Beiträge von einstein0

    Hä, wenn ich erst mal schätzen würde, wäre ich bis Ostern nicht fertig. Bei mir zählen nur Fakten.
    In unserer Hütte laufen über 100 Verbraucher zu den unteriedlichsten Zeiten und mit variierenden Leistungen.

    Diese kann ich an meinen Versorgerzählern laufend ablesen und trage sie einmal pro Monat in meine Statistik ein.

    Doch schätzen kann ich inzwischen ziemlich genau was hereinkommt -mit einem Blick aus dem Fenster. :mrgreen:

    einstein0

    riogrande75 : Darf ich dich fragen, wozu du diese "internen" Spannungen brauchst?

    Die Steuerung meiner Anlage läuft vollständig über eine SPS, welche auch die Batteriespannung misst.
    Auch das BMS misst die Batteriegesamtspannung und liegt auch ein paar mV daneben, beisst mich aber nicht.
    Für mich gilt halt; Wer misst, misst Mist.

    einstein0

    Seit einigen Monaten habe ich nun mein BMS erfolgreich in Betrieb. Die Installation war ein Kinderspiel, der mobile Speicher ist busseitig steckbar mit dem Logmon verbunden und die Anbindung des systemeigenen Webservers über WLAN funktioniert gut. Die beiden Halbleiterausgänge sind beinahe beliebig per SW zuzuordnen. So benütze ich z.B. die Info über den SOC zum Entladestopp der Batteriebank.

    einstein0

    Ich sags ja immer: Ein Elektroauto ist ein Verbraucher wie jedes andere Haushaltgerät auch.

    - Und Batterien sind elende Stromfresser und wenn nicht mobil zu nichts nütze!

    einstein0

    Nein, wenn du ein BEV in der Garage hast und auch die WW-Aufbereitung mit Solarstromüberschuss in Echtzeit versorgen kannst, lohnt sich eine Nachrüstung eines Speichers nicht einmal, wenn Batterien nichts mehr kosten.

    Oder wohin willst du im Sommerhalbjahr mit täglich 150 kWh Solarstrom?

    einstein0

    Unser MFH verbraucht rund 50 kWh pro Tag, aber nur ein paar wenige Geräte laufen an Batterien.

    Jaja, in der Nacht alles abschalten ausser Kühl und Gefriergeräten. Da hätten wir Freude, Nachtessen bei Kerzenlicht, Kaffeebrühen auf dem Gartenholzfeuer, Fernsehen entfällt, Telekommunikation sowieso. Danach wäre frieren angesagt, Toilette mit Stirnlampe. Aber nein, mein PC läuft an gespeichertem Solarstrom.....
    Aber jeden Morgen hätte die Köchin ihre Freude, wenn sie die Backofenuhr wieder neu einstellen müsste.

    Und ich, wenn das BEV immer noch leer wäre...

    einstein0

    Diesen ganzen Monat mache ich Messungen und Statistiken und sammle laufend Daten zusammen.

    So kann ich auch zuverlässige Aussagen machen über meinen Testspeicher:
    - Die nach wie vor lukrativste Solarstromproduktion habe ich als Volleinspeiser mit Einspeisetarif höher als Stromimport.

    - Der effizienteste Verbrauch von Solarstrom geschieht in Echtzeit, wenn z.B. WW-Aufbereitung oder das Elektroauto mit

    Solarstromüberschuss versorgt werden kann.

    - Die nächste Stufe bietet die Überschusseinspeisung zu einem Einspeisetarif von etwa 50% des HT-Importtarifes.

    - Erst an letzter Stelle steht der Speicher, welcher an sich zwischen 10 und 30% des wertvollen Solarstromes vernichtet

    und darüber hinaus ökologisch äusserst fragwürdig ist.

    - Auch eine Netzentlastung sehe ich in Speichern nicht, weil sie nicht netzdienlich betrieben und vom Versorger auch nicht entschädigt werden.

    einstein0

    An der "Swissbau" hatten wir es lustig. Neben allerlei überflüssigem, wie z.B. Einpersonensauna oder Jacuzzi trafen wir auch wieder Einhebelmischer an. Ein paar Hersteller haben inzwischen dazugelernt: Ihre Hebel stehen zwar auch elegant in der Mitte; Doch in der Mitte gibts nur Kaltwasser und nach rechts können sie gar nicht mehr bewegt werden. Gut so!
    Ich riskierte auch verschiedentlich eine Lippe über die kastrierte Lösung, sprach die Aussteller darauf an, erntete fragende Blicke -und gratulierte. Sogar der Deutsche Grohe hat es inzwischen kapiert und bietet solche halbintelligenten Armaturen an, welche nicht mehr zwingend Warmwasser ungenutzt verblöden.

    einstein0

    Gestern an der "Swissbau" in Basel war auch Ecocoach vertreten und stellte ihre Traktionsbatterien aus.
    Aufgefallen ist mir dabei ein Elektro-Co-Kart mit zwei Ecovoltas ä 10 kWh. Das Gefährt hat also 25% mehr Kappa als unser Mievi. Die Batterien gibts von 2,5 bis 15 kWh, haben alles notwendige wie BMS eingebaut, die Abmessungen von etwa 2 Schuhkartons und sind zertifiziert auch für den mobilen Einsatz. Mit zwei oder drei solchen Blöcken könnten wir also bis zu dreifacher Reichweite schaffen. Die Blöcke werden in der Schweiz hergestellt, sind ab Lager lieferbar und kosten gegen CHF 1'000 /kWh.

    einstein0

    Nun, wenn man den ganzen EV-Hype monetär betrachtet -und das tun eigentlich alle, stellt sich für mich die einfache Frage:
    Warum sollte ich meinen wertvollen Solarstrom unserem ZEV verschenken, welcher sich keinen Deut um den EV kümmert?

    Dass ein Speicher mit Vorteil immer leer ist, um Solarstromüberschuss aufnehmen zu können ist logisch.

    Doch anstatt Verbrauchsspitzen netzdienlich zu glätten, könnte ich auch das Gegenteil erreichen:
    Gespeicherten Solarstromüberschuss während Importarmut und Hochtarif voll einspeisen.

    Damit würde die Netzbelastung maximal erhöht und meine Gutschriften maximiert.

    Ist ja bloss eine Programmierangelegenheit.....

    einstein0