Beiträge von bauer stefan

    Aber es ist sicherlich wirtschaftlicher, jetzt die 100 kwp zu bauen:

    -auch dann wird für die ersten 40 kwp die höhere Vergütung gewährt.

    -bis in einem Jahr wird die Vergütung soweit absinken, dass auf 20 Jahre gesehen die Wandlermessung sicher günstiger ist.

    -bei einer größeren Anlage kann bis Ende Wechselrichter ein niedrigerer kwp-Preis erzielt werden.

    Da komm ich jetzt nicht ganz mit: einerseits soll die Anlage wirtschaftlich sein und andererseits bleibt ein Teil des Daches leer. Im Vergleich dazu spielt der Modultyp keine Rolle. Für den Eigenverbrauch sind die drei Dachausrichtungen doch sehr gut, und je größer die Anlage, umso mehr Verbrauch kann abgedeckt werden. Wenn du morgens und abends mehr Strom erzeugst, reicht vielleicht auch die Südanlage für den Speicher.

    EEG-Umlage soll ja demnächst auch erst ab 30kw fällig werden. Ansonsten werden halt je 1000kwh Eigenverbrauch ca. 25€ fällig. 6kw mehr bringen aber knapp 5000 kwh/Jahr, etwa 250€ Überschuß (5 cent/kwh bei 7cent Kosten und einem gemittelten Wert für Eigenverbrauch und Einspeisung von 12cent/kwh).

    Ein Nennleistungsverhältnis von 65% reicht bei Ost/West mit 45° locker.

    Nochmal zu den getrennten Anlagen: da würde ich mir erst vom Netzbetreiber das ok einholen, dass die Anlagen auch nicht zur Ermittlung des Einspeisetarifs als eine Anlage gezählt werden. Das hatte ich schon mal: zwei Gebäude, zwei Flurstücke, aber ein Grundbuchblatt und ein Hausanschluß, also eine Anlage.

    Am einfachsten erst einmal telefonisch anfragen bzw. zwei getrennte Einspeiseanträge stellen und abwarten, ob das so durchgeht.

    Normalerweise sinken die KWp-Preise mit steigender Anlagengröße, weil

    die Kosten je kw für AC, Montage, Anfahrt und Wechselrichter sinken.

    Beispiel: bei dir käme beim Südwestdach ein 15 kw-Wechselrichter für ca. 1800€ infrage. Bei beiden Dächern ein 25 kw-WR für ca. 2000€. Der AC-seitige Aufwand wäre auch etwa gleich, so dass nur die Kosten für das zweite Modulfeld dazukommen.

    Es kann sein, dass bei mehreren Modulfeldern/Anlage mit viel Gerüstbau der Preis nicht so stark sinkt. Je nach gewähltem Modul können auch noch erhebliche Unterschiede auftreten.

    Aber bevor gute Dachflächen freibleiben...nachher ärgert man sich. Wie gesagt, die Anlage mit 29,9 kw ist ok und die 70%-Regel kostet bei dem Ost-West-Dach nur minimal Ertrag. Wenn aber z.B. 116 Module passen, ergibt das 37,12 kw, also ca. 6000 kwh/Jahr on top.