Beiträge von hfrik

    Mir fällt da noch was auf - CO2 ist auch ganz nett wenn man weit in den überkritischen bereich geht 90-100° gehen locker, man hat dann aber sensible Wärme zu abführen, damit es efizient wird muss man dann aber überkritisch unter den kritischnen Punkt, sonst ist der Wirkungsgrad mist - formal ist es da aber noch nicht flüssig , da überkritisch - nach dem Entspannen ist es dann unterkritisch und Flüssig (in der Regel).

    @ PV-Berlin - wenn man in 0,01s am NEtz sien will, und nur 15min durchhalten muss, ist ein Batteriespeicher gar nicht so blöd, auch bei 200€/kWh. Denn da sollten ja dann schon 4kW rauskommen. Das können auch gut die Autoakkus sein, so ein Auto bringt ja ein paar hundert kW entladeleistung je Stück. Damit sind dann Anschläge gegen Stromnetze lästig aber völlig Sinnlos.

    Ein Notstromdiesel ist dazu da nicht gebraucht zu werden, ergo dar man dem auch teuren PtL-Diesel gönnen, der muss nur ut lagerfähig sein.

    Kenia brauch neben der HGÜ Leitung nach Äthiopien dringend noch etwas Wind und Solar - Ethiopien hat dann genügend Turbinenkapazität um das auszugleichen. Leider komme ich gerade nicht nach Nairobi, habe nur ne MAsse Kollegen von dort in einem Projekt mit denen ich zusammenarbeite - verschlägt es Dich mal neben Berlin auch nach Addis?

    "bei Bedarf mit neuem Granulat gemischt" - so sieht 100% Recyclingmaterial aus. Dazu kommt, dass Verschnitt aus der Produktion als Recyclingmaterial zählt. Ist wie Recyclingkekse an Weihnachten backen. Gegen ein paar Prozent ist nichts zu sagen - aber es darf bezweifelt werden dass das alles so einfach ist. Gewaschen werden und transportiert muss auch das Einwegmaterial - wo ist da der Vorteil gegenüber Mehrweg mit standardisierten Behältern die EU-weit eingesetzt, überall zurückgegeben werden können? Mehrwegbehälter aus Glas bzw. Kunststoff - je nach Anforderung.

    Die langen Wege kommen von der Individualisierung, nicht vom Prinzip "Mehrweg".

    0815-Getränke aus Mitteldeutschland über die ganze die BRD zu verteilen - da sehe ich schwarz - das ist nicht ökologisch.

    Möchte diesen Thread nicht kapern - der Grundsatz für Einheitsbehälter die jede Firma verwendet bleibt.

    Ganz einfach: a) der MErhwegbehälter ist schwerer, aber vorallem nimmt er leer furchtbar viel Platz weg. Die Discounter nutzen für die Transporte gerne LKW, die für die Rückfahrt eine andere Ladung mitnehmen - und nur eine kleine Ecke für zusammengepresste Einwegbehälter brauchen. Bei Mehrweg ist der ganze LKW voll. Bei Einweg kann man erst schreddern, dann waschen, das ist effizienter, und man muss nicht wie bei Mehrweg in die Ecken und Ritzen der Flaschen kommen.

    Wichtig ist dass man inzwischen mit der Anlage bis auf die 100% Recyklinganteil kommt, und das Schritt für Schritt in die Breite getragen bekommt. Ursache für die Entwicklung war das Flaschenpfand. Ab da stand das MAterial rein genug zur Verfügung, und man hat sich Schritt für Schritt von 10% bis 100% hochgearbeitet. Macht das Schule wird es mehr solche Anlagen geben, mit entsprechend kürzeren Transportwegen. Und das kann aus meiner Sicht auch für andere Verpackungen die in grosser Menge eingesetzt werden Schule machen. Mischabfall wie im gelben Sack ist da schon ein Fortschritt gegenüber der ganz grossen Mischung in der grauen Tonne, aber noch bei weitem nicht das wo man hin muss.

    Doch glaube ich schon, das liegt einfach in der statistischen Natur der Lastflüsse, sowie den zusätzlichen Trassen durch den Netzausbau welche die Netzlücken an kritischen Stellen schliessen. Sowie an den Batteriespeichern, mit denen man die ersten kritischen 30s überbrücken kann. Da hat sich seit 2006 sehr viel getan. Zum beispiel mit der temperaturabhängigen Nutzung der Leitungen - womit die PArameter für die Abschaltung nicht mehr nach Gusto des Operators gesetzt sondern an Hand der Eigenschaft der Leitung berechnet werden, und das noch Wetterabhängig (Wind, Temperatur), sprich sie liegen ausser bei 40° und Windstille immer höher als damals - und auf beiden Seiten gleich hoch, damit die Rechenmodelle auch stimmen. Ebenso ist eine planmässige Abschaltung, die zu einer n-1 Verletzung führt nicht mehr zulässig.

