Beiträge von Lars Kober

    Hallo,


    hab eine Frage zur EÜR und zwar....


    Habe ich im ersten Betreiberjahr (Installation 03/2012) lediglich Abschlagsrechnungen von Westnetz erhalten. Im April 2013 erhielt ich dann die konkrete Abrechnung mit Angabe von Gesamtproduktion und Eigenverbrauch...


    Ich habe mir das Programm PV-Steuer zugelegt und bin mit den Eingaben recht gut klar gekommen. Etwas schwieriger war es bei der Beachtung der 10-Tages Regel sowie das Verstehen der Unterscheidung zwischen steuerrechtlich und ertragsrechtlich.


    Mein Problem ist nun:
    Muss ich die im April 2013 erstellte Abschlussrechnung für das Jahr 2012 bei meiner EÜR 2012 berücksichigen oder nicht. Wenn ich das müsste, bekomme ich Probleme mit dem Programm PV-Steuer, da dieses mir sagen wird "Buchung vom 12.04.2013" wird nicht im Buchungsjahr abgerechnet. Angenommen ich müsste es nicht, dann würde ich doch die von Westnetz erstellte Abschlussrechnung 2012 in der EÜR 2013 berücksichtigen. Ich weiß jetzt nicht, ob das auch was mit der IST-Versteuerung zu tun hat, die ich gewählt habe, da diese sich ja auf die Umsatzsteuer bezieht, aber ist was ist denn nun korrekt? Abschlusszahlung 2012 (erstellt im April 2013) in die EÜR 2012 oder in die EÜR 2013?


    Bin gespannt und danke!


    Gruß

    Hallo,


    ich habe mit Hilfe des Leitfadens des Bayrischen Landesamtes für Steuern meine EÜR-Rechnung durchgeführt. Das hat auch soweit ganz gut geklappt, habe aber jetzt möglicherweise eine falsche Denkweise bei der Umsatzsteuererklärung.


    Eckdaten:
    Inbetriebnahme: 05. März 2012
    Anlagekosten netto: 19.599,28 (Mehrwertsteuer: 3.723,86 €). Die habe ich auch in der Vorsteueranmeldung März 2012 geltend gemacht.
    Erster Abschlag von Westnetz: 892,43 € netto (169,57 € USt.) = 1.062 € brutto am 07.10.2012
    weite Abschläge am 07.11. und 07.12. von Westnetz: jeweils 148,74 € netto (28,26 € Ust.) = 177 € brutto


    Die Gesamtabrechnung für das Jahr 2012 habe ich am 12. April 2013 erhalten.


    Jetzt zu meinem Problemchen bei der Gewinnermittlung:
    Bei der EÜR habe ich die kwh- als auch €-Werte genommen, die in der Jahresabrechnung aufgeführt sind (so stehts in dem Leitfaden drin). Aber in der EÜR dürfen -was ich gelesen habe- doch nur die tatsächlichen Werte berücksichtigt werden und das sind ja die von Westnetz geleisteten Abschläge (1.062 € und 2x 177 €). Wenn ich die allerdings verwende, komme ich ja mit meinen Kilowattstunden nicht mehr klar. Welche Werte müssen also in die EÜR rein? Die Jahresabrechnungswerte oder die tatsächlich im Jahr 2012 geleisteten Abschlagszahlungen von Westnetz?


    Im Anschluss stellt sich für mich die umsatzsteuerrechtliche Frage:
    Ich habe ja Ist-Versteuerung -so wie die meisten wahrscheinlich- gewählt. Dürfen dann in der Umsatzsteuererklärungen auch nur die tatsächlich von mir geleisteten Ausgaben (Vorsteuer aus Anlagenkauf im März 2012) und die von Westnetz gezahlten Vergütungen (1.062 € und 2x 177 €) angesetzt werden, oder muss ich die in der Jahresabrechnung aufgeführten Werte in der Umsatzsteuererklärung 2012 berücksichtigen?


    Also mein grundsätzliches Problem ist, dass ich für 2012 eine korrekte Abrechnung machen möchte, dafür aber Daten verwenden möchte (Jahresabschlussrechnung von Westnetz vom April 2013), die aus dem Jahre 2013 stammen, ich diese aber scheinbar nicht verwenden darf, da ich ja IST-Versteuerung habe.


