Beiträge von Wade

    Wie viel kostet das Lithium pro Auto? im Tesla 100kWh Akku sind 12-15kg drin, das sind bei 12000$/t nichtmal 200€. Was würde es kosten die Umweltschäden einzudämmen? Wenn sich dadurch der Lithium Preis verdoppeln würde, würde das bei nem Tesla auch nicht jucken wenn man 200 oder gar 500€ mehr ausgeben muss...


    Was kostet es denn Lithium aus Meerwasser zu gewinnen? Da sind im Bereich von 1-2g pro m³. Mit dem Entsalten Wasser könnte man auch großangelegt Bewässerungsprojekte anfangen...

    So in Frankreich werden jetzt wohl die (Un)kosten des Atomstroms zu 100% sozialisiert ... naja eigentlich war es ja schon so. Na da wird man gespannt sein dürfen wie Macron die Gelbwesten "beruhigen" will bei immer leerer werdenden Kassen ... Wieder ein Konjunkturprogramm zu Lasten der schmalen Schultern.

    Gruß Matthias

    Hast du da einen link dazu? Google Suche ergab keinen Treffer.

    Nein, ich meinte eher wie schädlich Nitrat ist, vor allem bei Kleinkindern. Bei Feinstaub & NOx gibt es eigentlich keinen Grenzwert ab dem es als ungefährlich gilt, da ist jedes mg zu viel und schädigend, egal welches Alter.

    Nitrat dagegen ist für alle älter als 6 Monate auch in großen Konzentrationen nicht oder nur kaum schädlich. Man kann sich davor auch schützen indem man sich ausgewogen Ernährt. Im Salat & Gemüse sind ja weit über die 100fachen Nitrat Konzentrationen als im Trinkwasser, aber die enthaltenen Stoffe schützen den Körper gleichzeitig vor den schädlichen Auswirkungen von Nitrit & Nitrosamine.

    Wer Fleisch oder gar gegrilles isst, nimmt direkt Nitrite & Nitrosamine auf. Deswegen beim Grillen immer auch Salat dazu essen, und/oder Senf (!) (einfach mal danach googeln)

    Das hier ist ganz interessant:

    https://www.swr.de/buffet/lebe…=257304/42z3z6/index.html


    Ich finde grad keine Aussagekräftigen Zahlen wie stark das Wasser wirklich belastet ist. vom UBA heißt es nur: 28% der Brunnen liegen über 50mg. Ich denke die allermeisten davon liegen nur knapp darüber, die wenigsten werden wirklich über 100mg liegen (reine vermutung von mir, wer Zahlen hat kann die gern posten).

    Der Nitrat Grenzwert pro Tag liegt bei ca 260mg (3,7mg/kg Körpergewicht). Die durchschnittliche Nitrataufnahme liegt bei 50-160mg. Selbst wenn nun im Trinkwasser 100mg wären würden im Durchschnitt die Tagesgrenzwerte eingehalten werden, bei denen absolut keine Gefahr für die Gesundheit besteht (ist zwar etwas Milchmädchenhaft aber ich hoffe man versteht auf was ich hinaus will)

    https://www.kern.bayern.de/wissenschaft/176454/index.php



    Dann finde ich die Berichterstattung einfach zum kotzen. Ich denke jeder hier wird vermuten Nitrat kommt nur vom Güllefahren. Bei jedem Bericht dazu sieht man ein Güllefaß das Gülle in hohem Bogen durch die Luft schleudert (was im übrigen schon seit 3 Jahren verboten ist). Nitrat kommt aber durch jegliche Stickstoffdüngung bzw Stickstoffeintrag. Dabei auch Mist, Kunstdünger, Leguminosen, Bakterien usw...

    Es ist eben NICHT nur die Viehhaltung daran schuld. Besonders der Sonderkulturen (Gemüse/Salat etc) Anbau bringt starke Stickstoffüberhänge.