    Schaut man sich die kritische Grenze an, an der der Netzverbund "nachgegeben" hat, dann sieht man, das die 3 HGÜ-Trassen Ultranet, Südlink und Südostlink sowie die neuen LEitungen (thüringer Strombrücke, Mecklar Wahle, sowie etliche andere neue Leitungen) jeweils genau über diese Schwachstelle des Netzes füren um diese "zusammenzunähen".

    Bei normalem Wetter hat ein so auf Starkwind bzw Dunkelflaute ausgelegtes Netz sehr viel Reserven, und an einer bestimmten Stelle dann noch mehr, da die lokalen Spitzen nicht bei jedem Wetterereignis eintreten. DA man die WEtterereignisse nicht länger im Voraus planen kann, wird das ganze dann schon schwieriger.

    Wo bitte gibt es Flaschen die zu 100 Prozent vereinfacht gesagt aus dem Dreck im gelben Sack gebaut sind?

    Verwenden statt downcyceln.

    Deswegen Pfand EU-weit ohne große Transporte. Kein Sortieren mehr von Bierkästen weil individuell bedruckt. Keine individuellen Flaschen mehr.

    Hier: https://unternehmen.lidl.de/pressreleases/190429_rezyklat

    War ein langer Kampf mit den Vorschriften, die neues Plastik vorgeschrieben haben. Möglich dadurch, dass es eben nicht als Mischabfall (-> Gelber Sack) eingesammelt wird, sondern sehr sortenrein, was dann der Automat per Barcode noch mal besser vorsortie kann. Plastik einkaufen und dann wegwerfen kostet Geld, und gegen Geld ausgeben haben die Discounter eine Allergie.

    Das selbe mit Tetrapack würde ebenfalls sehr gut gehen, wenn auch nicht 1:1 als Flasche, aber sortenrein gesammelt als Bauplatte, um Spanplatten und OSB zu ersetzen (spart ne Menge Leim &Co) http://thailandtip.info/2013/0…tetra-pak-werden-daecher/. Mehrweg produziert halt hohe und nicht umweltfreundliche Transport und Waschkosten, weswegen der Vorsprung bei den Analysen immer schon weit dünner ausfiel als gemeinhin gedacht.

    Die Speicher haben eine maximale Einlager /Auslagergeschwindigkeit. Das reicht nicht für maximalen Heizungsbedarf + alle Kraftwerke auf Vollast. Die Kraftwerke werden dann Vertragsgemäss weggeschaltet. Ebenso ist das Gasnetz nicht in der Lage Gas für Heizung UND gleichzeitig alle Kraftwerke zu transportieren. Kommt man von den Gasheizungen weg in Richtung WP und dämmt man zusätzlich die Häuser löst sich das Problem.


    Bezüglich umlegen von sTrommasten: damit das einen Blackout gibt muss aber die Stromflussverteilung = das Wetter genau zu deiner Anschlagsplanung passen. Da wartet dann der Bomebtrupp auch gerne mal 10 Jahre mit der Bombe am Mastfuss bis das auch eintritt (So blöder Zappelstrom...) . Ebenso sit es sinnvoll ausreichen Netzdienstleistungen aus kleineren Batterispeichern zu haben (viel LEistung, wenig Energie) damit man dann die oben besprochenen Notstromdiesel anfahren kann. Die sinnvollerweis dezentral übers Land verteilt sind.

    "die anderen Schlafen nicht und bauen auch fleissig PV und Wind aus" - eben und genau darum sind sie Abnehmer für unsere Überschüsse Denn genau so wie wir in einem grossen Netz mit hinreichender Wahrscheinlichkeit einen Lieferanten für Strom finden, der uns bei Dunkelflaute aushilft, finden wir auch bei Überschüssen in diesem NEtz jemanden der gerade die passende Dunkelflaute hat. DAfür sogt die Statistik.

