Beiträge von smoker59

    Bei einer Anlagendimension des Jahresverbrauchs heißt es ja: Ohne Speicher ca. 30% Ersparnis.

    Bei einem Wirkungsgrad von 70% wegen der West-Dachausrichtung und einer 50% Dimensionierung kommen wir da auf magere 10,5% = 1050 kwh Ersparnis.

    Wer hat dir denn das erzählt, da stimmt ja nix 😏


    Den zu erwartenden Ertrag einer Anlage kann man recht genau mit PVGIS ermitteln.


    https://re.jrc.ec.europa.eu/pvg_tools/en/tools.html


    In der Mitte Deutschlands kommt auch eine Ost-West Anlage immer noch auf ~800 kWh /kWp.

    Die 70% Regelung bedeutet aber nicht, daß man davon nur 70% "ernten" darf sondern nur, dass die Spitzenleistung auf 70 % der Generatorleistung am Netzverknüpfungspunkt begrenzt wird und da die Anlage aufgrund der Ausrichtung nur selten diese Spitzenleistungen erreicht verliert man von diesen ~800 kWh /kWp

    NICHTS:!:

    Wie du auf eine 50% Dimensionierung kommst erschließt sich mir nicht, sowohl Ost als auch West bringen je nach Standort und Dachneigung in etwa ~800 kWh /kWp.


    Bei 10 kWp auf einen Ost oder Westdach (oder auch gleichmäßig verteilt auf Ost und West) kann man in o. A. Beispiel also mit 8000 kWh p. a. rechnen.

    Grundsätzlich ist es so, dass bei 15,97 kWp mit 10 % Blindleistung gerechnet werden muss. Da passt der 12,5er Symo dann grade so für 70 % hart.

    Bei 45° Dachneigung passt das aber auch, die dynamische 70 % Regelung macht da keinen Sinn.



    Der 17er OSO-String ist für einen Schornsteinschatten lang genug, Optimierer braucht es nicht (siehe Green_Pirate).

    Bei der anderen Dachseite muss man sich den Schatten genau anschauen, da müssen am Fronius 2 Strings parallel geschaltet werden und dann funktioniert das Schattenmanagement ggf nicht richtig.

    Gibt's Fotos vom Dach und von den Schattenspendern? 🤔

    Dort dann Optimierer einzusetzen halte ich aber für grundfalsch, das dürfte die Geschichte höchstens noch "verschlimmbessern".

    SB5.0 leistet nur 4,6 KVA

    der STP5 nur 400VA mehr.

    .... reicht damit aber für die hier angefragte Konfiguration zumindest für 70 % hart.


    Wenn die Dach-Planung aber noch nicht steht macht es sowieso keinen Sinn über den Wechselrichter zu philosovieren.

    Und natürlich, bei 3 oder mehr Ausrichtungen könnte auch SE in Frage kommen. Hab mir den anderen Thread aber noch nicht genauer angeschaut.

    Wie jetzt. Ich bin ich total verwirrt. Die STP sind doch dreiphasig! Oder meinst du SB 5.0 oder SB 6.0?

    Lesen hilft ..... :idea:

    SB5.0 leistet nur 4,6 KVA und ist damit zu klein für 21*330 Wp.


    SB 6.0 ist in DE so nicht zulässig.

    Für bessere Stringspannung am dreiphasigen muss man grösser bauen oder eben die "Kröte schlucken". Der 13er String ist ja auch noch akzeptabel. Nur der 8er ist etwas kurz, vor allem wenn da auch noch Schatten drauf ist.


    Aber wie gesagt, erstmal SÜDDACH VOLL MACHEN :!:

    Den Wechselrichter wählt man erst aus wenn die Belegung feststeht.

    Für mich ein Fall für den SMA SB 5.0-41 AV.

    Der wäre zu knapp, 70% sind 4,851kWp und das sollte der Wechselrichter schon leisten können.

    Ich würde einen SMA STP 5.0 ggf. auch einen STP 6.0 nehmen

    Alternativ den von bauerkiel vorgeschlagenen Huawei, der dürfte günstiger sein.


    Edit : Wie, da gibt's auch noch ein Süddach? 🤔

    Warum lässt du das weg, das muß doch ALS ERSTES voll gemacht werden :-?

    Der einphasige Primo hat eine Min. Mpp Spannung von 80V . Der wäre dann wohl die bessere Wahl :)



    Nö.


    Die Bemessungseingangsspannung des Primo liegt bei 710 Volt und damit sogar höher als beim dreiphasigen Symo.

    Das steht zwar so nicht mehr im aktuellen Datenblatt (im alten Datenblatt stand es noch drin ;)) aber man kann es den Wirkungsgrad Kurven entnehmen.

    Mit ausreichend langen Strings und damit hoher Stringspannung (um 700 Volt) ist das natürlich kein Problem und sogar ein Vorteil da der Primo damit einer der wenigen einphasigen Wechselrichter ist an dem man längere Strings bauen kann.

    Eigentlich hat hgause schon alles gesagt, ich möchte trotzdem nochmal ein Missverständnis deinerseits ansprechen :

    Ich habe aber eher überlegt, ob man nicht noch ein paar dazu nehmen sollte, damit die Performance nicht durch die verschatteten Module runtergezogen wird.

    Der SMA Wechselrichter verfügt über eine hervorragende Schattenmanagement Funktion :idea:


    Dabei werden die verschatteten Moduldrittel (Drittel weil jedes Modul mit drei Bypassdioden ausgestattet ist) überbrückt (quasi "gebypasst") und der unverschattete Teil des Strings läuft ungebremst weiter.


    Tigos machen nur bei Wechselrichtern ohne Schattenmanagement Sinn, ansonsten nutzen sie nur dem Umsatz des Solateurs.

    Solaredge halte ich angesichts der Ausrichtung und Neigung ebenfalls für überflüssig. Es ist teurer und wird hier keine Vorteile bringen.

    Die Verschattungsanalyse sieht auf den ersten Blick übel aus für die Module unten rechts....

    Für dich als Laien mag das "Übel" aussehen, für einen Wechselrichter mit Schattenmanagement ist das kein Problem ;)


    Früher (vor 10 Jahren) hätte man diese 2 oder 3 Module mangels Schattenmanagement bei vielen damaligen gängigen Wechselrichtern und vor allem aus Kostengründen (Module waren TEURER!) weggelassen. Heute würde ich aus Performance Gründen (Stringlänge-> je länger desto besser :idea:) auch das Modul mit 24,7 % legen.