsentationsunterlagen von der Kleinwindtagung 2017:

    https://www.technikum-wien.at/…afttagung-2017-downloads/



    LG



    Karl

    DANKE für die Antwort möchte meine Anlage mit einen Klein Windrad ergänzen ist mir auch bewußt das es sich nicht wirklich Rechnen (€) wird, aber interessant halt 300 - 500 W Wenn wind okay würde mich schon Freuen. Frage was ist ein Messhunt passend für sunny Island ? . Habe schon was in Aussicht aber bin noch unschlüssig mit installiere. Und der preis ist auch noch nicht fix 1000 Watt maxi 1 m 80 Durchmesser 800 bis 1000 € wahrscheinlich. Habe auch keinen vergleich ob das Günstig oder Teuer ist ?

    Schöne grüße aus Österreich und DANKE

    Hallo Johann,


    mit der Fragestellung Ergänzung der PV-Anlage mit einem kleinen Windrad habe ich mich vor ca. 2 Jahren auch schon sehr intensiv beschäftigt:

    Was kann ein kleines Windrad ergänzend zur Solarthermie und PV-Anlage, vor allem in der Nichtsolaren Zeit (Herbst bis Frühjahr und nachts) an Beitrag zur Energieversorgung eines Einfamilienhauses liefern ?


    Ich habe mir über meine Heizungsteuerung UVR16x2k und einem Windsensor (WIS01) von der Technischen Alternative-Amaliendorf-A, http://www.ta.co.at eine Windmessung auf ca. 8,5 m Höhe (auf Basis 30-Sek. Werte) und aus dieser eine Online-Wind-Ertrags-Simulation für 3 unterschiedliche Windräder programmiert.


    Simulierter Jahres

    Ertrag-2019-kWh

    U-I: 1-kW, 2,6 DM, ETA-25% - 148 kWh

    U-II: 2-kW, 4,0 DM, ETA-25 % - 367 kWh

    U-III: 2-kW, 4,0 DM, ETA-20 % - 294 kWh


    Du kannst dies auch mit einem RSM610 (kleine Regelung ohne Display, Preis ca. Euro 200,--) umsetzen. Wenn du das ganze in einem Schema auch noch online visualisieren möchtest, so benötigst du zusätzlich ein CMI Euro 170,--.

    Der Windsensor kostet ca. Euro 50,--.


    Die Qualität des Wind-Standortes ist das Hauptkriterium. Was laienhaft oft als Wind bezeichnet wird, ist windtechnisch überwiegend nur eine Brise.

    Mit Qualität des Standortes ist dauerhafter Wind mit Jahresdurchschnittswerten mit mindestens 4 - 5 m/s gemeint.

    Der nutzbare Wind startet bei Windrädern erst bei 2,5 - 3 m/s und geht bei Kleinwindrädern bis ca. 11 m/s.


    Ich hatte an meinem Standort 2019 zwar 5.643 Wind-Std., aber im Jahres-Mittel nur 2,3 m/s und von den 5.643 Wind-Std. waren die nutzbaren Wind-Std. zwischen 3 - 11 m/s auch nur 1.429 Std. (Mittelwert 5,1m/s).

    Der Mittelwert der nutzbaren Windstunden ist an meinem Standort o.k., aber die jährlichen nutzbaren Wind-Std. betragen nur ca. 16 % der Jahres-Stunden und damit ist zumindest laut Simulation kein vernünftiger Jahres-Ertrag zu erzielen, welcher in Relation zu einer Investition von 3 - 5.000 Euro steht.


    Da ich auch schon Windertrags-Simulationen von anderen Standorten durchgeführt habe, anbei einige Vergleichswerte welche meines Erachtens sehr schön zeigen, welche Qualität Windstandorte im Norden aufweisen.

