Beiträge von s0525866

    11.09.2013
    13/069
    Kernkraftwerk Rheinsberg
    Druckwasserreaktor
    Leck im Abwasserpfad Havelleitung
    Die Anlage befindet sich seit 1995 in Stilllegung. Bei der routinemäßigen Dichtheitskontrolle
    der Havelleitung (7042 m lange Abwasserdruckleitung) wurde ein unzulässiger Druckabfall
    festgestellt. Wegen eines Leckverdachtes wurde die Dichtheitskontrolle abgebrochen und
    die Maßnahmen zur Lokalisierung der Undichtigkeit sowie die anschließende Reparatur des
    schadhaften Leistungsabschnitts eingeleitet. Bei den Reparaturmaßnahmen, die sich über
    einen Monat erstreckten, wurden mehrere Undichtigkeiten festgestellt. Die Leitung wurde
    im betroffenen Abschnitt in einer Länge von 291 m neu verlegt. Erste Untersuchungen
    zeigten, dass die Undichtigkeiten durch Fremdkörper in der Leitung verursacht wurden.
    Es sollen noch weitere Materialuntersuchungen beim Hersteller des hier eingesetzten
    Medienrohres durchgeführt werden.
    Die betroffene Havelleitung ist der genehmigte Abwasserpfad für die Abgabe
    von schwach radioaktivem und chemisch behandeltem Wasser, wie Wäscherei-
    und Personenduschabwässer. Die nach Angaben des Betreibers gemessenen
    Bodenkontaminationswerte in den Leckstellenbereichen lagen unterhalb der Erkennungs-
    bzw. Freigrenze gemäß Strahlenschutzverordnung. Es handelt sich um ein Ereignis der
    Meldekategorie N (Normalmeldung). Der Betreiber hat es in die Stufe 0 der internationalen
    Bewertungsskala INES eingestuft (keine oder sehr geringe sicherheitstechnische, bzw.
    keine radiologische Bedeutung).


    27.10.2013
    13/065
    Kernkraftwerk Emsland, Lingen
    Druckwasserreaktor
    Ölfreisetzung an einer Hauptkühlmittelpumpe und damit verbundener Ölverdunstung an
    heißgehenden Oberflächen mit lokaler Flammenbildung
    Die Anlage befand sich im Leistungsbetrieb. Kurzzeitig wurde die Ölfüllstandsüberwachung
    am Motorlager einer der vier Hauptkühlmittelpumpen (HKMP) angeregt. Das
    Betriebspersonal beschloss daraufhin, dass eine geringe Ölmenge aufzufüllen war.
    Nachdem das Lager überprüft und manuell ca. ein halber Liter Öl nachgefüllt wurde, kam
    es später zur wiederholten Anregung der Meldung. Die sofortige Kontrolle ergab, dass
    aus der tiefer liegenden Be- und Entlüftungsleitung das Öl austrat und auf heißgehende
    Flächen (ca. 300 °C) des HKMP-Gehäuses und in die Isolation der Loop-Leitung gelangte.
    Eine geringe Ölmenge, die sich entzünden konnte, wurde von den Mitarbeitern mit Hilfe der
    tragbaren Schaumfeuerlöscher sofort erstickt. Die Werksfeuerwehr brauchte vor Ort keine
    Brandbekämpfungsmaßnahmen vorzunehmen. Die betroffene HKMP wurde von Hand
    abgeschaltet und die Anlage zur erforderlichen Ursachenklärung und für die notwendigen
    Reinigungsarbeiten vom Netz genommen.
    Es wird eine Fehlhandlung beim Nachfüllen des Öls vermutet, wobei die Ursachenklärung
    noch nicht abgeschlossen ist - vorläufige Meldung.
    Im vorliegenden Fall wurde nach Reinigung der betroffenen Bereiche und Herstellung der
    Betriebsbereitschaft der HKMP mit anschließenden sicherheitstechnischen Prüfungen die
    Anlage wieder ans Netz genommen. Es handelt sich um ein Ereignis der Meldekategorie N
    (Normalmeldung). Der Betreiber hat es in die Stufe 0 der internationalen Bewertungsskala
    INES eingestuft (keine oder sehr geringe sicherheitstechnische, bzw. keine radiologische
    Bedeutung).


