Beiträge von mabas

    Fotos von der Verschattung kann ich leider nicht machen. Liegt nicht am Baum. Sondern am Nachbarhaus. Ich kann ohne denen aufs Dach zu steigen nur meine Regenrinne fotografieren.
    Der Baum wird wohl auch demnächst gefällt - obwohl ich das extrem schade fände. Aber er greift wohl das Fundament der Nachbarn an.
    Mit Baum werde ich nur 5-7 verschattungsfreie ost & die drei verschattungsfreien West haben. Also ohne moduloptimierer / Modul-wr wird das nichts. Und ich hatte mit 650-750 kWh/kwp gerechnet.


    Wenn sich die Anlage ohne Speicher trägt, wäre ich zufrieden.


    Speicher sind sowieso selten finanziell sinnvoll. Das Geld würde ich als "Spielzeug" oder "Überzeugung" verbuchen. Trotzdem
    Schwimme ich nicht in Euro und freue mich daher sehr über eure Hilfe und Kommentare!!!


    Das Angebot ist netto. Mehr pv passt nicht mehr. Dach ist dann voll.

    - SonnenCommunity Rabatt nicht einkalkuliert.
    - Das Modul ist inakzeptabel, da nicht passend vom Design zu den anderen Westmodulen (hier NU240 von Sharp, mono).
    - Moduloptimierer sind im Preis inkl SolarEdge P300 wegen extremer Verschattung und Anteil Westdach
    - nur LiFePo Batterie akzeptabel (Installation nahe Schlafzimmer / Brandproblematik anderer Techniken)

    Ich habe auf dem Westdach eine 3,6kWp Anlage, Bj 2011, Eigenstromverbrauchsprämie. Osten würde ich gerne nachrüsten. Ich habe einen Zweiwegezähler. Gesamtproduktionszähler je Anlage sind ja kein Problem.


    Meine Annahme war nach Referenzabrechnungen und Verständnis des EEG 2014 §32

    "Anlagenbetreiber können Strom aus mehreren Anlagen, die gleichartige erneuerbare Energien
    oder Grubengas einsetzen, über eine gemeinsame Messeinrichtung abrechnen. In diesem Fall ist
    für die Berechnung der Förderung vorbehaltlich des Absatzes 1 die installierte Leistung jeder einzelnen
    Anlage maßgeblich."

    war folgendes: wenn ich das Ostdach mit einer zweiten 3,6 kWp Anlage erweitere, bekomme ich nur für 50% des Eigenverbrauchs eine Eigenverbrauchsprämie. Mein Aufbau würde also aus zwei Ertragszählern (im Wechselrichter oder anders) und einem Zweiwegezähler im HAK bestehen. Eine beispielhafte Abrechnung könnte sein:

    Ablesung nach Zählern:
    Erzeugung West (3,6 kWp): 1.000 kWh
    Erzeugung Ost (3,6 kWp): 800 kWh
    Einspeisung gesamt 1.000kWh

    Vergütung nach 2011 EEG: 500 kWh
    Vergütung nach 2015 EEG: 500 kWh
    Vergütung für Eigenverbrauch nach EEG 2011: 400 kWh
    unvergüteter Eigenverbrauch (aber zu versteuern): 400 kWh


    Das habe ich beim VNB so angefragt, das wir da gleiches Verständnis haben. Haben wir wohl nicht. Antwort:


    Beim Ausbau des Ost Daches mit einer PV Anlage muss die Zähleranlage nach TAB (Technische Anschlussbedingungen für den Anschluss an das Niederspannungsnetz) mit zwei Einspesezähler umgerüstet werden.
    Einen Zähler von **** für die alte - und einen Zähler von **** für die neue PV- Anlage, plus Zweirichtungszähler (Bezug/Lieferung) von **** .
    Das würde heißen, dass noch ein Zählerschrank gesetzt werden müsste. Der Installateur wird dann die PV-Anlage mit Messkonzept, Zählermeldung, Zählerstand, und Stromlaufplan bei uns melden.
    Die Abrechnungen müssen voneinander abgrenzbar sein da 2011 und 2015 andere Abrechnungskriterien gelten.


