Beiträge von pvx

    Interessant wäre bei diesen Akkus die Nachrüstung einer EUW und Laden mit "normaler" Ladespannung

    von 2.35V-2.4V. Dann müssten die wesentlich länger durchhalten.

    Ja, DidiD, ganz meine Meinung. Es gibt nichts Gutes außer man tut es.


    Wenn für die üblichen Schläuche kein Platz ist, kannst Du von mir dünnwandige Glarohre bekommen, die nicht dicker sind als eine Elektrode. Stück 1 € + Versandkosten. Du mußt halt genau bohren können...


    Freundliche Grüße

    pvx

    EUW ..... rentiert sich einfach nicht bei einer 100Euro Batterie oder einer alten, ist auch viel zu gefährlich.

    Wenn der Akku dann doppelt so lange hält, lohnt sich die EUW schon. Allein schon weil Du weniger Terz hast eine neue Alte vom Schrott zu holen. Kaufen muss frau/man die nicht. Oft reicht es das Pfand hinzulegen oder eine zu tauschen.

    Was sollte an einer EUW gefährlich sein? Das Durchbohren des Deckels? Das sollte mit Tiefenanschlag gemacht werden, damit die Elektroden nicht angebohrt werden.

    Ich suche nach günstigen Batterien für meine kleine (540Wp) Anlage.

    Am billigsten sind Starterakkus vom Schrottplatz. Sie sollten noch 1,85 V/Zelle haben. Dann können sie mit einiger Wahrscheinlichkeit noch regeneriert werden:

    Wasser nachfüllen, mit einem üblichen Ladegerät oder LR der PV vollladen, eine Stunde gasen lassen und dann Ladespannung senken bis der Akku nur noch schwach gast. So weiterladen bis der Ladestrom nicht mehr fällt - Tage bis Wochen. Alle paar Tage schaukeln.

    Die Ladung mit 2,65 V, die zu dem starken Gasen führt, das die Durchmischung des Elektrolyten bewirken soll, führt eben zur Abschlammung und damit zum unnötig schnellen Tod durch Auszehrung.

    EUW durch eingeblasene Luft ist schonender.

    Das ist bei Starterbatterien natürlich nicht vorgesehen. Im Auto wird der Elektrolyt ja durch "Schaukeln" durchmischt. In Starterbatterien muss man die EUW selber einbauen. Dazu werden die Deckel der Zellen angebohrt und Lufteinleitungsröhrchen eingeführt. Wer sich das nicht traut kauft lieber eine OPz, bei der EUW vorgesehen ist, oder häufiger als eigentlich nötig eine Neue.

    Wer sich traut, kann von mir eine Anleitung erhalten.

    Hi Stefan,


    für die Sicherungen zum Kabelschutz nimm Niederspannungssicherungen z.B. aus der Fahrzeugelektrik. Die Anforderungen daran sind anders und sie sind billiger.


    Ja, um den Akku so lange wie möglich betreiben zu können brauchst Du eben regelmäßige Entsulfatierung und EUW. Siehe mein thread "Lang lebe der Bleiakku. Aber wie?" Alles andere sind faule Kompromisse wegen Unwissenheit.

    Der Aufwand für EUW ist jedenfalls viel geringer als der Wert des Standzeitgewinns wenn Du kein Topmanagergehalt in Ansatz bringst aber mit einer Bohrmaschine umgehen kannst.


    Freundliche Grüße

    pvx

    Hi stefan327,


    leider kann e-zepp einfach nicht an sich halten und beim Thema bleiben.


    Deine Gleichstromkreise brauchst Du nicht zu erden. Ist ja Niederspannung. Aber einen Potentialausgleich über einen Widerstand würde ich zur Verhinderung von elektrostatischer Aufladung schon empfehlen, falls die Erdung nicht schon durch den WR erfolgt. Im Zweifel Widerstand des Gleichstromkreises gegen Erde messen. Sollte < 1 kOhm sein.


    Eine Brandgefahr besteht bei fehlender Erdung nicht. Die Sicherungen wenden den Kabelbrand ab.


    Wenn verschiedene strings unterschiedliche Spannungen produzieren macht das bei Deinen zwei Modulen pro string nichts. Der string, der den Hauptstrom liefert, bestimmt die Spannung. Der andere hilft nur bißchen mit.

    EUW kommt wenn überhaupt ganz ganz zum Schluss.

    Willst Du lieber alle 5 Jahre einen neuen Akku kaufen und auf die Hütte bringen?


    Freundliche Grüße

    pvx

    Bisher habe ich Konversationen gestartet, indem ich unter "Neue Konversation starten" den user nick name des Empfängers der PN angegeben habe. Das ging bei Dir nicht durch - "Ihre Angaben sind ungültig. Bitte überprüfen Sie die markierten Eingabefelder.". Bei Anderen schon.

    Meist starten andere die Konversation und ich antworte.


    Die Bilder, die Du angehängt hast, sagen nichts über den Abstand der Elektroden von einander und vom Gehäuse und über Art, Material und Dicke Art der Separatoren aus. Die kleine Schrift ist nicht lesbar.

    Ich brauche auch das Datenblatt und, wie geschrieben, "eine bemaßte Zeichnung seines horizontalen Querschnitts", sonst muss ich auf Verdacht bohren bzw. den Deckel einer Zelle abnehmen. Du kennst doch angeblich alle Akkus in- und auswändig. :)


    "Immer kühl gelagert" :mrgreen: ist noch nicht mal die halbe Miete. Voll geladen eingelagert? Wie oft und wann nachgeladen? Unter Erhaltungsladung gelagert? Ladungserhaltungsstrom? Aktuell gemessene Kapazität?


    In der Doku willst Du dann sehen, wie man eine Bohrung nach Zeichnung anreißt und ankörnt? :) Wie man ein Loch in den Deckel bohrt ohne die Elektroden zu beschädigen? :) ... und wie man einen Degen einsetzt? :)

    Vielleicht auch noch wie man mit Messer und Gabel ißt? :lol:


    Und "die dazugehörigen Messergebnisse der erfolgreichen Umwälzung" willst Du auch sehen. Was schwebt Dir denn da vor? Ein Filmchen von aufsteigenden Luftblasen? SD-Messung unten und oben im Anlieferungszustand, bei SoC 30% oder bei SoC 50% bei welchem Laststrom, ohne und nach Umwälzung? Nach Vollladung bis SoC 98 %, 99 %, 99,5 %, 99,8 % oder 99,9 %?


    Du willst die Kosten wissen? Für Dich als Wiederverkäufer? :)


    Freundliche Grüße und eine schöne Floßfahrt

    pvx

    Ja, e-zepp, einverstanden. :)


    Leider hast Du den PN Eingang für Nachrichten von mir blockiert. Warum eigentlich?

    Deshalb kann ich Dir die Lieferanschrift leider nicht übermitteln.

    Vorbereitend kannst Du ja mal die genaue Bezeichnung des zu bearbeitenden Akkus übermitteln und eine bemaßte Zeichnung seines horizontalen Querschnitts.

    Ich könnte das auch im Rahmen eines Seminars vorführen, an dem alle Interessierte mit ihren Akkus teilnehmen können. :)


    Freundliche Grüße und viel Spaß auf Deinem Floß

    pvx