Beiträge von bt.mail

    Hallo an alle,


    ich denke auch, daß pepp (er wohnt relativ weit nördlich und die Anlage ist nicht komplett südlich) als Optimallösung einen SB 5000TL nehmen könnte (16+17 Module, so liegt auch die Spannung schön hoch). Der WR arbeitet so oft im optimalen Wirkungsgradbereich und ist auch wirtschaftlich ausgelastet, dazu noch der höhere Wirkungsgrad des trafolosen Wechselrichters. Ich denke, mit 87% Nennleistungsverhältnis in der Breite von Berlin kann man sehr gut leben. Weiterhin braucht pepp dann auch keine Drehstromeinspeisung (ok, das macht den Bock nicht fett, aber Kleinvieh macht auch Mist).
    Also ich würd's in diesem Falle so machen.


    Schönen Sonntag noch an alle,


    Torsten

    Also das sehe ich auch so, daß Du die beiden 2500er durch einen (vierten 5000TL ersetzen kannst oder besser sogar solltest. Das macht die Anlage wirtschaftlicher. Der 5000TL ist für einphasige Einspeisung im deutschen Netz ausgelegt und zugelassen, also kannst Du absolut ohne Probleme drei Stück auf die Phasen verteilen und den vierten hängst Du eben auf irgendeine Phase.
    Wenn Du dem EVU noch einen Gefallen tun möchtest, fragst Du welches im Ortsnetz die "schwächste" Phase ist. Bei mir war das beispielsweise L2. Darauf hängst Du dann den vierten.


    Gruß Torsten

    Hallo Laeufer74,


    Zitat: Was ich aber nicht verstanden habe ist, dass der 6000S eine max. Generatorleistung von 6000W hat und gerade mal 5040W Ausgangsleistung hat. Ist der Rest Verluste? Stimmt denn dann die Angabe des Wikungsgrades von 97%?


    Nein, der Rest (960 W) sind nur zum Teil Verluste. Die 97 % oder so stimmen schon. Will heißen, wenn die Solarmodule aktuell etwa 5.200 W liefern, werden knapp 97 % oder 5.040 W davon eingespeist.


    Die Angabe der max. Generatorleistung liegt deshalb höher, da man WR aus wirtschaftlichen Gründen gegenüber der max. Solargeneratorleistung etwas unterdimensioniert. Der WR wird so bei kleinerem Anschaffungspreis besser ausgelastet, da die max. Solargeneratorleistung (kWp) ohnehin nur an sehr wenigen Stunden im Jahr erreicht wird. Das Ausmaß der Unterdimensionierung hängt von verschiedenen Faktoren wie geographische Breite, Abweichung von Süden, Dachneigung und anderem ab. Letztendlich läuft die Anlage dann wirtschaftlicher, es gehen zwar während ein paar Spitzenstunden im Jahr eine Handvoll kWh verloren gegenüber einem größeren WR, dafür läuft der WR aber allgemein wirtschaftlicher und ist günstiger in der Anschaffung. In der Praxis sieht es so aus, daß die WR-Spitzenleistung im Verhältnis zur Solargenerator-Spitzenleistung je nach den o. g. Faktoren ind der Größenordnung von 85 - 90 % gewählt wird. Man nennt dies auch "Nennleistungsverhältnis". Ich hoffe, ich konnte hiermit etwas helfen.


    PS: Ich würde an diesen WR nur etwa 5.800 Wp dranhängen, zumindest wenn ich in Süddeutschland wohne. Im Norden gehen die 6.000 Wp problemlos.

    Hallo an alle und schönen Sonntag,


    ich kann mich den Forumskollegen nur anschließen. Wenn die Anlage gut geplant und wirtschaftlich realisiert wird, kommt sie letzten Endes mindestens mit einer schwarzen Null oder besser weg. Ich würde also an Deiner Stelle die Anlage auch bauen.


    Sieh Dir mal an und rechne aus, welche Modulgrößen für Deine Dachfläche am idealsten geeignet sind. Auch das ist wichtig, um die Dachflächen richtig auszunutzen und das es auch ein optisch ansprechendes Bild ergibt.
    Meines Erachtens sind Modulhöhen von etwa 160 cm auf normalen Häusern meist besser geeignet als höhere, je nachdem wie es "aufgeht". Kommt aber letzendlich natürlich auf die genauen Abmessungen Deiner Dachflächen an.
    Ich habe beispielsweise 160 cm hohe genommen, da so vier Reihen übereinander gepaßt haben. Wären die Module höher gewesen, so hätten nur drei Reihen übereinander gepaßt und fast die Höhe einer Modulreihe wäre ungenutzt geblieben, wegen ein paar Zentimetern. Jedoch an den vier Dachseiten einen kleinen Abstand nicht vergessen!


    Grüße an alle

    Hallo,


    also über Sanyo HIP-220HDE1 finde ich nirgendwo technische Daten. Vielleicht ein Schreibfehler? Oder habe ich was übersehen. Hast Du genaue technische Parameter der Module?