    Noch ein Zählerschrank geht nicht. Kein Platz. Keine Möglichkeit, die Kabel dahin zu ziehen. Damit wäre Ostdach unmöglich.
    Fragen:
    (1) bin ich mit meiner Meinung auf dem Holzweg?
    (2) falls nicht Holzweg, hat jemand noch bessere Argumentationen, Beispielaufbauten usw. zur Hand?

    Hallo zusammen,


    es geht um eine PV Anlage mit 3,6kWp, Vergütung 2011 incl. Eigenverbrauchsvergütung/prämie. Die Anlage wurde umgezogen. Daher gibt`s das Problem erst jetzt.


    Momentan habe ich einen Zweiwegezähler. Keinen Produktionszähler (außer der vom Wechselrichter). Laut einigen Meinungen im Forum sowie http://www.sfv.de/artikel/verz…g_rechtlich_zulaessig.htm wäre das ja ok.


    Mein lieber Vertragspartner, die VNB, besteht aber auf einen geeichten Hutschienenzähler. Gut, das Ding kostet 25€, soll er haben. Aber die Kosten für den Austausch alle 8 Jahre, vor allem der Elektrikerkosten für die Dokumentation und der Termine (immer wieder Urlaub nehmen) geht mir gegen den Strich. Mein Kompromissvorschlag war: ich bau einen MID 25€ Zähler ein. Aber bestehe du nicht auf die Unterlagen des Elektrikers und fortlaufende Eichbescheinigungen.


    Rechtsabteilung des VNB schreibt soetwas:
    1) die Vergütung von eigenverbrauchten Strom nach § 33 Abs. 2 EEG 2009 erfordert den Nachweis, welche Menge an Solarstrom in das Netz eingespeist und welche im Gebäude durch den Anlagenbetreiber selbst verbraucht wurde. Dies erfordert üblicherweise eine Messung der Erzeugung und eine Messung der Einspeisung in das Netz. Die Differenz wird als Eigenverbrauch vergütet. Aus der zitierten Entscheidung der Clearingstelle EEG ergibt sich lediglich, dass die Einhaltung der eichrechtlichen Voraussetzungen nicht schlechthin konstitutiv für das Entstehen des Vergütungsanspruchs ist. Der Anlagenbetreiber kann seinen Vergütungsanspruch auch auf andere Weise nachweisen, trägt jedoch die Beweislast. Nichtsdestotrotz steht es - unabhängig von der Messhoheit - im Ermessen des Netzbetreibers, den Einbau geeichter Zähler zu verlangen. Dies ist auch verhältnismäßig. Der Netzbetreiber ist verpflichtet, im Interesse der anderen Stromkunden auf eine möglichst genaue und rechtssichere Messung zu bestehen. Auch wenn kein konkreter Anlass zu der Annahme besteht, dass die Messung am Wechselrichter per se ungenauer ist als die Messung durch einen geeichten Zähler, wäre es dem Netzbetreiber bei der Vielzahl der Anlagenbetreiber nicht zumutbar, jedes Mal im Einzelfall zu prüfen, ob die zur Verfügung gestellten Daten plausibel und zuverlässig sind, bzw. hierüber gesonderte Nachweise einzufordern und auszuwerten. Hierfür ist eine gewisse Standardisierung erforderlich, die nur bei einer Installation geeichter Zähler gegeben ist. Daher muss der Anlagenbetreiber hier die Kosten für die Installation eines geeichten Zählers tragen.

    Aus den genannten gründen und wie bereits mit Ihren besprochen kann ihr Installateur den geeichten Hutschienenzähler in der Unterverteilung setzen.
    Den von ihnen genannten Zähler gibt es auch in der Ausführung mit MID Zulassung, somit wäre dieser für uns in Ordnung.
    Die Dokumente müssen dann über Ihren Installateur mit der Zählermeldung, Zählerstand, und Stromlaufplan der Anlage bei uns eingereicht werden.


