Beiträge von bauer stefan

    Hallo und willkommen im Forum!

    Schöner Ansatz! Ziel soll ja sein, eine rentable Anlage zu bekommen, die sich amortisiert und möglichst viel Strom produziert. Auch wenn das Norddach allein betrachtet grenzwertig ist, bietet es sich hier an, beide Seiten zu planen und auf ca. 20 kw zu kommen. Dadurch werden Abregelverluste vermieden trotz 70%-Regel. Versuche auf dieser Basis, Angebote einzuholen. Da die Anbieter meist bei den Komponenten ihre Favoriten haben und es reichlich Auswahl gibt, brauchst du dich vorher nicht auf bestimmte Module oder den Wechselrichter festlegen.

    Grüße, Stefan

    Hallo Mischka!

    Bei euch bietet es sich an , möglichst viel PV auf die großen Dachflächen zu bringen. Hierzu solltest du parallel Angebote einholen und hier Fotos oder bemaßte Skizzen einstellen, damit wir Tips geben können. Dann beim örtlichen Netzbetreiber die Einspeisung der maximal möglichen PV-Größe beantragen.

    Zu den Dimensionen:

    beispielsweise würden 100 kw auf ca. 600m² jährlich 100.000 kwh Strom bringen.

    Da Ihr auch nachts Strom verbraucht, nutzt ihr ca. 2500 kwh selbst und speist 97500 kwh in Netz ein.

    Aktuell erhält man bei der Anlagengröße ca. 9cent/kwh für 20 Jahre, macht jährliche Einnahmen von ca. 8500-9000 €.

    Der Eigenverbrauch reduziert eure Stromrechnung um weitere ca. 500€ pro Jahr.

    Wichtig ist, jetzt zügig zu planen, um im Zuge der Dachsanierung die PV sofort zu bauen, solange das Gerüst noch steht. Momentan ist auch unsicher, ob es füt Anlagen, die nächstes Jahr ans Netz gehen, noch eine auskömmliche Einspeisevergütung für den PV-Strom gibt.

    Die Kabel kannst du in 6mm² legen. Es muss dann klar sein, wo der jeweilige String anfängt und bis zu welchem Modul er läuft. Die einzelnen Strings werden direkt und ohne "Combinerbox" am Wechselrichter angeschlossen.

    Du könntest für die je zwei 6mm²-Kabel eines Strings unterschiedliche Farben nehmen. Schwarz ist aber uv-beständiger und etwas günstiger. Auf jeden Fall ist es gut, wenn du für die einzelnen Modulfelder, Wechselrichtereingänge und Strings eine Systematik fürs Beschriften hast und das dann nachher auch mit den Plänen übereinstimmt. Bis die Kabelenden am Wechselrichter angeklemmt sind, müssen sie isoliert sein, damit es keinen versehentlichen Kurzschluss gibt, wenn die Module angeschlossen werden. Zusätzlich brauchst du noch den Potentialausgleich fürs Generatorgestell.

    Bei landwirtschaftlichen Betrieben gibt es oft eine Zuleitung mit 4*35 mm². Dann kann der Hausanschluß eventuell bis auf 100A verstärkt werden. Vielleicht geht also noch was, ist sicher auch vom Abstand zum Trafo abhängig.

    In der obigen Konstellation kämst du bei SMA mit einem STP 50-40 zurecht. Der braucht allerdings etwas Platz, da er mit Wandabstand zur Belüftung auf den Boden gestellt wird, ist im Betrieb auch nicht gerade leise. Günstig sind die integrierten Koppelschalter für den NA-Schutz.

    Bei der Quermontage war ich davon ausgegangen, dass auf das Süddach 8 Reihen übereinander passen. Sonst würde ich lieber alles hochkant montieren.

    Hallo!

    Da würde ich plan auf das Blech quer 4*9 günstige Module mit 270-275 Watt montieren. Ergibt kanpp 10 kw in zwei Strings a 18 Module an einen passenden Wechselrichter.

    Die Modulmontage kannst du selbst machen, Elektro nicht.

    Zur Modulmontage würde ich Kurzschienen empfehlen, die mit zugelassenen Bohrschrauben befestigt werden. Für meine Trapezdächer hab ich das Montagematerial bei Profiness gekauft.

    Alternativ erstmal ein Komplett- oder Bausatz- Angebot vom Elektriker/Solateur einholen, bevor du alles zusammenkaufen mußt. Er kann dir auch sagen, wie die Anlage angeschlossen wird.

    Grüße, Stefan