Beiträge von b_jens

    Bei mir dauerte es wie folgt:



    Zählereinbau: 07.06.2011
    Erste Zahlung: 12.09.2011 (Abschläge für Juni, Juli, August)
    Seitdem kommt pünkltich Anfang des Monats der Abschlag für den vorhergehenden Monat
    Jahresendabrechnung: Übermittlung Zählerstand am 31.12.2011 Jahresabrechnung und Geld am 05.01.2012 auf dem Konto.

    Ich bin jetzt nicht der große Techniker.
    Bei mir ist der Servemaster über drei Drähte (einfaches Telefonkabel) an einem Solarlog 200 angeschlossen. Im Servemaster sind die drei Drähte direkt auf die Schraubkontakte der RS485 Schnittstelle angeschlossen.


    Laut Installationsanleitung ist die Ethernet Schnittstelle nur eine Hilfsschnittstelle, könnte sein, dass diese zuerst im WR mit der RS485 Schnittstelle verbunden werden muss.

    Meiner Meinung nach stimmt sie nicht ganz, da Du ja eine Anlage mit Eigenverbrauch planst und somit nicht die gesamte Menge an Strom mit 0,2443 € vergütet wird. Der EV wird ja nur mit 0,0805 € vergütet.


    Sprich bei 15% EV Anteil:


    Alt: 5438 * 0,2443 + 959 *0,0805 = 1.405,70 Euro
    Neu: 5438 * 0,195 = 1.060,41 Euro

    Hallo,


    bei meinem IBC Serve Master 10000 TL trat Ende Oktober 2011 der Fehler 102 - PV106 auf.
    Mein Solarteur meinte ich soll den Wechselrichter abschalten und wieder anschalten. Daraufhin lief der Wechselrichter wieder einwandfrei.


    Vorgestern trat der Fehler erneut auf. Ein- und ausschalten wie damals angeraten half nichts, der Feherl kam wieder.
    Ich habe wiederum meinen Solarteur angerufen, der meinte zuerst am Telefon, dass der Wechselrichter auf Garantie getauscht werden müsste. Er rief dann jedoch zurück, das ein Techniker vorbeikommen würde. Dieser öffnete den WR und entfernte auch alle Eingangskabel um diese durchzumessen. Aus seiner Sicht war alles OK. Er schloss alles wieder an und der WR funktionierte wieder. Er meinte ich solle mal schauen, falls der Fehler nochmals auftreten würde, müsste man den WR tauschen.


    Kennt jemand von euch dieses Problem oder kann mir näheres dazu sagen? Wenn es ein fehlerhafter WR wäre, wäre es ja sinnvoller gleich auszustauschen als wieder auf den Fehler zu warten.

    Da ich den gleichen VNB habe kann ich Dir das erklären:


    Bergfex hatte einen tatsächlichen Eigenverbrauch von 378 kWh für den ihm der VNB mit jeweils 0,1638 Cent also 61,92 Euro plus 11,76 MwSt. belastet = 73,68 Euro


    Bei den Abschlägen hatte der VNB jedoch 7 Monate lang 25,21 Euro + 4,79 Euro MwSt., in Summe also 210,- Euro angesetzt.


    Das Delta ist 136,32 Euro, die Bergfex jetzt vom VNB hierfür wieder gutgeschrieben bekommt.

    Hallo kpr,


    vielen Dank für Deine Erläuterungen.
    Die EÜR ist sicherlich nicht vollständig, da ich die Betriebsausgaben und die AfA der einfachkeithalber weggelassen habe.