    31.10.2013
    13/066
    Kernkraftwerk Philippsburg 1
    Siedewasserreaktor
    Fehlerhafte Auslösung von Brandschutzklappen im USUS-Gebäude infolge einer Störung in
    einer Brandmeldeanlage
    Die Anlage ist abgeschaltet. Aufgrund einer Störung in der Brandmeldeanlage im
    Gebbäude des USUS-Systems (Notstandssystem) kam es zur Auslösung von insgesamt
    38 Brandschutzklappen und zur Abschaltung des Lüftungssystems des USUS-Gebäudes.
    An den Brandschutzklappen wurden keine Schäden oder Befunde festgestellt, woraufhin
    diese wieder geöffnet wurden. Daraufhin wurde auch die Lüftungsanlage wieder in Berieb
    genommen. Die Ursache für die Störung wird noch untersucht - vorläufige Meldung.
    Die Lüftungsanlage des USUS-Gebäudes dient dazu, die Verlustwärme aus
    den Aufstellungsräumen der Aggregate der USUS-Notstromversorgung (USUS-
    Dieselaggregate, Transformatoren) sicherzustellen. Aufgrund des vorliegenden
    Anlagenzustandes ergeben sich an das USUS-Sytem keine sicherheitstechnischen
    Anforderungen. Es handelt sich um ein Ereignis der Meldekategorie N (Normalmeldung).
    Der Betreiber hat es in die Stufe 0 der internationalen Bewertungsskala INES eingestuft
    (keine oder sehr geringe sicherheitstechnische, bzw. keine radiologische Bedeutung).


    31.10.2013
    13/068
    Kompakte natriumgekühlte Kernanlage, Eggenstein-Leopoldshafen
    Schneller Brutreaktor
    Brand in einem Schaltschrank der Gefahrenmeldeanlage
    Die Anlage ist stillgelegt und befindet sich im Rückbau. Bei einem Anlagenrundgang
    wurde im Stromversorgungsschaltschrank der Gefahrenmeldeanlage ein Brand bemerkt.
    Der Brand wurde durch die Werksfeuer gelöscht. Der Stromversorgungsschrank der
    Gefahrenmeldeanlage wurde repariert und wieder in Betrieb genommen, so dass die
    Gefahrenmeldeanlage einen Tag später wieder verfügbar war. Ursache für den Brand war
    nach bisherigem Kenntnisstand ein Isolationsfehler an einem Kabel. Die Ursachenklärung
    ist noch nicht abgeschlossen - vorläufige Meldung.
    Der Brand hatte keine Auswirkungen auf die Anlage. Durch den Ausfall des
    Schaltschrankes für die Gefahrenmeldeanlage war diese ausgefallen. Bis zur Reparatur
    des Schaltschrankes wurden die Systeme durch die Betriebsverantwortlichen vor Ort
    überwacht. Es handelt sich um ein Ereignis der Meldekategorie N (Normalmeldung). Der
    Betreiber hat es in die Stufe 0 der internationalen Bewertungsskala INES eingestuft (keine
    oder sehr geringe sicherheitstechnische, bzw. keine radiologische Bedeutung).


