Beiträge von HausBeimSee

    LG Support hat auf direkter Nachfrage den Eigenverbrauch bestätigt und erklärt, dass dieser durch die verbaute Hardware entsteht, und es somit nicht behoben werden kann

    Es ist unglaublich, dass LG so ein Dreck überhaupt auf den Markt gebracht hat. Der Name LG ist für mich dadurch nachhaltig beschädigt. Wenn es nicht diese bekannte Firma wäre, hätte ich vermutet, dass die Atomlobby dahinter steckt um PV (und Stromspeicher) lächerlich zu machen. Da LG selbst aber auch PV-Module produziert ist das natürlich nicht der Fall, sondern ein Versagen des Marketings.

    Das Marketing sollte den Bedarf am Markt analysieren - aber sie haben ein Produkt in den Markt gedrückt, welches total am Bedarf vorbei geht.

    OK das Ding ist Notstromfähig (habe die Beschreibung gelesen) und ich finde das sollte eine Anlage mit Stromspeicher (insbesondere in der Größe 8-10 KWh) auch sein.

    jetzt sind es schonmal 10 % mehr

    Ob nun 10% mehr oder nicht - man kann sich damit ggf. selbst belügen ("war doch nicht so schlecht") - insgesamt bleibt es bei unverschämt hohem Standby-Verbrauch...

    Das Problem bzgl. Anwalt oder nicht liegt bei der Produktbeschreibung: wird dort der Standby-Verbrauch oder ähnliches angegeben bzw. Einsparungen (Amortisationszeit) in einer Höhe beworben die so nicht realistisch sind ?

    Aber selbst wenn nicht besteht aus meiner Sicht eine gute Aussicht auf Erfolg.

    Ich liege gerne auch mal falsch.

    Moin,

    da ich auch so ein Gartenhäuschen plane (aber Selbstbau mit Optimierung auf PV-Ertrag, keine Aufständerung wegen Wind, Pultdach mit Dachneigung 20-30 Grad) hast du vielleicht einen Tipp bzgl. Dichtheit.

    Klassisch Dachziegel mit Haken scheiden aber aus.

    Mein Favorit für das Dach ist derzeigt Holzverschalung mit 1,5 mm EPDM-Dachfolie, Aluschienen von oben nach unten (ja klar - nicht quer) auf zusätzlichem EPDM-Folienstreifen. Die Aluschienen werden in die Dachfläche verschraubt (mit EPDM-Kleber abgedichtet). Mit letzterem habe ich beim Carport gute Erfahrungen gemacht (verschweisst die EPDM-Folie und bleibt gummiartig - wird nicht nicht hart).

    Was meinst du ?


    Gruß aus SH

    Rechnerisch komme ich auf einen Gesamtverbrauch Nachts von 340 Watt im Schnitt.

    Am laufen sind quasi nur Kühlschrank und Gefrierschrank.

    Ich nehme an du hast alles andere durch Steckerziehen bzw. Sicherung ausgeschaltet. Auch die (Gas-)Heizung (Standby für Warmwassererwärmung) und und und..

    Ich habe bei mir gemessen und komme auf ein Mindestverbrauch (also nachts) auf ca. 120W (Kühlgeräte, Standby Netzteile, Router, NAS, Rolladen, etc). Und das ist noch nicht einmal energetisch optimiert.

    Ich kann es mir nur erklären, dass alle 3 WR permanent auf Leistungsanforderung "warten" (3x 50 W ?), die vollen Akkus gebalanced werden (30 W ?) und die Steuersoftware (20 W ?). Aber selbst da komme ich "nur" auf 200 W.


    Sind die gemessenen 340W auch mitten in der Nacht bzw. frühmorgens gemessen worden oder ist das ein Durchschnittswert für die gesamte Nacht ?

    allerdings will ich dann das Haus, ausser Kühlschrank und Gefrierschrank Stromlos machen. An denen hängt ein Stromzähler womit ich den Verbrauch über die Nacht ermittle. Der lag jetzt diese Nacht bei 0,08 kwH

    Moin,

    habe ich das richtig verstanden: 0,08 KWh für Kühlschrank UND Gefrierschrank für eine Nacht ?

    Wenn ich konvervativ rangehen (also die Nacht == 6 h ), dann hätten Kühl- und Gefrierschrank zusammen einen Tagesverbrauch von 0,08KWh*24h/6h = 0,32 KWh. Das ist fast unmöglich. Nur Kühlschrank - das wäre möglich.


    Aber insgesamt spielt das keine Rolle - die beschriebenen Standby-Verbräuche sind trotzdem unfassbar !

    Ich verstehe auch nicht, weshalb das System alle 3 =O Wechselrichter PERMANENT im Stanbby haben muss. Vielleicht brauchen die (Software)Entwickler von LG mal den Hinweis, dass der Stromverbrauchszähler heutzutage SALDIEREND arbeitet (sollte) und somit nur bei höheren Verbräuchen wegen der Phasenschieflast mehr als 1 WR in Betrieb sein sollte - aber keinesfalls nachts !

    Aber trotzdem - 400W bleiben abenteuerlich...

    Das ist dann wirklich nicht gut gedämmt. Stromlos offen für das Gästezimmer bedeutet, daß es immer Strom verbraucht, da es ständig schließt und öffnet.

