Beiträge von kalle bond

    Könnte man die Solarzellen vollflächig und dachparallel installieren? Vom Grundsatz her möglichst nah an die Dachränder. Wie bei einem Carport mit Solardach? Es müsste nicht wasserdicht sein.

    Schau nur, dass du für eine Inspektion oder Reinigung an alle Module herankommst.

    Vor allem wenn man auf dem Dach geht, sollte man stehts auf die Sicherheit und Zugänglichkeit achten.

    Bei der dachparallelen Installation gerade bei Flachdächern darauf achten dass die Kabel hochgebunden und zB am Rahmen befestigt sind. Das ist wegen des geringen Abstandes zum Dach oft gar nicht so leicht. Wenn Kabel auf dem (metallischen) Dach aufliegen und es kommt zur Betauung oder Regenwasser sammelt sich an einigen Stellen, kann man sich gerade an den Verbindern einen Riso Fehler einfangen, der hinterher erst mal wieder gefunden werden muß. Im Extremfall können sogar Inverter beschädigt werden.

    Wie sind die Maße? 15 Grad Winkel nicht unterschreiten wegen Selbstreinigung.

    Also das ist eine Mär, die schon lange nicht mehr gilt.

    Es gibt O/W Installationen mit 10° wo durchaus noch eine Selbstreinigung stattfindet.

    Bei der normalen Landscape Installation sollte natürlich ab und an nachgeschaut werden ob sich an den langen Kanten nicht übermäßig Schmutz angesammelt hat.

    Vor einiger Zeit konnte man da mit dem Einsatz von SW Modulen punkten, die einen etwas größeren Randabstand hatten als das Groß der anderen Modulen. Es mußte ja unbedingt der größte MWG im DB genannt werden! :(

    Nun zu der Frage:

    Gibt es eine Art, eine PV-Anlage wirtschaftlich auf einem Flachdach zu installieren, welche die Lebensdauer des Flachdaches wesentlich erhöht, indem sie es z.B. UV-Strahlung und Witterungseinflüssen schützt?

    Ein Teil des Daches wird durch die Abschattung von der PV Anlage gegen UV Strahlung geschützt.

    Nur ist das nicht durchgehend und es gibt freie Stellen. Das gilt dann ebenso für Regen, Hagel, Frost, Schnee.

    Einen kompletten Schutz kann es daher nicht geben.

    So weit braucht man für die Windenergie gar nicht zu gehen, die Potentiale von Nord- und Ostsee sind bei weitem noch nicht ausgeschöpft. Der Vorteil wäre noch, dass es an den sonnenärmeren Tagen (Winterhalbjahr) dann reichlich Windstrom gibt, ob im hellen oder dunklen Teil des Tages. Dazu noch die Windpower aus Holland, FR, United Kingkong. :)

    Wo gibt es denn EE Energie, die wir nicht haben zu Zeiten wo es dunkel ist. Oder wollt Ihr den Strom dann aus den norwegischen Warmwasserquellen beziehen!

    ZB Island hat reichlich Windstrom oder Strom aus Geothermie im Angebot. Dazu noch Windstrom aus Norwegen (nutzen die Stadtwerke München schon) und in beiden Ländern ist noch der Bau einiger Wasserkraftwerke möglich.

    Funktioniert auch im Dunkeln.

    ManuelB,


    das ist hier schon -zig fach diskutiert worden.

    PWM sind für 36 bzw 72 zellige Module am besten geeignet.

    Für 60 Zeller nimmt man die MPPT.

    Selbstverständlich kann man auch für 36 bzw 72 Zeller MPPT nehmen.


    Nur in deinem Beispiel bringt das Modul 30 V, das kann also kein 36 Zeller sein.

    Der PWM kann diese hohe Spannung für die Ladung eines 12 V nicht gänzlich verwenden.

    Also von vornherein falsch, den überhaupt bei dem Modultyp einzusetzen.

    Es ist nicht besonders hilfreich, wenn hier versucht wird, anhand falscher Beispiele die Überlegenheit von MPPT Reglern zu beweisen.


    Ich kopier hier mal die Empfehlung eines führenden Herstellers von LR ein.

    "Auswahl der Topologie

    Steca Solarladeregler sind als professionelle Hybrid-Shunt-Regler, als serielle Laderegler oder als MPP-Tracker verfügbar. Abhängig von den Anforderungen der Anwendung sollte die geeignete Topologie gewählt werden. Schaltladeregler wie Shunt- und serielle Laderegler können für 12 V-Systeme nur in Verbindung mit 36-zelligen Solarmodulen verwendet werden. Bei 24 V- oder 48 V-Systemen müssen zwei 36-zellige (24 V) oder zwei 72-zellige (48 V) Solarmodule seriell zu einem String verschaltet werden. Für kleine Anwendungen und Solar-Home-Systeme sind serielle Laderegler gut geeignet. Für größere Anwendungen und Hybrid-Systeme sind Shunt-Regler­ empfehlenswert, da diese eine geringere Verlustleistung im Ladefall aufweisen. Aufgrund ihrer guten elektromagnetischen Verträglichkeit empfiehlt sich der Einsatz von Shunt-Reglern auch für Telekommunikationsanwendungen. Ein Solarladeregler mit MPP-Tracking muss dann verwendet werden, wenn Solarmodule, die nicht aus 36 oder 72 Zellen aufgebaut sind, zum Einsatz kommen. Dazu gehören die meisten für netzgekoppelte Anlagen optimierten Solarmodule und alle Dünnschichtmodule. Je tiefer die Jahresdurchschnittstemperatur und je wichtiger die effiziente Ladung bei tiefen Batterie­ladezuständen ist, desto eher empfiehlt es sich, einen MPP-Tracker zu verwenden, auch wenn 36-zellige Standardmodule zum Einsatz kommen."

    Interessant sind daher die Kosten mit (teilweise) zur Seite räumen, Einbringung der durchdringungsfreien Befestigung und Gründachsubstrat + Pflanzen wieder drauf. Dann die PV-Elemente drauf.

    Bei Flachdächern haben im einfachsten Fall die Gestelle Halterungen für Gewichte, zB Gehwegplatten.

    Je dichter das Gestell am Boden ist, desto geringer fallen die Gewichte aus.

    Eine Berechnung dazu sollte dir die Firma, die diese Gestelle liefert, mit anbieten.

    Das richtet sich nach dem Standort (WLZ), der Landschaftsform und der Gebäudehöhe.

    35° DN nach Norden sind grenzwertig. Trotzdem würde ich es mit PVGIS mal ausloten.

    Bei mir sind es bei 38° N noch immerhin 560 kWh/kWp (München Land).

    Der Hauptteil ist in den Sommermonaten, im Winter keine direkte Einstrahlung und geringer Ertrag.


    Ein schöner Sommertag. Gelb die Südanlage, Blau der Norden.

    Hier sieht man schön, dass die Sonne im Sommer im NO auf und im NW untergeht. :)