Beiträge von open source energy

    Der Gastronom hat ja auch keine garantierte Abnahme seines Essens über 20 Jahre zum Festpreis. Er hat ganz andere Spielregeln. Und dass jetzt die Ausnahme für kleiner 10kWp auch noch kritisiert wird ist doch echt albern.


    Man könnte die EEG Umlage auch einfach auf die gesamte Strommenge umlegen egal ob selbst erzeugt oder eingespeist. Auf jeden Fall muss ja irgend jemand das Zeugs noch finanzieren. Denn eines sollte allen klar sein, dass es heute günstige PV Anlagen gibt liegt daran dass die teuren gefördert wurden und daher kann man sich jetzt nicht mit den günstigen PV Anlagen aus der Verantwortung ziehen.

    Zitat von hfrik


    Privaten Verbrauch nicht freizustellen ist unlogisch. Es zahlt auch keiner Einkommens und Umsatzsteuer auf selbst angebaute Äpfel etc. von dem her ist das ein Fremdkörper in der Abgabensystematik.


    Und schon macht es keinen Sinn mehr weiter zu diskutieren da das einfach Äpfel und Birnen sind. Sobald Ust rechtliche Fragen kommen sieht die Welt halt anders aus.


    Frag doch mal einen Restaurant Betreiber wie einfach er seine Familie aus der Küche versorgen kann ohne dabei Steuern abzuführen. Und was das Finanzamt macht, wenn er nicht glaubhaft machen kann, dass er die Familie privat versorgt hat.



    Schau mal, ich hätte diese Grenze gar nicht gezogen von 10kWp sondern jeden mit einbezogen dann gäbe es heute keine 10kWp Grenze alle wären glücklich und es würde niemand solch eine Gerechtigkeitsdiskussion führen müssen.


    Und wie Du siehst steht die EEG Umlage auf EV nicht an oberster Stelle. Sie wird gerne aus der Branche ins Feld geführt ist aber nicht entscheidend ob oder ob nicht.


    Da kommen ganz andere Themen auf!


    Die Lösung in Deutschland ist genial. Bis auf den 52GWp Deckel der ist bescheiden!

    Zitat von hfrik

    Also 30€ Aufwand entspräche Ertragsseitig einer Anlage die bei 10ct/kWh 300kWh liefert. Also einer Guerilliaanlage mit einem einzelnen Modul und Modulwechselrichter. Ich denke sowas baut sich keiner. Die kleiste Anlage die so üblicherweise gebaut wird hat um die 10 Module und um 3000kWh Ertrag, oder sie wird aus Hobbygründen mehr altruistisch bewegt gebaut.
    Eine 10kWp Anlage hat heute einen Ertrag von grob 1200€ je Jahr, da sind schon kleine unnötige Bürokratiekosten massive Bremsklötze. Und wenn man um 30€ einzunehmen auf der Zahlerseite sowas um 300€ Kosten produzuere und auf der Einnehmerseite vermutlich auch nochmal 30€, dann bringt das für die Deckung von Netzkosten genau Null, denn die 30€ wurden bereits durch die Bürokratiekosten auf der Einnehmerseite komplett wieder aufgefressen.
    Daher wäre eine leicht reduzierte Vergütung die sinnvollere Lösung, denn bei der fallen die Bürokratiekosten auf beiden Seiten vollständig weg, und die 30 € kommen als Nicht-Auszahlung wirkungsgleich mit einer 30€ Einzahlung auch tatsächlich an. Drücken will sich da keiner. Aber manche Leute finden es unsinnig Abgaben einzutreiben, die von den Bürokratiekosten aufgefressen werden bevor sie an der Zieladdresse ankommen kann.
    Politisch ist die aktuelle Variante nicht tragbar. Weil unsinnig. Unsinn kommt nie gut an.



    Also die Vergütung und Abrechnungen werden von wem bezahlt?
    Die Kosten bei den Finanzämter werden von wem bezahlt?


    Eine Abrechnung machen Versorger auch wegen 1.500kWh Bezug wo ist das Problem ob da ein Programm die EEG auf Eigenverbrauch ausrechnet? Jeder hat die Möglichkeit auf Einspeisung zu verzichten und sich eine PV Anlage ohne Einspeisung zu Brutto Kosten zu kaufen. Niemand wird dazu gezwungen das zu tun. Und bei aller Liebe, wer vom Staat bei 10kWp rund 25.000€ als gesicherte Vergütung zugesagt bekommt und dafür aktuell ca. 11-12.000€ abdrücken muss und sich dann über Bürokratie beschwert dem kann ich wirklich nicht mehr helfen.

    Politisch ist das nicht tragbar.


    "Erst habt "IHR" die Stromkosten in die Höhe getrieben und nun wollt "IHR" Euch davon lösen und nicht mehr an den Altlasten teilhaben. "


    Und wenn es darum geht dann müsste man Anlagen bis 20kWp so oder so komplett aus der Vergütung werfen, denn wegen ein paar Hundert € den ganzen Aufwand, mit Finanzamt, Netzbetreiber, das lohnt sich so oder so nicht für die Gesellschaft. Also da sollte man nicht zu schnell ein Faß aufmachen!


    Aber es ist halt so, es wird immer nur gemeckert... Blöde EEG Umlage, Dumme 10kWp Grenze, dood 10.000kWh Grenze... Warum ist das alles so kompliziert blablabla...


    Ehrlich gesagt verstehe ich die Welt nicht mehr!

    Das wird hoffentlich nicht passieren, dass die EEG Umlage weg fällt auf Eigenverbrauch. Das wäre politisch ein Desaster. Zudem macht nur die Branche selbst ein Problem daraus. Der normale Kunde wüsste das gar nicht dass es das gibt und wenn kann man es auch einfach als Notwendigkeit darstellen.


    Was hier Leute für einen Aufstand machen wegen 30€ im Jahr ist echt unglaublich.Und bei größeren Anlagen sind so oder so andere Themen im Vordergrund da geht es auch nicht um die EEG Umlage auf EV!