    >>>....Das ist dann wirklich nicht gut gedämmt.

    A: Das ist so nicht richtig. Die Temperatur in einem beliebigen Zimmer hängt davon ab wieviel Wärme abfließt und wieviel Wärme zufließt. Wenn durch die Lage des Zimmers (bei uns: 1/2 des Dachgeschosses, 10er Innenwand zum Flur mit Mineralwolle gedämmt - wegen Geräusche, zum Erdgeschoß gedämmt wegen Trittschall; 3 Außenwände und Zimmerdecke nach außen gedämmt mt 20 cm Mineralwolle) der Zufluss von Wärme durch Innenwänder gering ist, dann kann selbst eine gute Außendämmung da nichts machen - das Zimmer kühlt sich deutlich ab bei Außentemperatur 0 Grad.


    >>...Stromlos offen... bedeutet, daß es immer Strom verbraucht, da es ständig schließt und öffnet.

    A: Ok da habe ich die Funktionsweise falsch verstanden (hier aus diesem Thread) - ich dachte der Sensor misst die Temperatur und solange die eingestellte Temperatur nicht erreicht wird, wird das Ventil NICHT angesteuert (nicht teilweise geschlossen und es fließt somit kein Steuerstrom). Den minimalen Strom zum messen wollen wir mal nicht berücksichtigen.

    Also DAS verstehe ich unter "(Steuer)Stromlos offen". Aber ständig "schließen und öffnen" wäre natürlich böse - da bin ich ja froh, dass ich hauptsächlich manuelle Regler habe (und ein paar Batterie-gesteuerte).

    Die 27 °C durch die Sonne werden es auch, wenn das Heizungswasser durch den Boden fließt. Wärme fließt immer von warm nach kalt. Angenommen der Boden im WZ hat durch die Sonneneinstrahlung 27 °C. Nun fließt durch die FBH im WZ 25 °C warmes Heizungswasser. Heizt die FBH dann noch? Ist es dann nicht eher so, daß das Heizungswasser Wärme vom WZ-Boden aufnimmt und in die Bäder im Norden transportiert? Überlege mal.

    Die 27 Grad waren es NACHDEM die Sonne das WZ aufgeheizt hat. Zudem liegt der Messpunkt nicht auf Fußbodenniveau. Wenn es nachts draußen 0 Grad werden, dann verringert sich die Innentemteratur selbst bei relativ gut gedämmten Häusern über Nacht um ein paar Grad (wenn NICHT dazugeheizt wird). Wenn somit die Heizung durchläuft (bei WP sicherlich der Fall) bzw. morgens um 4 Uhr anspringt (bei uns wegen Überdimensionierung des Gasbrenners), dann wird das WZ bereits VOR Aufheizung durch die Sonne 20/22 Grad haben (ohne ERR). Tagsüber müsste ich dann den Sonneneintrag reduzieren, damit es keine Sauna-Temperaturen werden. Durch die geschlossenenen Heizkörperventile (bzw. Nutzung von ERR) kann ich die Masse des WZ (Fußboden/ massive Wände) als Speichermedium für den hohen Sonneneintrag tagüber nutzen. Eine Übertragung von Wärme aus dem Fußboden des WZ (Falls dieser überhaupt 27 Grad hat) in die Bäder (Nord) ist wohl eher theoretischer Natur und passiert auch erst wenn es "zu spät" ist (WZ ist überhitzt wegen FBH nachts UND Solarertrag tagsüber).


    Aber die Lösung hast du doch bereits mitgegeben: ERR stromlos offen verwenden/einbauen lassen. Damit kann dann auch das Gästezimmer (welches im Winter sehr wohl etwas beheizt werden muss, damit es nicht unter 15 Grad absinkt - von wegen Heizung über Innenwände...) regeln. Das "Problem" mit den ERR haben wir ohnehin nicht - wir haben klassische manuelle Regler die nach hydraulischem Abgleich und sinnvoller Auslegung des Wärmeerzeugers offen sein sollten (aber trotzdem reguliert werden KÖNNEN).

    Unser Kamin läuft im Winter jeden Tag und heizt das komplette EG zu 90% ... diesen an einen Heizkreislauf zukoppln wäre für uns von Vorteil.

    duncan02 bei uns läuft der Holzofen auch fast jeden Tag im Winter. Von einer Kopplung zu Heizkreislauf halte ich aber nichts - hauptsächlich wegen der Umwandlung von angenehmer Strahlungswärme in "Warmwasser-Konvektor-Wärme". Weiterhin mag ein Holzofen hohe Temperaturen - wenn du die Verbrennungstemperatur durch die Einführung eines Wasserkreislaufes (max. 90 Grad Wassertemperatur !) dauerhaft reduzierst, dann produziert du auch viel Ruß. Der ist nicht nur für die Umgebung schlecht, sondern der muss auch ab und zu aus dem Ofen wieder raus. Das Verhältnis von finanziellem Aufwand zu Zusatznutzen (weniger Stromverbrauch) ist hier noch gar nicht betrachtet. Du hast zwar schon fast 20 KWp - aber vielleicht hast du noch für mehr PV Platz (den Stromspeicher hast du ja schon).