Beiträge von chris2207

    Ich kann die ganze Blackout Diskussion nur bedingt nachvollziehen, liegt sicherlich auch daran das ich dort beruflich mit zu tun habe.


    Meine S/N/O/W Anlage hat 13,4 kWp und im Dezember sind 119 kwh vom Dach gekommen, dass ist faktisch nichts. Dabei gab es Tage mit 1,1 kWh und Tage mit 11,1 kWh. Da nützt der beste Akku nix, wenn nichts rein kommt.

    Eingespeist habe ich im Dezember 11,0 kWh, es bleibt somit nicht mal was zum Laden des Akkus übrig.


    Ich habe ein 2,5 kW Notstromaggregat, damit betriebe ich dann Licht und was absolut notwendig sein soll.

    WP habe ich aufgegeben da diese nicht versorgt werden kann. Der Aufwand wäre viel zu hoch.

    Zwei Heizlüfter mit 800 W reichen locker aus 200qm nicht abkühlen zu lassen.


    Aus meiner Sicht PV als Notstrom im Winter ja aber nur für kleine Verbraucher. Mehr ist unrealistisch.

    Danke für die Rückmeldung.

    Ich tendiere auch eher Richtung Süd/Nord, denn im Winter kommt von Nord nicht viel runter und da brauche ich jede kW für die WP. Ost/West ist im Winter auch fast zu vernachlässigen.

    Nur mal zu unserer Anlage, wir haben jetzt in 11 Monaten (Seit April 2020) 12.169 kW erzeugt und 9.110 kW eingespeist.

    4210 kW hingegen aus dem Netz gezogen. Haus wird mit WP beheizt und seit Juli 2020 zwei Wohneinheiten. Passt so mit dem Gesamtverbrauch denke ich.


    Stimmt, es könnten auch 5x4 sein. Ist schon eine Weile her das ich die Leitung verbundelt habe.

    Da muss ich wohl mal messen.

    Es ist aber somit aber kein Problem PV Strom und Wallbox über ein Kabel zu schicken. Ein Autotarif für den Strombezug ist dann eher nicht mehr möglich.

    Wo würdet ihr den in einer Zählerkaskade im Haus anschließen?


    Derzeit ist PV Anlage Haus --> Hausstrom --> WP Strom.

    Hallo Zusammen,


    danke des Forums haben wir eine optimale Anlage auf unser Walmdach bekommen.

    Verbaut wurden insgesamt 13,4 kWp, davon 4.020 kWp je auf Nord/Süd und 2.680 kWp auf je Ost/West.


    nun habe ich noch einen Carport frei 6m x 10m. Dort passen ca. 4 kWp aufgeständert Richtung Süd drauf oder entsprechend mehr gleichzeitig Süd/Nord oder Ost/West.


    Angebunden ist der Carport ans Haus mit 5x2,5. Dort hängt Licht und Steckdosen dran, später eine 11 kW Ladesäule.

    Muss ich für die Solaranlage auf dem Carport noch ein Kabel zum Haus ziehen oder kann ich im Carport einspeisen und die vorhandene Leitung nutzen? Überschuss geht dann über derzeitigen 2 Richtungszähler ins Netz.

    Im bestehenden Haus ist eine Zählerkaskade aufgebaut.


    Besten Dank

    @leolotus

    Weil es nicht zur Energiewende und zum Ausbau der E-Moilität passt.

    Eine Abschaltung an/aus ist alte Weltund passt nicht mehr in die Digitalisierung der Netze.

    Sinnvoll wäre es variable Tarife anzubieten. Wenn ich mit voller Leistung laden möchte, dann kann ich das auch aber zu höheren Kosten. Ansonsten gerne Leistungsreduzierung, nur muss der Akku dann zum Zeitpunkt X so voll sein für die nächste Fahrt.

    Nicht ohne Grund wurde das SteuVerG einkassiert weil es erheblichen Widerstand gab.

    Nur die Netzbetreiber fanden es toll, Schalten ohne Anreize für den Letzverbraucher.


    Wir haben z.B. einen Wärmepumpentarif ohne Sperrzeit. Meine WP ist so kanpp kalkuliert, dass Sie eine Sperrung von 2h zzgl. Wasseraufbereitung nicht mehr aufholen kann ohne Kompofverlust und Mehrverbrauch (Heizstab).

    Ich bin ja auch der Meinung, dass eine Kappung/Reduzierung der Leistung eher im Ladebereich Anwendung finden sollte.

    Es wäre aber besser dies als Anreiz über die Netzentgelte zu machen. Willst du voll Laden, dann zahle dafür ich erlaube es dir, solange das Netz stabil ist. B

    Ansonsten darf ich die Leistung begrenzen, im Gegenzug für geringere NNE.


    Aber so lange PV im Spiel ist, in Verbindung mit einer WP oder auch wenn im Wesentlichen mit PV geladen wird macht es keinen Sinn die Leistung pauschal zu reduzieren. Dann drückt PV voll ins Netz und belastet zusätzlich.

    Mir konnte auch noch kein Netzbetreiber erklären, warum 14-16 Uhr die WP abgeschaltet werden soll. Vor allem nicht im Sommer.


    Besten Dank für die Diskussion!

    Danke für die schnelle Antwort.

    Nun ja, noch ist es ein Entwurf, daher ja auch die Anhörung.

    Noch kann eingegriffen werden.


    Steuerbar heißt Null ode Eins? Oder Regelbar?


    Bei Ladeeinrichtungen macht es ja Sinn, denn dann kann und sollte der Netzbetreiber die Leistung ggf. drosseln können aber WP?

    Da ist es dann ggf. Einfach nur kalt. Oder du e PV drückt voll ins Netz statt damit Warmwasser zu machen.


    Ein Anreiz wird für den Letztverbraucher ja nicht gesetzt, es ist ein Zwang die WP regelbar zu machen. Meine Läuft derzeit mit 480 Watt Leistungsaufnahme, mehr nicht. Wo muss denn da ne Spitze gekappt werden?

    Ich muss gerade zum Referentenentwurf Stellung nehmen.

    Daher frage ich mich ob es nicht das Ende der Zählerkaskade ist?

    So wie ich das gerade lese, sollen Wärmepumpen verpflichtend schaltbar sein. Aber im Verbindungen mit eine PV Anlage macht das keinen Sinn. Im Gegenteil, der Netzbetreiber schaltet ab und dann speist die PV voll ein.


    Und was ist wenn die WP so ausgelegt ist, dass sie 24 h durchlaufen kann? Nach einer Abregung muss sie die Wärmelücke wieder auffangen.


    Es gibt zudem viele Letztverbraucher welche die WP direkt am Haushaltsstrom betreiben ohne Schalteinrichtung. Was wird damit?


    Grüße

    Christian