    Wenn wir - was wir tun sollten - so viel Wind und PV zubauen dass wir uns im Jahresmittel sicher versorgen können, dann haben wir zwar im Jahresmittel eine ausgeglichene Bilanz, aber es wird kein Tag geben an dem nicht grössere Mengen von Strom über die Grenze schwappen - rein, raus, von Nord nach Süd durch, von Süd nach nord durch, von Ost nach west durch ,.... in kontinuierlichem Wechsel.


    Mit den 15ct wird der Diesel noch nicht dauerhaft zu betreiben sein, da wird noch adblue und ähnliches draufkommen, und vermutlich auch eine kurze Wartung nach dem Einsatz, und sei es nur dass mal jemand drüberrschaut ob es nirgens tropft.

    Aber die zusätzlichen Cent/kWh tun nicht weh wenn der Einsatzfall selten ist. Für die Fälle kann man auch mit vollsynthetischem Diesel arbeiten, und sich davon einen ausreichenden Vorrat auf Halde legen.

    Ganz einfach: weil der Strom daraus teuer ist (grob 30-35ct/kWh). Womit man das Als Gürtel zum Hosenträger prima verwenden kann - so man es eben nur wenige Stunden als Absicherung verwendet. Das Tagesgeschäft macht die Leitung besser der 1-2ct/kWh auf den Strompreis reichen, der dann in Gegenden mit viel EE-STromangebot eher bei 3-5ct/kWh liegen wird, oder niedriger.

    Aber die Panik wegen der angeblich völlig unberechnebaren und unbeherrschbaren Dunkelflaute ist nicht gegeben, weil man sich mit solchen Generatoren und ausreichend grosssen Tanks für kleines Geld absichern kann - es kostet dann zwar je Stunde ordentlich Geld, aber das Licht geht nicht aus. Wen das dann mal alle 10 Jahre 100h zum Einsatz kommt, passt das prima. Für dieses Extremszenario braucht man dann ganz sicher KEINE Leitung vorhalten.

    Aber wenn wir 300GW PV haben und 300GW Wind, dann sollten die Leitungen ausreichen um den daraus resultierenden Überschuss im Wesentlichen über die Grenzen zu schaufeln. Also wenn wir Grob 100GW selbst brauchen und die Sonne grad die PV-Anlagen auf 250GW treibt, dann sollten wir schon 80-100GW über die Grenzen schaufeln können und nur 50-70GW mehr oder minder wegwerfen. Analog wenn ein Sturm die 300GW WKA auf 280GW hochjagt. Die aktuelen 20 GW, die durch Kraftwerksstillegungen gegen 30 GW gehen könnten,reichen einerseits nicht aus um unseren EE-STrom in so einer Situation einer sinnvollen direkten Verwendung zuzuführen, und auch nicht um einem NAchbarn mit gerade wenig EE-Strom-Produktion aus der Patsche zu helfen, und eben auch nicht um mal kräftig 50-80GW von den Nachbarn zu Saugen wenn bei uns PV und WKA schwächeln. Da müssen wir noch erweitern.

    Neee, Du bist der mit dem Verarschen! Wenn Du die Leitungen über ganz Europa in der Rechnung haben willst, dann musst Du dem auch Batterien für die lokale Dunkelflautenabdeckung über ganz Europa oder bis hinunter zum Äquator gegenüberstellen. Und dann reden wir nicht über 12 sondern über 120TWh und mehr Batteriespeicher.

    Oder aber wirmreden über Battteriespeicher nur für D, dann aber auch nur über die Leitungsabschnitte in D, wobei das auf Grund der Lage von D noch zum Nahcteil der Leitungen ausfällt, da sowohl die starken Nor-Süd-Leitungen Skansinavien / Italien+Balkan hier durchgehen als auch die starken Ost-West-Leitungen. (dafür wird dann später auch in D am Transport verdient)

    Nun Glas muss nicht unbedingt sein, da man bei den Einwegflaschen inzwischen an die 100% aus Recyklingmaterial kommt, und damit besser liegt als Mehrweg-Glasflasche was die Umwelt angeht. Aber Pfandsystem, z.B. auf Tetrapack wäre interessant, denn die kann man als OSB-Ersatz recykeln, wenn man sie denn hinreichen rein zurückbekommen würde, was aktuell noch nicht der Fall ist. Das ginge aber in einem Pfandsystem.

    Frischfaser beim Papier: dort sinkt der Einsatz sowiso schon kontinuierlich, und entsprechend mehr Holz geht in die Brennholzverwendung.

    Eine höhere Luftverkehrsabgabe: das wäre sinnvol, ist aber aktuell noch Sache der Einzelstaaten. D könne seine Abgabe erhöhen.