Beiträge von wurzel

    Um mal kurz wieder zum Thema zurückzukommen, was passiert im Entstehungsprozess dieses Gesetzes denn als nächstes? Die 1. Lesung war vor wenigen Tagen, es gibt zahlreiche kritische Stellungnahmen, sogar aus den Kreisen der CSU. Wann wird man sehen können, ob und was von den Anregungen in den Gesetzesentwurf übernommen wird?

    Jetzt geht es in die Ausschussberatungen. Dort gibt es ggfs Änderungsvorschläge. Darüber wird dann in 2. Lesung entschieden. In einer 3. Lesung wird das Gesetz verabschiedet und dem Bundesrat zugeleitet (sofern der zustimmungspflichtig ist, was ich in diesem Fall unterstelle). Der kann zustimmen oder ablehnen. Im letzteren Fall tritt dann ein Vermittlungsausschuss zusammen. Sollte dann ein Kompromiss zu Stande kommen muss das Ganze vom Bundespräsidenten unterzeichnet werden und könnte mit der Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt in Kraft treten.


    Also.. die ersten Änderungserfolge könntest du bei der 2. Lesung sehen.

    Ich habe nicht die Kapazitäten um alle Treads zu dem Thema durchzulesen - habe mir nur ein paar YT-Stellungnahmen zum Referentenentwurf und zum jetzigen Gesetzesvorschlag angesehen.


    Es ging immer um Optionen, eine ausgeförderte Anlage weiter am Netz (mit Einspeisung) zu erhalten.


    Wie ist es aber - das kam nirgendwo deutlich heraus bzw ich hab es nicht verstanden - wenn ich gar nicht mehr einspeisen möchte sondern alles 'im Hause' behalte, also bei Solarstrom-Überschuss per WR-Logik die Erzeugung reduziere oder einstelle.


    Muss dann intern trotzdem gezählt werden?

    Fällt dann für den hausintern erzeugten Strom EEG-Umlage an?

    Ist dann hausintern ein Speicher ohne Strafmaßnahmen möglich?


    Gibt es zu diesem speziellen Thema eine ausführliche (lesbare !!) quelle?

    Wenn diese Betrügerbude pleite gehen würde würd ich mir die Hände reiben

    ich fände es nicht so gut wenn hundertausende von gut honorierten Arbeitsplätzen den Bach unter gehen würden. Aber wenn du das anders siehst .. bitte schön

    Der Heilpraktiker war von dir, ist also ziemlich albern mir jetzt offtopic vorzuwerfen.

    das sollte ein höflicher Hinweis darauf sein, dass ihr in völlig unbewiesenen Verschwörungsblasen schwebt - auch wenn sie euch auch noch so plausibel erscheinen mögen. Ich verkneife mir mal Vergleiche ..

    Das die Hersteller nix [....]. Ich vermute mal, der fragt dafür nicht seinen Heilpraktiker, sondern merkt sich vielleicht auch die eine oder andere Sache die er mal mitgekriegt hat.

    vorsichtiger Hinweis: es geht und ging hier um PHEV bei VW und passend dazu PHEV grundsätzlich.. ich gebe ja zu, dass ich mich von euch hab ablenken lassen.

    Wenn ihr dazu nicht mal irgendwas sinnhaftes äußern könnt - was evtl. den Thread-Titel stützt - habe ich das gute Gefühl, dass

    a) die Startbehauptung Unsinn ist

    b) VW mit seiner Hybrid-Strategie ziemlich richtig lag - eben nicht viel zu machen weil eben Hybrik=konzeptioneller Unsinn

    noch besser: sie hätten gar nichts gemacht.

    Das sehe ich aber völlig anders!

