Beiträge von Ralf Hofmann

    Hallo,

    Zitat
    Zentrum des Risses im Bereich der Anschlußdose aus?

    Nee, in den Randbereichen in der Nähe der Klemmpunkte.
    Ursache vermutlich Verspannungen.

    Zitat
    Würde mich interessieren wie es unter dem Modul aussieht. Kannst Du Bilder einstellen?

    Wenn's trocken ist gehe ich auf's Dach und mache mal Bilder.

    ich habe mal gelesen, dass die Erdung so dicht wie möglich am PV-Eingang des Wechselrichters erfolgen sollte. Das würde insofern auch Sinn ergeben, da die Modulation der PV-Module durch den MPPT potentialtechnisch so günstiger ist. Durch die Erdung des negativen PV-Eingangs wird gegenüber Erde die komplette PV-Spannung (moduliert) in den positiven Bereich geschoben, anstatt mehr oder weniger symmetrisch positiv und negativ zu Erde zu sein. Die Erdung bezieht sich also auf die Modulation des MPPT und nicht auf die vom Generator (PV-Modul) erzeugte Spannung (Betrachtung der Potentiale im Bezug auf Erde).

    Hi,


    danke für die Info.

    Ich hatte damals die Dünnschichtmodule mit einer SMA-Offset-Box, die direkt unter dem WR (ABB TRIO 7.5) hing geerdet. Das hatte gut funktioniert.

    Die ganze Anlage hab' ich inzwischen einem Freund gegeben, dort läuft sie immer noch erfolgreich.


    Ich hatte bei mir zuletzt noch etwa 6 kWp der Dünnschichtmodule in Betrieb an zwei kleinen Trafo-WR (Theia und ABB UNO).

    Im letzten Jahr waren die Erträge aber so beschissen (unter 500 kw/kWp), dass ich die die Module jetzt durch normale kristalline 60-Zeller ersetze.


    Die ausgebauten Dünnschichtmodule messe ich dann mal durch um zu sehen, wo der Fehler liegt. Ein paar davon waren gerissen, soviel konnte ich schon sehen.

    Hier noch eine Variante 3:


    Diesmal sind die Strings alle voll und das Vordach ist teilweise wieder dabei. - Wären finanziell nur 6 Module zusätzlich. - Dafür etwas mehr Schatten vom Vordach. - Der aber bei dem grossen String kein Problem darstellen sollte?

    Hi Markus,


    ich hab' Deinen Thread damals leider verpasst. Hast Du die Anlage gebaut?

    Ich bin auch aus Herborn, wenn Du Lust hast können wir uns mal austauschen.

    ich habe mal am rande mitbekommen, dass es möglich sein soll, die vorhandene Anlage, mit der bereits vorhandenen Wechselrichterleistung auf bis zu 50 KwP Modulfläche zu erweitern, sofern sich die WR Leistung nicht ändert.


    Benötige hierfür, falls möglich, Infos, entsprechenden Einspeiseverordungen, oder Gesetzesgrundlagen.:danke:

    Ich hab' das 2017 genau so gemacht und mein Netzbetreiber hat die zusätzliche Anlage, die an einem bereits vorhandenen WR angeschlossen wurde anstandslos genehmigt.

    Ich habe damals nicht einmal einen Elektriker gebraucht, weil AC-seitig keinerlei Veränderungen notwendig waren.


    Klar, dass ich für die neue Anlage die 2017er Vergütung bekommen habe, nicht die der bestehenden, alten Anlage.


    Kann aber durchaus sein, dass Dein Netzbetreiber das anders sieht.


    Gesetzesgrundlagen für so einen Fall gibt's nicht, weil das ein nicht vorgesehener Fall ist.

    Einzig das EEG sagt indirekt darüber etwas aus, z.B. dass gleiche EE über den selben Zähler abgerechnet werden dürfen (Aufteilung der Vergütung anteilig der installierten Leistung).

    Auch die Formulare der Netzbetreiber für die Anmeldung einer neuen PV-Anlage sehen so einen Fall nicht wirklich vor, weil denen immer die Erzeugungseinheit (Wechselrichter) wichtig ist - die gibt's aber schon und die ist bereits genehmigt und installiert.


    Ich würde das im Vorfeld mit dem zuständigen Mitarbeiter des Netzbetreibers besprechen.

    Wenn Du Dein Vorhaben klar und verständlich in freundlichem Ton vorträgst, hast Du gute Chancen, dass es keine Einwände gibt.

