Beiträge von bauer stefan

    Du hast am MPP2 (ostwest) unterschiedliche Stringlängen mit 17 und 18 Modulen.

    Um das zu lösen, nimmst du für das Westdach entweder ein Modul mehr (Modulfeld ganz nach links ziehen) oder eins weniger.

    Bei +1 Modul:

    MPP1: unverändert

    MPP2: Ost17+West17

    MPP3: West 2*19

    sonst bei 1 Modul weniger 2*18

    MPP4: unverändert.


    Da die Maximalwerte des WR für Stromstärke und Spannung nicht erreicht werden, geht das auch mit 46,25 kwp.

    Der passt, allerdings nicht optimal:

    Du darfst je MPP-Tracker nur zwei Strings anklemmen. Also ein MPP-Tracker für das Süddach, je einer für 2 Strings Ost bzw 2 Strings West und der vierte für je ein String Ost-West kombiniert. Würd ich so machen, aber vielleicht kann da noch ein WR-Experte was zu sagen.

    Die andere (teure) Möglichkeit wären zwei passende WR oder ein etwas größerer WR plus NA-Schutz.

    Sieht gut aus! Lass dir am besten Angebote machen um zu sehen, welche Komponenten infrage kommen.

    Aufgrund der Ost-Westausrichtung erreichen bei dem großen Dach maximal 60% der Anlagenleistung den Wechselrichte,

    zuzüglich Pultdach mit 100% ergibt das eine benötigte Wechselrichterleistung von 30,71 kVA. Begrenzung auf 30 kVA würde also kaum Ertrag kosten. Ein Wechselrichter reicht, Marke je nach Anbieter.

    Welcher Standort? Die Ertragsprognose scheint recht vorsichtig.

    Grüße, Stefan

    Aus einer Mitteilung des WLV:

    "Einigung im Koalitionsstreit zu Erneuerbaren Energien

    04. Juni 2020

    Die lang ersehnte Einigung im Koalitionsstreit zu den Erneuerbaren Energien scheint nun endlich geglückt. Der 52-Gigawatt-Deckel bei PV soll kurzfristig abgeschafft werden; bei Wind an Land ist mit einer Länderöffnungsklausel für die geplanten Abstandsregelungen ein Kompromiss gefunden worden. Damit ist der Weg nun also endlich auch frei für eine „große“ EEG-Novelle. Ein Referentenentwurf soll noch vor der politischen Sommerpause vorliegen – das würde bedeuten, innerhalb der nächsten vier Wochen."

    Oder stellt euch mal vor, ein Modul der laufenden Anlage geht kaputt und wird durch ein neues, stärkeres ersetzt: Erweiterung!!!

    Ich wette, bei durchschnittlich 10 Jahren Rest-EEG-Betrieb kommt für jede Anlage früher oder später eine Änderung infrage. Sei es z.B. Speicher, Erweiterung oder Reparatur.

    Ja, ihr könnt die Anlage aber auch als GbR bauen und an den Anschlussinhaber so teuer verpachten, dass es für alle passt. Nach dem ersten vollen Jahr könnt ihr dann überprüfen, ob die Ertragsprognose aufgeht und was der Strompreis für den restlichen, zugekauften Strom macht.

    Die steuerlichen Aspekte müssen auch einmal abgeklärt werden. Vielleicht kann ja aus dem Forum jemand etwas dazu sagen.

    Das ist am Anfang erstmal ein gewisser Aufwand, aber wenn die Anlage läuft und gut geplant ist, habt Ihr Ruhe.

    Hallo Gerrit!

    Die Vorplanung sieht ja schon mal gut aus. Bei diesem Dach kannst du mit ca. 850 kwh/kwp rechnen,

    Bei meiner ähnlichen Anlage wurden die 70% der Nennleistung noch nie überschritten, das passt immer.

    Die Anlage sollte auf die Person angemeldet werden, die die Stromrechnung bekommt, um Eigenverbrauch zu haben.

    Zum Dach kann man vom Weiten nichts sagen, es wäre natürlich eine gute Gelegenheit, komplett einzurüsten und das Dach für die nächsten 60 Jahre zu erneuern.