    05.11.2013
    13/067
    Kernkraftwerk Philippsburg 1
    Siedewasserreaktor0
    Befunde am Lager einer Zwischenkühlwasserpumpe für den Betriebskreis 2
    Die Anlage ist abgeschaltet. Bei der Wartung einer der beiden
    Zwischenkühlwasserpumpen des Betriebskühlkreises II wurde eine Trübung des
    abgelassenen Öls und erhöhte Eisenwerte festgestellt. Die Pumpe wurde vorsorglich
    ausgetauscht und einer Inspektion unterzogen. Ursache für die Öltrübung und den
    erhöhten Eisengehalt im Öl ist ein Materialabtrag am Schrägkugellager der Pumpenwelle.
    Die betroffenen Bauteile wurden ausgetauscht. Die Ursachenklärung ist noch nicht
    abgeschlossen - vorläufige Meldung.
    Durch die Befunde am Lager der Pumpe ergaben sich keine Auswirkungen auf den
    Stillstandsbetrieb der Anlage. Die Befunde hatten nicht zum Ausfall der Pumpe geführt.
    Eine zweite Pumpe stand uneingeschränkt zur Verfügung. Der Zwischenkühlkreis für den
    Betriebskühlkreis II hat die Aufgabe, sicherheitstechnisch wichtige Komponenten während
    des Normalbetriebs und im Falle von Störfällen zu kühlen. Im vorliegenden Anlagenzustand
    wird er nur noch zur Wärmeabfuhr von den Kältemaschinen des Schaltanlagengebäudes
    und des USUS-Systems (Notstandssystem) eingesetzt, bzw. als alternatives System für
    die Wärmeabfuhr aus dem Brennelementbecken. Es handelt sich um ein Ereignis der
    Meldekategorie N (Normalmeldung). Der Betreiber hat es in die Stufe 0 der internationalen
    Bewertungsskala INES eingestuft (keine oder sehr geringe sicherheitstechnische, bzw.
    keine radiologische Bedeutung).


    20.11.2013
    13/070
    Kernkraftwerk Gundremmingen B
    Druckwasserreaktor
    Fehlende Schraubenköpfe von Befestigungsschrauben an Halterungen von
    Notstromdieselmotoren
    Die Anlage ist abgeschaltet. Bei einem Anlagenrundgang wurde an einem
    Notstromdieselmotor an einer der beiden Schrauben an der Rohrleitungshalterung zur
    Befestigung der Kühlwasserleitung am Motorblock ein fehlender Schraubenkopf festgestellt.
    Die defekte Schraube wurde ersetzt. Die Ursachenklärung dauert noch an - vorläufige
    Meldung.
    Bei der Überprüfung aller Notstromdieselaggregate in den Blöcken A und B wurde
    daraufhin auch an einem Notstromdiesel im Block A ein vergleichbarer Befund
    festgestellt (siehe Ereignismeldung 13/071). Aufgrund dieser beiden, in Block A und B an
    Notstromdieselmotoren mit vergleichbarer Konstruktion vorgefundenen Befunde, liegt ein
    Hinweis auf einen systematischen Fehler vor. Die Befunde hatten keine Auswirkungen
    auf die Verfügbarkeit der Notstromdieselaggregate. Als Vorkehrung gegen Wiederholung
    ist der Austausch aller Schrauben an den betreffenden Halterungen geplant. Es handelt
    sich um ein Ereignis der Meldekategorie N (Normalmeldung). Der Betreiber hat es in die
    Stufe 0 der internationalen Bewertungsskala INES eingestuft (keine oder sehr geringe
    sicherheitstechnische, bzw. keine radiologische Bedeutung).


    20.11.2013
    13/071
    Kernkraftwerk Biblis A
    Druckwasserreaktor0
    Fehlende Schraubenköpfe von Befestigungsschrauben an Halterungen von
    Notstromdieselmotoren
    Die Anlage ist abgeschaltet. Bei einer Überprüfung von Schraubenverbindungen an
    Notstromdieselaggregaten aufgrund eines an einem Notstromdieselmotor im Block B
    vorgefundenen Befundes (siehe Ereignismeldung13/070) wurde auch im Block A ein Defekt
    an einer Befestigungsschraube einer Rohrleitungshalterung entdeckt. Die defekte Schraube
    wurde ersetzt. Die Ursachenklärung dauert noch an - vorläufige Meldung.
    Aufgrund dieser beiden, in Block A und B an Notstromdieselmotoren mit vergleichbarer
    Konstruktion vorgefundenen Befunde, liegt ein Hinweis auf einen systematischen
    Fehler vor. Die Befunde hatten keine Auswirkungen auf die Verfügbarkeit der
    Notstromdieselaggregate. Als Vorkehrung gegen Wiederholung ist der Austausch aller
    Schrauben an den betreffenden Halterungen geplant. Es handelt sich um ein Ereignis der
    Meldekategorie N (Normalmeldung). Der Betreiber hat es in die Stufe 0 der internationalen
    Bewertungsskala INES eingestuft (keine oder sehr geringe sicherheitstechnische, bzw.
    keine radiologische Bedeutung).




