Beiträge von Henning_PV

    Ich denke mal bei jedem Autofahrer ist das Fahrprofil ein wenig unterschiedlich und nicht ohne Grund gibt es z.B. AC UND DC Ladestationen.

    Bei mir sieht das folgendermaßen aus: 35.000km im Jahr ausvorwiegend beruflichen Gründen. Geladen wird zu >90% mit 4.8KW - mehr als schnell genug bei MEINEM Profil. Vermutlich würde auch 3KW locker bei mir reichen.

    Ab und zu (<10%) geht es an den 150KW Schnelllader wenn die Strecke länger wird zum zwischenladen. Wünschenswert wäre hier auf jeden Fall in Zukunft 350KW Ladeleistung, das wäre bei meinem Profil besser als z.B. 11KW AC zu bekommen (aber 11KW wird natürlich Standard werden in Europa...).

    sreukauf : Ich empfehle unbedingt aufgrund der ungeklärten Lage bzgl Schädlichkeit von elekotromagnetischen Feldern

    a) das Dachgeschoß mit 1mm geerdeten Stahlplatten abzuschirmen oder alternativ die PV Anlage wieder abzubauen

    b) einen Aluhut aufzusetzen

    c) darüberhinaus sollte der Elektroherd wieder durch ein Holzfeuer ersetzt werden


    Wenn a oder b oder c nicht zutreffend sein sollte kannste mir bitte gerne basierend auf Fakten erklären, wo der Unterschied zwischen Strom und elektrischen Feldern im Auto und im Haus ist. PS: Dem Feld im Haus aus der PV Anlage bist du die ganze Zeit solange die Sonne scheint ausgesetzt, also z.B. 12 Stunden am Tag. Ich vermute mal, Du wirst meistens nicht 12 Stunden am Tag Auto fahren. Und die Dosis ist ein Produkt aus der Feldstärke und der Zeit falls Dir das etwas sagt.

    Hinweis: Ein Auto wird vor der Zulassung für den Markt umfangreichen Tests auf elektromagnetische Verträglichkeit ausgesetzt. Die Felder im Inneren des Autos sind sehr genau bekannt und vermessen und sie halten definitiv die seit >20 Jahren geltenden gesetzlichen Vorschriften ein.

    Siehe auch https://de.wikipedia.org/wiki/…#Gesetzliche_Bestimmungen

    Daran ist überhaupt nichts neu oder unbekannt. Strom ist Strom, egal ob im Auto oder im Haus oder sonstwo.

    Bei deiner PV Anlage kannst Du dir da nicht so sicher sein was die abstrahlt, denn ich denke Du hast sie nicht selber vermessen oder von einem Profi vermessen lassen. Ich persönlich halte das für unproblematisch, da es "nur" um 400-600Volt geht und um Gleichspannung und weil der Wechselrichter eine CE Zulassung hat.

    Basierend auf Fakten ist es aber so, daß Du dir über deine PV Anlage viel mehr Sorgen machen solltest als über das Auto.

    Und W-LAN, Internetanschluß und ein Handy solltest Du auf keinen Fall mehr benutzen, wenn Du Sorge hast, daß Dein Elektroauto zu viel elektromagnetische Abstrahlung hat. Ich rede hier über Meßwerte die objektiv vorhanden und nachprüfbar sind. Wenn Du über Fakten reden möchtest können wir das gerne weiter tun und ich werde mich bemühen in meinen weiteren Posts weniger Ironie zu verwenden und mehr Fakten.

    Wenn es nur um Deine Gefühle und Dein Glauben geht und Du keinerlei faktisch nachweisbare Argumente hast, dann bin ich raus aus der weiteren Diskussion.

    Hallo sreukauf,

    Du meinst es gibt keine Lanzeitstudien darüber wie sich elektromagnetische Felder auswirken?

    Ich muß dir sagen, daß die Elektrotechnik seit mehr als 100 Jahren im Einsatz ist falls Dir das noch nicht bekannt sein sollte. Spätestens seit den 1950er Jahren gibt es umfangreichste medizinische Studien über Auswirkungen von elektromagnetischen Feldern. Ich habe mir sagen lassen, es gibt seit ein paar Jahren elektrisch angetriebene S- Bahnen und Straßenbahnen die eine erheblich größere Antriebsleistung haben, mit höheren Spannungen und Strömen und damit Feldern arbeiten als jedes Elektroauto erzeugen wird. Ein paar der Insassen haben Gerüchten zufolge bereits ein paar Jahre überlebt.

    Das sind mal für jeden Menschen sehr einfach nachzuvollziehende Fakten auf die man bei 60 Sekunden nachdenken eigentlich auch selber kommen könnte, oder?

