Beiträge von smoker59

    Du behauptest eine PV Anlage sei eine wesentliche Änderung,

    Nö, ich teile hier nur meine Erfahrungen mit dem für den TS zuständigen VNB und der sieht das nunmal nicht so entspannt wie dein VNB. Für die CUN ist die Installation einer PV-Anlage nunmal eine wesentliche Änderung die auch die Ertüchtigung des HAK einschließt.

    Selbstverständlich steht es dem TS frei es nochmal bei der CUN zu versuchen, ggf kann er ja mit den richtigen Argumenten doch noch überzeugen.

    und meines Wissens gibt es da höchstrichterliche Entscheidung und auch Entscheidungen der Cleringstelle.

    Dann wäre es nett wenn du dein Wissen mit uns teilen könntest und entsprechende Quellen nennst. Ohne entsprechende Argumente in Form von "höchstrichterlichen Entscheidungen" und /oder "Entscheidungen der Clearingstelle" hat der TS bei seinem VNB nach meiner Einschätzung keine Chance irgendwas zu bewirken.

    Abgesehen davon interessiert es mich natürlich auch, wenngleich ich ja "mein" Problem schon anders lösen konnte.

    Es geht hier nicht um eine §14 EnWG Anlage, mit abschaltbaren Verbrauchern, dass ist eine ganz andere Nummer!

    Das ist mir bekannt, es geht jedoch in beiden Fällen um den HAK und die Auftrennung des PEN in demselbigen:!: und damit ist das wieder " die selbe Nummer" 😏

    Da wurde der PEN zum PE und N aufgetrennt, ist alles normal und keinerlei Grund das anders zu sehen.

    Nö, zumindest nicht im Netzbereich der CUN.

    Durchaus möglich, daß dein VNB das etwas entspannter sieht bei dem du eingetragen bist.

    Wie gesagt, die CUN besteht bei wesentlichen Änderungen der Anlage (egal ob nun für eine Wärmepumpe oder für eine PV-Anlage, beide Maßnahmen sind "wesentliche Änderungen ! ) darauf, dass der PEN im HAK aufgetrennt wird.


    Natürlich kann man jetzt versuchen mit denen zu diskutieren ob auch eine Auftrennung im Zählerschrank akzeptabel ist.... Ich hatte das Gefühl, dass eine solche Diskussion mit der CUN wenig Aussicht auf Erfolg gehabt hätte (vor allem hätte es die IBN mindestens erheblich verzögert) und ich konnte das Problem ja dann auch anders, besser und günstiger lösen.

    Der HAK kann auch noch 20 Jahre seine Funktion sicher und zuverlässig erfüllen

    Ich werfe da mal ein vorsichtiges "Jein" ein... 😏


    Bei der Installation meiner Wärmepumpe habe ich Zählerschrank, Zuleitung vom HAK usw in dem Zug gleich komplett mit erneuert. (Ich bin selbst Elektromeister, jedoch nicht beim VNB eingetragen).


    Auch bei mir ist CUN der VNB und ich habe den gleichen HAK :idea:


    Die Zuleitung hätte ich theoretisch lassen können, es lag bereits ein 5*10qmm das aber aufgrund einer fehlenden Klemme im HAK nur 4 adrig angeklemmt (L1-3, PEN) war. Ausserdem wollte ich einen 50 A SLS haben und deshalb habe ich 5*16 qmm neu verlegt.


    Die CUN besteht jedoch darauf, dass die Auftrennung des PEN direkt im HAK erfolgt und die Potentialausgleichschiene möglichst nahe am HAK montiert wird.


    Der TS hatte oben eine "fehlende Strombrücke" erwähnt.... Sollte es sich dabei um eben diese Klemme zum Auftrennen des PEN im HAK handeln dann kommt er um einen neuen HAK nicht herum.....Kostet bei der CUN pauschal etwa 500 € wenn ich mich recht erinnere.


    Ich konnte "mein Problem" Gottseidank anders lösen...

    Bei mir fehlte nur das Oberteil + 2 Schrauben der Klemme und mein "Eingetragener" konnte tatsächlich noch eine solche baugleiche Klemme von einem alten, ausgebauten HAK besorgen :)

    Die Startspannung wird man mit 2*3 Modulen (welche sind das genau? 🤔) wahrscheinlich erreichen, ob die dann aber auch im MPP betrieben werden können wage ich zu bezweifeln.

    ... evtl. kommt da dann auch noch auf die Südfassade ein 3er-String parallel dazu,

    .... evtl wird dann, abhängig von den Modulen, der zulässige Kurzschlussstrom des Wechselrichters und ggf. auch der zulässige Rückstrom der Module überschritten... :-?

    Muss man schauen, jedenfalls müssen diese 3*3 Module dann an MPP-Tracker 1 da dieser bis 40 A Stringstrom kann...

    Den Mikro-Wechselrichter scheue ich etwas, da ich da dann keine direkte Möglichkeit habe, meine BYD HVS 7.7 zu verwenden.

    Immer noch besser als es jetzt ist denn zur Zeit tragen die 4 Module aufgrund zu geringer Spannung weder zur Ladung des Akkus noch zur Einspeisung etwas nennenswertes bei.

    Was wäre dann gescheiter?

    1) West- & Ostseite zusammenhängen mit 1 Südpaneel (evtl. alle optimieren?)

    2) West-, Ost- & und Südseite zusammenhängen und West & Ost optimieren?

    Weder der aktuelle Stand noch eine der beiden genannten Möglichkeiten wäre "gescheit", einfach weil es so nicht funktionieren wird.

    Wenn letzteres, dann bis eine bessere Lösung gefunden wurde, diese in Reihe schalten.

    Bei 38° Dachneigung ist das aber auch nur ein Tropfen auf dem heißen Stein... :-?

    Es hilft nix, wenn auf die Ost und West Seite nicht mindestens jeweils 2 zusätzliche Module passen dann hilft nur ein separater Microwechselrichter für die 4 Module.

    Ich bin davon ausgegangen dass ich - unter optimalen Bedingungen - maximal die Leistung die in der Flashliste angegeben ist erreichen kann. Aber dass das darüber hinausgehen kann, hätte ich nicht gedacht.

    Die in der Flashliste angegebene Leistung wurde für die Standard Test Conditions (STC) ermittelt. Es kommt aber in der Praxis gelegentlich auch mal vor, daß die Bedingungen eben besser sind als bei STC... 😏