Beiträge von dornfelder10

    Soweit ich gehört habe, wird der CT bzw. der Aufbau der Produktionslinie (mit einer komplett neu entwickelten "Pressmaschine") vom US-Staat/-Militär finanziert (Tesla hat letztes Jahr die Ausschreibung für einen "gepanzerten Soldatentransporter" gegen GM gewonnen).

    Gibt es dafür auch nur eine einzige ansatzweise verlässliche Quelle? Oder hat das irgendjemand auf die Bahnhofstoilette geschmiert?

    .

    Nunja, das gilt für einen einzelnen Block ... mit ein wenig Kreativität und Ingeneurs- und Anlagenbaukunst geht das noch deutlich weiter runter ...

    Klar geht da technisch noch viel. Nur müssen sich Investitionen auch lohnen. Und wenn der Tod schon absehbar ist, dann werden die Kraftwerkjungs keine Geld mehr in die ollen Kisten stecken.

    Fassen wir zusammen:


    Der (Braun) Kohleausstieg ist demzufolge nur eine Sterbehilfe ! Ich eurer Rechnung, sollte 2025 es regelmäßig passieren, dass dieser Kraftwerks Typ nicht mehr mitspielen wird können.

    Korrekt.

    Also ich 'ahne' dass dies nicht so kommen wird.

    In 2019 ist die Braunkohleverstromung schon über 20% gesunken. 25 EUR/Tonne CO2 dreht der Kohle heute schon den Hals zu. Es hängt alles vom Zertifikatepreis ab. Wenn der wieder deutlich unter 20 EUR/t fällt dann kann sich die Braunkohle noch lange halten. Bei 25EUR/t ist bis 2025 Schicht im Schacht. Wenns über 30 EUR/t geht dann ist es noch schneller vorbei.

    Minus 6 KKW in D.

    Minus ??? KKW in Frankreich, Belgien etc.

    Die Energiemenge die damit wegfällt kann nicht so einfach ersetzt werden. Aber durch den PV-Zubau wird der BK die "Prime-Time" geklaut. Braunkohle ist in nachfragestarken Zeiten nur geringfügig billiger als Steinkohle und Gas - in Überschusszeiten mit niedrigen Strompreisen (< 3Cent/kWh) aber ein Geldgrab.

    Die Welt ist eben nicht gerecht - und jetzt trifft es zum Glück die (Braun-)Kohle.

    Bzw. Der Strompreis an den Börsen wird regelmäßig weit über 5 Cent liegen.

    Ich glaube nich an Jahresdurchschnitspreise weit über 5 Cent. Und kurzzeitige Spitzen über 5 Cent kann Steinkohle und Gas genau so gut mitnehmen wie die Braunkohle - ohne in den schlechten Zeiten dabei drauf zu zahlen.

    In 2020 werden wir neben ca. 5 GWp PV welchen Zubau der EE sehen in D.?

    Die 5 GWp-Zubau verschärfen die Preisflaute am Wochenende trotzdem deutlich. Schon 2019 kannst Du Dir auf Energy Charts ansehen dass es regelmäßig Tiefpreise durch PV gibt.


    Gruß


    Bernhard

    ....................................Fakt nun mal ist, das man die Braunkohlekraftwerke am Netz hat und die in Summe richtig gut den Bedarf abfahren können. Selbst einzeln, sollen sie inzwischen mehr als 100 MW je 30 min schaffen. .....................................

    Inzwischen bezweifle ich sogar, dass man Braunkohle ohne gezielte Maßnahmen vom Netz bekommt, weil halt in Europa zu viele sauteure Kraftwerke (Strompreis) stehen, die viel schneller ausscheiden, als Deutsche Braunkohle. Wahrscheinlich wäre Braunkohle trotz hohem CO2 Preis der letzte fossilie Player, den die EE vom Markt drücken können.


    Braunkohle kann zwischen 40% bis 100% die Last sehr gut mitfahren, das ist richtig. Aber sie wird am Lastbereich unter 40% sterben.

