Beiträge von SolarDieb

    Ich habe ein schlechtes Gewissen dann wenn ich mit Freunden in die Oper gehe. Inzwischen sind die guten Tickes schon recht happig teuer aus Sicht eines AN und trotzdem subventioniert der Steuerzahler jede Karte mit 300 bis zu 1.000 € je nach Opernhaus. Das es Karten auch nicht immer zu kaufen gibt für jeden kommt noch dazu. Für PV gilt dass die Erträge versteuert werden müssen. Diese Steuermehreinnahmen zu verwenden um soziale Härten zu vermeiden ist politisch gewollt oder nicht gewollt auf jeden Fall nicht Aufgabe der Betreiber das zu organisieren. Für einige Äußerungen hier kann man sich nur noch fremd schämen da es unter den H4 auch einige Menschen gibt die z.B. mit ihren Firmen gescheitert sind und deshalb sofort unter H4 fallen obwohl sie bis zum letzten Tag alle Steuern und Abgaben nicht für sich selbst sonder auch für ihre Angestellten bezahlt haben.

    Hinz und Kunz vielleicht nicht aber wir dürfen den bald probieren und mussten nicht mal fragen. Es reichte dem Vertrieb von BMW schon dass in der TG 2 Smart e stehen und auch weitere Parkplätze vorgerüstet sind. Wer keinen Vertrieb hat wie Tesla der muss halt hoffen das sich zufällig die Entscheider melden und zu erkennen geben. Es kann natürlich sein das Tesla hofft genug Privatleute für sein Modell S zu begeistern. Wahrscheinlich wissen die noch nicht das diese potentiellen Kunden in der Regel die 70 Jahre überschritten haben und ob diese nun unbedingt einen e-Mobil kaufen? Was ich höre möchte BMW mit sehr vollen Auftragsbüchern starten und die holt man sich ganz sicher nicht bei Hinz und Kunz.

    Leasingrate 619,- Netto. und der reale Preis liegt unter 50.000,- € brutto. > 280 Stück am Markt (Diesel 730 BJ 2012)


    Einen TESLA S würde ich nicht über Leasing anschaffen. Entweder der Marktwert ist deutlich tiefer dann zahlen sie nach oder der Marktwert ist deutlich höher dann darf man auch bezahlen wenn man das Fahrzeug behalten möchte. Leasing als Firmenfahrzeug bzw. 10% Regelung.

    Das ein Porsche Boss meint man müsse mehr als 100.000 Autos verkaufen im Luxussegment um überleben zu können ist irgendwie eigenartig. Die Kunden und Porsche haben Jahre lang ganz gut damit leben können das Porsche nicht wie andere Automobilunternehmen jedem den Kauf eines Porsche möglich machte. Die Leasingrate kann man so nicht rechnen. Die Leasinggesellschaft wird selbstverständlich die Rate mit Hilfe eines substantiellen Nachlasses des Herstellers attraktiv gestalten. 43% Restwert bei der S-Klasse oder 50% bei der E-Klasse bekommt auch nur der Kundenkreis der nicht ganz die Möglichkeiten ausschöpft die ein strategischer und exklusiver Vertrag bezüglich der Nachlässe hebt. Zudem muss z.B. Daimler auch die Vertriebskosten und Marketingkosten in Abzug bringen. Bei Flottenkunden sponsert das Werk auch die Restwerte wenn es beim Kauf und der Vermarktung außen vor bleiben kann bei Inzahlungnahmen u.ä.. Das große Leasinggesellschaften in der frühen Phase des Unternehmens sich derart positionieren zeigt das diese unbedingt glauben müssen das es Tesla noch in mehr als 3 Jahren geben wird. Denn das Risiko auf tausenden Rückläufern sitzen zu bleiben kann sich jeder hochrechnen. Das der Chef von VW nicht an e-Moblile glaubt ist sein gutes Recht das Tesla mehr Autos verkauft in dem Segment als Audi nach 30 Jahren extrem hoher Marketingaufwendungen in den USA aber auch. In Kalifornien werden Trends und Meinungen gemacht das zu ignorieren wird ins Auge gehen. Wer sich mit den Dienstwagen und Flottenregelungen von Firmen schon mal beschäftigt hat oder Menschen kennt die darüber erzählen wird wissen das grade potentielle Firmen mit entsprechender Nachfrage in diesem Segment immer Leasingverträge Dritter bevorzugen und unter keinen Umständen sich mit dem späteren Verkauf u.ä. Quatsch beschäftigen wollen. Von Google, über Orakel bis MS gibt es sehr viele Mitarbeiter die Leasingraten generieren dürfen die deutlich über 2.000 $ liegen. Und das Apple keine Flottenfreigabe für Tesla erteilen wird kann man schon prinzipiell ausschließen. Ich befürchte das nach Deutschland in 2013 nur ganz wenige Einzelstücke geliefert werden. Es wäre interessant zu wissen ob Tesla mit seinem Lieferanten innerhalb eines überschaubaren Zeitraums die Produktion wird anpassen können. In meinem Team gibt es nur noch einen der noch nicht sicher ist das er einen Tesla haben möchte. Zum Glück kann der bestimmen was gemacht wird. Und grade Unternehmer die digital sind ticken eben sehr analog bei solchen Entscheidungen.

