Beiträge von fassadenkletterer

    Zitat von Toni222

    Hallo,
    Ich hab irgendwo gelesen, man könne bei alten Anlagen (2011) mit Eigenverbrauch bis zu 30 % mehr repowern. Bin aber nicht sicher ob das stimmt??
    Schönen Gruß,
    Toni


    Hallo,
    ich habe auch von alten Anlagen gehört die beim Repowering vergrößert wurden.
    Meines Wissens ohne größere Probleme.
    Die vergrößerten Anlagen wurden als Bestandsanlagen betrachtet.
    Die Anlagenbetreiber und Netzbetreiber haben sich hierauf berufen:
    https://www.clearingstelle-eeg…les/EEG_2017_161222_0.pdf
    siehe ab Seite 61... Definition Bestandsanlage...


    Gruß

    [/quote]
    Sagt mal, es gibt doch bestimmt Leute hier im Portal, die sich in diesem gemeinnützigen PV-Bereich engagieren und Anlagen in Afrika installiert haben. Weiss jemand einen Kontakt, mit dem man so etwas ernsthaft besprechen kann? Ich würde das Thema gerne weiter verfolgen.[/quote]


    vielleicht z.B.
    http://www.phaesun.com/home.html (kannst Du eventuell auf der Intersolar finden)
    http://www.stiftung-solarenergie.de/
    http://www.biohaus-stiftung.de/
    ...

    Hallo,


    etliche Hersteller haben die Solrif-Rahmung im Sortiment, http://www.solrif.ch
    Einfach dort mal nach einer Liste der Modulanbieter fragen.


    Z.B. http://www.aleo-solar.de oder http://www.axsun.de oder ...
    Solrif ist zwar konzipiert als Indachsystem, lässt sich aber eigentlich auch ohne Probleme auf einer Kreuz-Konstruktion aufbauen.
    Bei Gelegenheit kann ich noch Beispielbilder raussuchen.
    Vorteil ist, dass es an der vorderen Glas-Kante keine Rahmenkante gibt.

    Gruß

    Hallo @Clen Solar und nycrom ,


    Anhand einer überschlägigen Betrachtung der zu erwartenden Belastungen und der auf den Bildern zu erkennenden Anzahl und Position der Dachhaken denke ich, dass es lohnenswert wäre sich die statische Auslegung von Profiness und auch die Anzahl und Positionierung der Dachhaken auf dem Dach nochmals genauer anzusehen. Vielleicht hat @Clen Solar ja auch Kontakte zu einem im PV-Bereich erfahrenen Statiker, falls die Angaben von Profiness nicht nachvollziehbar sein sollten.


    Wenn ich mich nicht täusche sind meiner Überlegung nach allein durch die Lastfallkombination Schneelast und Eigengewicht überschlägig geschätzt Lasten von ca. 1 kN/m2 anzusetzen, ohne Windlasten.
    Wenn ich auf dem Bild richtig nachzähle sind auf dem Ostdach ca. 30 Dachhaken verbaut worden bei einer Modulfläche von ca. 31m2.


    Somit ergibt sich alleine daraus eine Belastung von ca. 1 kN pro Dachhaken. Hinzu kommen noch Windlasten.
    Die laut @Clen Solar von Profiness in der Kalkulation angegebene tatsächliche Belastung von 301 N pro Aufstützpunkt bzw. pro Dachhaken erscheint mir irgendwie doch sehr niedrig.


    Meine Einschätzung und Erfahrung ist, dass sich der auf den Bildern zu sehende Dachhakentyp bei einer Belastung von ca. 1 kN in der Realität um mehr als 5mm verformt, insbesondere bei außermittiger Montage auf dem Sparren.


    Es wäre interessant zu erfahren, ob bei der Betrachtung der Belastungen und der daraus resultierenden Verformungen von Profiness auch das Verhalten von außermittig montierten Dachhaken berücksichtigt wurde.


    Bei der außermittigen Montage ergeben sich bei Belastung des Dachhakens erfahrungsgemäß deutlichere Gesamt-Bewegungen. Zum Schwingen des Auslegers addiert sich meist noch ein gewisses seitliches Abkippen der Dachhakengrundplatte bzw. des gesamten Dachhakens hinzu.
    Meistens reicht dann die Luft zwischen Dachhaken und Dachziegel nicht mehr aus und es kommt zum Berühren des Dachziegels und zu Ziegelbruch (oder Beschädigung/Verformung von zu schwachen Unterleg-Blechziegeln).


