Beiträge von darwin

    Zitat von GAST


    Das meinte ich aber nicht, ich möchte das man (wenn es nicht anders geht EE) Anlagen abregelt und denen dann die Vergütung zahlt und zwar Vergütung für entgangene Einnahmen + Vergütung für Netzstabilisierungsmassnahmen....
    Konventionelle bekommen auch eine vorher vereinbarte Summe wenn sie am Regelenergiemarkt teilnehmen....es fängt meines Wissens nach mit etwa 150€/MWh an und der höchste mir bekannte Wert ist letztes Jahr im Februar gezahlt worden und lag bei um die 3000€ !! (Für positive Regelleistung!) Für negative gibt es mWn eine Obergrenze bei 250-300€/MWh.


    Schwachsinn. Kraftwerke bekommen keine Vergütung wenn man sie wie am 1. Mai von 51 GW auf 20 runterfährt.


    Stell dir einfach mal vor, der 1.Mai wäre im Süden Sonniger und im Norden Windiger gewesen. Dann wäre man schon zu dem Szenario gekommen das die EEs mehr Einspeisen als vrbraucht wird. Wenn nicht Nächstes, dann wird es übernächstes Jahr passieren. Dafür willst du eine Vergütung zahlen ?


    Warum eigentlich überhaupt die EEs an Netz anschliessen ? Reicht doch wenn man Geld überweist.


    Zitat von GAST


    Diese Zahlung, die zudem noch den Börsenstrompreisdurchschnitt in den Keller zieht müsste man auf xct/kWh begrenzen um den Teil der Umlage der durch den durchschnittlichen Börsenstrompreis bedingt ist stabilisieren zu können!!


    Wenn es nach mir ginge würden Betreiber von konventionellen Kraftwerken dazu verpflichtet mind. 60% der Netzlast mit Kraftwerken zu fahren die man innerhalb einer Stunde zwischen mindest und maximal Last hinundherfahren kann...wenn es sein muss auch mehrmals am Tag, damit wären AKW draussen und BKW hätten es auch sehr schwer (Mindestlast liegt irgendwo bei etwa 30%)


    Wenn es nach mir ginge würden die EEs für ihre 25% Marktanteil jederzeit gerade stehen. Sie zahlen für das was sie nicht liefern können. Ihr Problem wo sie die Energie herbekommen. Und bekommen ihren Börsenpreis für das was sie über 25% einspeisen. Genau dafür ist das EEG Konto da, Kosten decken.


    Dann sind die EEs für ihren Teil verantwortlich und werden dafür auch vergütet,die Konventionellen für den Rest.


    Man würde ganz schnell anfangen die Kurzfristige Unstetigkeit ,wie es Hadl genannt hat, angehen.


    PSKWs ? Liebend gerne. Speicher ? Nur wenn sie System-dienlich gefahren werden. Lastmanagement ? Klar doch. Abregelungen der Spitzen ? Selbstverständlich. Kann man ja im Lastmanagement umsetzen und vermarkten.

    Zitat von hadl


    Ist das nicht auch das erklärte Ziel der Energiewende??


    Man muss nur noch die „kurzfristige“ Unstetigkeit in den Griff bekommen, bevor bei den fossilen Rohstoffen, das „langfristige“ Ende eingeläutet wird.


    Gibt es eine Einzige Massnahme die die *Kurzfristige Unstetigkeit* angeht, die nicht von den EE-Propagandisten bekämpft wird ?
    Mal abgesehen von den Ideen wie man mehr **Förderung** einsacken kann ?


    Im Moment schiebt man das das Ende der Fossilen liebend gerne nach Hinten, nur um zu verhindern das jemand auf die Idee kommt das die EEs für ihre Netzintegration zur Kasse gebeten werden.

    Zitat von rollkopp


    Und ich habe darauf hingewiesen, dass es heute keinen Rekord bei der PV-Stromerzeugung gab, sondern einen extrem niedrigen Verbrauch, am Nachmittag sank er auf 41,3 GW und war sogar niedriger als in der Nacht vorher.


    Wozu braucht es einen Rekord bei der PV um eine Delle zu erzeugen ? Auch Wind kann Dellen erzeugen, zum Beispiel mitten in der Nacht. Dann gehen die Preise genauso in den Keller.