    Mein Ansatz war im Nachhinein betrachtet ehr der von Paulchen:
    Lieferung 900 kWh zu 0,2874 = 258,66
    Eigenverbrauchsvergütung: 100 kWh zu 0,1236 = 12,36
    Macht zusammen Einnahmen vom EVU: 271,02 * 3 Monate = 813,06


    Dein Ansatz geht einfach vom Geldfluss aus:
    Einnahmen des EVU: 322,52
    Abzgl. Umsatzsteuerzahlung: -54,61
    Macht zusammen Einnahmen vom EVU: 267,91 * 3 Monate = 803,73


    Für mich klingen beide Ansätze auf jeden Fall logisch, was das FA sagt bleibt offen.
    Wobei wenn man es, wie Du schreibst, wörtlich nimmt steht ja "Auszahlungen ohne Umsatzsteuer"


    Beim Ansatz für die Sachentnahme werde ich als Anhaltspunkt mal schauen was rauskommt wenn ich meinen Nettostrompreis nehme und mal EEG Umlage und Netznutzung (was ich ja beides nicht habe) rausrechne. Ansonsten werde ich auch mal meine geschätzen eigenen HK ermitteln.


    Vielen Dank


    Gruß
    Jens

    Hallo,
    vielen Dank für eure Antworten.
    Ich habe inzwischen auf der Seite meines Finanazamts eine Ausfüllhilfe für Photovoltaikanlagen für die Anlage EÜR gefunden.


    Könntet ihr mir vielleicht bestätigen ob ich jetzt alles richtig verstanden und in die beigefügte EÜR Datei übernommen habe (AfA etc. habe ich der Einfachkeithalber weggelassen).


    Der besseren Übersicht wegen hier nochmal der Fall:


    1) 01.08.2011 Zahlung der Anlage in Höhe von 21.052,63 zzgl. 4.000 MwSt.
    2) Jeweils am 03. der Monate Oktober, November und Dezember ging eine Abschlagszahlung des EVU's ein, die auch im laufenden Monat in die Umsatzsteuervoranmeldung einfloss:
    Lieferung lt. Abschlag EVU: 1000 kWh zu 0,2874 EUR = 287,40 + 54,61 MwSt. = 342,01
    Rücklieferung lt. Abschlag EVU: 100 kWh zu 0,1638 = -16,38 - 3,11 MwSt. = -19,49
    Überweisung des EVU: 322,52
    Umsatzsteuervoranmeldung: Umsatz: 287,40 / Umsatzsteuer 54,61
    3) Am 31.12.2011: Der Eigenverbrauch laut Zähler betrug 350 kWh / über die Abschläge wurden aber nur 300 kWh abgedeckt.


    Die einzelnen Felder der Ausfüllhilfe habe ich wie folgt berechnet:


    Einnahmen:
    Auszahlungen des EVU netto: 287,40 - 16,38 = 271,02 x 3 Monate = 813,06
    Direktberbrauch gemäß Zählerstand 31.12.2011 (nicht gemäß Abschlag! ?): 350 kWh x 0,18 (werde hier in Realität aber evtl. mit 0,13 an den Start gehen) = 63,00
    Vom EVU ausgezahlte Umsatzsteuer: 54,61 x 3 Monate (wobei das EVU mir ja eigentlich nur 51,50 ausgezahlt hat ??? )
    Vom Finanzamt erstatte Umsatzsteuer: 4.000


    Ausgaben:
    Abziehbare Vorsteuerbeträge: 4.000
    Ans Finanzamt gezahlte Umsatzsteuer: 54,61 x 2 = 109,22 (nur 2 x, da Zahlung aus Umsatzsteuervoranmeldung Dezember erst im Januar erfolgt)


    Umsatzsteuervoranmeldung:
    Hier geht für die Einnahmen immer nur der Wert der Abschalgszahlung ein egal was am 31.12. als Eigenverbrauch auf dem Zähler steht:
    => 3 Umsatzsteuervoranmeldungem mit jeweils: Umsatz: 287,40 / Umsatzsteuer 54,61
    Im Folgejahr erfolgt dann der Abgleich zwischen Abschlägen und tats. Werten über die Jahresabrechung des EVU.


    Vielen Dank


    weihnachtliche Grüße


    Jens