Beiträge von michi_k

    Hallo


    In der Schweiz ist halt alles teuer.... 8)
    Bei Deinem Angebot steht ja auch undurchsichtig wenig (Umrechungskurs 40 Eurocent sind 75Rp??), was ist da alles dabei? Anschluss ans Netz, Zähler, Gerüst, Überspannungsschutz??? Denke so rund 35000.- sind fällig für die Komplettanlage, aber bei der Qualität gibt es schon noch Unterschiede.


    Gruss Michi

    Hallo Ian


    Ja, hab schon 2 Stück 15k verbaut. Montage und Inbetriebnahme problemlos..
    Erfahrungswerte: Ja, laufen seit letzten Donnerstag 14.00, störungsfrei:-)
    Mehr findest Du unter Suche hier im Forum.


    Gruss Michi

    Ja, habs jetzt nochmal komplett durchgelesen. Es gibt ja kein abschliessendes, begründetes und zusammenhängendes Resultat... sonst wär die Frage vom Vorredner nicht nochmal gestellt worden.



    Meine Meinung:


    Ich denke das ganze beisst sich ein bisschen. Entweder speise ich mit Phasenwinkel ein, dann habe ich aber nicht fast cosPhi 1... und ich will ja keine Scheinleistung mit Blindanteil produzieren...


    Oder ich speise mit eineren höheren Spannung analog über den Sinus ein. Das ist mit Pulsweitenmodulation und einer Glättung durch Filter sicherlich möglich. Dann fahre ich einfach so hoch bis ich die Nennleistung ans Netz angeben kann.


    Ich muss mal schauen ob ich nächste Woche mal das Obenwellenmessgerät ausreissen kann um es mal irgendwo reinzuhängen.

    Ui, 8 Seiten und noch keine einfache Antwort... ich gebs zu, hab nicht alles durchgelesen, aber es scheint als sei die Frage noch offen....


    Das ganze ist sehr komplex, um alles genau auszurechnen bedarf es eine Physikstudiums;-). Das hab ich nicht, aber ich kann die Sache grob hier beschreiben. Wie genau jetzt der WR einspeist und wie der Netzinnenwiderstand berechnet und genau gemessen wird ist auch egal und hat auf das Resultat auch einen grossen Einfluss.


    Der WR kann wie ein angeschlossener Verbraucher im umgekehrten Sinne angeschaut werden der halt jetzt 4.6kW (und sagen wir mal der Einfachheit halber 20A auf 230V) einspeist.


    Das Netz das hier relevant ist besteht grob gesagt aus einem Netztrafo (vielleicht 16kV->400V/230V) mit einem Innenwiderstand, das 400V Netz bis zum Hausanschluss hat einen Widerstand. Dann kommt noch die Hausinstallation bis zum WR dazu. Dieser Wert variiert in der Praxis zwischen 0.1 und 1 Ohm.


    BSP in einem Netz im dem sonst nix angeschlossen ist: Ein Verbraucher mit 20A und 0.5 Ohm Netzinnenwiderstand macht im ganzen Netz einen Spannungfall von 10V (U=RxI). Genau so sieht es auch bei einem WR aus, nur halt in die andere Richtung. Die 10V teilen sich auf das Netz analog deren Widerstände in den Teilabschnitten aus, das heisst das Netz kriegt vielleicht 2V ab, der Netztrafo 0.01V und die (in diesem Falle schlechte) Hausinstallation den Rest.


    Montiert man den WR jetzt im der Trafostation vom Netzbetreiber speist das Teil nur mit den 0.01V über der Netzspannung ein, mehr geht nicht, dann sind die 20A erreicht.


    Fazit: Generell kann man mit sagen mit welcher Spannung der WR einspeist, man muss die Netzverhältnisse kennen, d.h. den Innenwiderstand am Einspeiseort. Der WR schaut dann einfach das er die Leistung ins Netz bekommt, das heisst er drückt das Netz um die Spannung hoch.


    Ich bin kein Mathematiker, aber so in etwa würde die Formel aussehen.


    Uwr = Unetz + (Pwr/Unetz x Rnetz)


    Unetz ist variabel und wird auch vom WR beeinflusst. Ausserdem ist die Spannung vom Belastungszustand vom Netz abhängig, einzig relativ Fix ist der Innenwiderstand vom Netz. Der Innenwiderstand ist auch nicht rein Ohmisch, aber das führt zu weit...


    Abschliessend und in einem Satz versucht zu erklären:


    Die Spannung am WR ist beim Einspeisen höher als im Ruhezustand, die höhere Spannung ist abhängig vom aus der Leistung resultierenden Produktes des eingespeisten Stromes und des Innenwiderstandes des Netzes.

    Also bei uns hier gaaanz im Süden ist es Vorschrift bei der IB den Isolationswiederstand zu messen. Da kommt man nicht drumrum.


    Hey, PV?Kennich, wo bekommt man den Normenentwurf her?? Wär noch super, bei uns in der Schweiz gibt es noch nicht viel brauchbares...


    Gruss Michi

    Mit kurzschliessen und WR abhängen machst Du alles richtig. Es geht nix kaputt und Du bekommst den "Isolationswert in k- oder mOhm" den Du suchst. Allerdings sollte das Messgerät auch die Spannung liefern die gefordert ist (1000V?).


    Die Methode mit den 2 Voltmetern kannst Du benützen um satte Erdschlüsse zu lokalisieren. Für viel mehr nicht geeignet.


    Gruss Michi

    Es geht hier ja um einen Isolationsmessung, nicht um eine Erschlussüberwachung im Betrieb. Mit Deiner Messung findest Du vielleicht heraus ob der String einen Erdschluss hat und wo der sitzt, aber einen Isolationswiederstand kannst Du nicht bestimmen.


    Und oben hast Du den Vorgang mit Leerlaufspannung beschrieben, da kommt es auch nicht drauf an wie der WR aufgebaut ist.


    Zeichne Dein Gebilde mal auf, dann versuch es zu rechnen. Ich kanns trotz ein paar Jahren Elektrotechnik nicht...


    Gruss Michi

    Retrerni, aber wie will ich die "Spannungsungleichheit" von Messgerät 1 und 2 denn interpretieren?


    Bei einen satten Schluss gegen Erde kann ich die genaue Lage bestimmen, das ist der Vorteil dieser Schaltung...


    ...aber wenn ich ein paar 100kOhm Isolationswiederstand habe, wie will ich dann anhand der Spannungsungleichheit bestimmen ob es jetzt ein Isolationsfehler von 200kOhn der Stelle X ist oder ob es 800kOhm an Stelle Y sind??


    Beispiel: Ich habe 800V Stringspannung (16 Module), das eine Messgerät zeigt 300V an, das andere 500. Jedes hat 1MOhm Innenwiederstand.


    Und jetzt??? Satter Schluss auf Erde zwischen Modul 6 und 7? Vielleicht... hier gibt es zu viele Unbekannte...


    Gruss Michi