    Es sind genau die Lobbyisten der Hersteller, die den Politikern genau die Gesetzesänderungen /Formulierungen aufschwatzen, die dann zu Lösungen "für den Allerwertesten" führen!

    was du siehst .. das ist dein Weltbild. Ich behaupte mal, dass du für deine Behauptung keinerlei Beweise hast - außer deinem Bauchgefühl und den Aussagen deines Heilpratikers. Es kann genauso umgekehrt sein: Dass die (eventuell ???9 völllig überzogenen NOX-Forderunge/Grenzwerte gegen den erbitterten und berechtigten Widerstand der Industrie ins Gesetz und die Rechtsprechung gekommen sind.

    Es waren die Hersteller, die vehemment auf eine EU-Ausnahmeregel "für den Motorschutz" bestanden haben. Dass diese Formulierung dann auch noch über die Schmerzgrenze strapaziert wird, haben ebenfalls die Hersteller zu verantworten!

    Man kann es auch anders sehen: jedes auch noch so gut gemeinte Gesetz ermöglicht Missbrauch. Siehe ALG II oder Asylrecht.

    Jede berechtigte Verschärfung trifft auch die Falschen - jede berechtigte Lockerung ermöglicht weiteren Missbrauch. Jeder hat seine passenden Beispiele und Statistiken und Verschwörungstheorien.

    Der Übergang zu WLTP war Jahre im voraus bekannt. Nur dass es diesmal herstellerseitig tatsächlich nicht gelungen ist (Dieselskandal sei Dank!), zusätzliche Sonderregelungen /Fristverlängerungen, ... zu erreichen, kam für diese so völlig überraschend, dass mancher Hersteller "plötzlich" nur noch ein deutlich kleineres Angebot hatte ...

    was mal wieder nahe legt, dass die Unternehmen keine Macht haben .. niente .. sonst hätten sie sich endlos Fristverlängerungen beschafft.

    Ich bin auch kein Freund von PHEV. Aber wenn es konzeptionell gut gemacht ist - und damit meine ich Reichweiten oberhalb 50km, möglichst 100km - dann kann dies m.E.n. durchaus ein sinnvoller Zwischenschritt sein.

    ich kann immer noch nicht erkennen wo die Vorteile eines PHEV sein sollen. Resssourcenverschleuderung par excellence, greenwashing, ökologisches Desaster (nein .. das ist übertrieben .. einfach nur ökologischer Blödsinn)

    die mit dem kompletten Fuhrpark auf Toyota Prius und Prius+ gewechselt sind übrigens auch nicht.

    Die machen das nicht aus Jux und auch sicher nicht im ersten Schritt aus Umweltgründen ... die machen das, weil die Verbrauchskosten günstiger sind.

    Warum die das machen sei dahin gestellt. Vielleicht irren sie sich einfach. Bei uns laufen nur Diesel als Taxi. Die Unternehmer sind auch nicht mit dem Klammerbeutel gepudert. .. also ... wo ist die Beweiskraft.

    Von daher, her mit den Hybriden, diese Technik wäre deutlich schneller im markt, als BEVs, weil alles dafür im Regal liegt.

    Kleiner Benziner, elektrische Hinterachse von ZF, zusammen bauen, fertig.

    das bestreitet keiner. Trotzdem ist es ökologisch nicht zielführend. Ganz im Gegenteil. Liest sich nur gut und passt zum Messverfahren.

    Dass das Messkonzept für den Allerwertesten war, dafür können die Hersteller nix.

    hab ich auch nie behauptet. Die Hersteller passen sich der Gesetzeslage an. Auch wenn es ökologisch völliger Mumpitz ist.

    Was sagte mein lieber Nachbar: Ökologisch und volkswirtschaftlich Unsinn - betriebswirtschaftlich zwingend


    Wenn man mit Schwachfug Geld verdienen kann - warum nicht. Macht Spaß.

    Zu 1) Was war zuerst da? [....]

    das ist gar nicht das Thema und du hast ja mit deiner Kritik am Messverfahren Recht .. mir ist es nur wichtig festzustellen, dass unter 'echten' Rahmenbedingungen des Ding verbrauchstechnisch kein Gewinn sondern eine Verschlechterung ist. Ein reiner Benziner oder gar ein Diesel werden messtechnisch diskrimiert.