    Was die Landwirtschaft aktuell schon an Auflagen und Reglementierungen einhalten muss, kann sich ein normaler kaum noch vorstellen. Und einige Landwirte (vor allem die ältere) kommen damit überhaupt nicht klar. Da geht das weiterhin seinen altbekannten trott, getreu nach dem Motto: Viel Hilft viel

    Vor allem die größeren, moderneren Betriebe sind viel eher drauf hinaus die Grenzwerte einzuhalten, falls es da zu Überschreitungen kommt geht das richtig ins Geld. Beim kleinen Nebenerwerbler wird häufig ein Auge zugedrückt, und falls doch sinds halt paar hundert € Strafe/Sanktion und fertig ists. Gerade die ach so dollen Kleinbauern sind meist die größten Schlappsäue...

    Die Änderungen der letzten Düngeverordnung sind noch gar nicht in der Praxis angekommen, die Bauern sollen irgendwas einhalten ohne dass es konkrete Ziele/Vorgaben gibt. Und gleichzeitig heißt es: Die alte (also aktuelle) Düngeverordnung bringt nichts, wir müssen weiter verschärfen.


    Und das ganze nur weil einige Brunnen 5mg Nitrat zu viel haben die aber in keinster Weise Gesundheitsgefährdent sind. Aber jeder Denkt das Grundwasser ist ne einzige Giftbrühe (überspitzt ausgedrückt)



    btw hab ich nun schon desöfteren von einem Grenzwert von 10mg/l Wasser für Säuglinge gehört. Wer da auf Nummer sicher gehen will, sollte sich vielleicht heute schon Mineralwasser ausm Supermarkt fürs baby kaufen und kein Leitungswasser verwenden...

    Ich seh es so:

    Nawaro Biogasanlagen haben gegen Wind & PV eindeutig verloren. Da werden seit einigen Jahren quasi keine neuen mehr gebaut. Die anfänglichen Gründe waren gut, nach wegfall der Pflicht-Stillegungen war es eine Möglichkeit die 10% aus dem Nahrungsmittelproduktions-Sektor zu entfernen und sinnvoll zu verwerten (damals war der Getreidepreis auf Talfahrt, 8€/dt Getreide, es wurde angedacht es anstelle von Holz zu verheizen). Auch war/ist es eine gute Förderung des ländlichen Raums.

    Aber aus heutiger Sicht hat es Biogas nicht geschafft bei den Kosten mit PV & Wind mitzuhalten, es macht keinen Sinn Millionen von ha mit Mais/Nawaro anzubaun um dann Strom für 20ct zu erzeugen, wenn man auf der gleichen Fläche den 10Fachen Strom mittels PV für 4ct herstellen kann.

    -> In den nächsten Jahren werden PV Freiflächenanlagen boomen. Da ist quasi die Kraftwerksparität erreicht. Auf der Fläche die heute für Biogas verwendet wird, kann genug Strom für die Versorgung Deutschlands erzeugt werden (locker 1000TWh). Diese Solarparks sind dann sowiso aus der landwirtschaftlichen Nutzung genommen und werden nur extensiv genutzt/gepflegt.

    Danke, wenigtens einer der sachlich und vernünftig Argumentiert. Ich kann gerne am Ende vom Jahr das Thema nochmal auffrischen, ich bin mir sicher dass hier dann die Nitratwerte auf wundersame weise nicht mehr über den Grenzwerten liegen...

    Vermutlich heißt es dann in den Medien: Wasserwirtschaftsamt unter dem Druck der Bauernlobby zusammengebrochen, es darf weiterhin überdüngt werden.

    (und das bei uns in einer Region in der Gülle & Mist, generell Nährstoffe sehr teuer gekauft werden müssen. Da schmeißt keiner absichtlich zu viel hin weil das richtig ins Geld geht bei eh schon sehr knappen Deckungsbeiträgen).



    Es gibt auch sicher Landkreise wo wirklich regelmäßig zu viel Gülle ausgebracht wird. Wo die "Entsorgung" der Gülle 20-30€/m³ kostet ist das eher ein Problem, die sparen sich damit richtig Geld...