Beiträge von mdmd

    Excelvorlage habe nicht.


    Zum Beispiel in diesem Thread ging es etwas ausführlicher um Totalüberschussprognose:


    Die Finanzverwaltung Baden-Württemberg veröffentlicht eine Broschüre Steuertipps zur Energieerzeugung. Darin ist ein einfacher 'Liebhabereitest' beschrieben.

    Publikation


    Anlageverzeichnis -> Steuererklärung Anlage AVEÜR

    Evtl. zur Orientierung hilfreich sein könnte die Ausfüllhilfe für die Anlage EÜR des Bayerisches Landesamt für Steuern sein.
    https://www.finanzamt.bayern.d…emen/Photovoltaikanlagen/


    Paulchen hat auf seiner Downloadseite auch die 'offiziellen' Formulare verlinkt.

    PV-Steuer.com - Downloads

    Danke an seppelpeter und ragtime !

    Nachdem im BW Steuerratgeber pauschal mit 1000 kWh/kWp (ohne Degradation) gerechnet wird und eure Erfahrung wohl ist, dass nur selten und nicht mit sehr spitzem Belistift nachgerechnet wird, begnüge ich mich mit meinen groben Ertragsprognosen.


    Das VE_UE/AfA-Tool hat mir schon ein paar wirklich erhellende Momente geboten.

    Nicht-Liebhaberei UE Anlagen mit nicht optimaler Ausrichtung (z.B. Südwand) zu EEG 2023 Konditionen mit aktuellen Preisen zu bauen, erscheint mir zunehmend schwierig. Wenn die Einkünfte mehrerer Anlagen mit unterschiedlicher Ertragsstärke verrechnet werden können, passt es bei mir aber wohl doch ganz gut. Nachträgliches Verwehren des Verlustabzugs würde doch wehtun...


    Nebenfrage zur 600 W 'Steckeranlage': Bräuchte diese dann einen eigenen Einspeisezähler oder könnte sie wie bei einer Anlagenerweiterung über eine gemeinsame Messeinrichtung erfasst werden? Bzw. wenn die Einspeisevergütung zu beiden Inbetriebnahmezeitpunkten gleich hoch ist, einfach mitabgerechnet werden?

    1. Wie viele Steuererklärungen gibst Du denn für deine PV ab?

    2. Alles auf einem Hausdach?


    3. Wurdest Du konkret nach der Gewinnerzielungsabsicht gefragt?
    4. Warum?
    5. Von wem?

    Aktuell in der Planungsphase.


    zu 1.: Geplant: eine Steuererklärung.

    zu 2.: Alles auf einem Grundstück. Ein Netzverknüfungspunkt/Hausanschlusskasten.

    zu 3./4./5.: Noch nicht. Zumindestens die Finanzverwaltung Baden-Württemberg beschreibt, dass Sie einen sogenannten "Liebhabereitest" bezüglich der Gewinnerzielungsabsicht vornimmt. [1] Wie es das örtliche Finanzamt hält, weiß ich (noch) nicht.


    Nur wenn ein Totalgewinn über die Nutzungsdauer von 20 Jahren erzielt wird, werden die Ausgaben einkommenssteuerechtlich berücksichtigt. Eine evtl. nachträgliche Nichtberücksichtigung von Investitionsabzugbetrag, (Sonder-)AfA könnte eine unangenehme Überraschung werden.


    [1] Broschüre Steuertipps zur Energieerzeugung

    Im BMF-Schreiben zur Gewinnerzielungsabsicht bei kleinen Photovoltaikanlagen heißt es unter RN 2:

    "Alle Photovoltaikanlagen/BHKW, die von einer antragstellenden Person betrieben werden, bilden dabei einen einzigen Betrieb, [...]"

    Gilt dieser Grundsatz auch bei der ertragsteuerlichen Betrachtung von Gewinnerzielungsabsicht versus Liebhaberei bei mehreren Anlagen eines Betreibers mit einer installierten Modulleistung von über 10 kWp?


    Konkreter:
    1. Kann der Gewinn einer zuerst in Betrieb genommenen Süddachanlage die Verluste einer später in Betrieb genommene Norddachanlage ausgleichen?

    2. Ist es ausreichend, wenn die Totalgewinnprognose mehrerer PV-Anlagen eines Betreibers positiv ist?

    3. Reicht für den Nachweis einer positiven Totalgewinnprognose eine Ertragsprognose mit PVGIS?

    4. Muss oder kann eine 'anmeldefreie' 600 W PV Anlage auch Teil des Betriebs sein? [Z.B. Gartenhaus oder PV-Zaun]


    Danke und Grüße

    Martin

    Somit bleibt die Frage der Fernsteuerbarkeit bzw. der erforderlichen Hardware. Da es in dem Fall " Voltego " keine EEG Direktvermarktung ist, folgt also auch keine Pflicht zur Fernsteuerbarkeit.