    Den Rest kommentiere ich nicht weiter, kein Lust...

    Lieber Wend

    wenn man versucht eine Schraube mit einem Hammer oder einen Nagel mit einem Schraubenzieher in die Wand zu bringen, dann funktioniert das nicht besonders gut.

    Du versuchst mit den Methoden der Philosophie Fragen der Innovation und der Wirtschaft zu ergründen - funktioniert - naja nicht wirklich. Wenn Bertha Benz https://de.wikipedia.org/wiki/Bertha_Benz die Frage gestellt hätte, was passiert, wenn nächstes Jahr jeder zweite Deutsche ein Benzinauto kauft, dann wäre man zum Schluß gekommen, daß es dafür nicht genügend Tankstellen, Parkplätze und Straßen gibt. Wenn man vor 15 Jahren die Frage gestellt hat was passiert wenn in einem Jahr sich alle ein Smartphone kaufen, dann wäre man zum Schluß gekommen - geht nicht, das Mobilfunknetz bricht dann sofort zusammen.

    Die Frage was passiert wenn alle das ohne Änderung sonstiger Parameter machen, kommt bei 95% der Innovationsthemen zum Schluß: Geht nicht.

    Dein Frage (umgewidmet von Hrmacht also keinen Sinn.

    Wenn man jedoch die Frage stellt, was passiert wenn innerhalb von 15 Jahren die Produktion von Autos komplett auf Elektroautos umgestellt wird, dann kommt man zum Schluß, daß es ja sogar 30 Jahre dauert bis 90% aller Verbrenner verschwinden, weil es ja eine installed base gibt. Und wenn man die Frage stellt, kann man die Stromerzeugung und Verteilung in 30 Jahren dafür umstellen kommt man zum Schluß - ist total technisch easy und wirtschaftlich keinerlei Problem.

    Wenn ich mir die Frage stelle: Willen ich persönlich das weiterhin ein Teil meiner monatlichen Ausgaben z.B. nach Saudi Arabien geht und das ich Öl zu CO2 verbrenne, dann komme ich persönlich zum Schluß - will ich nicht - insbesondere aufgrund des kategorischen Imperativs https://de.wikipedia.org/wiki/Kategorischer_Imperativ . Das aus verschiedensten Gründen nicht alle Menschen das gleich tun können oder wollen, verstehe und akzeptiere ich. Was Du selber willst, kannste bitte selber entscheiden. Versuche aber bitte keine Probleme zu erfinden oder zu konstruieren, die defacto nicht existieren.

    Das Bundesland NRW ist ein tolles Beispiel dafür was passiert, wenn man versucht ein totes Pferd weiterzureiten.

    Wenn Kohle tot ist, dann ist Kohle tot. Der Kohlepfennig und die Nachfolger waren ein absolutes Hindernis dafür Industrien sterben zu lassen die sowieso am Ende waren. Geldverschwendung. Viel intelligenter ist es Geld in den Aufbau der neuen Technologien zu stecken und dafür zu verwenden Leute neu auszubilden in Berufen die in Zukunft gefargt sind.

    Das Ende der Kohle- Dampfkraftwerke hat nichts mit Politik zu tun, sondern mit technischen Fortschritt. Wenn Dampflokomotiven am Ende sind, weil Herr Diesel den Diesel erfunden hat und Herr Siemens anfängt Elektrolokomotiven baut, dann macht es keinen Sinn mehr am Bau von Dampflokomotiven festzuhalten. Und noch idiotischer ist es Steuergeld in die Erhaltung von Arbeitsplätzen im Dampflokomotivenbau reinzustecken.

    Das hat auch überhaupt nichts mit Deutschland zu tun. Das sind Fakten überall auf der Welt.

    Kohle ist in England bereits mausetot. In den USA usw sterben die Kohlekraftwerke aus wirtschaftlichen Gründen, egal was der Präsident sagt oder will.

    Fakt ist darüberhinaus, daß in der Herstellung von Windenergieanlagen sehr sehr viele Arbeitsplätze neu in Deutschland geschaffen wurden und wir einen extrem hohen Exportanteil haben.

    Liebherr verkauft weltweit Kräne die beim Aufbau der WKA verwendet werden. Schaeffler baut Lager die weltweit und von sehr vielen Herstellern verwendet werden in WKA. Siemens Gamesa gehört zu den TOP3 der weltweiten WKA Hersteller. Usw usw.

    Natürlich tut es immer weh, wenn man persönlich von Strukturwandel betroffen ist - ich spreche aus persönlicher Erfahrung. Umso besser ist es, wenn man sich dann neuem zuwendet was nicht einfach (auch für mich persönlich) ist / war.

