Beiträge von didi_for_PV

    Zitat

    . Der Wärmespeicher verfügt über ein Fassungsvermögen von 30.000 Kubikmeter Wasser und ist in der Lage 1500 MWh Wärmeenergie zu speichern, womit das Fernwärmenetz in Kiel bis ca. 8 Stunden lang unabhängig vom Kraftwerk versorgt werden kann.

    Da könnte man doch gleich Windkraftüberschüsse aus dem Norden reinpumpen bevor man irgendein Windrad abregelt um zumindest teilweise das Kraftwerk zu entlasten und den Gasverbrauch zu reduzieren.

    Wird gemacht. Hat einen Elektrodenkessel integriert, Leistung habe ich aber nicht parat.

    Siehe https://www.stadtwerke-kiel.de…werk/gasheizkraftwerk.jsp

    Ist doch auch logisch das Wasserstoff teurer ist als Erdgas (heute), denn der wird aus Erdgas hergestellt.
    Wasserstoff aus günstigen, weil überflüssigen EE- Strom kann da eine ganz andere Kostenstruktur haben. Bei diesem Prozess darf man auch nicht nur auf die "elektrischen" Umwandlungswirkungsgrade achten, da nicht unerhebliche Anteile der Verluste als Abwärme(die man aber auch geschickt nutzen kann) anfallen. Über diesen Weg versuchen die Forscher auch gerade, das ganze wirtschaftlich zu machen. (Quellen muss ich schuldig bleiben - hab geade wenig Zeit)

    Zitat

    Es ist doch völliger Unsinn zu fordern das jede KWh koste es was es wolle zu Gas gewandelt wird...


    Ich denke auch das es wirtschaftlicher sein wird 5-10% des potentiellen EE-Stromsjahresertrages wegzuschmeißen und erst die "nächsten" 10-20% zu speichern, um eine möglichst hohe Arbeitsdauer der Elektrolyseure/Methanisierungsanlagen zu ermöglichen. Dies ist momentan noch nicht akut. Aber ich würde schon Pilotprojekte starten und mit ausreichend Fördergeldern ausstatten. Am besten in der Nähe von entsprechend ausgerichteten Unis/Hochschulen, damit sich die Profs/Studenten richtig austoben können. 3 bis 4 Anlagen die stetig weiterentwickelt werden bis zur Serienreife. Bei unseren Erdgasspeichern und produktionstechnischen Möglichkeiten im Anlagenbau wäre Deutschland weitaus unabhängiger als heute. Ist sicher auch gut bei Preisverhandlungen mit Gazprom.


    Gruß didi

    Zitat

    Oder ´nen Zuschuss zur eigene PV aus diesem Topf. Dieser sollte aber geheim bleiben, da es sonst die Solarteure zu Mittnahmeeffekten treibt. PVA´s kosten in der Region sonst wieder 3000€/kWp.


    Das würde ich auch befürchten. Aber ist die derzeitige Vergütung für Anlagen bis 10 kW (EFH) wirklich unzureichend?
    Denn nur dann würden zusätzliche Gelder für PV Sinn machen.


    Da meines Erachtens vom Bund zuwenig Druck/Motivation zum Energiesparen ausgeübt wird, halte ich dies für den besseren Weg. Ohne sinnvolles Energiesparen - keine 100% EE, nicht nur beim Strom.


    Gruß didi


    Im übigen bin ich seit Mitte der 90er (Dank Hermann Scheer) davon überzeugt das 100%EE geht, aufgrund der vielen verschenkten Jahre halte ich dies für Deutschland bis 2030 für möglich, zu volkswirtschaftlich(!) vertretbaren Kosten.

    Sorry, je länger ich über diese Lösung für die "Anwohnerentschädigung" nachdenke, desto negativer finde ich sie.
    Warum?
    - bei dem Preis baut sich kein "Betroffener" ein kleine PV-Anlage aufs Dach (Stichwort Ersparnis durch Eigenverbrauch)
    - Allgemeine Stromsparmaßnahmen (Aufpreis für effizienteste Geräte lohnen sich weniger) werden vernachlässigt


    Grundsätzlich begrüße ich Maßnahmen die Betroffenen zu entschädigen, aber nicht auf diesem Weg.


    Grüße


    Edit meint:


    es wäre vielleicht gescheiter einen kommunalen Topf zu finanzieren bei dem betroffene Bürger einen Investitionskostenzuschuss bspw. für A++/A+++-Geräte oder WP bekommen

    Zitat von Montio

    http://www.finanznachrichten.d…zt-noch-der-schmu-009.htm
    Korrekterweise müsste man natürlich auch die entstandenen Arbeitsplätze in China, Indien, USA, ... dazu addieren und die Arbeitsplätze abziehen, die bei den großen 4 gerade verloren gehen.
    Es bewahrheitet sich wohl wieder, dass Subventionen keine Arbeitsplätze auf Dauer schaffen.
    Wie viele am Ende übrig bleiben, bleibt abzuwarten.


    Gruß Montio


    Interessant hierzu die Stellungnahme der Berliner HTW:
    http://www.solarserver.de/sola…hen-lehrbeauftragtem.html


    Gruß Didi