    Das ist der Bericht für November 2013 (letzter veröffentlichter Bericht). Jeder Monat hat so ein paar Dinger drin. Es gibt also mehr Störfälle in AKW's (wir haben nur 39, davon sind 10 Forschungsreaktoren und 20 sind außer Betrieb oder werden zurückgebaut, Derzeit sind nur 9 Kraftwerke in Betrieb) als Windkraftanlagen abbrennen. Die Zahl der Brände bei WKA's ist sogar so klein, dass das Frauenhofer Institut auf eine Erhebung der Zahlen verzichtet.
    Die Medien bauschen das ganze auf... stellt euch mal vor, die Medien würden über AKW Störfälle berichten....Dann würde es heißen: Schon wieder ein Leck am AKW oder Ständig brennt es auf dem Gelände eines Atomkraftwerkes. Grade die Springer Verlagsgruppe ist Anti-Energiewende eingestellt, dass diese dann gerne über brennende Windkrafträder, Biogasanlagen, Solarparks berichten ist für die Springer Gruppe selbstverständlich.


    Grüße aus dem Norden

    Abgesehen von den Umrichterstationen AC/DC für 30 GW, was nach heutigem Ermessen ca. 8 Fußballfelder Große Hallen entspricht, der dort entstehenden Abwärmeverluste und das Problem der Schaltbarkeit der Kabelstrecke (AC Leitungen schaltet man im Stom- oder Spannungs-Nulldurchgang, dadurch ist die Verlustleistung I*U nahezu 0, dies funktioniert bei Gleichspannung nicht) Sprächen noch der Querschnitt (12.000mm²) dagegen (muss sich aufgrund fehlender Kabelschuhe etc. um einen Freiluftanschluss handeln, somit 1 cm pro kV, macht 15 m Abstand zwischen den Polen, und dann? Was für Sammelschienen? - kompette Neuentwicklung notwendig) und Oberwellen. Die Oberwellen machen das Projekt am Ende dann unmöglich - zu mindest wirtschaftlich. Die Übertragungsverluste betragen bei ca. 6000km, 12.000mm² Aluminum, Koronaeffekt bei 1,5 GV und Umrichtern ca. 14-16 %
    Meine Meinung: erstmal im Kleinen testen ob und wie es geht und dann im Großem. Dessertec. Transatlantische Stromlinien und andere Phantasien können gelebt werden, wenn innereuropäische Strecken von einigen hundert Kilometern gut funktionieren.
    Grüße aus dem Norden


    Sebastian

    Windkraftanlagen sind selbstredend nicht mit einer Löschanlage ausgestattet. Alle Bauteile in der Gondel, die ein Feuer auslösen könnten, würden weder von CO2 noch vor Aerosol gelöscht werden können. Das kontrollierte Abbrennen stellt daher die einfachste und effektivste Variante dar. Die Brandwahrscheinlichkeit wird von den meisten Herstellern mit 0,3% in 20 Jahren angegeben. Also sehr Unwahrscheinlich und eine Feuerversicherung ist sicher 100x billiger als jede WKA mit Löschsystemen auszustatten. Bei über 23000 Anlagen in Deutschland haben wir im Schnitt 12 Brände pro Jahr,sollen jetzt alle WKA's für zig tausende Euro nachgerüstet werden ?
    Wir haben grade nen Orkantief und dabei sind 3 Anlagen in Flammen aufgegangen. 3/23000. Wir haben 426 KKW auf der Welt. Im Schnitt gibt es einen schweren Unfall pro Jahr (explodierter Trafo, Kernschmelze, Lecks,...).
    Ich sehe keinen Handlungsbedarf.
    Gruß aus dem Norden