    Früher, früher war alles besser? Ist bei Lichte betrachtet meistens Unsinn.

    Ein Hybridantrieb aus Oberleitungsbetrieb und Akku von Siemens.

    Ein Standard Elektotriebwagen der heute in sehr großen Stückzahlen in Europa gebaut, verkauft und eingesetzt wird.

    Erweitert um einen Akku mit dem man bis zu 80km ohne Oberleitung fahren kann.

    >500KWh Akku mit 15 Jahren Haltbarkeit im Dauerstreßbetrieb bei der Bahn ( https://de.wikipedia.org/wiki/Lithiumtitanat-Akkumulator )


    Das Modell ist sehr sicher in großen Stückzahlen kurzfristig lieferbar weil es kaum eine Veränderung zum bisherigen Standardmodell ist.

    Und die Mitbewerber von Siemens wie Stadler und Alstom wären ja doof wenn sie dieses Konzept nicht bald auch kopieren.

    Selbst wenn die Strecke länger ist oder aufgrund von Topologie und Wetter 90km nicht reichen kann man immer mal ein Stück von 10km Oberleitung bauen um zwischenzuladen oder noch viel einfacher in den Bahnhöfen im Stand nachladen.


    https://tvthek.orf.at/profile/…ebetriebenem-Zug/14548055


    Gibt es jetzt noch einen Grund Dieseltriebzüge bei Neuanschaffungen auszuwählen? Ich denke nicht.

    Annahmen:

    a) Bei kleinen Anlagen von Privatleuten / Eigenheimbsitzern und Mietern ist mittlerweile der Overhead (Steuer usw) das größte Hindernis für viele potentielle Kunden.

    b) Bei größeren , gewerblichen Aufdachanlagen ist die Rendite nicht hoch genug für mehr Volumen.

    c) Bei Freiflächenanlagen brauchen wir einfach mehr Ausschreibungen und dann kommt auch mehr Menge.


    -> ich würde mich auf a) und c) konzentrieren, weil das niemanden Geld kostet ( eine gute Lösung für a) vermutlich sogar dem Staat viel Geld / overhead spart)

    a1) Anlagen bis 1KW Einspeiseleistung sind genehmigungsfrei und anmeldefrei und steuerfrei.

    a2) Anlagen bis 10KW sind genehmigungsfrei und steuerfrei, bekommen aber im Gegenzug auch nur noch 5 Cent für die Einspeisung. Diese Anlage rechnen sich vor allem durch den Eigenverbrauch, der dann aber (steuerlich) komplett unkompliziert ist.

    c) mehr Ausschreibungen

    Agora Zusammenfassung des deutschen Kohleausstiegs:

    - Die Vorschläge der Kommission führen bei vollständiger Umsetzung bis 2038 zu einer CO2-Einsparung von etwa einer Milliarde Tonnen CO2. Ohne eine Umsetzung des Kohlekompromisses würden die CO2-Emissionen der Kohlekraftwerke nur langsam sinken.Der Kohlekompromiss reicht jedoch nicht aus, um das deutsche Klimaschutzziel für 2030 sicher zu erreichen. Hierfür braucht es noch erhebliche zusätzliche Maßnahmen, vor allem im Industrie-, Gebäude-und Verkehrssektor.

    - Der Kohlekompromiss rückt den Strukturwandel ins Zentrum und schafft faire Übergangsbedingungen für die Kohleregionen und Beschäftigten. Kernbestandteil des Kompromisses ist es, dass keiner der Beschäftigten ins Bergfreie fällt und die Regionen ausreichend Zeit und Mittel zur Verfügung haben, den Wandel proaktiv zu gestalten. Hierfür soll der Bund 2 Milliarden Euro pro Jahr zur Verfügung stellen was insbesondere in Ostdeutschland auch als Ausgleich für strukturpolitische Versäumnisse seit der deutschen Wiedervereinigung verstanden werden kann.

    - Auch wenn die Kohlekommission 2038 als Enddatum nennt, dürfte der Kohleausstieg letztlich schneller kommen. Denn zum einen benennt der Kohlekompromiss selbst das Jahr 2035 als frühere Ausstiegsoption. Zum anderen bieten die vorgesehenen Überprüfungsdaten 2023, 2026, 2029 und 2032 der Politik die Möglichkeit, einer sich verschärfenden Klimakrise mit weiteren Klimamaßnahmen zu begegnen. Auf Basis des von der Kommission vorgelegten Rahmens ist eine sozial verträgliche Beschleunigung des Kohleausstiegs möglich.


    Details:

    https://www.agora-energiewende…67_Kohlekommission_DE.pdf