    Dann ist Tesla schon sehr nahe an seine prognostizierte Kapazität von 20.000 Einheiten dran. Innerhalb einiger Wochen auf ca. 15.000 Einheiten zu kommen in einem nagelneue Werk mit neuen Mitarbeitern und einem ganz neuen Fahrzeug das schafft nicht mal VW die ja immer die Möglichkeiten haben einige hundert Mitarbeiter einzufliegen. Bei Skoda hat VW 16 Monate lang aus dem Stammwerk Mitarbeiter hinzugezogen und Skoda hat schon vorher recht ähnliche Autos gebaut. Sicherlich wird Tesla nicht wenige Fachleute immer noch von den Ausrüstern des Werkes täglich an den Bändern haben. Aber für einen der nicht aus dem Geschäft stammt ist das enorm schnelle Hochfahren der Produktion schon sehr beeindruckend. Ich würde davon ausgehen wollen das am Ende 2013 Tesla die Kapazität deutlich über die ursprünglichen 20.000 Einheiten heben kann. Klar möchte man das nicht zu früh kommunizieren da Tesla Gefahr läuft damit die Anmeldungen (Vorlauf) zu gefährden. Da aber offensichtlich eben doch im Jahr 2013 keiner nachzieht von den etablierten Herstellern kann das aber kommen. Selbst mit einem Blankoscheck bekommt man als potentieller Flottenkunde oder Stammkunde bei BMW keinen Termin genannt wann man einen I8 übernehmen kann. In den Zeitungen mag ja stehen dass das E- Auto tot sein soll und das mag ja auch alles für Kunden stimmen die keine besondere Affinität zum Produkt Auto haben. In meinem Bekanntenkreis kann ich aber etwas ganz anderes feststellen. Inzwischen ist das Konglomerat um VW inklusive Porsche beim Image deutlich abgestiegen. Wenn der Aufsichtsrat meint mit Face-Lifting einem 8 Zylinder Diesel und neuen Baureihen und angeblich sparsamen Motoren als Innovationssperrspitze zu gelten soll er das denken dürfen. Die das zu entscheiden haben ob in der Flotte Mercedes, BMW oder VW gefahren wird wollen ganz anders umworben werden. Ich habe entschieden das unsere Leasinggesellschaft einen neuen Hersteller listen darf. An anderer Stelle mehr dazu.