    In den Voltego AGB findet sich eine Formulierung, die ich als Pflicht zur Fernsteuerbarkeit nach EEG [EEG 2021 § 10 b] interpretiere:

    Zitat

    4. Meldung in die Direktvermarktung

    (1) Die Zuordnung von Eigenerzeugungsanlagen, die Veräußerungsform der Direktvermarktung unter Inanspruchnahme der Marktprämie und die Ummeldung von Eigenerzeugungsanlagen in den entsprechenden Bilanzkreis der Voltego setzt die vollständige und richtige Übermittlung sämtlicher im Auftragsformular genannter Daten und Dokumente voraus. Diese umfassen insbesondere die Erklärung zur Fernsteuerbarkeit nach § 10b EEG 2021 (bzw. der anwendbaren Vorgänger- oder Nachfolgerregelung) und den Einbaubeleg der Fernsteuerungseinheit.

    Kann das jemand mit tieferen Kenntnissen einordnen?
    Gibt es unterschiedliche Rahmenbedingungen für Direktvermarktung? [Neben EEG?]

    Unabhängig von der bereits umfassend geführten breiten Diskussion über die (Un-)Sinnhaftigkeit der Direktnutzung von Strom zur Warmwasserbereitung folgend noch ein 'low-tech' Konzept mit geringen Investitionskosten.


    Wenn die AC-Erzeugungsleistung des Wechselrichters mit einem Strommessrelais gemessen wird, lässt sich folgendes Konzept umsetzen.


    Um den Bezug von Netzstrom zur Warmwassererzeugung zu verhindern, würde die Einschaltschwelle des Strommessrelais auf die Leistung des Heizstabs eingestellt werden.

    Alternativ könnte man auch eine Leistung definieren, die immer zum Eigenverbrauch zur Verfügung stehen soll. Beispielhaft wird eine Basislast von 500 Watt angenommen. Verbaut wird ein Heizstab mit 2000 Watt. Bei Überschreiten der Erzeugungsleistung von Basislast plus Leistung des Heizstabs (2500 Watt) schaltet das Strommessrelais den Heizstab an. Bei einer Schalthysterese von 50% würde der Heizstab beim Abfall der Erzeugungsleistung unter 1250 Watt den Heizstab wieder abschalten.

    Die Basislast muss nicht der Grundlast im engeren Sinne entsprechen, sondern kann so gewählt werden, dass ein relevanter Anteil der Erzeugungsleistung für den Eigenverbrauch zur Verfügung steht und nur die darüber hinausgehende Leistung zur Warmwassererzeugung genutzt wird.

    Ein Heizstab mit integriertem Thermostat schaltet die Warmwassererzeugung bei Erreichen der eingestellten Solltemperatur ab.


    Als Strommessrelais sei beispielhaft das Schalk IMR 3 genannt.

    [Messbereich bis 16 A. Mit Durchsteckstromwandler IW 32 bis 60 A.]

    Zu beachten ist die maximale Schaltleistung des IMR 3 von 2000W für ohmsche Lasten.

    Das Eltako AR12DX hat eine fixe Hysterese von nur 25% und erscheint mir damit nicht geeignet.


    Keine wirkliche Regelung, aber eine Schaltung, die die Wahrscheinlichkeit mit Netzstrom Warmwasser zu erzeugen vermindert.


    Bei mehrstufigen Heizstäben ist auch die Verwendung mehrerer Strommessrelais mit unterschiedlichen Schaltschwellen denkbar, um mehrere Leistungsstufen zu realisieren.


    BTW Beim Einsatz von Brauchwasserwärmepumpen wird IMO bei der Energiebilanz nicht immer berücksichtigt, dass bei vielen Bauarten die Wärme aus der Gebäudehülle 'entnommen' wird. Also zu mindestens in der Heizperiode durch eine weitere Energiequelle bereitgestellt wird.

    Außerdem kann ich mittels normalem Wetterbericht nach Windtagen schauen und bewusst die Ladung auf diese Tage verschieben. Das ist eine Sache von Sekunden und hat - zumindest bei mir - Spasspotenzial. Das mache ich abends beim fernsehen.


    Gruß Ingo

    Weil es auch Spaß machen kann (nicht muss), seinen Stromverbrauch in preiswerte Zeiten zu verschieben hatte ich mir das Projekt StromAmpel gebastelt.

    StromAmpel


    Man kann sich dort auch die Börsenstrompreise des Folgetages täglich per E-Mail zusenden lassen.


    Noch eine Nebenbemerkung: Billiger Strom ist tendenziell grüner.


    Bei mir startet der Trockner automatisch zur preiswertesten Zeit: PHP Skript -> IFTTT webhook -> Home Connect Trockner

    Hole den Thread nochmal hoch.


    Ich versuche mir auch gerade die Frage nach der maximalen Einspeiseleistung eines MultiPlus-II 48/5000/70-50 zu beantworten.


    Dabei ist mir auf der Victron Internetseite noch folgendes Zertifikat aufgefallen:

    Certificate ESS EN 50549-1 - all MultiPlus-II (GX) 3k & 5k


    Darin werden für den MultiPlus-II 48/5000/70-50 (GX) folgende Daten bescheinigt:

    Output power (Feed in On-Grid)4,5 kVA / 4,4 kW
    Output power (Off-Grid)5,0 kVA / 4,0 kW


    Damit wäre man -geprüft nach EN 50549-1:2019- unter den 4,6 kVA.
    Hilft das evtl. bei der 'Anmeldung' eines netzparallel betriebenen 5000er MultiPlus-II in Deutschland weiter?
    Zusammen mit dem Zertifikat für den NA Schutz.


    pezibaer?