    Die Grenzkosten für BK liegen mit den derzeitigen CO2-Preisen bei mindestens 3 Cent/kWh (2,5 Cent für CO2 und 0,5 Cent für alles andere). Bei Strompreisen unter 3 Cent/kWh verliert BK also "echtes" Geld - sie machen nicht nur keinen Gewinn sondern müssen noch Geld dazu bezahlen. Und unter 40% Last wird es für die BK ziemlich ekelig - einfach mal 5 Stunden komplett abschalten geht halt nicht.

    Im Sommerhalbjahr wird die Photovoltaik an den Wochenenden für niedrige Strompreise sorgen. Gas und zum Teil Steinkohle kann bei diesen kurzen Preisdämpfern (ca. 5-7 h) komplett vom Netz gehen und damit fallen keine variablen Kosten an. Braunkohle kann das nicht - die muss mit 40% weiterlaufen und für jedes Gramm CO2 blechen.


    Wenn CO2 längerfristig bei 25 EUR/t bleibt ist Kohle im Jahr 2025 Geschichte. Und Braunkohle stirbt vor der Steinkohle.


    Gruß


    Bernhard

    daher logisch, dass die Anleihe in € zu begeben sein wird.


    Ich bin sehr gespannt wie es am Ende läuft. Ich erwarte nicht, dass Tesla eine klassische Anleihe begibt.


    Falls der Altmaier unbedingt seine Fördermilliarde für die Batteriefertigung loshaben möchte dann wird Tesla die nehmen. Im übrigen sollte der Cashflow reichen um die Fabrik zu finanzieren. Zur Zeit hat Tesla 5,4 Mrd. in Cash, der operative Cashflow sollte weiter steigen und aus dem CO2-Deal mit Fiat gibt es demnächst auch Geld. Ich denke Tesla finanziert sich selbst.


    Bernhard

    Gilt das generell, oder nur für komplett neue Leitungen/Trassen?

    "Für Vorhaben zur Hochspannungsgleichstromübertragung sieht § 3 Abs. 1 BBPlG grundsätzlich einen Erdkabelvorrang vor........................Die Leitung kann auf technisch und wirtschaftlich effizienten Teilabschnitten als Freileitung errichtet und betrieben oder geändert werden, soweit...................................3.) die Leitung in oder unmittelbar neben der Trasse einer bestehenden oder bereits zugelassenen Hoch- oder Höchstspannungsfreileitung errichtet und betrieben oder geändert werden soll und der Einsatz einer Freileitung voraussichtlich keine zusätzlichen erheblichen Umweltauswirkungen hat.“

    https://www.google.de/url?sa=t…Vaw2qwi6nAqkteDHPcn2VdBts


    Gruß


    Bernhard

    Also im aktuellen NEP stehen da DC5 und DC20 für die Trasse drin, also 2x2 GW,..................

    Deine Aussage liegt jetzt irgendwo zwischen Irreführung und Lüge!

    Im NEP 2030 ist DC20 nicht enthalten. Im nicht abgestimmten Vorschlag 2035 ist DC20 dann mit drin - ob der kommt ist aber völlig offen. Dafür werden aber zusätzliche Kosten anfallen die über die 5 Mrd. hinausgehen. Durch die Verwendung von Leerrohren bei DC5 wird DC20 unter Umständen aber etwas günstiger werden.


    .....und eine Leitung leer laufen lässt man bei DC üblicherweise nicht.

    Hihi, der war Gut. Lies mal Deine alten Kommentare hier. Da behauptest Du: "Das n-1-Kriterium muss und wird immer eingehalten."

    Dass man unbedingt die ganzen planungen zweimal machen wollte und auf Erdabel gesetzt .......................... aber dafür der Bau und Betrieb deutlich teurer, ist eine rein politische Entscheidung von CDU und CSU, die mit den technisch bedingten Kosten nix zu tun haben.

    Was ist das denn für eine Propagandaargumentation? Es ist gesetzlicher Fakt dass es Erdkabeln werden und dann ist völlig egal was "hätte, wäre wenn" sein könnte.

