Beiträge von An_dre_as

    Und genau das ist der Punkt:
    Für die verkaufte kWh muss ich eine kWh einkaufen, schließlich habe ich sie ja nicht selbst verbraucht.
    Diese zurückgekaufte kWh kostet dich jetzt also nicht mehr 24, sondern 20 ct, die Differenz begleichst Du aus Deinem Gewinn.


    Bei Eigenverbrauch habe ich laut Deiner Rechnung 16 ct auf "auf dem Konto" bzw. eingespart. Für die eigenverbrauchte kWh habe ich aber auf 12 ct auf dem anderen Konto (Einspeiseverütung) verzichtet.


    https://de.wikipedia.org/wiki/Opportunit%C3%A4tskosten



    Wieviel bleibt nun übrig von Deinem "Vorteil des Eigenverbrauchs" und wo ist der Unterschied?


    Es sind in beiden Fällen in diesem schönen Beispiel 4 ct Vorteil!

    Zitat von klaus24V

    Stromverkauf bringt dir 12cent
    Eigenverbrauch spart dir mindestens 24 cent


    24cent ist doppelt so viel als 12cent


    war das jetzt so schwer?


    Hä? Jetzt die steuerlichen Aspekte mal außen vor gelassen:


    Mir fehlen 12 ct auf dem Konto wegen vergangener Einspeisevergütung.
    Zugleich muss ich von dem Konto 24 ct weniger an Strombezug auszahlen.
    Vorteil: 12 ct


    Alternativ:
    Ich bekomme 12 ct Einspeisevergütung
    Und muss 24 ct an Strombezug zahlen.
    "Vorteil" 12 ct


    UNTERSCHIED???Schon mal was von Opportunitätskosten gehört ? ;-)


    Oder habe ich was falsch gerechnet???

    Ich habe sowas vor ein paar Jahren mal probiert und es hat funktioniert. Uraltpanel von Shell RSM 75 W / Vmp 17 V / Imp 4,3 A Voc 21,4 V.
    Direkt auf einen Lenovo Laptop. Dessen Netzteil hat auch 19V und 90W. Habe es aber nicht ausgiebig im Dauerbetrieb getestet. Aber wie gesagt es hat geladen, in der Mittagssonne sogar recht ordentlich, habe aber keine Messungen bzgl. Spannung / Stromstärke durchgeführt.
    Die drei Li-Ion Zellen im Laptop brauchen ja eh keine 19 V zum laden, d.h. die interne Elektronik regelt das was aus dem Netzteil kommt eh runter. Hat daher, zumindest bei mir, auch mit niedrigerer Modulspannung funktioniert.
    Je nach dem welcher Widerstand vom Lapütop gerade anliegt, könnte das Modul natürlich über 19 V liefern, ob es dann die interne Elektronik des Laptops grillt...???...Risiko halt :-)

    Bist Du Dir da sicher? Das wären ja ca. 3.500 kWh pro Jahr :shock::shock::shock:


    DA bleibt von der PV-Erzeugung ja nicht mehr viel übrig!


    Meines Wissens nach sollten die Dinger einen Eigenverbrauch von um die 10 Watt haben. Das geht zumindest aus der Marktübersicht von C.A.R.M.E.N. e. V. hervor wenn man sich den Medianwert der Speicher in der "Haushalts" Leistungsklasse anschaut...


    Übrigens:
    Leistung = Zeitpunktbetrachtung = Kilowatt [kW]
    Arbeit bzw. Energie = Zeitraumbetrachtung = KilowattSTUNDEN [kWh]

    Zitat von seppelpeter

    Ich würde zumindest soviel bauen, dass man damit 3-X Stunden im Sommer WaMa oder Trockner oder Spüli laufen lassen kann.
    Also braucht man dafür mal mindestens 3KWp....


    Kein Speicher ... Netz ist doch da :!:



    Also ich hab knapp 2 kWp und dieses Wochenende 5 WaMas, und zwei SpüMas durchgezogen....geht schon! Und Akku war abends NICHT leer...8 kWh pro Tag kamen rein mit 1,6 kW in der Spitze und einspeisen tu ich nicht.

    Zitat von iron-age


    Die Module lassen keinen Rückstrom durch. Wenn die Gesamtleistung, beim Kurzschluss das Kabel überlasten würde, nimmt man besser Sicherungen.


    MfG Georg


    Bei mir sind ein paar Dünnschicht Module dabei ohne Anschlussdose,also es kommen nur zwei Leitungen raus.Daher fand ich die Dioden angebracht...

    Kein Problem. Ich habe fünf Strings mir unterschiedlicher Neigung,Ausrichtung,Verschattung. Am besten noch mit Dioden gegen Rückstrom absichern je nach dem ob/wie da schon welche in den Modulen verbaut sind.


    Sollte deine Erweiterung aus anderen Modulen bestehen achte darauf, dass die Kennlinien ähnlich sind!