Beiträge von hfrik

    Naja, ich hab seit kurzem einen 45km/h E-Scooter daheim stehen, aus China, Preislich vertretbar, mit 3.4kW /2,5kW Dauerleistung meiner Frau zu stark in der Anfangsbeschleunigung, aber wunderbar leise und um das Tanken muss man sich dank heimischer Steckdose keine Gedanken machen. Als Zweitwagenersatz für kleinere Fahrten im näheren Umfeld erfüllt das Teil seinen Zweck, und ich binn Gottfroh dass es kein Schüttelhuber ist, denn das könnte ich da ganz und garnicht vertragen.

    Da hilft es dann auch garnicht wenn dr Schüttelhuber an einem langen Berg 1km/h schneller wäre als die E-Version, wenn einen der Lärm und die Vibrationen schon vom ersten MEter an Annerven.

    Zudem konsumiert der vergleichbare Schüttelhuber meines jungen Arbeitskollegen in der Stadt etwa 4-5l/100km, da ist mit einer Tankfüllung nicht soo viel Mehr an km drin als mit dem E-Scooter - von den Kosten ganz abgesehen. Von dem her passt das Teil.

    jupp, eine einfach und Bürokratiearm abwickelbare Vergütung - Zweirichtungszähler, jährliche Ablesung, Börsenstrompreis nach Standardprofil PV-Erzeugung -10% als Vergütung (die 10% sind der Verdienst für die Abrechnung durch den VNB), einmal jährliche ahlung, und das ganze wäre handhabbar.

    Eventuell wird es irgendwann in der Zukunft eine Kapazitätspräie dazu geben, oder aber es wird über flexible Preise so viele flexiblen Verbraucher und Exporte geben, dass ein Börsenstromperis sich auch ohne Brennstoffkosten sinnvoll bilden kann. Aber das sollte nicht das persönliche Problem des einzelnen Anlagenbetreibers sein, sondern das ist Aufgabe für den gesetzgeber, Stichwort "Marktdesign". Also Ordnungspolitik im Sinne der Freiburger Schule.

    Es gibt im Gasnetz noch viel mehr Knappheiten, die zur Abschaltung von Gaskraftwerken und anderen Grosskunden führen. Die Umrüstung von Gas und Ölheizung. auf WP kann und wird deutlich schneller werden, wenn wir das so schnell umrüsten wie vor 50-70 Jahren die Öl und Gasheizungen komplett installiert wurden ist das absolut Null Problem.

    die eigene PV liefert aber ncht genügend Strom im Winter. Die Leitung liefet den strom wenn die PV nicht liefert, und transportiert deinen PV-Überschussstrom zu einem Abnehmer der den Strom braucht. Den gibt es nämlich lokal nicht wenn hier jeder zweite eine PV-Anlage mit 10 und mehr kWp auf dem Dach hat.

    Und die 7ct für Netznutzung sind nur 1-1,5ct/kWh im Hoch und Höchstspannungsnetz, und ein noch kleinerer Anteil für die wirkliche Fernübertragung. Die Leitungen nach Nordafrika sind bereits zum Teil in Bau (weitere werden noch benötigt werden) und die Übertragungskosten werden nicht so hoch wie Du meinst.

    War in fast jeder Tageszeitung und jedem Magazin zu finden, habe ich damals auch gelesen....

    Eigentlich wäre es ausreichend jeweils mitzuteilen - via wirklichem Smartmeter, was der Strom akutell kostet und wieviel man für eingespeisten Strom bekommt. Und ggf wie die Prognose für die nächste Zeit ist. Dann hätte jeder Interesse sich bai variablen Preisen netzdienlich zu verhalten.

    Ansonsten geht die Gleichung mit der kleinen PV-Anlage die das NEtz entlastet halt nicht auf. Man muss eben um Windenergie in ihren Schwankungen auszugleichen die Leistung über >1500km transportieren können, die 10-50km vom Kohlekraftwerk am Stadtrand bis ins Zentrum reichen dann nicht mehr aus. Sprich die Transportarbeit im Transportnetz geht erheblich nach oben. Und PV-Überschussstrom in Mengen steht erst in Mordafrika oder süclich, sprich ab 3000km zur Verfügung. Das ist aber weder technisch noch wirtschaftlich ein Problem, das Problem steckt nur in den Köpfen.

    Viele sind sich nicht bewusst dass ihr Kampf ggene HGÜ-Leitungen ein Kampf gegen EE-STromerezugung und für fossile Erzeugung ist.

    Da wirst Du wohl googeln müssen, um das nachträglich wiederzufinden. Ich hatte das damals in den verschiedenen NAchrichten verfolgt.

    Die Studie stellt übrigens fest, dass auch bei den astronomischen 16.000€ das Speichern in From von Wasserstoff gegenüber HGÜ nicht sinnvoll ist, weil noch teurer. Aber man erkennt auch, dass der Bau der Erdkabel eigentlich im Wesentlichen das Ziel hat den EE-Ausbau zu behindern. Denn ohne den Schwenk in letzter Minute wären die HGÜ-Leitungen schon längst in Betrieb, (Die Genehmigungen für die freileitungen waren da ja praktsich durch) und es gäbe heute keinen Grund Offshore Windkraft wegen fehlender ENtzanbindung abzuwürgen, ebenso wie Onshore windkraft in viele Küstengebieten.

    Das war Rettung in letzter Minute für die Kohle und Gasblöcke. Atom ist bei all dem aussen vor....