Beiträge von hfrik

    Nun, ich diskutiere das schon seit Jahren. Probleme konnte noch keiner aufzeigen. Aber es ist durchaus aufzuzeigen, dass die meisten HErsteller eben nur in Standardmodulen und deren Fertigung denken. Möglicherweise ist es "zu einfach" und zudem "not invented here".

    Soweit ich mich erinnere hat Norwegen etwa 32 GW Turbinenkapazität und einen maximalen Bedarf von 15.5 GW. Und man kann an bestehenden Seeen relativ preiswert weitere Turbinen installieren. Wenn es also einen lukrativen MArkt für Spitzenstrom gibt kann man den so liefern.

    Bzw Turbine abdrehen um Strom zu speichern.

    Nun, über 5% ist beaxhtlich, noch eine Verdopplung und die 10% sind geschafft.

    Warum das wichtig ist? Nun ich habe mal gelernt, dass bei der Einführung einer neuen Tehnologie wegen der exponentiellen effekte die 10% Hürde den Hinweis gibt, dass der Markt den Punkt zum Kippen überschritten, hat, und ab da gehts dann ganz schnell.

    deshalb schrieb ich ja auch, dass darauf geachtet wird, dass der Ausbau nicht zusammen bricht. Von mir aus könnte auch für einen Neubau ein Null- oder positiv Energiehaus vorgeschrieben werden. Bauwillige Menschen gibt es genug. Können sie ja gleichzeitig noch einen Beitrag zur Energiewende leisten. Man könnte Baugrundstücke auch nicht mehr verlosen sondern an den verkaufen der am meisten Energie ins Netz einspeist.

    Wenn wir schon dabei sind, Klinkerfassaden sind ziemlich teuer. Da könnte man auch PV Module einsetzen. Wird aber auch kaum gemacht. Wenn irgendwer hier ein günstiges System für Fassaden oder Dächer erfindet mit dem die gängige PV Massenware kompatibel ist, der könnte reich werden.

    Spezielle Module zu fertigen wird sich wahrscheinlich nicht rechnen. Da dürfte ein Standard Dach einfachste günstig sein, dass sich so was lohnt. Es müsste eher so ein addon sein, was sich auf ein Modul aufklipsen lässt und damit die Dichtigkeit herstellt.

    Aufklipsen geht nicht. Aber man kann ein Standardmodul leicht mit einem anderen Aluprofil fertigen. Im wesentlichen reicht es dazu der Extruderpresse für das Rahmenprofil eine andere Düse auzusetzen. Bei den heutigen Modulstückzahlen kein Problem. Und das "Standarddach" ist im Vergleich zu dem Quadratmeterpreis von Modulen schon ein Kostenbrocken.

    Das was Du die vorstellst ist das was ich als Monsterlösungen für Indach bezeichne, die es aktuell auf dem MArkt gibt. Mit einem Riesenaufwand ein Standadmodul das dafür nicht gebaut ist nachträglich dazu vergewaltigen dass es ein Indachmodul wird. Dabei sind die Modifikationen, wenn man sie bereits bei der Fertigung durchführt so klein, dass es eigentlich mit unter 10€/Modul erledigt sein muss, eher um 1€/Modul.

    Nun, Flächeneffizienz ist auh ein thema- und in D ein in vielen Bereichen sehr wichtiges. Man ist gewillt sehr hohe Preise für WOhnen zu akzeptieren und dafür die Nutzung mit Gebäuden in der Fläche deutlich zu begrenzen. Von dem her ist die Nutzung der Dächer für PV sehr sinnvoll, und sollte eigentlih auch genutzt werden.

    Was mich sehr ärgert, ist dass es nach wie vor keine PV-Module gibt mit Rahmen die sih simpel rgendicht wie eine dachpfanne ineinander haken lassen - und ih meine nicht die monströsen auswüchse der aktuelen Indachanlagen. Gäbe es das - und es wäre spielend leicht herzustellen - wären die dachanlagen durch die eingesparte dachheut mit Freiflächenanlagen preislih leicht gleichauf.

    Ich würde sagen der HErr stratmann stellt sich da absichtlich dumm, um ein real nicht vorhandenes PRoblem zu konstruieren, und zur Lösung dieses Problem den Eigenverbrauch de Fakto zu verbieten. Weil der ihm aus irgendwelchen, vermutlich witrtschaftlichen Gründen, nicht passt. Die Frage "qui bono" stellt sich da primär.

    Der Volkswirtschaft nutzen seine Vorschläge nicht, der Energiewende auch nicht, sondern sie schaden auf breiter Front. Es bleibt also, die wenigen zu suchen die davon profitieren.....

    Und da Braunkohle immer weniger zur Versorgung in D beiträgt wäre es bei den noch für das Abreissen vorgesehenen Dörfern ab diesem Jahr sehr lohnend gegen den Abriss erneut juristisch vorzugehen. Denn mit bisher 35 TWh Braunkohlestrom dises Jahr - hochgerechnet dann etwa 70 TWh im Gesamtjahr braucht man nur noch halb so viel Kohle wie bisher angenommen, d.h. diverse Grubenerweiterugen wird es nie geben - und unversichtbar ist die Braunkohle wie man leicht sehen kann auch nicht mehr, man kann einfach mehr Windkraft zubauen und schon sind weite Teile der Braunkohle vom Markt. Ergo ist die Begründung der ganzen Enteignungen hinfällig.

    Glaube ich leider in nrw nicht mehr.

    Da ist doch gerade angefangen worden die (Bundes?) Straße zur Erweiterung des Braunkohletagebau abzubaggern.

    Die werden alles tun um sich das nicht entgehen zu lassen...

    Nun das geht so lange bis jeand der betroffen ist dagegen neu klagt wegen Entfall der Enteignungsbegründung.

    Naja Shell hat schon mal angefangen 2-stellige Milliardenbeträge auf ihre Öfelder vorzunehmen in diesem Quartal, weil man wohl nicht mehr glaubt die Ölpreise zu bekommen mit denen die Vorräte bewertet hat. Dito andere Ölförderer. Schlumberger entlässt massenweise Leute und sucht neue Geschäftsfelder, weil man nicht mehr glaubt dass grosse neue Öl-Explorationen kommen werden. Russland exportiert gerade wertmässig mehr Gold als Gas.

    Entsprechend gehen solche Spielchen zuende weil sie sich keiner mehr leisten kann.

    Beim fracking verdient mit Gas schon länger kaum einer noch Geld. Das Geld wurde mit Öl verdient, das Gas war Abfallprodukt. Deswegen wird es auch oft dort abgefackelt. bzw wo "Entsorgungspflicht" per Pipeline herrscht werden die Preise auch mal negativ.

    Mit nun niedrigerem Ölpreis geht die Gleichung nicht mehr auf, so dass das Erdgas für lau für mache Gaskraftwerke demnächst fehlen könnte.

    Was die übrigen Preistrukturen angeht: die Investitionsentscheidung ist heute mest, die Kohleblöcke nicht mehr durch Gas zu ersetzen, sondern gleich durch EE. Bei Unternehmen, die mit Grün und Klimawandel rein garnix am Hut haben.