Beiträge von Photonenfang

    Sehe ich es richtig, dass der Knackpunkt einfach ist, dass die TV-Tätigkeit in meinem Fall keine unternehmerische Tätigkeit darstellt und somit dann bei der USt doch außen vor ist?!



    Moin,


    auch wenn das so das wünschenswerte Resultat ist: so einfach läßt sich das leider nicht sagen. Vergiß bitte vor allem das von Koelner-Sueden völlig aus dem Zusammenhang gerissene Teil-Mini-Zitat des bereits von mir angeführten BFH-Urteils. Lies besser das gesamte Urteil selbst, wenn Du die grundlegende Systematik in solchen Dokumenten kennst (sonst kommt es nämlich leicht zu erheblichen Mißverständnissen).


    Es kommt weder auf die "Einmaligkeit" noch auf eine "Gewinnerzielungsabsicht" an. Entscheidend sind andere Faktoren, wie bspw. völlige Weisungsungebundenheit (Freiheit in der Entscheidung), Tätigkeit über einen gewissen Zeitraum mir einer Vielzahl von Einzelentscheidungen, etc. Die Fragestellung ist zu komplex, um sie hier abzuhandeln.


    Ich bleibe dabei: suche professionellen Rat bei einem StB oder WirtR. Da steht hinter der Beratung auch eine Rechtsschutzversicherung, falls der erteilte Rat vom FA doch anders gesehen wird.


    Cheers,

    Photonenfang.

    möglicherweise ist der Versuch, der Unternehemereigenschaft (mit PV-Anlage) vorab zu entkommen, überhaupt nicht zielführend. Denn die Tätigkeit als Testamentsvollstrecker kann für sich genommen bereits eine unternehmerische Tätigkeit sein und somit genauso die Umsatzsteuerpflicht auslösen. Da gab es vor Jahren deshalb mal einen Streit, der bis zum BFH gegangen ist. BItte suche Rat bei Angehörigen der steuerberatenden Zunft.

    Hm, nach meinem Stand der Recherche ist es so, dass die Arbeit als Testamentsvollstrecker nicht umsatzsteuerpflichtig ist, wenn es nur einmalig gemacht wird, als Miterbe, und man namentlich im Testament benannt wurde.



    Moin,


    so ein FG-Verfahren hatte ich nur mal irgendwo am Rande mitbekommen. Es dürfte sich aber darum gehandelt haben: BFH V R 6/05 vom 2006-09-07.


    Cheers,

    Photonenfang.

    Moin,


    möglicherweise ist der Versuch, der Unternehemereigenschaft (mit PV-Anlage) vorab zu entkommen, überhaupt nicht zielführend. Denn die Tätigkeit als Testamentsvollstrecker kann für sich genommen bereits eine unternehmerische Tätigkeit sein und somit genauso die Umsatzsteuerpflicht auslösen. Da gab es vor Jahren deshalb mal einen Streit, der bis zum BFH gegangen ist. BItte suche Rat bei Angehörigen der steuerberatenden Zunft.


    Cheers,

    Photonenfang.

    Der TE möchte aber eine bisher nicht gemeldete Anlage auf Rat seines Installateurs jetzt als Neuanlage anmelden und EEG-Vergütung erhalten.



    Von Forderung nach EEG-Vergütung ist aber nun beim TS überhaupt nichts zu lesen. Ganz im Gegeneil möchte er gerade keine EEG-Vergütung, weil er auf den bürokratischen Überhang keine Lust hat. Trotzdem möchte er die Guerilla-Anlage jetzt ordentlich anmelden (Markstammdatenregister, VNB). Immerhin theoretisch drohen sonst Bußgelder.


    Vor diesem Hintergrund ist auch dieses ganze Hickhack mit der ersten IBN nach EEG völlig umsonst. Wer sich mal ein wenig mit den Verfahren und Urteilen bzgl. IBN auseinandergesetzt hat, versteht warum es jetzt eine genauere Definition im EEG dazu gibt. Zum einen soll verhindert werden, daß durch IBN-Rückdatierung eine höhere Vergütung erlangt werden kann und zum anderen soll verhindert werden, daß für bestehende EEG-Anlagen durch laufende "Aktualisierung" der IBN die gesetzliche Förderperiode von 20+0,x Jahren unlauter ausgedehnt wird. Beides ist hier aber überhaupt nicht einschlägig, da es hier bisher keine EEG-Anlage gibt.


    Cheers,

    Photonenfang.

    ganz böse sich nicht an Gesetze und Vorschriften zu halten... Sagen alle die gerne den ersten Stein werfen... Jehova...

    Ich finde Guerilla prinzipiell okay, aber nicht so.

    aha... ein bischen schwanger ist okay... aber richtig schwanger nicht... ein bischen inkonsequent... Cheers mit Banane...


    Du zeigst hier schön, daß Du die Materie grundsätzlich nicht verstanden hast. Oder so tust, als ob Du sie nicht verstanden hast, um zu provozieren. Es gibt einen kleinen Unterschied zwischen einem Zweirichtungs-Zähler und einem nicht rücklaufgesperrten Ferraris-Zähler. Und dieser Unterschied ist mindestens von zivilrechtlicher, möglicherweise sogar von strafrechtlicher Relevanz (nachzulesen u.a. in "Anwendungshilfe zu Rechtsfragen rund um Plug-In-PV-Anlagen" des BDEW, S. 14 ff.).


    Ich kann für mich entscheiden, Guerilla-PV zu betreiben, aber dann bitte ohne Dritte dabei kaufmännisch übers Ohr zu hauen, noch Jemanden an Leib und Leben zu gefährden. Insofern ist Dein o.z. Spruch im gesetzten Zusammenhang einfach nur - dämlich.

    Welche "gesetzliche" Regelung gibt es nochmal gleich für "Guerilla-Anlagen"?

    Zähler rückwärts laufen zu lassen ist definitiv nicht erlaubt. Im Zweifel müsstest Du nachweisen können...

    rückwärtslaufendem Zähler erlangst Du allerdings rechtswidrig einen Vermögensvorteil

    also #7 ist echt Banane... auch wenn da cheers drunter steht... mein Zähler lief im April und im Mai rückwärts... So habe ich dem VNB 960 kWh geschenkt... und sonst? nichts... In meinem vorletzten Thema gibt es sogar in #103 genaue Zahlen...

    Ist es möglich, daß Du Äpfel und Bananen nicht unterscheiden kannst? HIER geht es um "PV-Anlagen ohne EEG". Und um eine nicht gemeldete Anlage, die über einen nicht gesperrten Zähler ins Netz rückspeist und so die Bezugsrechnung verkürzt. Ich finde Guerilla prinzipiell okay, aber nicht so.

    Tja jodl, jeder kann das hier ja nachlesen. Während ich dem TS mit #7 auf seine beiden Fragen konkret geantwortet habe, kommt von Dir nichts Substanzielles. Deine Einlassungen zur angeblichen Verantwortung des MSB bei nicht gemeldeter Rückspeisung sind dazu noch schlicht falsch.