Beiträge von Ralf Hofmann

    Hi Sascha,


    Zitat von Stingray

    Was ist mit der Südseite 45 Module kann auch nicht durch 2 geteilt werden, lieber auf 44 gehen?


    ja, 2x 22er trings parallel auf einem Tracker wäre optimal.
    Die Nordseite auch durch 2 teilbar und auch 2 parallele Strings auf einen Tracker.


    Wenn Du aus optischen Gründen ein oder zwei Module mehr installieren willst, kannst Du die über Modulwechselrichter dazubauen.



    Zitat von Stingray

    Ist es nicht besser wenn der Wechselrichter nicht zu knapp ausgelegt wird?


    Umgekehrt, es ist besser, wenn der WR etwas unterdimensioniert wird, abhängig von der Dachneigung, Ausrichtung und örtlichen Sonneneinstrahlung.
    Du erreichst die Nennleistung sowieso niemals, meistens geht nicht mehr wie 85% der Nennleistung auf der Südseite und auf der Nordseite natürlich noch weniger.


    Im Norden preiswertere Module ist auch eine gute Idee.

    Hi,


    Zitat von EricB

    Wenn ich die Module weiter zeichne und das Dachfenster etwas verschiebe, bekomme ich genau 30 Module pro Seite drauf.
    Geschätzt würde die PV dann einen Invest von ~19000€ haben, das ist aktuell aber preislich nicht machbar.


    warum soll das so abartig teuer werden?


    Eine Anlage mit 30 Modulen und knapp 10 kWp kostet um die EUR 12.000,- und nicht 19.000,-.

    Hi,


    Zitat von Stef_piko55

    Funktioniert das überhaupt mit 2 Abrechnungssätzen an einem Wechselrichter?


    ja, das ist im EEG ausdrücklich so vorgesehen und sollte bei allen Anlagen unter 10 kWp problemlos umsetzbar sein, was die Abrechnung betrifft.


    Nur bei Anlagen, die unter`s MiM fallen (ab 10 kWp aus bestimmten Baujahren) geht`s imho nicht.



    Zitat von Stef_piko55

    Ist es sinnvoll einen Stromspeicher zu kaufen und auf das Ostdach eine PV mit 13 Modulen und zusätzlichem WR zu installieren?


    Ein Stromspeicher ist finanziell derzeit nicht sinnvoll, hat aber andere Reize.
    Wenn Du Bock hast auf ein schönes, aber u.U. teures Hobby, ja dann . . . 8)



    Zitat von seppelpeter

    Das ist dann natürlich nicht mehr ganz so einfach.
    Zählerkaskade ... irgendwie muss zwischen Strom mit EV Vergütung und Strom ohne EV Vergütung unterschieden werden.
    An einem WR ... schwierig.


    Imho wird das genau so anteilig verteilt wie die reine Einspeisung selbst, proportional zur installierten Anlagenleistung.
    Da alle Module zeitgleich produzieren und einspeisen, ist keine andere Trennung möglich.

    Hi,


    Zitat von research86

    Ich habe jetzt öfters gelesen das bei gegenüberliegenden Dachseiten, in diesem Falle der Südost / Nordwest Ausrichting zwei getrennte Wechselrichter vorteilhaft eventuell sogar notwendig sind. Ist das richtig?


    das genaue Gegenteil ist richtig. Wo liest man denn solchen Unfug? :roll:



    Zitat von research86

    Oder lassen sich beide Seiten auch effizient mit einem, z.B dem Symo betreiben?


    So ist`s richtig und nur so macht`s auch Sinn. Ein WR mit 2 MPP-Trackern für beide Seiten.



    Zitat von research86

    Liege ich richtig, dass für die Vollbelegung mit den beiden Ausrichtungen die 70% Regelung (weich?) am sinnvollsten ist.


    Das hängt von der Dachneigung ab.
    So ab 35° Neigung der Dachflächen macht 70% hart Sinn, weil mehr sowieso niemals `runterkommt.

    Hi,


    Zitat von mesh

    Jetzt hat mir ein Solateur folgendes Szenario geschildert (bei der gewünschten 70%-weich Regelung) . . .


    Die Netzbetreiber würden wohl (auch im Zuge der Umstellung auf smarte Stromzähler) merken dass die Einspeisung höher ist und eine Strafandrohung mit bis zu 50.000 Euro verschicken (hätte er angeblich schon vorliegen).


    wenn der Solarteur die Anlage richtig baut (woran ich Zweifel habe, wenn ich mir diese Bullshit-Geschichte anhöre), dann kannst Du gar nicht über 70% einspeisen, egal wie viel die Anlage gerade produzieren kann, egal ob der Speicher voll ist oder nicht und egal, ob Du alles über 70% zeitgleich verbrauchst oder nicht.


    JEDE PV-Anlage, die nach der 70% Regel gebaut und eingestellt wird, kann NIEMALS mehr wie 70% der Nennleistung einspeisen (Messtoleranzen und defekte Anlagen mal aussen vor)!


    Wenn der beschriebene Fall eintritt und der Speicher, weil bereits voll auch nix mehr aufnimmt und Du bei schönstem Sonnenschein gerade nix verbrauchen kannst, dann regelt der WR SELBSTÄNDIG ab und macht bei 70% zu.
    Die Überschüsse werden in diesem Fall erst gar nicht produziert, sondern bleiben auf dem Dach.
    So einfach ist das.


