Beiträge von cyclist4fun

    Gemäß Handbuch zum Plenticore Plus:

    Automatisch:
    Der Wechselrichter steuert die
    Batterieladung automatisch nach
    erzeugter PV-Energie. Die Batterie
    wird in diesem Modus nicht
    abgeschaltet. (
    In Regionen mit wenig Schneeauf
    kommen ist diese Einstellung zu
    empfehlen )
    Automatisch ökonomisch:
    Der Wechselrichter steuert die
    Batterieladung automatisch, schaltet
    die Batterie aber ab, wenn über einen
    längeren Zeitraum nicht genügend
    PV-Energie zur Verfügung steht um
    die Batterie zu laden. (
    In Regionen mit erhöhtem Schnee
    aufkommen ist diese Einstellung zu
    empfehlen.)


    Ich hatte bei Min. Ladezustand bislang 5% drin stehen. Funktionierte alles einwandfrei.

    Die Strings sind bei mir nicht in linke und rechte Hälfte aufgeteilt. Die Teilverschattung wandert je nach Sonnenstand und Jahreszeit mehr oder minder über einen Teil des kompletten Daches. Ich habe mir dies im Vorfeld des Baus über einen längeren Zeitraum angeschaut. Ob die Verstringung so wie sie jetzt ist, optimal ist oder hätte noch besser gemacht werden können, lasse ich mal dahingestellt. Es ist halt der konkrete Einzelfall zu betrachten.

    Was die Erträge angeht, hatte ich ja schon geschrieben, dass ich bis jetzt sehr zufrieden bin. Allerdings ist es auch so, dass das erste Halbjahr bei uns wettertechnisch sehr gut gelaufen ist. Das kann in den Folgejahren auch anders aussehen. Es muss halt bewusst sein, dass es eine NNO-Anlage ist und man in der dunkleren Jahrezeit (wenig Sonne, tiefer Sonnenstand) durch das Tal der Tränen muss (da ist nicht allzuviel zu erwarten). Unter rein wirtschaftlichen Gesichtspunkten erachte ich den ganzen Spass als grenzwertig.

    Der Schornstein sitzt bei mir fast an der gleichen Stelle und sorgt je nach Sonnenstand und Jahreszeit für eine Teilverschattung. Hier mal 2 Bilder. Ich habe beim WR das Schattenmanagement eingeschaltet. Optimierer war kein Thema. Wenn der Sonnenstand hoch genug ist (in den ertragstärksten Monaten) besteht keine (Tei)lverschattung.

    Ja, bei mir sind es 2 Strings mit 15 und 16 Modulen. Ich bin die Werte im April-Juni mal durchgegangen, konnte dabei aber keine Abregelung feststellen (ein paar kurzzeitige Peaks knapp über 6.100 Watt bei wechselhaften Wetter gab es allerdings). Mitunter geht es schon nahe Richtung Leistungsgrenze des WR, was aber absolut in Ordnung ist. Wollte ursprünglich den nächstgrößeren Plenticore Plus 7.0 nehmen, um auf der sicheren Seite zu sein. Bin dann aber auf Anraten des Solateurs und mangels damaliger kurzfristiger Lieferbarkeit (die Modellreihe war taufrisch auf dem Markt) beim 5.5 geblieben. War aus jetziger Sicht die richtige Entscheidung.

    Habe letzten Oktober ebenfalls NNO belegt (9,3 kWp, DN: 38 Grad, -165 Grad). Als WR nutze ich einen Kostal Plenticore Plus 5.5, Module sind monokristallin Heckert NeMo2 60M300 (31 Stück). Meine "Altanlage" stammt ebenfalls aus 2011 (mit Eigenverbrauch; 8,3 kWp, Piko 8.3-WR). Genehmigtes Messkonzept von Westnetz anbei (Zähler 4 wurde nicht gesetzt).
    Bin bislang mit den Erträgen mehr als zufrieden. Liegen bis dato deutlich über denen lt. PVGIS classic. Bester Tag dieses Jahr für die NNO-Anlage war bei mir der 22.06. mit 5,1 kWh/kWp und einem absoluten Tagesertrag von 47,82 kWh.

    Hinweis hierzu:

    ja seit der FW aus 12/2018 funktionierte das Out-of-the Box. Seit dem letzten Update ist dieses Feature im Webfrontend aktivierbar bzw. deaktivierbar. Leider handelt es sich hierbei um eine Einstellung des Energiemanagements, so dass der Anlagenbetreiber dies nicht selbst aktivieren bzw. deaktivieren kann.

    Bei mir hatte dies zur Konsequenz, dass das Einspeisen von AC-Seite nicht mehr funktioniert, da der Haken standardmäßig nicht sitzt. Ich muss also entweder meinen Solateur bitten, dies zu tun oder ich mach wieder ein Downgrade auf die alte Firmware. Dennis von Kostal habe ich schon kontaktiert. Ein Supportmitarbeiter hat sich bislang aber nicht gemeldet.

    Für mich als Anlagenbetreiber ist es essentiell wichtig, dass ich diese Funktion selbst bei Bedarf aktvieren bzw. deaktivieren kann. Meine Nord-Anlage aus 2018 liefert für den Großteil des Jahres genug Strom, um die Batterie zu befüllen. Da möchte ich gar nicht, dass Strom von meiner Südanlage (aus 2011) in die Batterie geht. Im Winter sieht das aber anders aus. Da möchte ich selbstverständlich, dass die Batterie von beiden Anlagen, so weit dies ausreichend ist, befüllt wird.

    Kostal muss hier dringend die Option für Anlagenbetreiber frei schalten. Ich werde im Laufe der Woche nochmals Dennis und/oder den Service von Kostal diesbezüglich kontaktieren.

    Wenn wenn möglich, würde ich einfach mal das Netzwerkkabel tauschen gegen ein ganz normales Cat 5, 6 oder 7 Kabel. Wenn dein Switch eine LED-Anzeige hat (häufig im SOHO-Bereich), kannst du eventuell hilfsweise auch erkennen, ob die Netzwerkverbindung korrekt funktioniert. In dem Fall sollte die LED in der Regel grün leuchten. Besser ist aber Mal eine ganze Weile ein Dauerping laufen zu lassen, um zu sehen, ob evtl. Aussetzer auftreten bzw. ob der WR netzwerktechnisch überhaupt erreichbar ist.

    Damit auch Daten an das Portal gesendet werden können, muss das LAN einwandfrei funktionieren:

    Mach doch bitte mal ein ping auf die IP-Adresse des WR.

    Also cmd-Box öffnen und eingeben: ping "IP-Adresse des WR". Dann sollte erscheinen: "Antwort von "IP-Adresse des WR" " erscheinen. Wenn nicht, dann hast du ein Problem mit deinem LAN. Ggfs. kannst du auch mal ein Dauerping laufen lassen, z.B. ping "IP des WR" -w 5000 -t.

    Bei mir hatte der Plenticore noch ein anderes Problem. Nach Monaten wurden einfach keine Daten mehr an das Portal gesendet. Das kürzlich erschienene Firmware-Update behob dann den Fehler.