Beiträge von knorrh2

    So, heute noch mal nachgemessen. Es sind 3,06m in der Tiefe und der Solateur meinte, dass sollte gehen, eventuell mit leichter Funktionseinschränkung der Dachrinne.


    Damit also 12 Module Nordseite Gaube, Südseite Hauptdach 20 und Gaube 17. So passt es dann doch mit dem Kostal Piko 15, denke ich.


    Anmerkungen?

    Gruß

    Henning

    Umppt min hat damit nix zu tun - relevant ist die Startspannung (hab glaub eben 180V gelesen) - der Start beginnt auch mit Uleer der Module - also bereits bei ~5 Modulen in der Sonne - dennoch - das ist dreiphasig murks.

    Weiter oben hat Flo meine Frage vermutlich schon teilweise beantwortet. Nur verstanden habe ich es nicht ganz. Vor allem die Anmerkung „dreiphasig murks“ verunsichert mich etwas.

    Habe heute erste Antworten auf meine Fragen bekommen. Der Solateur sieht die 8 Module nicht so kritisch, da der WR eine MPP Startspannung von 180V hat und die 8 Module selbst im Sommer noch 220V liefern.


    Was mir jetzt nicht klar ist, wie groß ist die Bandbreite des Schattenmanagements also in welchem Spannungsbereich sucht der MPP Tracker nach dem Leistungsmaximum bzw. wie stark sinkt die Spannung bei Teilverschattung? Reichen +/- 40V ? Oder habe ich hier was total falsch verstanden?

    Noch eine Frage in die Runde: Habe eben in einem anderen Thread gelesen, dass eventuell geteilte Module bei komplexen Verschattungen, so wie meine Stromleitungen auf der Südseite, helfen können. Wie seht ihr das? Sonst haben manche Anbieter eben gesagt, dass geht nur mit einem SE System. Andere sagen SE braucht es bestimmt nicht. Ich selbst denke, dass sollte auch ohne gehen. Eventuell noch mal meine Bilder weiter oben zur Bewertung heranziehen. Danke noch mal in die Runde.
    Gruß

    Henning

    Wenn ich das jetzt mit der Verstringung richtig verstanden habe, sollte ich prinzipiell mit der MPP Spannung im String möglichst dicht an der Bemessungsspannung des WR liegen (gut für den Wirkungsgrad). Weiter sollte die MPP Spannung im String im Sommer (bei angenommenen 70°C Modultemperatur und gerechnet mit Temperaturkoeffizient des Moduls) nicht zu dicht an der Minimum MPP Spannung des WR liegen, da sonst kein effektives Schattenmanagement mehr möglich ist.


    Verstanden habe ich das mit Hilfe der sehr guten Erklärung hier: https://photovoltaikbuero.de/p…tovoltaikmodulen-teil-13/


    Bei mir würde das für die Gaube auf dem Norddach bedeuten bei 8 Modulen 220V UMPP und bei 12 Modulen 331V UMPP.

    Der Kostal PIKO hat eine Min. MPP-Spannung von 260V, was dann bei 12 Modulen "OK" wäre, bei 8 Modulen aber eher schlecht. Ganz zu schweigen natürlich davon, das beide Varianten weit weg von den 680V Bemessungsspannung sind.


    Somit würde ich sagen, wenn auf der Nordseite die 12 gehen, machen. Sonst Norddach lassen. Auf der Südseite die Gaube auch möglichst auf 15 Module bringen, wobei hier 12 noch funktionieren sollten, aber auch nicht optimal.


    Ich werde den Anbieter nach den Feiertagen noch mal kontaktieren und mit den Überlegungen konfrontieren. Bin aber weiter für Ideen und Hinweise dankbar.


    Gruß

    Henning

    ...Die Idee mit dem Kostal Piko find ich sehr gut - red doch mal mit dem Anbieter ob er nicht mehr auf die Gauben kriegt und was 12 zusätzliche Module auf dem Norddach kosten würden...

    So langsam kommt bei mir Licht ins Dunkel (viel zu lesen bzw. lernen hier :-) ). Die "wenigen" Module auf den zwei Gauben, vor allem auf dem Norddach, sind schlecht für den Wirkungsgrad und die Funktion des Schattenmanagements, richtig?

    Wenn ich es jetzt schaffe, auf die Nordgaube 12 statt 8 und auf die Südgaube 15 statt 10, sollte es besser werden was Wirkungsgrad und Schattenmanagement des WR angeht, richtig? Die Tiefe der Gauben beträgt jeweils ca. 3m. Da wäre ich dann entweder vorne voll auf der Kante oder ich muss die hinterste Reihe leicht steiler stellen. Ginge so etwas?


    Gruß

    Henning

    Umppt min hat damit nix zu tun - relevant ist die Startspannung (hab glaub eben 180V gelesen) - der Start beginnt auch mit Uleer der Module - also bereits bei ~5 Modulen in der Sonne - dennoch - das ist dreiphasig murks.

    OK. Bin gerade etwas überfordert mit der ganzen Auslegung bzw. Verstringung und versuche mir Wissen aus der Linkliste Anlagenplanung anzulesen. Wie wäre denn Dein Vorschlag für die Verstringung von meinem Dach?

    Gruß

    Henning

    Wenn ich das richtig verstanden habe, rechne ich die 8 Module mal UMPP --> 8 x 32,97V = 263,76V

    Dann schaue ich auf die Min. MPP Spannung für den PIKO 15 im Drei-Tracker Betrieb und lese da UMPPmin = 260V

    Das bedeutet dann, da ich recht knapp an der Min-Grenze bin, der String arbeitet unter Umständen garnicht?

    Hallo zusammen,

    kurz vor Weihnachten kamen jetzt doch noch ein paar Angebote ins Haus. Angebot Nr. 3 ist mein Favorit, da es preislich deutlich unter allen anderen liegt, da wo es aus Eurer Sicht ja auch hin sollte. Jetzt frage ich mich nur, ob es da einen Haken gibt aufgrund der großen Preisdifferenz zu den anderen Anbietern, oder ob ich hier einfach den Richtigen gefunden habe.

    Anbieter 3 ist auch einer der wenigen, die das Nordwest Dach auch belegen. Die Verstringung sieht dann laut Plan wie folgt aus: String 1 mit 8 Modulen auf der Gaube Norddach, String 2 mit 10 Modulen auf der Gaube Süddach und String 3 mit 22 Modulen auf dem Süddach um die Gaube. Das ganze mit dem genannten einen Wechselrichter mit 3 MPP. Passt das so? Die Stings sind ja recht unterschiedlich (8-22 Module pro String)? Optimierer sind hier übrigens keine vorgesehen.

    Danke schon mal für Euren Input.

    Gruß

    Henning