    Falls doch, lass' Dir GENAU und am Besten schriftlich geben, warum das nicht gehen soll.

    Was ich aber vermisse sind Aussagen von ein einer Reihenschaltung aus jeweils zwei (oder gar mehr) parallelgeschalteten Modulen in so einer Situation. Geht so etwas gar nicht oder was sind die Nachteile.

    Hi Jürgen,


    Wenn Du eine 48 Volt Batterie (Blei?) laden willst, brauchst Du 2x 72-zellige Module in Reihe, die machen eine passende Spannung.

    Da kannst Du dann einen PWM-Regler ohne große Verluste anwenden und musst keinen teuren MPP-Regler nehmen.

    Du kannst selbstverständlich 16 Module zu 8x 2er Pärchen zusammenschließen, die Du dann parallel an den Eingang des Reglers hängst.


    Um bei Verschattung oder Zelldefekten aber nicht die Module anzufackeln brauchst Du passende Stringdioden oder Stringsicherungen an jedem der 8 Ministrings.


    Solche Stringboxen werden ab und zu gebraucht verkauft, die sind aber arschteuer.

    Mit Glück bekommst Du eine für 'nen Hunderter.

    Strings 1,2 sind mit jeweils 8 Modulen Parallel geschalten und String 3 hat 9 Module

    Die Strings 4,5 sind mit jeweils 7 Modulen parallel geschalten und String 6 hat 10 Module.

    Hat das einen Grund, dass die Module so komisch verschaltet sind?

    Sind doch alle in der gleichen Ausrichtung und Neigung auf dem gleichen Dach.


    was mir noch auffiel ist dass die gemessene Leerlaufspannung von der auf dem Typenschild abweicht. 42,85V gemessen, 44,2 ausgewiesen? ist das ok?

    Die Werte auf dem Typenschild sind eigentlich komplett irrelevant, da die bei STC gemessen sind, also bei 25°C.

    Wird's kälter, steigt die Spannung, wird's wärmer sinkt sie.


    Kann ich String 4(7x) und String 6(10x) in Reihe schalten Sowie String 1(8x) und String 3 (9x) ebenfalls in Reihe und diese dann parallel mit jeweils 17 Modulen an den einen MPP Tracker, dann blieben noch die Strings 2 und 5 mit insgesamt 15 Modulen für den 2.?

    Wenn es so ist wie von Dir gemessen kannst Du das so machen.

    Da ich ja ein absoluter Einsteiger bin, muss ich kurz fragen was ein „SE“ ist?

    SE ist die Abkürzung für SolarEdge.

    Das ist ein Hersteller, der Wechselrichter anbietet, die nur mit Optimizern arbeiten, die an jedes Modul einzeln oder im Duo mit zwei Modulen angeschlossen werden.


    Diese Optimierer machen ein MPPTracking auf Modulebene, was das Verschattungsmanagement, insbesondere bei verschiedenen Ausrichtungen und/oder kurzen Strings verbessert.


    Ich denke, das SolarEdge (PV-Anlage wird ca. 10% teurer) bei Dir wahrscheinlich die Lösung sein wird.

    Das sehen wir aber erst, wenn wir die Dachbelegung fertig haben und die Auslegung von Strings und WR machen.


    Meinst du das mit die Bäume nur den Spaß am Nachmittag auf der Westseite verderben oder auf dem kompletten Dach?

    Keine Ahnung. Du kannst mal versuchen, eine Verschattungssimulation mit PV-Sol zu machen.

    Soweit mir bekannt kann man damit 30 Tage kostenfrei arbeiten, das würde ja für Deine Zwecke reichen.


    Was die genauen Firstlänge ist messe ich heute Abend nochmal nach. Sie müsste aber 4,60 sein. Die Traufe müsste im Süden 11,44 plus 3,85, im Westen 10,35, im Norden 15,77 und im Osten 11,45 sein.

    Angenommen, die Angaben passen so.

    Das bedeutet, die Nord- und Südfläche hat von First zu Traufe ein Maß von gut 5 Metern, dort passen also 5 Reihen quer drauf.


    Module, z.B. von Jinko (andere Hersteller haben diese Größen evtl. auch):

    Wir haben 120er Halbzeller zur Verfügung, die sind etwa 1 x 1,69 m und haben um die 340 Wattp.

    Wir haben 132er Halbzeller zur Verfügung, die sind etwa 1 x 1,86 m und haben um die 390 Wattp.

    Wir haben 144er Halbzeller zur Verfügung, die sind etwa 1 x 2,01 m und haben um die 400 Wattp.

