Beiträge von techn-o-tronic

    Zitat von Sonnenmelker

    Hallo Martin,
    es gibt Solarkabel mit dichtem Edelstahlgeflecht, ist zwar nicht als Schirm gedacht, eigendlich soll es Marderverbiss verhindern.
    Allerdings hat das Edelstahlgeflecht keine Information was es denn da machen soll, Marder oder EMV ist dem Geflecht vollkommen egal.
    http://www.lappkabel.de/index.php?id=749964&L=0&rel=3236d673


    Gruß
    Manfred


    Danke Manfred, das ist ein sehr guter Tipp! Ich werde mal hören, wie es beim Preis aussieht. Falls der nicht unverhältnismäßig viel höher liegt als der Standard, klingt das nach einer guten Lösung für mich. :danke:


    VG, Martin.

    Zitat von Paul Panzer


    Dir ist aber auch bewusst, dass die Modulanschlusskabel ebenfalls nicht zusätzlich geschirmt sind?
    Deine Kabel würden also eh nur einen kleinen Teil der DC-Leitungen bilden. :idea:


    Ja klar, die Modulanschlusskabel möchte ich nicht ändern. Bei der Verbindung Modulfeld-WR wäre die Abschirmung nett gewesen, wenn diese Kabelführung durch Aufenthaltsbereiche führt - das kann ich aber bei mir weitgehend vermeiden und daher werde ich auch ohne die geschirmten Kabel überleben :D .

    Zitat von hundertprosolar

    Moin Martin,


    Genau so ist es.


    Was nützt nun die Abschirmung der Kabel, wenn doch das Modulfeld DIE große Antenne in Hinblick EMV bildet?


    Moin :).


    Da hast du natürlich recht, die große Antenne ist das Modulfeld. Da abgeschirmte Kabel in der Regel von den reinen Materialkosten nicht viel Unterschied ausmachen, hätte ich die einfach zusätzlich gewählt. Bei mir liegt läuft die Verkabelung Modulfeld-WR aber so weit von ständigen Aufenthaltsbereichen entfernt, dass ich auch mit ungeschirmten Kabeln leben kann.


    Ich bin noch so neu in der Materie, dass mir nicht alle Einzelheiten der gängigen Praxis bewusst sind und daher kam der naive Wunsch nach den geschirmten Kabeln :).


    VG, Martin.

    Hallo Photonensammler13,


    danke für die schnelle Antwort! Vielleicht hätte ich die Frage lieber in http://www.photovoltaikforum.c…ner-pv-anlage-t66496.html einbauen sollen (Hintergrund ist die Thematik EMV bei PV-Anlagen)...


    Im DC-Teil der Anlage entstehen ja theoretisch nur statische Magnetfelder, die sich durch nahes Verlegen der Pole und Verdrillen gut kompensieren lassen. Durch den Wechselrichter gibt es aber (leider) mehr oder weniger starke hochfrequente Wechselfelder, die als Störungen bei der Wandlung entstehen und dann dem DC inkl. den Modulen aufgeprägt werden. In dieser Situation habe ich an mehreren Stellen die Empfehlung für geschirmte Solarkabel gefunden, doch scheinbar verwendet die niemand in der Praxis?!


    VG, Martin.

    Hallo zusammen,


    seit einer Woche beschäftigt mich nun das Thema EMV (Elektromagnetische Verträglichkeit) meiner zukünftigen PV-Anlage. Hintergrund ist, dass hinter einer meiner beiden vorgesehenen Dachflächen direkt ein Kinderzimmer liegen wird. Vorweg schicken möchte ich, dass bei uns in der Familie niemand elektro-sensibel ist oder wir das Thema fanatisch betreiben ;). Wir haben allerdings bei der E-Installation auf die Einhaltung baubiologischer Grenzwerte geachtet und u.a. abgeschirmte Leitungen & Dosen verwendet.


    Nachdem ich nun eine Menge - teilweise recht widersprüchlicher - Meinungen dazu gelesen habe, ist mein aktueller Stand wie folgt:


    Im Sinne einer guten EMV sind hilfreich (die jeweilige Begründung zugunsten der Kompaktheit vorerst mal weggelassen):


    a) Reihenschaltung der Solarmodule
    b) möglichst nahe Verlegung der +/-Leitungen im DC-Teil, am besten Verdrillung
    c) Verwendung abgeschirmter Solarkabel (dazu meine Frage zum Bezug in einem anderen Thread)
    d) Wechselrichter mit galvanischer Trennung (also NF- bzw. HF-Trafo)


    a) & b) scheinen allgemein Standard zu sein. c) ist auch ohne Aufwand machbar, wenn ich solche Kabel finde (der momentan favorisierte Solarteur hat keine Bezugsquelle).


    d) ist mir in der Wirkung im Grund einleuchtend: Die baubiologisch empfohlenen Grenzwerte werden bei trafolosen WR ab ca. 1m Entfernung zu den Modulen eingehalten, bei WR mit Trafo ab 0.1m. Begründung dafür ist, dass bei trafolosen WR wegen der fehlenden galvanischen Trennung die Module quasi als großflächige Antenne wirken und die hochfrequenten Oberwellen, die im WR bei der Wandlung als Störsignale entstehen, abstrahlen. Da ich im ganzen Haus eine abgeschirmte E-Installation habe, beschränkt sich dieser Effekt auf die Module, die diese Wechselfelder aufgeprägt bekommen.


    Natürlich kann man nun einfach Traf-WR verwenden, doch die haben in der Regel einen etwas schlechteren Wirkungsgrad und die Auslegung der ganzen Anlage wird sicher schwieriger, wenn weniger WR-Modelle zur Auswahl stehen. Auf der anderen Seite möchte ich mir ungern wegen weniger Prozentpunkte Gesamtwirkungsgrad die momentan gute EMV des gesamten Hauses schwächen, zumal der hinter der PV-Dachfläche genutzte Raum ein Kinderzimmer ist.


    Über Kommentare und Anregungen zur Problematik würde ich mich sehr freuen und bedanke mich schon im voraus!


    Schöne Grüße
    Martin.

    Hallo allerseits,


    seit einem guten Monat beschäftige ich mich (immer mehr ;) mit der Planung einer PV-Anlage. Dabei lese ich schon eine Weile hier im Forum mit und habe schon eine Menge gelernt.


    Nun stellt sich aber eine konkrete Frage, bei der mir vielleicht jemand helfen kann:


    Ich suche ein doppelt geschirmtes Solarkabel, Einzeladern, UV-beständig. Hat jemand eine Marke u. Bezugsquelle?


    Danke und schöne Grüße
    Martin.