Beiträge von einstein0

    Nein, die Leistung bestimmt immer der Verbraucher! Möglich dass eine Teichpumpe bei diffusem Wetter gar nicht anläuft.

    So ist das mit der abgegebenen Leistung von PV-Modulen so eine Sache. Schwer kalkulierbar.

    Wenn du aber spannungsmässig nicht über der Versorgungsspannung der Verbraucher liegst, könnte es funktionieren.

    einstein0

    Schöne Aussichten bei euch. Ich dagegen versuche wenn immer möglich meinen Versorger richtig zu stressen.

    Wenn unsere Frauen die Waschküche auf Volldampf fahren und noch zusätzlich kochen, kommt es schonmal vor,

    dass ich auch noch unsere E-Karre anstecke und die 100 A Sicherungen in unserem HAK bis ans Limit ausreize.

    Dazu liefern mir ja die Zähler die entsprechenden Leistungen.

    Alles so nach der Gesetzmässigkei: Rache ist süss.

    einstein0

    Letzte Woche hatte ich meinen Testspeicher ausser Betrieb genommen und den Infini auf Volleinspeisung parametriert.

    Er wird also nur aufs Netz geschaltet, wenn er auch Solarstrom in Echtzeit einzuspeisen hat.

    Photovoltaisch gesehen ist das Winterhalbjahr völlig unproduktiv und es wird grösstenteils Netzstrom bezogen.

    Trotzdem bleibt die Notstromversorgung soweit auf Standby, dass sie bei Netzausfall jederzeit aktiviert werden kann.

    Nach wie vor finde ich stationäre Speicher völlig unsinnig, weil sie einerseits nicht netzdienlich betrieben werden und anderseits keinen Strom saisonal verschieben können.

    Die Winterstromlücke muss also anders geschlossen werden als mit Batterien!

    einstein0

    Naja, während die Bordcomputer der BEV's eigentlich ziemlich zuverlässig rechnen, gilt für die übrigen Systeme:

    "Wer misst, misst Mist."

    Wird z.B. ein BEV im Sommer geladen, kommt ein ganz anderer Wert zustande, als im Winter, wenn die Batterie zuerst vorgeheizt werden muss. Angaben darüber sucht man vergebens -und interessieren (mich) meist auch gar nicht.

    In dem abgezwickten Schukostecker meines "Notladeziegels," welchen ich zu Hause fest installierte war ein Thermowiderstand eingegossen, welcher die Steckertemperatur mass. Diesen Widerstand musste ich beim Festanschluss gegen den Erdleiter simulieren...

    einstein0

    Der Prototyp meines Eigenbau-4Cell-Balancers funktioniert überraschend gut. Die Herausforderung war, dass mit relativ wenig Spannung operiert werden muss. So fressen Darlington-Transistoren -und auch LED's, oder Optokoppler teilweise > 1 V weg, was schaltungstechnisch in höherem Strom resultiert.

    Zur Simulation der Einzelzellen hatte ich zuerst Elkos unterschiedlicher Kapazitäten verwendet.

    Damit kann man schön sehen, wann die einzelnen Balancer einsetzen.

    Mit einem Widerstand können die "Dummys" belastet werden, um auch die Unterspannungsfunktionen zu testen.

    Für eine gemeinsame Über, oder Unterspannungsanzeige/Schaltung können die Optokopplerausgänge auch parallelgeschaltet werden.

    Als nächsten Schritt werde ich einen 8-Zellen-Balancer entwickeln, mit jeweils Doppelleitung zu den Zellverbindern, um die Messwerte nicht durch den Balancerstrom zu verfälschen.

    Optional könnte jeder Balancer auf ein eigenes Board gelötet und direkt auf den Zellenpfosten geschraubt werden.

    Die Über/Unterspannung ab Optokoppler könnte über ein dreiadriges Käbelchen ausgegeben und weiterverarbeitet werden.

    So würde eine mögliche Kabelbrandgefahr grösstmöglich verhindert.

    einstein0