Beiträge von Toni1965

    SOC über Spannungsmessung ist ein sehr schlechter Schätzwert, sehr viel genauer ist da z.B. ein BMV700 von Victron welches die geladenen und entladenen Ah misst und über den Peukert Effekt und Ladewirkungsgrad den SOC errechnet. Auch da ist es nicht auf das % genau und muss sich ab und zu über die Parameter des Schweifstroms neu zurück setzen. LG Toni.

    100W Ladeleistung ist schon sehr wenig, geht aber gerade noch bei der 230Ah. Viel wichtiger für die Batterielebensdauer ist die positive Energiebillanz, d.h. es muss mehr erzeugt wie verbraucht werden. Eine entladene Batterie sollte rasch wieder die Nennsäuredichte durch aufladen erreichen und dann sollte die Spannung für float richtig sein. Eine größere Batterie ist m.M. immer besser.

    Energy Bull ist ein guter Kompromiss und wird gerne verwendet. Wichtig ist dass die Battere nicht halvoll oder leer lange herum steht. Da bei dir durch die geringe Nutzung genug Zeit zum laden ist wird auch eine 230Ah funktionieren. Wichtig ist dass Paneele und laderegler schon mindestens100Watt bringen.

    Guten Morgen, ja ich bin im Tiefschlaf da meine Anlage sehr gut funktioniert und ich zur Zeit wenig Zeit am PC verbringe. Schlossschenke hat das recht gut erklärt. Beim messen des Ladestroms bzw. des AC Anteils des Ladestroms sollte man unterscheiden ob der Strom zur Batterie tatsächlich ins Negative geht oder ob der positive Wert nur mit der Frequenz schwankt. Für die Batterie ist der AC Anteil des Ladestroms unter 5% von C nicht sehr kritisch, man kann aber durchaus mit Glättkondensatoren eine Verbesserung herbei führen. Zu bedenken ist dann aber dass die FET im PWM Laderegler höher belastet werden, auch braucht man richtig große und gute Elkos, mit 10000uF tut sich da nicht viel. Früher hatten die industriellen thyristorgeregelten Batterieladegeräte zur Unterdrückung des Brummstroms immer große Drossel und Elkos eingebaut.

    Grüße Toni.

    Servus, so wie du dir das vorstellst wird das in der dunklen Jahreszeit nicht funktionieren. Der WR verbraucht je nach Modell mehr oder weniger Ruhestrom welcher dir den gesamten Ertrag in der dunklen Jahreszeit wegfrisst. man muss daher den WR nur einschalten wenn das Tor laufen soll, das geht mit einer Bastelschaltung bestehend aus zusätzlicher Funkfernsteuerung und Zeitschaltuhr für die Einschaltung des WR.

    54Ah Batterie erscheint mir auch recht wenig, 100Wp Modul müsste ausreichen.

    Der Laderegler regelt bei voller Batterie ab, eine zusätzliche Last ist nicht notwendig.

    Technisch besser wäre eine Antriebslösung mit DC direkt aus der Batterie ohne WR.

    Grüße Toni.

    ich denke auch dass der Einsatz von hochwertign Bleiakkus die bessere Lösung ist.

    Vorteil keine komplizierte Elktronik/Verkabelung notwendig, überall auf der Welt leicht ersetzbar, keine Brandgefahr, jeder halbwegs fitte Elektriker kann helfen.

    Nachteil ist das Gewicht was bei 15 Tonnen Boot nicht so wichtig erscheint, Etwas größerer PV Generator notwendig da nicht so tief entladen werden darf.

    Grüße Toni