    Aufgrund der Bilder würde ich vermuten, dass viele Dachhaken außermittig montiert wurden.
    Vielleicht wurden auch besondere Maßnahmen getroffen, um bei einer außermittigen Montage eine seitliche Kippbewegung des Dachhakens zu verhindern. Oder es wurde beim Einbau der Dachhaken ein extra großer Luftspalt zum unteren Ziegel eingehalten. Anhand der vorliegenden Bilder kann man dies nicht sehen bzw. nicht beurteilen.


    Am aussagekräftigsten und hilfreichsten wäre ein Kraft-Verformungs-Diagramm des Profiness-Dachhakens bei außermittiger Montage. Viele Hersteller haben hierzu leider keine Untersuchungen oder geben die (oft überraschend schwachen) Ergebnisse nicht preis… und/oder berücksichtigen den Effekt nicht bei den statischen Auslegungen.


    Wenn Ihr und Profiness das Thema genauer besprechen möchtet empfehle ich zum Einstieg z.B. die Erläuterungen zum Thema in der deutschen Ausgabe pv magazine 02/2016 und 04/2016.


    Die Belastbarkeit der Langloch-Verbindung des Dachhakens wäre ein weiteres interessantes Detail…


    Gruß


    PS:
    Falls die Dachsparren selbst knapp dimensioniert bzw. extrem optimiert sein sollten (z.B. bei Fertighäusern) wäre es auch sinnvoller die Dachhaken gleichmäßig auf alle Sparren zu verteilen, anstatt nur alle Last auf jeden zweiten Sparren einzuleiten.

    Hallo Mastermind1,


    vielleicht täuscht auch nur die Perspektive des Fotos etwas...
    aber ich frage mich, ob das Wärmemanagement über den seitlichen Lüfter des Wechselrichters gewährleistet ist, so wie sich Fronius dies vorstellt (damit die Garantiezusagen nicht gefährdet sind). Wurde bei der Montage über die Angaben in der Montageanleitung gesprochen, und eventuellen Abweichungen zugestimmt? Gibt es keine bessere Montageposition (mit etwas mehr Abstand zu Kabelkanal usw.)?


    Viel Glück mit der Anlage.


    Gruß

    Hallo,


    nach der mir vorliegenden Montageanleitung ist die Klemmposition "A1" von Sunpower nicht freigegeben (siehe Seite 4 bzw. Seite 16/17 bzw. Abschnitt 5.2). Irgendwo steht da auch etwas von Risiko von Glasbruch bei Klemmung in den Eckbereichen.
    https://us.sunpower.com/sites/…installation-guide-eu.pdf


    Aber vielleicht habe ich auch nicht die aktuellste Version der Montageanleitung für genau Deinen Modultyp, oder Dein Solarteur hat für Dein Projekt von Sunpower eine Freigabe erhalten.


    Dem Solarteur hätte bei der Planung der Anlage bzw. der vorab-Dachbesichtung die Verschattung durch den Sekuranten auffallen sollen. Dann plant man in diesem Bereich eher keine Module ein, oder bespricht die Effekte mit dem Kunden.


    Gruß

    Hallo,


    insbesondere in den Dachrandbereichen würde ich die Ballaststeine nur mit einer Abrutschsicherung verwenden.
    Das Risiko, dass die Ballaststeine langsam und allmählich von den Schienen und dann auch irgendwann vom Dach wandern/rutschen (durch "Raupen-Effekt") würde ich unbedingt vermeiden.


    In welcher Schneelast- und Windlastzone bzw. Postleitzahl-Region steht denn die Anlage?


    Gruß

    Hallo,


    abgesehen von der Modul-Verschattung durch die Ballaststeine;
    die auf einem Deiner ersten Bilder zu sehende Modul-Verschattung der Nordostreihe durch den etwas höheren Pfosten mit Plastikabdeckung (evtl. ein Sekurant) hätte man bei guter Planung vielleicht auch vermeiden können.
    Ich würde eine solche Verschattung nicht haben wollen.


    Gruß