    Gruß



    Lars

    Hallo zusammen,


    der Strompreis setzt sich ja bekanntlich aus verschiedenen Kostenpositionen zusammen (Erzeugung, Stromsteuer, KWK, eeG, Netznutzung, Konzession, Meßkosten und Umsatzsteuer).


    Könnt Ihr mir sagen, welche Kosten anfallen, wenn das Unternehmen "A" PV-Strom an das Unternehmen "B" verkauft. Unternehmen "B" ist Eigentümer der Fläche. Unternehmen "A" pachtet die Fläche an und verkauft einen Teil der produzierten Strommenge direkt an Unternehmen "B". Der Rest wird ins öffentliche Netzt eingespeist und entsprechend vergütet.


    Welche Kosten muss Unternehmen "A" neben den Stromgestehungskosten dem Unternehmen "B" in Rechnung stellen bzw. welche Kosten muss Unternehmen "A" selbst bei der Kalkulation berücksichtigen?
    Stromsteuer (ja / nein)
    KWK (ja / nein)
    eeG Umlage (ja / nein)
    Netznutzung (ja / nein)
    Konzession (ja / nein)


    Danke für Euer Feedback.


    Gruß



    Lars

    dede
    Danke


    @Eisbär
    Wir haben seit März ein Solarkaster in Betrieb. Über Laserscandaten kann ich gebäudescharf Analysen durchführen. D. h. bzgl. Stromertrag hab ich ziemlich genaue Werte. Als Sicherheit, um keine Bauchlandung zu machen, rechne ich mit einem 5% Abschlag von diesem Richtwert. Bei Kleinanlagen gibt das System 1.750 € pro KWPeak vor. Diesen Wert kann ich manuell ändern und erhalte sofort aktualisierte Werte. Ist halt nur die Frage welchen Wert ich bei der o. g. Anlage ansetzen kann.


    Bei der NRW Seite gibt er für ne 31 KWPeak Anlage 1.300 € vor. Ist das eine Hausnummer? ;)


    G8


    Lars

    Hallo,


    wir (mein öffentlicher Arbeitgeber) sind am überlegen ein Schuldach mit PV einzudecken. Bevor wir aber in ein Ausschreibungsverfahren gehen wollen, muss ich vorab prüfen, ob es sich überhaupt wirtschaftlich darstellen lässt. Derzeit versuche ich möglichst viele Informationen zu sammeln. Unter anderem warte ich auch noch auf ein Angebot von einem heimischen Kreditinstitut. Mein Problem ist, dass ich einen Preis pro KWPeak "annehmen" muss. Eventuell könnt Ihr mir eine "Hausnummer" nennen (einmal deutsches Modul und einmal Chinamann), die ich ansetzen kann. Es geht nicht darum, ob es 1.300 oder 1.350 Euro pro KWPeak sind. Es genügt mir, wenn ich weiß, dass ich eher 1.500 Euro als 1.300 Euro annehmen muss (oder mehr oder weniger)


    Die Rahmendaten:
    - Das gesamte Schuldach setzt sich aus 5 Teildachflächen zusammen.
    I. Fläche= 28,61 KWPeak
    II. Fläche = 27,76 KWPeak
    III. Fläche = 27,94 KWPeak
    IV. Fläche = 23,89 KWPeak
    V. Fläche = 16,73 KWPeak
    ingesamt = 124,93 KWPeak
    - Aufständerung nicht erforderlich
    - Ausrichtung SSW
    - Komplettinstallation durch Handwerksunternehmehmen


    Danke und Gruß



    Lars

    Angebot 1:
    Rundsteuerempfänger muss bauseits gekauft werden.
    Netzmanagement kostet inkl. Installation 954,00 Eur
    Gerüstkosten pauschal 225,00 €


    Angebot 2:
    enthält keine Einzelpreise
    scheinbar kein Datenlogger
    unklar, ob Einspeisemanagement oder 70%
    keine Angabe zum Befestigungssystem
    keine Angabe zum Rundsteuerempfänger.