Beiträge von jodl

    Steht wo bzw. woraus nimmst Du diese Erkenntnis?

    das ist ein Rechtsgrundsatz, siehe dazu zum Beispiel:


    https://arge-baurecht.com/baur…flicht-des-auftragnehmers


    "Nach § 4 Abs. 3 VOB/B hat der Auftragnehmer Bedenken gegen die vorgesehene Art der Ausführung (auch wegen der Sicherung gegen Unfallgefahren), gegen die Güte der vom Auftraggeber gelieferten Stoffe oder Bauteile oder gegen die Leistungen anderer Auftragnehmer dem Auftraggeber unverzüglich - möglichst vor Beginn der Arbeiten - schriftlich mitzuteilen. Diese Regelung ist Ausdruck eines allgemein für das Bauvertragsrechts aus Treu und Glauben abgeleiteten Rechtsgedankens. Sie gilt deshalb grundsätzlich inhaltlich auch im BGB-Bauvertrag (BGH, Urteil vom 14.03.1996 - VII ZR 34/95)."

    der TS gibt sich ja recht sicher in seiner rechtlichen Bewertung der Sache.

    Nur sehen Gerichte so etwas oft völlig anders.

    In diesem Fall scheinen mir der angenommene "Schaden" und das Prozeßrisiko in keinem vernünftigen Verhältnis zu stehen.

    Ein Gerichtsverfahren dauert wahrscheinlich sehr lange, und Richter lenken Verfahren gerne in Richtung eines Vergleichs, damit die sich nicht festlegen müssen.

    Das alles würde aus meiner Sicht eher gegen einen Prozeß sprechen.


    Muß aber jeder selber wissen auf was er sich einlassen möchte.

    nein.

    natürlich muß der Solateur seinen Teil fachgerecht bauen, das steht außer Frage.

    Aber wenn das Dach nicht fachgerecht ist, dann sieht der Solateur das doch erst wenn er schon dran arbeitet. Wie viele Solateure machen denn vor dem Angebot das Dach auf um zu sehen wie es aufgebaut ist ?


    Was er dann aber machen muß, ist daß er Bedenken anmeldet.

    Wenn er das nicht macht, aus welchen Gründen auch immer, und trotzdem baut als wäre alles in Ordnung, dann ist er mit in der Verantwortung .

    Wahrscheinlich machen viele Solateure das nicht, weil ihnen ganz einfach die Fachkenntnis auf diesem Gebiet fehlt.


    Wenn der Solateur aber seine Bedenken angemeldet hat, dann gehen die Mehrkosten die durch den nicht regelgerechten Zustand des Daches entstehen, natürlich zu Lasten des Bauherrn.

    Das ist dann die Gelegenheit, bei der dieser dann blöd schaut weil der "schwarze Peter" wieder auf seiner Seite ist.

    smoker59 Die Kohle muss man aber erstmal haben... ;) Und nach dem Hauskauf und Renovierung ist da nicht mehr viel übrig. Ja, mein Fehler, hätte ich vorher dran denken müssen...

    vielleicht gibt es in diesem Zusammenhangja noch eine Möglichkeit zur Finanzierung, z. B. wenn eh schon eine Grundschuld bei der Bank ist ?

    das wäre auf jeden Fall die Einzige Investition, die sich selbst amortisiert !

    jodl siehe Antwort an smoken. Ich werde halt klein anfangen und nach und nach ausbauen. Kleinvieh macht auch Mist ist jetzt meine Devise...

    das kann man so machen, ist aber technisch suboptimal, und wirtschaftlich und organisatorisch die aufwendigste und ineffektivste Vorgehensweise.

    Aber der Nutzen beim Einspeisen reicht nicht aus, um das Defizit zu decken.

    wenn das der Fall ist, dann wird zu teuer eingekauft.

    Bisher hat die Einspeisevergütung die Anlage noch immer abbezahlt, der Direktverbrauch ist da noch ein Bonus dazu.

    und im WInter kann man garnicht genug installierte Leistung haben.