    [...] 144 kg Unterschied finde ich schon ziemlich vernachlässigbar [...]. Peanuts! Wenn man hier ökologisch argumentieren wollen würde, dann müsste man den Allradantrieb verdammen (Müll für die Tonne) und alle SUVs sowieso (auch alle in die Tonne).

    na .. der Begriff 'Peanuts' sollte vorsichtig gehandhabt werden. Jedes kg muss beschleunigt werden und 144 kg sind eine ganze Menge!! Und ... mit Allrad und SUV usw hast du unstrittig Recht. Trotzdem ist es reiner whataboutismus und lenkt vom Thema dieses Threads ab: die PHEV-Sinnhaftigkeit. Ich bleibe dabei: die Dinger sind konzeptionell Schrott und VW tat gut daran, diese Technik zu meiden. Es ist hier noch kein Argument aufgetaucht, dass meine Begründung hierzu auch nur ansatzweise in Frage stellt.

    Ein bisschen Vertiefung? ;-)
    Ich finde, das kommt auf die Nutzung an. Ich will mir 2019/2020 den Superb PHEV bestellen und finde das jetzt nicht so sehr gemogelt. Ich werde mit einer Akkuladung zur Arbeit und wieder zurück kommen, d.h. brauche den Benzinmotor nur gelegentlich am Wochenende und für ein paar wenige Strecken in den Urlaub oder zur Verwandschaft.

    Vertiefung: Das ganze Hybridkonzept ist insgesamt eine Mogelpackung und prinzipiell für die Tonne


    Begründung:

    1) Es diente nur dazu die co2-Bilanz der Fahrzeuge nominell zu schönen, da im Fahrzyklus ein Großteil E-Antrieb war der mit Verbrauch/C02 Null gerechnet wird. Ist Blödsinn - darüber sind wir uns alle im Klaren

    2) Ein Hybrid ist prinzipiell (2 Antriebssysteme, Akku ... ) aufwändiger zu fertigen und schwerer als ein reiner Verbrenner. Benötigt also tatsächlich einen höheren Energieaufwand für Herstellung und Betrieb. Das wird nur oberflächlich durch 1) kaschiert


    Also .. ab in die ökologische Mogeltonne mit den Hybriden und dankbar für jedes Unternehmen, dass diesen Müll nur ansatzweise oder gar nicht mitmacht. Danke VW

    Besser: ehrliche Verbrenner oder reine BEVs

    k

    WLTP zeigt eindringlich, dass PHEVs Mogelpackungen waren und sind, die nur dazu dienen die Co2-Bilanz greenzuwashshen.
    Nachdem der alte Standard so eine Verarsche wie alle 20km nachladen zulies ist WLTP hier strenger und der ganze Beschiss wird klar.

    die ganze PHEV-Schiene ist eine totale Mogelpackung - bei jedem Hersteller. Das müssen wir jetzt in keiner Weise vertiefen (können wir aber natürlich ... ). Das VW diesen ganzen Unsinn lange nicht mitgemacht hat kann ich dem Hersteller nur hoch anrechnen.

    Jetzt konsequent reine E-Mobile zu entwickeln und breit auf den Markt zu bringen - zusammen mit dem Aufbau eines europaweiten Ladenetzes - ist die richtigen Strategie.


    Das ganze ist natürlich mit angetrieben von der Dieselproblematik.


    Da hatten VW und die anderen deutschen Hersteller einfach etwas Pech. Die Obermurkser sitzen jetzt in Italien und Frankreich und halten ihre Fingerchen schützend über die jeweiligen heimischen Hersteller. Da werden die Dreckschleudern immer noch ohne jedwede Konsequenzen gebaut und auch nach Deutschland verkauft.

    https://www.sueddeutsche.de/wi…uber-volkswagen-1.3650943