    Unter 100.000,- € für die stärkste Variante mit allen möglichen Extras. (exklusive MwSt.) Das ist schon mehr als überraschend.
    Ich kenne mich mit der Branche nicht aus aber es könnte auch wie in anderen Branchen möglich sein das Tesla den Akkus erst bezahlt wenn das Auto verkauft ist. Dies ist durchaus üblich bei Komponenten die einen hohen Anteil am Objektpreis haben. Das sehr viel Geld beim Anlauf verbraucht wird ist mehr als normal. Es sind ja nicht nur die eigenen Mitarbeiter die man schon vollständig auf der Lohnliste hat und deren Produktivität erst hoch gefahren wird sondern man muss jede Menge Fachleute anheuern da die Anlagen ja noch sehr neu sind und erst mal optimiert werden müssen. Das spricht eher für den Qualitätsanspruch. VW hat für den neuen Golf mehr als 1.000.0000.000 € an Rückstellungen und Anlaufkosten bereit gestellt und die Version ist Nummer 7 wenn ich mich nicht irre. Dies ist ja allgemein bekannt. Das jetzt versucht wird die Aktie nieder zu knüppeln ist sehr interessant zu beobachten. Da sie nicht wirklich reagiert zeugt davon das da wohl haufenweise Insider engagiert sind. Man muss wohl doch beides haben. Eine erste Edition von nur 500 Stück ist unschwer abzusetzen.

    Wie kann ich das verwechseln? Diesen Monat bekomme ich meine erste Eigenverbrauchsanlage auf meinem neuen Gebäude. Die PV Anlage erzeugt nur in sehr wenigen Stunden im Jahr die maximale Leistung . Ich brauche aber immer die Leistung 24 Stunden 7 Tage die Woche. Die Steigerung der EEG Umlage habe ich kommen sehen bzw. wir. Deshalb habe ich neben der PV Anlage eine weitere Möglichkeit geschaffen um die Kosten steuern zu können. Sie schreiben zudem das Firmen eine Netto Umsatz Rendite von 1% bis 2% haben. Das kann nicht stimmen zumindest nicht im Bereich der Industrie oder der industrienahen Dienstleistungen. Betriebe die von 8:00 bis 18:00 Uhr produzieren werden ganz sicher nicht einen relativ hohen Stromverbrauch haben. Maschinen und Anlagen die viel Strom benötigen sind sehr teuer und keiner kann es sich da leisten diese 24/8 einzusetzen. Wenn sie von Fertigungen sprechen wo viel Montagearbeit gefragt ist kann das stimmen. Diese Arbeitsplätze benötigen aber verhältnismäßig wenig Strom. Ein Landwirt schrieb hier von 120.000 kWh Verbrauch p.A. . Bei diesem geringen Stromverbrauch kann man sicher auch mit 10 Cent EEG Umlage leben. Aber das ist nicht das Thema welches mir wichtig ist. Die EEG Umlage wird sicher über den Strombezugskosten (Durchschnitt) liegen. Das wird zu einem Aufstand in der Wirtschaft führen. Ob man bei dieser Gelegenheit nicht zu erst die PV opfert? An Biogas wird sich ja keiner wagen und WKA auf hoher See sind noch zu weit weg.

    Das die Umlage auf mehr als 5 Cent Netto steigt ist für eine Entscheidung pro PV Anlage sicherlich förderlich. Nun kann ich mit einer PV Anlage nur ca. 10% meines Verbrauchs darstellen. Daher nimmt mir die Erhöhung unter dem Strich mehr als ich durch eine PV Anlage einsparen kann. Der strake Anstieg wird dazu führen das nicht wenige ihre Betriebe umstrukturieren um sich in die Lage zu versetzen von der Umlage befreit zu werden. Sicherlich ist der Anstieg auch politisch getrieben nur wird das wenig helfen die Akzeptanz der Energiewende im Mittelstand jetzt zu vertiefen. Sobald das verkündet wird sehe ich einen Sturm der Entrüstung aufziehen. Wer in der Wirtschaft möchte noch der Dumme sein und die volle EEG Umlage zahlen? Vor allem wenn man in ähnlichen Branchen tätig ist wo sich Mitbewerber schon befreien lassen haben. Und wenn alle heutigen Beschlüsse umgesetzt sein werden sind wir bei welcher EEG Umlage? Bei 7 Cent, bei 10 Cent, bei ... Cent?