Beiträge von Cruso

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    6 Cent Überschussvergütung/ Anrechnung auf die Stromrechnung (Keinen Stromspeicher und keine Widerstandsheizung) dafür keine Steuerliche Erfassung der PV Anlage etc.


    Genau das wäre es, und es würde sehr schnell Fortschritte bei Kohlenstoffdioxid etc. in Deutschland geben. Stattdessen Lobbyismus pur.

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    Ich bin echt gespannt ob sich die Berichterstattung in den deutschen Medien schlagartig ändern wird sobald die deutschen Autobauer selbst einige Modelle im Handel haben.


    Mit den zunehmenden Reichweiten werden die Konkurrenzfahrzeuge für bestimmte Personenkreise alltagstauglich.


    VW tut ja zur Zeit alles um im Gespräch zu bleiben,I.D. Neo für ca. 25 000, darunter 200 000 Einheiten im Jahr für 20 000 Euro.
    Ich glaube nur, es wird schwierig werden das Preisniveau oben zu halten.
    Die müssen zum richtigen Punkt, breit und lieferfähig im Markt sein, was gar nicht so leicht ist, da ja eine andere Baureihe dafür schwächelt und die Crux ist, da muss dann zuerst mal was neues und weiteres nebenher aus dem Hut gezaubert werden und die Konkurrenz darf die Preise nicht verwässern. Mit starker asiatischen Neuaufsteigern ginge das nach hinten los.
    Die hätte schon längst merken müssen, da geht es um die Wurst.

    Da gabs doch einmal einen Photon Artikel von der PV Anlage eines ehem. Schauspielers. Da waren die Wechselrichter in einer heisseren Gegend an einem wärmeren Ort montiert.
    Die Lebensdauerkurven für diverse Bauteile in Abhängigkeit der Temperatur sind ja bekannt.
    Allerdings hat sich da ja, je nach Hersteller einiges geändert
    Pauschale Aussagen werden da schwierig sein, und die Hersteller lassen sich da sicher nicht in die Karten schauen. Interessant ist nur, so mancher Hersteller betreibt Vorsorge.
    Das Gerät ist halt bezüglich Spezifikation auf ents. Lebensdauer, bei max. Temperatur und Leistung ausgelegt, und die Spielräume werden manche unterschiedlich ansetzen.

    Für mich ist das mit Porsche so, ist das Fahrzeug speziell ,hat Eigenheiten, und trotzdem fahren das viele und kaufen sogar fünf davon, dann passt das nicht zu mir.
    Mittlerweile glaube ich leider, dass der Elektroantrieb die Marken zementiert, bei hohen Preisen.


    Beim i3 müssten die Stückzahlen durch die Decke gehen,allerdings hat der Privatsparer da einige vorbehalte gegen die Werkstattkosten und der VW I.D. Neo ist leider auch eine Ansage, obwohl ich jedes Vertrauen in die Marke verloren habe.

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    Also ich würde sogar in einen Mietpool investieren, der je nach Erntezeit die zusätzlichen Akkus (Standard sind zwei) zur Verfügung stellt!


    Das ist dann die Steigerung von Flurbereinigung. Eine kleine Anekdote dazu, in dem Ort in welchem mein Opa Käsereimeister war, kauften ein paar Bonzenbauern gemeinsam den ersten Traktor im Ort. Einig wurde man sich nie, wann die mittlerweile als sinnvoll erachtete Innovation, wer nutzen durfte. Sehr schnell hatte jeder seinen eigenen Traktor.


    Bei den Akkus ist letztendlich entscheidend, wie sich die Lebensdauer/Kapazität Preisleistungsverhältnis entwickelt.
    Viele Landwirte hauen beim Ackern bei uns 600 Liter Diesel am Tag hinaus und mit steigenden Kraftstoffpreisen werden die Einsparungen größer.
    Entscheidend ist dann halt wie lange der Akku zu welchem Preis hält. Am Tag muss man dann halt min 2200 kWH verfügbar haben und das ist bei den heutigen Preisen noch schwierig.
    Angenommen ein solcher Wechselakku hätte 1000 kWH, dann wäre der Preis immer noch eine richtige Hausnummer.
    Ich bin mir sicher, bis in 10 Jahren sieht man da einiges an Land.

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    Die liegen derzeit bei um 65€ und kommen von etwa 120€ vor einem Jahr.
    Ich sehe da viel Spielraum für größere Kurssprünge wenn da einer zugreift.



    Viel Spielraum nach unten falls es dumm läuft. Neben den Rahmenbedinnungen kommt bei Bayer noch vieles andere zusammen und dabei meine ich nicht nur die Unwägbarkeiten vor Gericht.
    Das sind alles unvorhersehbare Wetten und deshalb sind die Gewinn wie Verlustmöglichkeiten gut.