    Frage:
    (0) meine persönliche Ansicht zu der Antwort: 1:0 für mich. Gegenargumente: Standardisierung und Aufwand bei Prüfung im Misstrauensfalle. Wo aber der VNB Mehraufwand haben soll, ist mir schleierhaft. Außer, wenn es zum Streit käme. Und da bin ich in der Beweispflicht.
    (1) eigentlich bin ich der Meinung, das ich keinen geeichten Zähler brauche. Oder bin ich da komplett auf dem Holzpfad?
    (2) falls nicht Holzpfad,
    (2a) würdet ihr das mit einem gedachten "F* you, ich hab ein gutes Gedächtnis und werde in 16 Jahren genau wissen, mit wem ich Verträge schließen will" schlucken. Das kostet mich rd. 150€ + einen Tag Urlaub alle 8 Jahre. Einnahmen der Anlage ca. 1.200€ /p.a.
    (2b) Oder noch mal nachharken? Habt ihr noch Argumentationshilfen?
    (2c) Oder soll ich die 150€ einmalig investieren, und die Verfasser von "http://www.sfv.de/artikel/verzicht_auf_geeichte_daten_bei_der_eigenverbrauchs-messung_rechtlich_zulaessig.htm" bitten, das für mich mit dem VNB zu klären?

    Hi,
    und Danke für die Infos.
    Zum SunnyBoy: ja, die neuste FW ist installiert, OTGP ist an.


    Tatsächlich habe ich sehr nette Ansprechparter beim Netzdienstleister. Der alte WR darf für ein zweites Modulfeld genutzt werden. Beim Austausch des WR muss die neue VDE eingehalten werden. Wenn ich 10x240 = 2,4kwp installiere, wären am WR 6kwp. 40% wären Neuanlage, 60% Altanlage. So müsste ich auch abrechnen.
    Rechtlich / mit dem Netzbetreiber bin ich nach meiner Vorauskunft her also im grünen Bereich.
    Die Ausrichtung ist echtes West/Ost +/- 1-2 Grad, 45 Grad Neigung. Fotos kann ich von der Verschattung keine brauchbaren machen. Ich komme wegen Bebauung nicht in einen Winkel, der mir das fotografieren zulässt (dann würdet ihr den Baum sehen, aber das Dach nicht, weil der Baum den Blickwinkel total verstellt).


    Startspannung des SMA ist 125V, MPP 175-440V.


    Tatsächlich sind die Trina Module günstiger als nachgerüstete Lösungen (Modul ist ca. 37€ netto teurer im Vergleich zu Shinsung, ein Solar Edge Optimierer liegt bei ca. 47€, also 10€ gespart je Modul).


    Aber die Startspannung habe ich nicht berücksichtigt. Vielleicht doch Modul-WR?

    Ich habe bereits eine Westanlage mit 3,4kwp, die aus historischen Gründen heraus einen SMA SB 4000 hat. 1 MPP ist belegt.


    Da die Modulpreise momentan im Keller sind, überlege ich für die Erhöhung des Eigenverbrauchs auch das Ostdach zu belegen. Der WR gibt das meiner Meinung nach her (12 Uhr bin ich auf 2kw, erst gegen Nachmittag bei > 3). Kabelverlegen ist auch einfach --> wird recht günstig.


    Wegen der geringen Preise würde ich mir Monos > 240 Watt anbieten lassen. Es passen ca. 10 Stück auf`s Dach (bei 1,6x1m).


    Jetzt habe ich ein Problem, das alt, hoch und grün ist. Etwa 4 der Module wären unverschattet. Der Rest liegt je nach Jahreszeit, Wind und Sonnenstand im Schatten eines Baums. Ich sehe sinnvoll folgende Optionen:


    1. simpel akzeptieren und den Sunny Boy MPP machen lassen
    2. Leistungsoptimierer von Tipico oder Solar Edge einsetzen. Wobei ich nicht weis, was die Tipicos kosten (die SolarEdge ca. 50 € / Modul).
    3. Modulwechselrichter einsetzen


    Lösung (3) ist imho unnötig teuer.


    Bei Lösung (1) kann ich den Ertragsverlust zu (2) nicht einschätzen. Hat jemand einen Ratschlag?

    Worst Case geschehen, die Anlage muss runter wegen Hausverkauf. Neues Haus ist in Frankfurt, gut 500km entfernt.


    An alle fahrenden Monteure: was kostet mich die Demontage von 15x Sharp und Wechselrichter und erneute Montage auf meinem Haus?


    Neuer Installationsort: keine AC Arbeiten erforderlich. Wechselrichter kann direkt unter dem Dach installiert werden. AC liegt bereits (bei Hausbau vorgerüstet).


    Nebenfrage: darf ich meinen alten SunnyBoy TL20 weiterbenutzen oder muss ich einen neuen TL21 kaufen?