Beiträge von kalle bond

    Liebe Kollegen,


    vermutlich liegen hier gleich mehrere Fehler im Verständnis der Übersetzer dieser Texte aus dem Chinesischen ins Deutsche vor.

    Versucht lieber an ein Datenblatt oder eine Installationsanleitung zu kommen. Wenn dies für dieses Produkt nicht möglich ist, auf ein ähnliches Produkt ausweichen. Kein ernsthaft tätiger Planer würde sich mit so einem Text zufrieden geben.

    Wünschenswert wäre bundesweit die B-W-Regelung. :)

    Da kann ich dir nur uneingeschränkt zustimmen.

    Leider ist die Bauordnung Ländersache und wie man sehen kann, gibt es da 16 unterschiedliche Meinungen zur Ausgestaltung der Gesetze. B-W ist schon vor Jahren am Ziel angelangt, in anderen Bundesländern schaut man noch mit dem Ofenrohr ins Gebirge oder auf die Nordsee. 8)

    Ich favorisiere einen Wechselrichter, dessen Stromaufnahme auf 12 A begrenzt ist. Sehr viele Module ab ca 380 Wp liegen genau hier oder kurz darüber.

    Ich stoße mich etwas an dieser Formulierung "Stromaufnahme auf 12 A begrenzt".

    Welche Größe hat deine PV Anlage? Welche Module sind geplant, welcher WR?

    Bei 12 A bist du bei nur einem String.


    An den gezeigten Beispielen von KKoPV in PVGIS kannst du ungefähr erkennen, wie der Tagesverlauf ist.

    Was sagt dir das dann? Die meisten Nutzer wollen wissen, welche Erträge sie per Monat und Jahr erwarten können.

    Genaue Tagesabläufe gibt es nicht. Das ist nicht möglich, weil hier mit statistischen Mittelwerten der Einstrahlung gerechnet wird. Da fehlen zB die Wolken, die ja sofortige Einbrüche der Leistung bewirken.

    Worauf kommt es dir jetzt an?

    Mit solchen "Vergleichen" machst du dich schon ein wenig lächerlich.

    Fängt schon damit an, das nichts über einen Ertragsvergleich geschrieben wurde.

    Anschaffungskosten - Brutto oder Netto?

    Dann mußt mal jemand benennen, der sich eine PV für 14.000 / 5 = 2.800 €/kWp auf's Dach nageln läßt.

    Wie andere schon geschrieben haben, hinkt der Vergleich auf drei Beinen.

    # JurgenB,


    es fehlt zB der Standsicherheitsnachweis für die Module > 2qm.


    Ein Thema:

    "Resttragfähigkeit

    Die Resttragfähigkeit bezeichnet im Glasbau das Vermögen einer Verglasung auch nach dem Bruch von Scheiben noch Lasten, zumindest aber das Eigengewicht, über einen gewissen Zeitraum abtragen zu können. Sie wird auch Reststandsicherheit genannt."


    Dieser Nachweis mußte für die "kleinen" Module nicht erbracht werden, außer vermutlich für spezielle Fassadenmodule.

    Bei den Modulen > 2qm will man das jedoch nicht durchgehen lassen und bezieht sich auf die DIN 18008.


    Die Module ohne Nachweis aufzubauen, vor allem in Bereichen, wo Menschen etwas auf den Kopf fallen kann, birgt einige Risiken. Das könnte mit dem Abbau der PV enden und einer (mir nicht bekannten) Strafe.


    Da mich ein Thema besonders interessiert - PV auf Industrie(Flach)Dächern > 300 kWp - habe ich hier schon angefragt, ob man diese Module nicht ausnehmen könnte. Sie sind ja vergleichbar mit Modulen auf Freifeldanlagen, die auch keine Genehmigung benötigen. Und sogar noch bodennäher (in Bezug auf das Dach) installiert. Antworten stehen noch aus.

    "Variante 1 sind 410er Module mit einer max Leerlaufspannung von 41,6V (-20°C). Ergibt bei 1000V Systemspannung eine max. Stringlänge von 24 Stück

    Variante 2 sind 375er Module mit einer max. Leerlaufspannung von 46V (-20°C). Erbit bei 1000V Systemspannung eine max. Stringlänge von 21 Stück."


    Um welche Module handelt es sich, gibt es ein Datenblatt?

    Bei der Anzahl der Module im String für V 1 bin ich im Zweifel.

    Wenn es 60 Zeller sind, geht meistens nichts über 22.


    An welchem Standort wird die PV gebaut?

    Allgemein wird die max Uoc bei - 10°C gerechnet.

    Aber vielleicht sind bei euch tiefere Temperaturen.

    Läßt sich übrigens mit dem SMA Auslegungstool für viele Standorte in DE herausfinden.

    # on-off-on,


    die Grundthemen (Abmessungen, Isc, V, WR ) haben die erfahrenen Foristen hier seit Jahren im kleinen Finger und können darüber kompetent Auskunft geben. Was noch nicht so gut läuft, ist die Geschichte mit den Abständen, zB bei Reihenhäusern, aber das wird schon noch.

    Natürlich kommen immer wieder neue Foristen dazu und dann kommt es immer mal wieder zu etwas seltsamen Aussagen - speziell zum Schwachlichtverhalten oder ähnlichen Themen. Nur wird das meist kurzfristig wieder korrigiert und in die richtigen Bahnen gelenkt.


    Was Module betrifft, so darf man doch wohl noch seine Wünschen äußern.

    Letztlich kommt es bei den meisten darauf an, was der Solarteur auf Lager hat oder beschaffen kann.

    Da wird sich der Eine oder Andere sagen, bevor ich nichts auf dem Dach habe, nehme ich halt nicht mein Wunschmodul sondern xy mit kleinen Abstrichen in der B Note. :)

    # Rob 77,


    in der BayBo wird gefordert, das PV Anlagen mit einem Abstand von 50 cm die Außenflächen aus nichtbrennbaren Stoffen bestehen müssen. Das ist bei den meisten G/G Modulen gegeben.

    Falls auf geringeren Abstand gebaut werden soll, ist Brandklasse A nach DIN 4102 gefordert.

    Diese DIN unterscheidet sich von der IEC dadurch, das hier alle Baustoffe beim Test erfaßt werden, also auch die innere Folie und die ASD; Kabel. Kein gängiges Modul wird diesen Test bestehen und deshalb hat er auch kein Hersteller bisher versucht.

    Die 50 cm Abstand kann man auch mit G/G Modulen bauen, die kein Zertifikat BK A nach IEC 61730 haben.

    Nur wenn diese Module das Zertifikat haben, schadet es nichts.