    Seit Jahren argumentiere ich, dass nach der Erdkabelentscheidung die Planung komplett neu gemacht hätten werden müssen. Und Du behauptests seit Jahren "Da hat sich nichts geändert - Netze sind immer noch Faktor 100 besser". Das war damals Bullshit und ist es heute immer noch. Meine Rechnung zeigt das.

    Bei 600km länge und 5Mrd/5 (Faktor für Erdverlegung) kommt das mit den Kostne je km von 1,5-2 Mio € für Freileitungen übrigens genau hin.

    Wenn der Hund nicht gesc... hätte, dann hätte er den Hasen erwischtX(


    Ist Dir Deine Pseudoargumentation eigentlich nicht peinlich?

    .

    Mindestens dieselbe Nutzungsdauer werden Masten haben, die für HGÜ verwendet werden.


    Als Freileitung bei 400-500kV redet man von 1-2 Mio€ je km Trasse bei 2 Systemen (6 Leiterbündeln, und etwas (aber nicht allzuviel) mehr bei 12 oder 18 Leiterbündeln.

    Gest und hfrik nennen wider besseren Wissens die Kosten/Nutzungsdauer von Freileitungen. Da es aber gesetzlich festgelegt wurde dass HGÜ als Erdkabel ausgeführt wird sind die Kosten mindestens 5 mal so hoch.

    Wie üblich kommt nichts als reine Propaganda.


    Für Süd-Ost-Link stehen vorerst 5 Milliarden Euro im Raum. Bei 580 km Länge sind das dann 8,6 Mio je km. Da praktisch alle Großprojekte teuerer werden als geplant also eher noch mehr.

    https://www.kurier.de/inhalt.f…ae-ade5-de8133bea2df.html


    Das ist aber nur die halbe Wahrheit. Der Netzbetreiber bekommt neben der Abschreibung der Kosten eine staatlich garantierte Rendite von 6,91 Prozent. Auf 40 Jahre Nutzungszeitraum gerechnet ergibt das 5 Mrd. Baukosten + 6,9 Mrd. Rendite = 11,9 Mrd. Gesamtkosten. Das ist nur für eine popelige 2 GW-Leitung.


    Kosten je übertragener kWh?:

    - bei 100%-Auslastung über 40 Jahre: 2.000.000 kW x 8760 h x 40a = 700 Mrd. kWh

    - bei insgesamt 4 Nord-Süd-Leitungen ist die max. technische Auslastung wegen n-1 max. 75%

    - weil Wind/Solarstrom transportiert werden soll wird die Auslastung angebotsseitig weiter reduziert: Annahme 66,6%

    => max. Gesamtauslastung: 700 Mrd. kWh x 75% x 66.6% =50% = 350 Mrd. kWh


    Kosten je kWh:

    11,9 Mrd. EUR / 350 Mrd. kWh = 3,4 Cent/kWh.


    Da sind noch keine Übertragungsverluste eingerechnet und gesicherte Leistung stellt die Leitung auch nur eingeschränkt dar. Die Übertragungskosten verdoppeln damit den Börsenstrompreis (3,7 C/kWh) also selbst in diesem optimistischen Szenario. In Wahrheit wird es noch teuerer werden.


    Bernhard

    Leistung bei Akkus?

    Für kurzfristige Netzstützung ist die Leistung entscheidend. Eine Auslegung mit 1C macht für eine Abschätzung aber Sinn.

    Sollten 10 GWh gemeint sein, hat sich schon mal jemand ausgerechnet, wie viel Geld da sinnlos verblasen wird?

    Bin mal großzügig und sage im Mittel schafft man bis 2030 die kWh für 150 € komplett hinstellen zu können.

    Nein, es ist schon die Leistung gemeint.

    Im "NETZENTWICKLUNGSPLAN STROM 2030 (VERSION 2019; ZWEITER ENTWURF DER ÜBERTRAGUNGS NETZBETREIBER) steht auf S. 145 die Abschätzung für Prototypen der Netzbooster.