    Zitat: Ein Gastbeitrag von Peter Bofinger


    Der gute Mann ist einer der 5 "Wirtschaftsweisen" der Bundesregierung. Das ist ein VWL'ler der fürs Kaffeesatzlesen bezahlt wird. Dieser Mann hat die Energiepolitik nun aus VWL-Sicht begutachtet und stellt fest, dass die Energiewende für den Bürger teuer ist (war noch nie ein Geheimnis und ist politisch gewollt). Und er liest jetzt den energiepolitischen Kaffesatz und versucht die Kosten irgendwie zu drücken oder zu verlagern, damit es billiger aussieht. Weil er halt Wirtschaftsweiser ist und einen Gastbeitrag geschrieben hat fühlt der Spiegel sich verpflichtet das dann auch zu veröffentlichen unabhängig des Inhalts.
    Das ist nicht die Meinung des meinungsbildenden Chefredakteurs sondern die Meinung des Hr. Bofinger. Alles eher weniger spannend. Der hat schon 17 Wirtschaftsprognosen gemacht und keine einzige war richtig, was soll man dazu sagen ?

    Zitat von amoss

    Zufällig kenne ich einige Standorte, wo Windparks hinkommen sollen. Da muss man dann schon schlucken, wenn man die Dimensionen sieht und sich vorstellt, wenn man betroffener Nachbar wäre. Und erst recht, wenn das alles erst der Anfang sein soll. Also im Zweifel die Dinger lieber sogar in die Städte stellen, dort wohnen zwar auch Leute, aber es ist eh alles schon so laut und hässlich, dass man das dort gar nicht mehr mitkriegt und Umweltschäden oder gar Landschaftsverschandelung gibt's in Städten auch nicht mehr.


    Zu diesem Vorschlag muss ersteinmal das BISchG und weitere Gesetzesvorgaben geändert werden. Sollten dazu noch die großen Medienberichterstatter Wind davon bekommen, wird EEG Bashing im ganz großen Stil unter dem Vorwand der "verspargelung" der Städte betrieben. Zudem: Es muss in jedem Fall der sogn. Trümmerschatten eingehalten werden. Das wäre ein Radius von um die 200m um die WKA rum. Ich denke alleine der Aspekt der Bevölkerungssicherheit wird solche Pläne verschwinden lassen. Klein Windkraftanlagen auf oder an Hochhäusern in Städten stellen auch keine Lösung dar, da die Vibrationen zumindest die Bewohner im obersten Geschoss stören werden.


    Die Einstellung der Bauern im Norden ist eine völlig andere als bei Ihren Kollegen im Süden. Es gibt viele Bauern, die sich eine WKA direkt in den Vorgarten (260m nach BImSchG) setzten lassen, sofern Sie daran beteiligt sind oder der Landeigentümer ist. Dieses Konzept scheint an der Schleswig-Holsteinischen Nordseeküste äußerst wirkungsvoll zu sein, denn die "verspargelung" stört dort fast niemanden, höchstens den einen oder anderen Touristen, der das alles ganz schrecklich findet und dann betont wie froh er ist hier nicht leben zu müssen. Auf mich haben die Anlagen jedoch etwas sehr beruhigendes mit ihren langsamen gleichmäßigen Bewegungen.
    Der Süden wird irgendwann auch die Vorteile sehen.


    Grüße aus dem Norden

    Zitat von cephalotus

    Ich frage mich immer, ob es wirklich klug ist, mit offshore Wind Strom zu produzieren oder ob es nicht die bessere Idee wäre, da drauße statt einer Umrichterstation nicht gleich einen Elektrolyseur hinzusetzen und dann Wasserstoff via Pipeline oder Schiff an die Küsten zu bringen...


