Beiträge von Cruso

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    Kennt denn jemand eine Inverter-Splitanlage wo man von außen (z.B. über 0-5V; 4-20mA) oder ähnliches,
    die Leistung einstellen kann?


    Gibt es alles, auch genügend Suchansätze hier im Forum.
    Von 0-10V Ansteuerung, IR Temperatureinstellung zur Leistungsminderung bis Economy Mode.


    Nur bringt es nichts, weil die Modulpreise und weiteres so stark gepurzelt sind und in 3-8 Jahren die Speicher hinzukommen.
    Einfache Eco Schnittstellen etc. haben viele Anlagen und da kommt mehr.

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    Die Sonne strahlt ihre Energie mit einer definierten Energiemenge in unsere Atmosphäre und trifft auf feste Köper. Je nach Oberfläche wird die Energie entweder gespeicht, ungewandelt oder absorbiert.


    Zukünftig wird per Verordnung festgelegt, dass nur Module zulässig sind, bei welchen die genormte Wärmeentstehung durch einen hohen Wirkungsgrad und Reflexion der nichtnutzbaren spektralen Lichtanteile
    zu einer spürbaren Thermolastminderung gegenüber sonst üblichen Dachdeckungen führt. Anschließend werden auch andere Dacheindeckungshersteller dazu verpflichtet.
    Dazu werden entsprechende Werte analog zum Albedo eingeführt https://de.wikipedia.org/wiki/Albedo


    Bei Freiflächenanlagen muss das Albedo über dem vom Weidegras liegen, bzw. entsprechend es zu einer geringeren Wärmebelastung kommen.


    Nach der Umsetzung der Verordnung wird überlegt entsprechend schwarze Autos etc. zu verbieten, allerdings weiß die Autoindustrie nicht ob jetzt die Farbe oder die Schadstoffe zu einer zusätzlichen Erwärmung führen.


    vorsicht satire

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    Ich würde ja immer 110 Grad Systemtemperatur anpielen, dann bracht man keinen Herd mehr, keine Kaffeemaschine und auch keinen Eierkocher. :lol::ironie:



    Die hohen Temperaturen sind für viele Anwendungen wichtig, u.a. Hygiene. Schaut einfach mal auf welche Temperaturen und Zeit die bei Gastrospülern eingestellt sind. Da gehen einige auf 60° C herunter - da darf sich jeder so seine Gedanken machen!


    Man will Konkurrenz machen und auch bei 90°C ist der Wirkungsgrad weit besser als 100%


    Es geht darum andere Technologien herauszuwerfen und das soll konkurrenzfähig und selbstverständlich tauglich sein.
    Jeder möchte seine Haustechnik ja bereinigen und auf möglichst wenige Systeme setzen und nicht noch die Komplexität unnötig erhöhen.


    Bestes Beispiel sind hier ja die Postings zu PV+Solarthermie + Wärmepumpe.
    Wir haben leider auch so ein Ansammelung, und es bedarf einiges an Optimierung bis jetzt die Solarthermieanlage schon seit Jahren ohne Wartung und fehlerfrei läuft.


    Das will man aber nicht mehr und wie schon geschrieben, bei hohen Temperaturen geht speziell im Herbst und Frühjahr auch der Wirkungsgrad von Solarthermie abartig herunter.


    Die Gedankengänge in der Heizungsbranche sind recht unterschiedlich, bemerkenswert ist halt der Marktfocus:
    http://de.mitsubishielectric.c…/180306-c_local_de_de.pdf

    Bei den Wärmepumpen tut sich ja einiges, da ist durch das aggressive innovative Mitmischen der nicht etablierten neuen Wärmeerzeugungshersteller bald richtig Druck im Kessel und Markt.
    Die Strategien dabei sind bemerkenswert, mancher versucht es durch geschickte Marktplatzierung im Alleingang, der andere sammelt sich Übernahmen an. Das Ziel ist das Gleiche, Marktanteil. Die Produktionslinien für Klimaanlagen machen das schlichtweg nebenher mit, das sind für die keine wirklichen großen Anstrengungen.
    Deshhalb ist der Vergleich hier absolut ein Irrweg, PV liefert die höchste Energieform, welche sich in alles konvertieren lässt und jetzt vermutlich innerhalb der nächsten 5-10 Jahren speicherbar wird und die Preise noch weiter fallen, mit größeren Wattagen der Module wird ja auch das Gestell billiger etc.
    Man sieht ja wie alleine Panasonic da schon für die Branche beängstigend angekommen ist, der Kuchen muss -anfangs -mehr geteilt werden.


    Bei einer Wärmepumpe kommen in der Gesamtkostenrechnung ja das Thema Platz, laufende Kosten, fehlender Hausanschluss, fehlende Bevorratung dazu.
    Auch ist ja mit einem zukünftigen elektrischen Speichermarkt zu rechnen, da ja VW angeblich mit 100 Euro pro kWh kalkuliert.


    Das Ding ist im Neubau und auch mehr im Bestand und Altbau gelaufen.


    Jetzt kommen etliche Geräte mit natürlichen Kältemittel und auch höheren Temperaturen auf den Markt.
    Bei 90°C im Winter hält halt Solarthermie nur sehr schwer mit.



    Die Sache ist gelaufen.

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    Bei Wärmepumpen könnte man auch auf die Idee kommen, eine Abgabe auf die der Umwelt entzogene Wärme zu erheben.


    Nein, umgekehrt, es gibt dafür Ökopunkte, wann Gewässer abgekühlt werden.
    Besser wäre das natürlich in eine andere Richtung zu gestalten.
    Es darf dann halt ein Gewässer nicht im Sommer durch Abwärme belastet werden.

