Beiträge von Bastel

    Ich habe auf meinem Haus 8,64 kWp und mein Speicher hatte im ersten Jahr bei einer Erzeugung von 6300 kWh 350 kWh Verlust. Das macht einen Wirkungsgrad von 94,5 Prozent.


    Da könnte man genauso gut sagen: "In Deutschland wurden in 2018 527.000.000.000 kWh Strom verbraucht. Mein Speicher hatte 350 kWh Verlust. Das macht einen Wirkungsgrad von 99,99999993 Prozent."


    Klingt unsinnig? Ist es auch - genau wie der Zusammenhang zwischen Gesamterzeugung einer PV-Anlage und Speicherverlust ;)

    Jorch sehr gut erklärt, besser hätte man es nicht sagen können.


    Bin gespannt, was beim Versuch herauskommt! Was für ein Generator ist es denn, so ein neuer mit Inverter? Ich bin nicht sicher, ob die auch bidirektional laufen können und somit das Schleppmoment des Motors überhaupt zum Tragen kommt. Einen Versuch ist es wert. Ich würde aber auch vermuten, dass die Netzprüfung des Wechselrichters fehlschlägt wegen zu großer Schwankungen bei Frequenz und Spannung und wegen nicht netzkonformer Impedanz.


    Hi Daniel,


    ob der Multiplus 500 ins Netz einspeisen kann (und darf --> Netzschutz), weiß ich leider nicht, wahrscheinlich eher nicht. Er könnte aber, wie von dir skizziert, ein Inselnetz bereitstellen, über das man die Grundlastverbraucher laufen lässt. Bei Batterie-Strommangel kann er dann sogar das Netz durchschalten. Eigentlich auch eine ziemlich elegante Lösung für einen Grundlastspeicher, wenn auch komplett anders als meine vorgestellten Varianten!


    Ansonsten siehst du das alles richtig. Eine Zeitschaltur wäre so das Minimum, um wirklich nur tagsüber mit Ladegerät zu laden und nachts mit PV-Wechselrichter zu entladen. Mit einer smarten Steckdose (z.B. Homematic oder auch über die Fritzbox gesteuert) kann man sich auch bequem an den Sonnenauf- und -untergangszeiten orientieren.


    Viel besser wäre natürlich Messen-Steuern-Regeln, indem man die aktuelle Erzeugung und den aktuellen Verbrauch mit berücksichtigt, aber das ist ist halt aufwändiger.

    Da bleibt nichts über das in einen Speicher gehen könnte.

    Sorry, hier im Forum gibt es Erfahrungsberichte von ~30kWp Anlagen, wo sich eine Batterie sehr wohl lohnt. Wenn Du das nicht glaubst, bitte, aber diese Debatte gehört hier nicht hin.


    Die Frage hier war lediglich, ob eine Batterie auch für den besonderen Fall einer Strom-Heizung mit dem daraus resultierenden doch recht besonderen Lastenprofil auch Kosten sparen würde. Meiner Meinung müsste sie das, aber nur wenn die Anlage dafür groß genug ist. Für den Thread-Ersteller sind wir uns ja einig: Das wäre sie hier nicht. Also ist es für ihn am besten, das Dach vollzumachen und so mitzunehmen, was geht. Billiger und müheloser als eine totale Sanierung der Heizanlage ist das auf jeden Fall. Oder glaubt hier jemand ernsthaft, dass man für die Kosten einer hier maximal drauf passenden 9kWp-Anlage die Elektroheizung ersetzen könnte?


    Jede durch die Batterie geschobene kWh kostet um 40-50 Cent, da beißt die Maus keinen Faden ab. Wenn die Alternative ist, den Heizstrom für 22 Cent vom Versorger zu beziehen, KANN deshalb ein Stromspeicher im Vergleich dazu gar nicht wirtschaftlich sein.

    Also ich versuchs mal, denn ich knobel ja gerade an einem ähnlichen Fall.


    18.000 kWh Strom. Bei Stromkosten von ca. 22 Cent für E-Heizungen sind das 3.960 €.


    Du baust 30kWp, die generiert ca. 27.000 kWh. Nimm 30% Eigenverbrauch an und hast Du davon 6.000 kWh abgezapft und gespart, also ca. 1320 €. Es bleiben 12.000 kWh bzw. 2640 € an Stromkosten. Als Einspeisung bekommst Du 21.000 kWh vergütet, also ca. 2.100 €. Die Anlage ist nach ca. 14 Jahren amortisiert, es bleiben 530 € Stromkosten.


    Mit 30 kWp kannst Du auch an einem Wintertag eine 13,5 kWh Batterie vollbekommen. Bei dem o.a. Jahresverbrauch werden durchschnittlich ca. 50 kWh pro Tag/Nacht verbraucht, im Winter also eher doppelt. Du kannst mit der PV am Tag ca. ca. 50 kWh abdecken plus 13 kWh in der Nacht aus der Batterie. Also etwa eine Eigenverbrauchsquote von 66%.


    Hier geht's doch schon mal los mit der Milchmädchenrechnung. In den drei kältesten Monaten, wenn die meiste Wärme benötigt wird, generiert eine gut laufende 30 kWp-Anlage durchschnittlich nicht mal 30 kWh pro Tag. Wo sollen da 50 kWh + 13 (+ Verlust) für den Speicher herkommen?


    Oder anders herum gerechnet: In der Haupt-Heizperiode, wenn der Löwenanteil der 18.000 kWh benötigt wird, erzeugt eine 30 kWp-Anlage gerade mal 6.000 kWh (laut PVGIS mit wohlwollenden Parametern). Wie um alles in der Welt soll so eine Eigenverbrauchsquote (du meinst wahrscheinlich Autarkie) von 66 % zustande kommen??


    Die Rechnung geht leider vorn und hinten nicht auf, und ein Speicher macht das kein Stück besser, im Gegenteil. :/

    Elektroheizung und Stromspeicher: da wäre es vermutlich effizienter, gleich mit Geldscheinen zu heizen :lol::ironie: außerdem nachhaltiger, weil die Scheine wegen Geldschwemme endlos nachgedruckt werden.