    Lt. Monitoringbericht 2018 kostet Redispatch von konventionellen Kraftwerken 2,1 Cent/kWh und EinsMan von EEG-Anlagen 11 Cent/kWh


    Akkuspeicher mit einer Gesamtleistung von 900 MW reduzieren den Redispatchbedarf konventioneller Anlagen um 0,6 TWh und den EinsMan-Anteil um 0,4 TWh (Reduzierung um 9,3%).

    Das ergibt jährliche Kosteneinsparungen von 600.000.000 kWh x 2,1 C/kWh + 400.000.000 kWh x 11 C/kWh = 57 Mio. EUR. Bei einer angenommenen Lebensdauer von 15 Jahren ergibt das eine Gesamtkostenersparnis von 849 Mio. EUR.


    Die 900 MW (=900 MWh) @150EUR würden nur 135 Mio EUR kosten.

    Sekundärnutzen (z.B. Regelleistung) kommen noch zusätzlich.


    Die Kostenersparnis ergibt sich eben nicht dadurch dass die Energiemenge tatsächlich durch den Akku geht sondern nur dadurch dass aufgrund des Akkus das bestehende Netz besser ausgelastet werden kann. Da der Akku keine Zyklen sieht ist die Nutzungsdauer von 15 Jahren noch konservativ gerechnet - da könnte man auch 20 Jahre annehmen.

    Das n-1-Kriterium kann nur vernachlässigt werden weil man sich durch den Akku 1 Stunde Zeit erkauft, in der Netzstabilisierungsmaßnahmen durchgeführt werden können (Bypassschaltung, Gaskraftwerk hochfahren, geregelter Lastabwurf, usw.).


    Man pimpt das Netz durch intelligente Technik. Einfach neue Strippen ziehen machen nur Doofies.

    1,5 Mrd. € sinnlose volkswirtschaftliche Ausgaben.

    Schade dass auch 76 Seiten Diskussion zu keinem Nachdenken geführt haben.


    Gruß


    Bernhard


    Es gibt was Neues von der Bundesregierung:cry:

    "Demnach kann sich im Szenario C bis 2030 die installierte Leistung deutlich erhöhen: bei Photovoltaik-Heimspeichern auf 10,1 Gigawatt und bei Großbatterien auf 2,4 Gigawatt."

    https://www.pv-magazine.de/201…der-speicherkapazitaeten/


    Ach ne, was für eine unglaubliche Überraschung. Wer konnte das bloß Ahnen? Geniale Leute die das so frühzeitig erkannt haben.:cursing:


    Und in den nächsten 10 Jahren werden die Planungen jedes Jahr völlig überraschend nach oben korrigiert werden.

    .

    Bevor du dich so derartig mutig aus dem Fenster lehnst, hast du mal kurz überschlagen, um welche Größenordnung wir da diskutieren?

    Jepp.

    Nur Deutschland 700 TWh = 1% sind bei mir 7 TWh, das was in etwas meine BASF im Jahr verballert.

    Ich hätte jetzt den Nettostromverbrauch von ca. 500 TWh angesetzt. Bis 2025 wird weder der Verkehrssektor (Flotte) noch der Wärmesektor ausreichend elektrifiziert sein um den Strombedarf merklich zu treiben.

    Wie viel Tesla Dinger muss du da in Deutsche EFH Keller stellen?

    *mehr als 100 Zyklen (Voll Zyklen) sind da aber nicht drin.

    Hm, Ausgangspunkt der Diskussion war der Megapack - der steht nicht im EFH-Keller:)

    Aber ich meine schon alle Speicher die der Energieversorgung dienen - also auch Heimspeicher. 100 Zyklen halte ich für zu wenig, da würde ich mindestens 150 eher 200 ansetzen.

    *BEV zählen nicht, weil der Strom ja im BEV selbst verbraucht wird.

    Der Strom der nur als Fahrstrom durch den Akku geht zählt nicht. Der Strom der mit VtG im Fahrzeug zwischengespeichert wird und dann wieder ins Haus geht zählt schon.

    Oder meinst du Hefe?

    In Bayern heißt das "Weizen".8)

    .