    Mit dem EEG hat man die Erneuerbaren zu einer unstetigen Grundlast erklärt. Also kann man diese, da sie eh nix zu Regelung beitragen rausnehmen. Übrig bleiben die Konventionellen. In derem Verlauf sieht man das es an diesem speziellen Tag noch genau 20 GW Grundlast gegeben hat. Die Restlichen 30 GW - bis eben zu den 51 GW am 30.04. 19.00 Uhr sind Regelungen der Konventionellen gewesen. Soviel zu dem Thema unflexibel.


    http://www.agora-energiewende.de/
    Dort kannst du dir die Verläufe anschauen.

    Zitat von GAST


    Ansonsten verstehe ich auch nicht warum man die Strompreise an der Börse ins negative abdriften lassen muss...es wäre doch billiger für die nicht Umlagebefreiten Verbraucher wenn die Netzbetreiber bei Preisen unter xct EE-Anlagen abregeln würden und dann statt dessen einen Ausgleich zahlen würden.
    Da wär ich für eine Gesetzesänderung, so das Anlagen zwangsweise abgeregelt werden sobald der Börsenpreis unter einen gewissen Wert sinkt.


    Du möchtest an Kohlekraftwerke eine Vergütung bezahlen ? Naja, warum auch nicht.
    Die EEs bekommen zu dieser Zeit ja auch Geld aus der Umlage.


    Börsenpreise sind rechte Tasche - Linke Tasche. Die Kosten den Verbraucher nichts und bringen auch keine Vorteile. Selbiges gilt für die EEG'ler.

    Zitat von rollkopp


    Mir sagt dieser Vergleich: die konventionellen Kraftwerke (insbesondere Kohledinos) reagieren nicht flexibel genug und wenn der Börsenpreis bei 0 oder sogar darunter liegt, freuen sich auch die Nachbarländer.


    Mir sagt der Wechsel von 51 GW auf 20 GW innerhalb von 20 h das die Konventionellen sehr Flexibel reagieren.


    Und wenn da die PV nicht in die Grundlast reinschlägt, wann den sonst ?

    Grob gesagt kann man ( Nord )- Ost - Süd - West Seite belegen. Ich hoffe ich habe das mit dem Toskana nicht falsch verstanden.
    Für den Eigenverbrauch - sofern die Last über den Tag verteilt ist sogar von Vorteil.


    Also die Dachflächen direkt anschauen. Gibt es Verschattungen oder Hindernisse, Sat-Schüsseln oder Lüftungsrohre, Schornsteine oder ähnliches.


    Es gibt verschiedene *Grenzen* bei der Installierten Leistung bei denen sich die Einspeise- und Anschluss-Bedingungen leicht ändern. Sofern man nahe an diese Grenzen rankommt ist einen *Unterbelegung* manchmal sinnvoll.


    Angebote einholen und hier im Forum einstellen. Vielleicht im Vorraus schon mal das Dach *vorstellen*. Um eine Richtung zu bekommen. Scheinbar ist es manchmal hilfreich, den Solateuren gewisse Rahmen zusetzen. Sonst liegen die *Vorstellungen* weit auseinander.

    Zitat von Mühli

    Wegen mir dürfen auch in Bayern gerne noch mehr Solarparks und WKA gebaut werden. Ich hab da nix gegen
    Im Osten gibts beispielsweise die Tagebauten die man irgendwie in die Energieversorgung einbinden könnte.
    Oder viele WKA die man repowern könnte.


    Nur keine PSKW ?

    Zitat von Mühli

    Zuu positiv würd ich PSW nicht sehen. Die verschandeln die Landschaft schon irgendwie, das kann man nicht abstreiten.
    ...
    Hat auch den Vorteil, dass mans überall aufstellen kann, vor allem im windigen Norden. Im Osten wär auch noch genug Platz für Solarparks und WKA in Hülle und Fülle.


    Naja, es gibt Leute die meinen WKAs verschandeln die Landschaft oder man ist der Meinung man sollte PV nicht auf Freifläche aufstellen. .. Im Ostern juckt es wohl weniger ??


    Übrigens hat SH und Bayern etwa die selbe Bevölkerungsdichte. Sachsen eine höhere.


    Eigentlich ist Bayern recht dünn besiedelt.