    Bzgl. Windkraft erscheint es mir eher sinnvoll zu sein, die onshore Anlagen in Süddeutschland auszubauen.


    Das Hauptproblem hierbei ist Wasserstoff. Zum einen ist es extrem Reaktionsfreudig und zum anderen ist es das "dünnflüssigste" Element, was wir haben.
    Eine Pipeline zu betreiben wäre also enorm Aufwendig, weshalb es bei power togas systemen lokal gespeichert und dann von entsprechenden Tank-LW's abgeholt wird bzw an Ort und Stelle wieder Rückverstromt wird.
    Eine kleine Undichtigkeit kann direkt zu einer größeren "Knallgas" Probe werden und die Leitung erst Recht beschädigen.

    Tipp: Man kann auch einen Pfad zeichnen und anschließend rechtsklick Pfad -> Höhenprofil anzeigen eine ganz passable Anzeige erzeugen.
    Ein Gefälle von 200m wird das sicher nicht aber 120m sind durchaus darstellbar. Die Rückstauung wäre enorm und die Stadt Inga wäre plötzlich auf einer Insel inmitten eines Gebirges. Die Auswirkungen flussaufwärts wären aus meiner Sicht am eklatantesten, dort wird viel Wald verschwinden. Aber diese Stelle ist unbestritten äußerst geeignet für ein solches Vorhaben, man kann nur beten, dass die Berge nicht durch Minengesellschaften durchlöchert wurden.

    Hallo brunikowski,
    ich kann bestätigen, dass dies angeführte Argument eigentlich kein Problem darstellt. Bei unserer Anlage haben wir ebenfalls ein äußerst welliges Flachdach (25x20m 2 stöckiges Bürogebäude/Lagerhaus) die langen Leisen wurden an mehreren Stellen mit einer Art Gummifuß auf den Boden abgestützt, sodass auch die 15m Leisten mindestens 8 Berührungspunkte je Seite haben. Das Dach hat hierbei bislang (IB war 01.04.2012) keinen Schaden genommen. Bei uns wurde allerdings ein aerodynamisches, ballastfreies System von Sol Sen (Duoflex) eingesetzt. Wir hatten letztes Jahr mit einer Ost-West Ausrichtung un den 5° Neigungswinkel runde 793 kWh/kWp im Bereich Hamburg.
    Gruß
    s0525866

    Zitat von MarConLu

    Ja EON Netze meine Freunde...


    Habe derzeit auch ein Anwalt eingeschaltet in ähnlicher Sache eingeschaltet. Solange du auf das Geld nicht angewiesen bist, ist alles gut. Irgendwann bekommst du dein Geld und Verzugszinsen oben drauf.


    Also geh zum Anwalt, denn die Sache ist i.d.R. eindeutig. Der Anwalt wird dich sicherlich vertreten.


    An der stelle zu beachten: E.ON Netz GmbH ist der Betreiber des 110kV Netzes, an dem deine Anlage sicherlich nicht hängt. Wenn ich deine Signatur richtig deute ist dein VNB:


    E.ON edis AG
    Langewahler Straße 60
    15517 Fürstenwalde/Spree
    03361-70-0


    zuständig wäre dein Lokalbüro in:


    Standort Upahl
    An der Silberkuhle 5
    23936 Upahl
    038822-52-00


    In der Regel sitzen die Sachbearbeiter aber in Fürstenwalde, deswegen verstehe ich den Hickhack nicht. Ich würde mich an das Regionalbüro wenden, die Situation erklären und abschließend erklären, dass du den Zahlungseingang in den nächsten 5 Werktagen auf dein Konto erwartest, ansonsten wirst du eine Rechnung an das Regionalbüro schreiben müssen. In der Regel sitzen in den Regionalbüros Schlichter, die solche Fälle unabhängig die beste Lösung für VNB und "Kunden" oder "Zulieferer" finden.
    Mein Tipp: Anrufen und erklären, dass die Anlage finanziert ist und aus diesem Grund nciht ewig auf Geld gewartet werden kann.