    Wir haben 156er Halbzeller zur Verfügung, die sind etwa 1 x 2,17 m und haben um die 440 Wattp.

    Falls Du verschiedene Typen mischen solltest, müssen die möglichst die gleichen Zellen haben, damit die optisch nicht zu sehr abweichen auf dem Dach.

    Auch elektrisch müssen die bei einem normalen WR zusammenpassen, bei SE dagegen ist's elektrisch fast egal.


    Dann können wir belegen wie folgt:


    Nordfläche, alle Module quer montiert

    First: 2x 156er

    Darunter: 4x 120er

    Darunter: 5x 120er

    Darunter: 6x 132er

    Traufe: 7x 132er quer


    Module insgesamt 9 x 340 Wattp = 3,06 kWp + 13x 390 Wattp = 5,07 kWp + 2x 440 Wattp = 0,88 kWp

    Leistung insgesamt: 9,01 kWp


    Den Lüfter würde ich überbauen, ob beim Fenster nur ein oder zwei Module wegfallen musst Du mal selber prüfen.

    Ebenso ob das angenommene Maß von 5 Metern von First zu Traufe stimmen und ob in jede Reihe die angegebene Zahl von Modulen passt, ohne dass an der Schräge die Spitzen überstehen.


    Du musst auch checken, ob das Schneefanggitter weg kann oder bleiben muss und ob 5 Reihen draufpassen, wenn das Gitter rundherum bleiben muss.

    Von so einer Modulfläche können ganz schöne Dachlawinen abrutschen, aber an manchen Stellen ist das egal.



    Südfläche, alle Module quer montiert

    First: 2x 156er

    Darunter: 4x 120er

    Darunter: 5x 120er

    Darunter: 5x 120er

    Traufe: 5x 120er

    Kleine Fläche rechts: 3x 120er


    Module insgesamt 22 x 340 Wattp = 7,48 kWp + 2x 440 Wattp = 0,88 kWp

    Leistung insgesamt: 8,36 kWp


    Kann das sein, dass Du auf der Südfläche auch einen Schornstein hast?

    Dann müsste man die Belegung daran anpassen.



    Ostfläche, alle Module quer montiert

    First: 1x 156er

    Darunter: 2x 156er

    Darunter: 4x 132er

    Traufe: 5x 132er


    Module insgesamt 9 x 390 Wattp = 3,51 kWp + 3x 440 Wattp = 1,32 kWp

    Leistung insgesamt: 4,83 kWp


    Den Lüfter würde ich hier auch wieder überbauen.



    Westfläche, alle Module quer montiert

    First: 1x 144er

    Darunter: 2x 144er

    Darunter: 2x 144er

    Traufe: 2x 144er


    Module insgesamt 7 x 400 Wattp = 2,8 kWp

    Leistung insgesamt: 2,8 kWp


    Nördlich des Schornsteins würde ich nix montieren.



    Garage, quer liegend im Zickzack oder nur nach Süden aufgeständert montiert


    Ist die Garage L-förmig? Ich kann's auf dem Luftbild nur grob erkennen.

    Hat das Dach der Garage auf der Seite mit den Toren etwa 10 m und nach hinten auf der langen Seite etwa 12m?

    Je nach dem, wie das Garagendach verschattet wird macht's evtl. Sinn, doch keine Zickzack-Aufständerung zu bauen sondern nur nach Süden hin aufzuständern.


    Auf die Garage wird aber auch noch ordentlich Leistung passen, ich schätze um die 10 kWp.

    Das lohnt sich auf jeden Fall.


    Du kannst insgesamt eine Anlage um die 25 kWp bauen, das wird richtig gut! :thumbup:

    Der Baum rechts der Einfahrt und die große Tanne direkt neben dem Haus westlich werden Dir am Nachmittaag schon den Spaß verderben.

    Der Schornstein ist auch so groß, dass man die restliche Fläche auf dieser Dachseite nur mitnehmen kann, wenn mit SE gearbeitet wird.


    Wie ist denn die Firstlänge und die Längen der Traufen?

    Ich kann's auf der Skizze nicht wirklich erkennen.

    Evtl. kannst Du auch die Dachsteine zählen und das Deckmaß messen, dann können wir's errechnen.


    Das Garagendach würde ich mit belegen, aber Du kannst gleich einplanen, es mehrmals im Jahr abzufegen.

    Zum Glück kommt man da ja gut drauf.

    Ist so ähnlich wie bei meinem Garagendach, da stehe ich auch alle paar Monate drauf und fege Module ab.