Beiträge von Steffnix

    So, seit gestern steht fest, dass mein Sohn im Herbst ein Studium anfangen will. Ich denke, dass ich sozusagen in "Bildung" investieren werde.


    Ich werde daher die monatlichen Zahlungen versuchen in Betongold anzulegen und am Studienort eine Eigentumswohnung (nach Möglichkeit als WG) zu erwerben. Wohnungen sollen in Studienorten sehr wertstabil sein (allerdings auch teuer beim Kauf).


    Mal schauen, ob das erschwinglich ist. Evtl. ist das auch steuerlich interessant. Sind meine ersten Überlegung; muss mich noch schlau machen....

    Ich fasse mal die bisherigen Posts zusammen:


    - Sparbuch

    - dem Forum spenden

    - E-Speicher und E-Auto sparen/kaufen

    - Freuen

    - die Erträge gehen irgendwie unter

    - Gewinnrücklage (?) bilden oder in Frankreich investieren

    - weiß nicht

    - Finanzamt bzw. die Gemeinschaft beteiligen bzw. zurückgeben

    - Rente aufbessern


    Danke schon mal für die Statements. Das sind doch schon mal Aussagen.


    Es ist nicht so, dass ich nicht weiß, wohin mit meinem Geld und ich brauche auch keine (hoffentlich gut gemeinten) Ratschläge. Es ist nur interessehalber, wie das Forum so tickt. Bei mir fängt in Sachen PV eine "neue Phase" an, wo ich dies auch auf meinem Konto selbst merke und nicht wie bisher die Bank, Handwerker und Finanzamt (finanziell gesehen) von meinem Invest (und Risiko) profitiert haben.


    Die Umwelt profitiert sowieso....:)

    In ein paar Monaten ist es soweit:


    Meine PV-Anlage ist abbezahlt :)


    Was macht ihr mit den monatlichen Zahlungen:


    1. Sinnvoll verprassen? :lol:

    2. Für Reparaturen zurücklegen?

    3. Rente aufbessern?

    4. In Betongold investieren?

    5. Weitere PV-Anlage kaufen?

    6. Anlage auf die Kinder übertragen?

    7. .....


    Vor gut 10 Jahren hatte ich mir darüber noch keinen "Kopp" gemacht; nun aber stehe ich vor dem "Problem". Die Gewinnphase ist ja auch zeitlich befristet.


    Einen Großteil der Stromvergütung würde die Steuer auffressen (will ich nicht unbedingt). Zur Rente sind es auch noch fast 20 Jahre.


    Ich sehe ein, dass das ein Luxusproblem ist und es sicherlich sehr von den persönlichen Lebensumständen und -einstellungen abhängt. Aber mich interessiert einfach (statistisch), wie ihr den Stromgewinn verwendet.


    Viele Grüße

    Steffnix

    Zitat von Kollektor


    Anderes Thema: Erstaunt bin ich über den heutigen Zinsanstieg. Die Umlaufrendite stieg auf -0,02 % :shock:
    Alle meine Indikatoren zeigen eine weitere Steigerung !


    Ist vielleicht jetzt eine gute Gelegenheit Forward-Darlehen abzuschließen :?::!:


    Einen guten Überblick gibt meiner Meinung nach der Rechner der FMH Seite.


    Zitat von Eisbaer

    Dann sind wir uns ja (weitgehend) einig! :)


    Hab trotzdem vor Kurzem für meinen Nachwuchs noch 3 Bausparer mit 3% Guthabenzinsen abgeschlossen, war sicher nicht ganz verkehrt :)


    Zitat von Wendelin

    Eisbär
    vor kurzem ?wann? und 3 % !!!(sicher nicht verkehrt!!) was ist heute das Beste ?
    Generell ist Bausparen(Abschluss heute) noch sinnvoll? Ich glaubte eher nein, aber mich wundert das die BSP-Kassen hohe Neuabschlüsse melden. Was viele machen(sind nicht alle dumm !) ist meistens nicht verkehrt bzw. zumindest nachdenkenswert .
    MFG Wendelin


    Ich habe in den letzten Jahren jedes Jahr einen Bausparer (auch für meine Kinder) abgeschlossen, Guthabenzinsen auch 3,5 bis 3,0 %. :D Allerdings kenne ich zur Zeit keine Bausparkasse, die noch 3 % Guthabenzinsen anbietet.


    :shock: Wobei ich mich bei diesem Zinsumfeld frage, wann die erste Bausparkasse die Flügel streckt...


    Die Idee des Bausparens ist im Grunde genommen vernünftig. Einer Ansparphase mit Guthaben-Verzinsung folgt eine Darlehensphase mit Zahlung von Darlehnszinsen. Das geht nur über ein Bausparkollektiv.
    Die Guthabenzinsen waren vom Niveau her niedriger als die, die man üblicherweise am Markt erzielt hätte. Damit erkaufte man sich die späteren (unter Marktniveau liegenden) Darlehenszinsen.