    Jedenfalls brauchst Du für diese Größe und Ost-West-DN20° wie Du schon richtig erkannt hast einen Multistring-WR.
    Rein wechselrichtermäßig würde ich in diesem Falle einen SMA 4200TL oder einen 5000TL nehmen, je nach genauer Modulleistung letztendlich. Das Leistungsverhältnis Module - Wechselrichter kann bei Ost-West-Ausrichtung in Bocholt ruhig gegen 80° gehen, also würde ich bei angenommenen 5,28 kWp einen SMA SB4200TL nehmen. Dieser wird dann recht wirtschaftlich ausgelastet betrieben und verbessert das Verhältnis Kosten/Ertrag. So kannst Du auch einphasig einspeisen und kommst mit einer dreiadrigen Leitung und einem Wechselstromzähler aus.


    Hab selbst unter anderem einen 4200TL und bin sehr zufrieden. Zu den Sanyo-Modulen können Dir andere sicher mehr sagen. Jedenfalls solltest Du zusehen, daß die Anlage sehr günstig realisiert wird und alle Einsparpotentiale nutzt. Ich meine nicht billig, sondern preiswert! Denn wenn es schon eine Ost-West-Anlage ist, drauflegen solltest Du in keinem Fall!


    Gruß Torsten

    Hallo,


    an za-ass: Das Licht wird beim draufklopfen meines Wissens durch ein im innern befindliches Mikrofon ausgelöst, was den Vorteil hat, daß man für einen Schalter nicht die Außenhaut durchbrechen muß, was bei Außenmontage nach einigen Jahren von Nachteil sein kann.


    an pangea: Das mit dem draufklopfen ist eigentlich kein Problem (siehe oben), ich klopfe jedenfalls sicherheitshalber nicht direkt auf's Display, sondern irgenwo außenrum auf den gelben Gehäusedeckel. Wegen des Mikrofons müßte es eigentlich an den Seiten funktionieren, muß ich mal testen.


    An beide: Ja, das automatische loggen ist schon grundsätzlich besser, ich spiele auch mit dem Gedanken. Nur der relativ hohe Preis des Loggers + der PiggyBacks schreckt mich ein wenig ab. Aber die werden sicherlich noch günstiger mit der Zeit durch die Stückzahlen.


    Grüße an alle

    Hallo pangea,


    keine Sorge, das ist schon normal so und in Ordnung. Es wäre ja schon Zufall, wenn die beiden WR exakt gleichzeitig anfangen würden einzuspeisen. Die Spannungen und Ströme in verschiedenen Strings sind ja nie genau gleich.
    Das blinken der grünen Lampe bedeutet wie Du schon gesagt hast "Netzüberwachung", das heißt der WR überwacht das Netz und bereitet sich auf den Einspeisebetrieb vor wenn dann genügend Einstrahlung da ist.
    Ich habe auch einen 4200TlL und einen 2100TL, da ist es genauso. Steht auch so in den Handbüchern. Das ganze kann auch gegen Tagesende sowie im Extremfall auch tagsüber bei sehr schwachem Tageslicht auftreten, immer jedoch zeitweise morgens und abends.
    Abends blinken auch zeitweise alle 3 Lämpchen, wenn der Einspeisebetrieb beendet ist und der WR die Kondensatoren entlädt.
    Wichtig ist nur, daß tagsüber nicht gelb oder rot leuchtet oder blinkt, dann wäre was faul, ist ja aber nicht der Fall.
    Bin sehr zufrieden mit den beiden WR, gute Wahl!


    Gruß Torsten

    Also, folgendes:


    Die 1. Anlage könntest Du um maximal 2 von den Modulen erweitern, und zwar um je ein Modul pro String. Also 2 x 13. Bei 2 x 14 würde die Leerlaufspannung im Winter zu hoch ansteigen.


    Die 2. Anlage könntest Du um ebenfalls 2 oder max. 3 der Module erweitern. Und zwar wie folgt: In jeden der beiden 8-er-Strings noch ein 9. Modul dazuklemmen. Dann hast Du ein akzeptables, wirtschaftlich gutes Nennleistungsverhältnis von 90 %. Da Du keine volle Südseite, sondern exakt Südost hast könntest Du sogar zusätzlich in den 10-er-String noch ein 11. Modul einbauen. Dann hast Du ein Nennleistungsverhältnis von 87 % (bei Südost optimal) und Deinen Wechselrichter absolut voll und wirtschaftlich ausgelastet.
    Du kannst Deine Anlage also um maximal 5 der Module erweitern und steigerst so auch erheblich deren Wirtschaftlichkeit.


    Die Einspeisevergütung wird dann meines Wissens anteilsweise verrechnet. Oder Du gehst hin und klemmst heimlich still und leise modulmäßig noch was dazu. Das wären dann 54 oder 55 statt 50 Module, also ca. 8 - 10 % mehr, wird vermutlich wohl kaum auffallen. Auf der Wechselstromseite des EVU veränderst Du ja nichts.
    Ok, ok, möchte keinen hier zu halblegalen Sachen animieren, aber so ging es mir gerade durch den Kopf.
    Also wie Du das machst, mußt Du wissen, von technischer Seite hab ich Dir jedenfalls die Info gegeben.


    mfG