Beiträge von kalle bond

    Eigentlich habe ich von Phaesun bessere Qualität erwartet als ich ihre Webseite gelesen habe und dort stand dass vieles in Europa Prodiziert wird. Aber am ende kommen die Module doch aus China.

    Auch in China gibt es Qualitätskontrollen und eigentlich sollte Phaesun die Module vor dem Weiterverkauf noch mal selbst kontrollieren. Bei steigenden Mengen kann es natürlich sein, das nur noch Stichproben gemacht werden können.

    Da kann so ein Modul dann leider durchrutschen.

    Ich will Phaesun hier nicht entschuldigen, sondern versuche mich nur an einer Erklärung.

    Von der Leistung des Moduls her gesehen, sollte es wegen dieser Kleckerei keine Abstriche geben, auch nicht von der Lebensdauer. Es steht dir natürlich frei, das Modul zu reklamieren.

    Meinst du es reicht aus wenn ich eine gehwegplatte 40 x 40 cm an jedes Eck Schraube?

    Also insgesamt sechs Platten für die zwei Panels

    Leider ist das mit Hinweisen, die in den Bereich der Statik fallen, so eine Sache.

    Da ich kein Statiker bin, möchte ich hierzu keine Aussage machen.

    Zudem sind mir die näheren Umstände und die Örtlichkeit (WLZ!) deiner Anlage nicht bekannt.

    In welcher WLZ wohnst du?

    Windlast

    Anbei ein recht interessanter Artikel, den Fotos denke ich, kann man einiges entnehmen.

    Ballastierung

    "Es kommt nur mehr raus, wenn mehr reingeht! " KB :)

    (Sorry, der mußte sein!)

    Die Rückseite erntet die meiste Zeit des Tages reflektiertes Licht, eine direkte Einstrahlung findet kaum statt.

    Es sei denn, man stellt die Module senkrecht auf. Das hat je nach Aufstellungsort andere Nachteile.

    Um den Ertrag zu erhöhen, wurde empfohlen (SolarWorld) die Module mit einem Anstellwinkel von 30-40° und die Vorderkante mindestens 40 cm über dem Boden zu installieren. Dazu ein möglichst heller Untergrund. Die weiße Dachfolie könnte durchaus geeignet sein, sofern länger haltbar. Zusätzlich sollten Schattenbildner vor der Rückseite des Moduls vermieden werden, also möglichst keine Querstreben und auch den Inverter nicht dort befestigen. Eine Möglichkeit wäre an der Gestellseite.

    Danke für die Antworten.

    Das ist nicht so in dem Fall. Wenn man das Bild vergrössert sieht man das ist kein Silikon das hinausquillt. Sondern es wurde nachträglich, stellenweise neben der Nut aufgetragen. Zwischen Rückseite und Alurahmen ist kein Silikon in der Nut vorhanden das Rausquillt. So stellt sich mir die frage ob denn in der Fuge an der Stelle überhaupt nichts vorhanden ist.

    Da muß ich dir uneingeschränkt zustimmen, einfach eine miese Verarbeitung.
    Das sollte Phaesun schnell abstellen, macht wirklich keinen guten Eindruck.


    Allerdings kannst du daraus nicht ableiten, das in der Fuge an der Stelle kein Silikon vorhanden ist.

    Dichtungsmäßig spielt das keine Rolle, wie ich vorhin geschrieben habe.

    Das Laminat selbst ist (fast) dicht.

    Es gibt ja auch rahmenlose Module, wie sollten die denn funktionieren?

    Die verwendete Bezeichnung "Dichtmasse" ist falsch. Es handelt sich einfach um Silikon und damit wird eine Trennung von Rahmen und Glas bewirkt. Da beide Materialien einen unterschiedlichen Ausdehnungskoeffizienten haben, baut man das Glas und den Rahmen mit unterschiedlichen Abmessungen und bringt dann das Silikon zwischen beide Materialien, damit das Glas nicht im Rahmen herumklappert. Zusätzlich wird damit verhindert, das Feuchtigkeit zwischen Glas und Rahmen gelangt. Allerdings wird die Dichtigkeit des Laminats hauptsächlich durch gutes laminieren von Deckglas, EVA, Zellen, EVA und Tedlar Folien erreicht. Mit der Zeit dringt natürlich Feuchtigkeit über den Randbereich in das innere des Laminats, das läßt sich nicht verhindern. Zusätzlich diffundiert Wasserdampf durch die Tedlar und EVA Folie ins Innere des Laminats. Je nach Verarbeitung geschieht das über einen langen Zeitraum. Gute Solar Module erreichen eine Lebensdauer von über 25 Jahren, allerdings nicht mit der ursprünglichen Leistung.

    In diesem Fall ist es so, das zu viel Silikon verwendet wurde. Beim anbringen des Rahmens quillt das überschüssige Material heraus. Das sieht nicht schön aus, ist aber kein Qualitätsmangel im Sinne einer "Undichtigkeit" sondern mehr ein optisches Übel. Das Modul ist, wenn keine anderen "Mängel" vorliegen durchaus verwendbar.

    Machen wir einen kleinen Zwischenstopp und schauen, was wir mit den bisher ermittelten Daten anfangen können.

    Standort Nähe Freiburg, 48° N, 7.8° O. Dachneigung 20°, O/W Installation. Die Abweichung von der O/W Richtung war 20° (?).

    Richtung Westen hohe Bäume, daher sind am späteren Nachmittag Verschattungen zu erwarten.

    Solargenerator 54 Module * 340 Wp = 18.3 kWp; Akku Kapazität 30.8 kWh.

    Verbrauch 15 kWh pro Tag


    Nehmen wir für den Schnellschuß PVGIS:



    Das Ergebnis ist hier allgemein schon erwartet worden.

    Selbst bei 15 kWh Verbrauch pro Tag reicht es in den Wintermonaten hinten und vorne nicht.

    Ein größerer Akku nutzt auch nichts, die Module bringen einfach nicht mehr.

    Die Verschattung kommt noch dazu, dh im Nov, Dez, Jan, Feb noch schlechtere Erträge.

    Daher wird es mit dieser Konstellation nichts mit einer (100%) Insel.

    Es geht nur mit Hilfe des Netzes oder eines Generators.



    Mein persönlicher Rat: Vergiß den ganzen Akku Kram und bau dir eine Eigenstrom- und Überschuß Netzeinspeisung.

    Also ich würde mir erst mal ein Energieprofil anlegen und dann die Auslegung starten, mit PVGIS OFF GRID oder komfortabler mit PVSOL; PVSYST oder ähnlichen Auslegungsprogrammen.


    #4zoom, wie hoch ist denn dein Verbrauch in den Wintermonaten pro Tag?


    OT: Speicherkapazität von Akkus wird in kWh angegeben.

    Wenn du Pech hast, verträgt sich der Kleber nicht mit der Tedlar/EVA Folie und es gibt Flecken, die man von vorn sehen kann. Hast du da schon etwas bemerkt? Was das Wasser betrifft kann ich mir nicht vorstellen, das Kalk der Rückseitenfolie etwas ausmacht. Kalkflecken jedenfalls würde man nicht sehen.

    Dein Vorhaben erinnert mich irgendwie an die Versuche von Ralf H. hier im Forum. Leider finde ich keinen Beitrag mehr, wie seine Versuche ausgegangen sind. Aber ich meine, er wollte Wasser über die Vorderseite des Moduls rinnen lassen.

    Hätte nicht ein Versuch mit einem Modul auf einem Gestell (mit Dachziegeln) am Boden gereicht?