    Daten sind 10-Min.-Mittelwerte von Wetterstationen vom Deutschen Wetterdienst:



    Parameter für Simulation: Windrad: 1,0 kW, 1,25 m DM, 2,5 - 11 m/s, ETA: 25 %

    Daten 2010 Nutzb. Wind-Std. Mittelwert Simul. Jahres-

    Wetterstation: 3 - 11 m/s m/s Ertrag-kWh

    ID-2115-Helgoland-Düne: 7.830 Std. 8,0 4.015 kWh

    ID-4466 Schleswig: 4.676 Std. 3,9 757 kWh

    ID-3032 Lyst auf Sylt: 7.535 Std. 7,0 3.251 kWh

    ID-853 Chemnitz: 4.380 Std. 4,1 1.055 kWh



    Hast du eine Leistungskurve deines geplanten Windrades ? Technische Parameter ?


    Wenn du mir die technischen Daten per PN sendest, so könnte ich dir zumindest eine theoretische Leistungskurve berechnen. Siehe Screenshot.



    Schöne Grüße aus dem

    Salzkammergut




    Karl

    Hallo DF2QY,


    ich mache seit einigen Jahren einiges mit dem CMI, UVR16x2k, RSM610 und Verbindung zu Smartfox-Pro über Modbus TCP/IP, schalte in meinem Schema die PV-Überschuss-Verwertung für die 2 5-kW-Heizstäbe ein/aus. Weiters visualisiere ich im Schema alle Werte aus dem Smartfox Pro.

    Interessanterweise ist der Port 1502, welchen Kostal für den Plenticore benützt in der Standardliste nicht angeführt.

    Es ist offenbar ein freier Port. Warum die den Standardport 502 nicht verwenden, verstehe ich nicht.


    Bei der PV-Überschuss-Verwertung für Wärmepumpe oder Heizstab nützt dir aber primär die PV-Leistung nicht sehr viel, da brauchst du den Überschuss-Wert am Einspeisepunkt.


    https://de.wikipedia.org/wiki/…er_standardisierten_Ports


    502 TCP UDP asa-appl-proto, Protocol inoffiziell
    502 TCP UDP Modbus, Protocol inoffiziell


    LG



    Karl

    Hallo luckymaa,


    hast du dem WR eine fixe IP-Adresse zugewiesen ?


    Bei der Auswahl WR gibt es einen eigenen Parameter für Kostal Plenticore =KOSTAL PLE.

    Eventuell den SF PRO mit den rechten beiden Pfeiltasten neu starten (5 - 10 Sek. gedrückt halten), anschließend blinkt er und verbindet sich neu.



    LG




    Karl

    Und der Kellerheizkörper hat am Morgen u. am Abend die Energie ins Haus gebracht, die zu gering war um die Speicher zu laden. "Nichts" sieht anders aus.

    Ob es da kalt ist oder so warm wie jetzt spielt da keine große Rolle.

    Und natürlich freu ich mich auch auf die Energie der PV.

    Schön!

    Gemeinsam sind sie stark. War schon immer meine Meinung.


    :)

    Hallo luckymaa,


    ich schließe mich hier der Meinung von hinundher an, wenn du nicht auf A=Automatik stellst, kann der Analogausgang nicht funktionieren.

    Das Thema Priorisierung Batteriespeicher und Heizstab hatte ich bereits vor ca. 1 Jahr mit Dafi telefonisch geklärt, rein aus Neugierde. Ich habe noch keinen Batteriespeicher, da ich auf den fahrenden Speicher warte. :)

    Laut telefonischer Info ist der der Regelwert auf ca. -100 W oder -200 W zu stellen, damit die Batterieladung Vorrang hat und der Heizstab nicht Energie aus der Batterie zieht. Vor allem bei schnellem Ertrags- oder Lastwechsel.

    D. h. alles was nicht in den Speicher geht müsste dann bis auf den Zielwert -100 W Überschuss-basiert auf den Heizstab laufen.


    Probier dies mal aus und stelle uns die Screenshots hier ein. Würde mich brennend interessieren, wie bei Änderung der Parameter der Heizstab arbeitet.


    Die gelb markierten Werte in meinem Energieschema habe ich mir über Modbus TCP/IP über das CMI (Controlling und Monitoring Interface) in das Schema meiner Heizungsregelung UVR16x2 von der Technischen Alternative geholt.


    Eine zusätzliche Frage habe ich noch: Hast du den PT 1000 korrekt angeschlossen und positioniert, da ich in dem Screenshot keinen Temperaturwert sehe ?



    Sonnige Grüße




    Karl