Beiträge von jodl

    https://www.clearingstelle-eeg-kwkg.de/votv/2019/7


    Dies ist vom Anlagenbetreiber plausibel und nachvollziehbar nachzuweisen. Ein solcher Nachweis ist jedenfalls dann gegeben, wenn die Darlegung für den jeweiligen Einzelfall Folgendes enthält:

    • Herstellerunterlagen des Mess- und Regelungssystems einschließlich Angaben zur Messunsicherheit und zu den zeitlichen Intervallen, in denen Messwerte abgerufen, miteinander verrechnet und an das Steuersystem weitergegeben werden,
    • eine nachvollziehbare Beschreibung der Verschaltung sowie der zur Steuerung zugrundegelegten Rechenvorschriften sowie
    • eine Bescheinigung des Installateurs des Mess- und Regelungssystems, aus der hervorgeht
      • dass das System installiert und verschaltet wurde wie beschrieben,
      • dass die Steuerung mit den beschriebenen Rechenvorschriften im System hinterlegt wurde,
      • dass Veränderungen im System nur durch hinreichend geschützten Zugang möglich sind und
      • dass bei Inbetriebsetzung des Mess- und Regelungssystems ein erfolgreicher Funktionstest durchgeführt wurde.


    das könte dann schon einmal schwierig werden wenn er das selbst machen will ohne eingetragenen Installateur

    Aber im Ernst, was wäre denn, wenn man den Strom an einen Nachbar verkauft? Einfach nen Zähler an ein Verlängerungskabel und beim Nachbar irgendwo in die Steckdose, Damit bezieht er doch dann auch Strom von dir und ihr könnt im privaten ausmachen, was er Dir pro kWh gibt.

    ein sehr qualifizierter Vorschlag

    was beim TS problematisch werden könnte ist die bestehende PV Anlage am selben Anschluß. Wenn jetzt die geplante neue dazukommt, dann werden beide Anlagen über den bestehenden Zähler gemessen. Folglich wird nach dem EEG die gezählte Menge auf die beiden Anlagen aufgeteilt im Verhältnis der Nennleistungen.

    Jetzt sagt der TS aber, nein alles soll mit dem Satz der alten Anlage vergütet werden, weil die neue betreibe ich ja mit Nulleinspeisung.

    Wie will man das nachweisen ?


    Ganz abgesehen davon, daß das Bayernwerk Anlagen Anmeldungen nur über sein Online Portal entgegennimmt, und dieses Portal nur für eingetragene Installateure zugänglich ist.

    Nach derem Verständnis kann jemand der nicht eingetragener Installateur ist überhaupt keine Anlage bei ihnen anmelden.


    Du kannst deine Unterlagen schon dort hinschicken, die werden sie aber nicht bearbeiten bzw. in meinem Fall haben sie mir alles zurückgeschickt.


    Wenn keine andere Anlage am selben Anschluß besteht, dann kannst du das so versuchen, weil du dann keine Einspeisevergütung riskierst.

    Bei der bestehenden Anlage riskierst du den auf die neue Anlage entfallenden Anteil der Einspeisevergütung der alten Anlage, und hast nach meiner Einschätzung auch schlechte Karten wenn du den einmal einklagen willst.