    Da die Ansparphase recht lang ist (üblicherweise länger als 7 Jahre), hat sich dieses Bild in den letzten Jahren aufgrund der allgemeinen Zinsentwicklung umgekehrt. Aus Sicht der Bauwilligen (und damit auch meiner Sicht) ist das natürlich nicht schlecht. Nur nimmt jetzt nun kaum noch jemand das Bauspardarlehen in Anspruch, da die Hypothekendarlehnszinsen niedriger sind, als die seinerzeit vereinbarten Darlehnszinsen. Darlehen werden daher so gut wie nicht abgerufen und den Bausparkassen entgehen somit sicher geglaubte Zinseinkünfte aus den Darlehnsverträgen.


    Vielmehr versucht jeder Bausparer so lange wie möglich von den gemachten Zusagen für den Guthabenzins zu profitieren. Zudem werden die Bausparkassen die alten Verträge nicht los; Kündigungen sind bei nicht übersparten Bausparverträgen in der Regel nicht rechtens.


    Das soll jetzt kein Jammern sein, nur bin ich skeptisch, ob das alles noch so lange funktioniert, dass es später meine Bausparkasse noch gibt und ich später -wie geplant- von den gemachten Zusagen profitieren kann.


    Viele Grüße
    Steffnix

    Zitat von Kollektor

    Wie sich der Finanzplatz London entwickelt, hängt von verschiedenen Faktoren ab, auch wie das zukünftige bilaterale Abkommen mit der EU aussehen wird. Eine Stärke ist die größere Liberalität, eine Schwäche der kleinere EU-Anteil. Muss man abwarten, ich bleibe skeptisch. Skeptisch sind inzwischen auch die Initiatoren des Brexit, die gesamte Führungsmannschaft hat sich zurückgezogen.


    London boomt:


    http://www.deutsches-architekt…m/showthread.php?p=489707


    Z.B. lässt dort Goldman Sachs sein neues Headquater bauen.


    Neue Headquater sind auch so schnell nicht aufgebaut, weder in Paris noch in Frankfurt.


    Die Verquickung von Goldman Sachs mit der Politik sollte hinreichend bekannt sein (s. z.B. nur die Vita von Draghi).


    Ich bin kein Anhänger von Verschwörungstheorien. Stutzig macht mich nur, dass jetzt ein Brexit-Befürworter nach dem anderen -teils unter obskuren Begründungen- abtritt.


    Camerons Zögern bei der Antragstellung wegen des Austritts ist auch mehr wie merkwürdig.


    Ich gehe jede Wette ein, dass es nicht zu einem "Brexit" kommt. Wenn denn doch, dann bleibt mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit der Finanzplatz London erhalten. Entgegen anderslautender Bekundungen, glaube ich nicht, dass es "kein Zurück" gibt oder dass es doch zu "Zugeständnissen der EU zugunsten der Briten" kommen wird.


    Schauen wir mal....

    Dass sich niemand räuspert, sagt mir eigentlich genug aus.... Danke!


    Die Fa. greenrock energy macht folgendes Angebot:


    Die Kosten der Dachflächensanierung trägt greenrock energy. Als Gegenleistung entfällt die Dachpacht. Ein weiteres Nutzungsentgelt gibt es nicht.


    Was mich insbesondere stutzig macht ist, dass auch die Nordflächen mit PV belegt werden sollen. Das verdoppelt zwar die kwp-Leistung, drückt aber den durchschnittlichen Jahresertrag pro kwp nach unten. Wer macht denn so was? Sind die Modulpreise so im Keller?


    Es ist nicht so, dass die Fa. unbedingt unseriös rüberkommt. Wenn die Dachflächen unbedingt sanierungsbedürftig wären, würde ich das Angebot näher in Betracht ziehen. Die Dächer halten aber voraussichtlich noch ein paar Jahre durch, daher werde ich das Angebot so nicht annehmen. Auch fällt bei mir nur geringer Stromverbrauch an, so dass ein auch ein Direktbezug nicht viel Sinn für mich macht. Der Strom würde nahezu komplett eingespeist.


    Viele Grüße
    Steffnix

    Zitat von Kollektor

    Mir ist bereits ein Fall bekannt, wo die Bank die Prolongation eines Rentnerehepaares abgelehnt hat, obwohl der Kredit nur nur noch 25 % des Verkehrswerts beträgt. Die Zinsen hätten sie locker bedienen, aber nicht tilgen können. Wenn die Kinder und andere Verwandte nicht ausgeholfen hätten, hätten sie ihr Haus verkaufen müssen. Ziemlich krass. :cry:


    Das finde ich auch krass..


    Aber wenn das Rentnerehepaar nicht tilgen kann, sondern nur die Zinsen bedienen kann, dann kann man doch auch die Bank verstehen.
    Ich gehe mal davon aus, dass beide über 60 Jahre alt sind. Was passiert, wenn einer der beiden stirbt bzw. einer oder beide pflegebedürftig wird/werden. Dann ist doch absehbar, dass sie bis zum Lebensende nicht von den "Rest"Schulden runter kommen und die Zwangsversteigerung dann doch wirklich "zwangsläufig" wird.


    Deswegen: Meiner Meinung nach muss Tilgung sein und bei dem jetzigen günstigen Zinsumfeld sollte man die Tilgung so hoch wie möglich wählen (wenn geht Volltilgung), sonst zahlt man bis zum Sankt Nimmerleinstag (Stichwort: Methusalemkredit).