    Um die Sache hier vollständig zu machen und abzurunden.


    Die letzte Zeit hat sich das vollkommen auf die Seite von Photovoltaik verlagert, es gibt nun kleinere Wärmepumpen welche spielend Temperaturen auch im oberen Bereich von über 80°C schaffen, da tut sich Solarthermie bei bedecktem Himmel halt auch schwer. Mit neuen Anlagen mit natürlichen Kältemitteln wird auch der Hygiene- bzw. Hochtemperaturbereich in Richtung PV verschoben.


    Weiter kommt hinzu, es sind Module mit über 300 Watt verfügbar.
    Mit weiteren neuen Innovationen dürfte das Thema Solarthermie leider gelaufen sein.


    Wir werden früher oder später die 380-400 Watt Module sehen und schon mit 350 Watt ist eigentlich für Solarthermie Zapfenstreich.

    Auf den Schneefang zu verzichten ist sinnvoll. In der Lage muss einem nur klar sein, was da dann Schnee im Hof/ Terrasse landet.
    Schwarze Module und keine Quermontage erleichtern das Abrutschen des Schnees.
    LG Module sind eine gute Wahl, je nach Anbieter kann dir evtl. sogar jemand 300-320er Module bei annähernd gleichem Preis anbieten.


    Sofern es die Kasse hergibt würde ich auch die gesamte Dachfläche vollmachen.


    Dagegen spricht, das es evtl. sinnvoller sein könnte, später unter anderem technischen wie gesetzlichen Rahmenbedingungen erweitern bzw. voll zu machen können, bei den Standardmodulen sind wir ja mittlerweile bei 360 Watt angelangt und die Entwicklung und Preisverfall gehen bei den Modulen sicher weiter.

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    Der Prozess muss eben nur, bei den großen Logistikern implementiert sein. Die die Abwicklung komplett übernehmen.


    Es würde vielleicht schon reichen, das ein großer Baumarkt da eine Versuchsblase startet.


    Nebenbei sind die immer noch wie Pilze aus dem Boden sprießenden Logistikflächen bei weitem nicht ausgelastet.
    Was ich an leerer Lagerfläche zwischen Bodensee und München entlang der A96 gesehen habe ist gigantisch und da ist ja Personal, Ausrüstung und LKW Anfahrt täglich vor Ort.
    Ob da was umsortiert werden muss ist wohl auch das kleinere Problem.
    Man muss ja nur bei den täglichen Touren der 7,5 Tonner auf die Ladefläche schauen, die haben mittendrin trotz Hochkonjunktur sehr schwache Tage.
    Allerdings gerade wegen der Konkurrenz wird man jedes Dumping vermeiden.
    Es gibt ja diverse Grosshändler in diversen Branchen welche nebenher unter Nutzung eines ihrer Sache nicht entsprechenden Vertriebsweges auch direkt die Privatkunden andienen.


    Das Standardmodul mit 275-300 Watt könnte man genauso wie ein Brett oder Klimaanlage im Baumarkt verkaufen.

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    Ich gehe davon aus, das am Ende die besten Logistiker (Inkl. Personallogistik) das Rennen machen werden. So eine poplige App und Werbung kann doch jeder Dödel machen. Denn der Preis wird die harte Klippe (Aussieben) sein.


    Man darf nie den Zufallsfaktor unterschätzen auch hinsichtlich dem, dass mancher Konzern nicht nur träge ist, sondern die Sache aufgrund welchem Umstand auch immer nicht angehen will oder behindert.


    Ein schlechtes Beispiel hierfür Fernbusse und Deutsche Bahn. Ganz früher gab es Europa- und Postbuse in Deutschland und so mancher Briefträger nahm Überland Personen mit. Auch war die Überkapazität und Lohnsituation im Bussektor bekannt


    Wir haben ja überall Überkapazitäten in Logistik, Automobilsektor.


    Ich sehe da vieles offen, alleine wegen dem Faktor Coolness etc.
    Beim Transportsektor kann das bezüglich Speditionen noch in eine ganz andere Richtung gehen, dass die Schiene wieder an Bedeutung gewinnt.
    Es werden hier viele Firmen kommen und wieder gehen.

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    Damit wäre dann auch wohl endgültig geklärt, warum in deutschen Medien tendenziell negativ über Elektroautos berichtet wird.
    Jedenfalls so lange, bis die "beste Autoindustrie von allen" das anders sieht.


    Erst waren ein paar ältere mir bekannte Herren, gleicher Jahrgang in BMW und Mercedesautohäusern. Mit 79 Jahren trifft man ja eine Entscheidung von Dauer. Interesse wurde an 5er und E-Klasse bekundet (abseits der Frage ob das im Alter eine gute Wahl ist).
    Da es ja ein Kauf für die Zukunft ist und sich auch bei den Herren herumgesprochen hat, die Reuichweite eines Nissans Elektroauto reicht aus, fragte man in den BMW und Benz Vertretungen nach Elektroautos.


    Antwort - Noch ganz lange nicht praxistauglich.
    Man kann das jetzt als eigennütziges dummes Vertretergeschwätz abtun und denken Vertreter ändern sich wie die Fahne im Wind, nach dem Motto der verkauft alles, oder ein grundsätzliches Problem sehen.


    Wie man sieht bekommen sehr viele zukünftigen Verbrenneraggregate aus diversen Häusern E-Unterstützung und die Sache wird noch komplexer wie sie vorher war.


    https://www.heise.de/autos/art…en-Golf-VIII-4035531.html