    Ich werde hier das Gefühl nicht los, der Solarteur weiss schlicht und einfach nicht, wie man eine dynamische 70% Lösung baut. Vielleicht hat er deshalb auch schon solche Strafandrohungen vorliegen . . . :roll:

    Hi,


    Zitat von Monsmusik

    . . . ich meine 6.70 m Breite und knapp 1.20 m Höhe


    Ich meine im Moment Standardmodule quer, bin aber noch nicht festgelegt.


    natürlich passen da noch Standardmodule (99 x 166 cm) hin. Die müssen halt nur recht weit nach oben befestigt werden, da müssen die oberen Dachhaken unter der metallischen Verkleidung über der obersten Ziegelreihe angebracht werden.
    Und Wasser wird da auch keins überschießen. Kann ja nur Wasser ein, was vorher auf dieses eine Modul getropft ist.
    Wieviel soll das denn sein, damit es "überschießen" :lol::lol::lol: kann?


    Du musst nur die SAT-Schüssel verlegen, weil die sonst die Module voll verschatten wird.


    Und Du hast das Problem, dass Du aus den 3 oder 4 Modulen, die Du dort unterkriegst keinen String bauen kannst, es sei denn, Du hast irgendwo noch andere Module mit dieser Ausrichtung.
    Hast Du sonst keine Module, die in diese Richtung montiert sind helfen nur einzelne Modulwechselrichter oder bei 4 Modulen ein ganz kleiner WR oder SolarEdge für alles.

    Hi,


    Zitat von Stef_piko55

    Nun ist meine Überlegung 5 weiter Module a 260 Watt in einem zusätzlichen String auf das Ostdach zu packen.


    Ist dies sinnvoll bzw. lohnt es sich? Was meint ihr.


    schau` erstmal in`s Datenblatt des WR.
    Imho reichen 5 Module nicht aus, um die Mindestspannung zu erreichen, damit der String überhaupt startet.


    Die Spannung von 5x 60-Zellern liegt bei gutem Sonnenschein und 70° Zelltemperatur etwa bei 130 Volt, das ist imho zu wenig.
    Mit kleinen 72-Zellern hast Du eher die Chance, die Mindestspannung zu erreichen und trotzdem nicht zu viel Leistung zu installieren.


    Lohnen würde das in jedem Fall, die neuen Module gelten als neue Anlage und bekommen den aktuellen Vergütungssatz.

    Hi,


    Zitat von Weidemann

    Hast du inzwischen nachgemessen, welche Spannung tagsüber am Minuspol anliegt? Ich bin der Meinung, dass die Polerdung nur nachts funktioniert (immerhin besser als nichts), aber tagsüber das Potential der Strings allein durch den WR bestimmt wird. Dann ist die Wirkung begrenzt.


    ich hatte mal in aller Eile zwischendurch gemessen, aber die Werte erschienen mir nicht plausibel. Waren immer noch über 200 Volt . . . ich muss mich nochmal in aller Ruhe dransetzen.

    Hi,


    Zitat von Mainzelmann

    Wären denn 36 x 275 Wp in Summe preiswerter als 32 x 310 er? Was wäre der Vorteil?


    der technische Vorteil bei mehr Modulen ist die höhere und damit für den Wirkungsgrad bessere Stringspannung.
    Billiger wird`s ausserdem, weil die 275er Module die preiswerteste Sortierung sind, die 310er dagegen fast schon die beste Sortierung darstellen und damit naturgemäß teurer sind.

    Hi,


    Zitat von stromdachs

    Dünnschichtmodule habe ich nicht, müssen die geerdet werden?


    die allermeisten ja, sonst degradieren die Module (TCO).
    Von SolarFrontier weiss ich, dass sie nicht geerdet werden müssen, die haben imho auf der Rückseite eine zusätzliche Beschichtung.



    Zitat von Weidemann

    Ich hab schon öfter gelesen, dass der Widerstand von String-Minus zu Erde max. einen bestimmten Wert haben darf... gleichzeitig wird wohl teils über Widerstand geerdet, wahrscheinlich um einen Strom im Fehlerfall zu begrenzen?


    Das funktioniert auch, um einen trafolosen WR mit einem geerdeten Modulfeld zu betreiben.
    Dann muss der Widerstand so groß sein (etwa 1 MOhm), dass die RISO-Messung auf die Erdung nicht mehr anspricht.
    Ist ein Trick den retrerni mir gesteckt hat.



    Zitat von Weidemann

    Ich hab zwei 100kOhm-Widerstände in Reihe geschaltet zwischen String-Minus und Erde, und habe über den String-nahen ein 40V-Netzteil laufen. Das zieht die Spannung am String auf fast +40V (ich denk mir, plus ist besser als Null ;-) auch weil ich keine Modul-Erdungsklemmen verbaut habe, und damit evtl. etwas Spannung zwischen Modulrahmen und Montagegestell habe). Wenn ich das Netzteil ausmache, hab ich minus einige Volt.


    Ich hab` ja eines der Dünnschicht-Felder, welches an einem Platinum WR hängt mit der SMA Offset-Box negativ geerdet.
    Die springt nach Ende der Einspeisung an und schickt zusätzlich eine Spannung rückwärts in die Module.



    Zitat von Weidemann

    Weiß jemand was das Erdungskit bei SMA enthält? Ist das eine harte Erdung, oder auch ein Widerstand?


    Müsste man mal den Schrumpfschlauch aufschneiden . . .