    Aus ökologischer, okonomischer Sicht ist das alles totaler Schwachsinn bei Anlagen bis 15 kWp! Da wird in ein ungeheurer Aufwand betrieben, alleine die Fahrten zur Installation, die Geräte und dann noch der zusätzliche Datenverkehr + Datenbearbeitung, da steht der Nutzen in keiner Relation zum Ergebnis
    Die Daten bekommt man einfacher mittlerweile über andere Wege, Alexa, Google und Co. lassen grüßen, auch haben die Netzbetreiber ja entsprechende Datenzugänge.


    Gegen solch einen Zwangshumbug gehört geklagt was das Zeugs hält.


    Ich verstehe es ja, wann sowas bei Neuanlagen zur Pflicht wird, wann da im Umfeld eh einiges gegeben ist und sowieso installiert wird, aber nicht im Bestand.


    Der wohlstandsgenährte deutsche Michel akzeptiert halt mittlerweile jeden Firlefanz.
    Dabei sollte man überlegen, dass ein Teil der kleineren Anlagen ganz sicher nach den 20 Jahren eh eine ganz andere Verwendung findet.


    Sparsamkeit und Resourcenschonung sind heute wohl große Fremdwörter!

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    ja hab ich damals natürlich mit beachtet. Mit den autonomen kleinen Einheiten magst du recht haben, aber nur bei Pflege, Aussaat etc. Bei Bodenbearbeitung wird es groß und schwer bleiben, irgendwann vielleicht ohne Fahrer aber das wird dann immernoch sehr viel Kraft brauchen.


    Ein Ansatz bei autonomen (selbstfahrenden) kleinen Bodenbearbeitungseinheiten kann ja sein das zeitlich zu Strecken. Da das Ding autonom ist, ist es egal ob 2 oder 8 Stunden gebraucht werden, das heißt die Leistung der Einheit kann auf 1/4 oder 1/10 reduziert werden. Letztendlich ist das dann von ganz anderen technischen Gegebenheiten abhängig, z.B. unter Umständen wie oft sich der Akku wieder laden lässt und ob es dort Fortschritte gibt oder ob man ggf. 50 kW über ein Schleppkabel bekommt.


    Wie groß darf die zeitliche Verzögerung wohl bei der Bestellung der Äcker bei autonomen Einheiten sein. Je nach Arbeitsschritt 5-10 Tage. Bei der Ernte kann es natürlich auch andere Extreme geben, wobei bei den Erntemaschinen die Verluste durch Riemenantriebe, hydraulik noch extremer sind.


    Zeigt sich ja jetzt bei den Spritpreisen extrem, da wollen ja einige schon CNG (vgl. Besteuerung Diesel) aufm Schlepper.

    Es mag Investoren geben, bei denen gehen solche Märchenpläne auf, in der Regel gibt es da halt gewisse - oft unvorhergesehene Albtraumfaktoren.
    Eines ist sicher, die Baukonjunktur muss am Laufen gehalten werden, da gibt es mittlerweile auch bei den nachgekoppelten Industrien zuviel zu verlieren auch haben sich da sehr viele Subddienstleister und anderes angesiedelt und da passen solche Artikel ins Konzept um Legenden aufrechtzuhalten.
    Es geht da halt mittlerweile um sehr viel u.a. Arbeitsplätze. Ein solches Märchen darf nicht kippen ansonsten fallen auch andere Dinge reihenweise.


    Letztendlich animiert doch jeder solcher Artikel zu Betongold und jeder sollte sich fragen, weshalb vor 2008 und weit davor nicht mehr gebaut worden ist.


    Die Zinsen sehe ich da nicht einmal als Problem. So manche Banken ist heute total irrational und läßt sich zum Teil auf völlig unmögliche Dinge ein, sofern sie irgendwie glaubt das kann aufgehen.
    Da werden Grundstücke aus dem Nichts gekauft und bebaut, alles mit geliehenem Geld.

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    Wie eingangs geschrieben darf man bei der Betrachtung den Hybrid nicht vergessen, ein aktueller eGolf, Leaf und Zoe wären für mich absolut unbrauchbar.


    Die Kalkulation der großen hybriden Fahrzeuge (SUV) ist ja eigentlich interessant, das fängt bei der Entwicklung, über Langzeittest, Abstimmung, Ersatzteilversorgung an. Man kennt das ja teilweise von den teuren Schlitten, neues Modell da, keine Ersatzteile mehr.
    Die Hybriden müssen sich ja zwangsweise extrem gegenüber Fahrzeugen verteuern, welche z.B. nicht einmal eine aktive Akkutemperierung wie der Zoe haben.
    Da wird ja bei dem was jetzt auf den Markt kommt mit Kanonen auf Spatzen geschossen, das wird sich sicher alles extrem vereinfachen und da muss man noch sehr viel Erfahrung sammeln.
    Nur ist klar, die Hybride sind komplex und mit einem ungeheuren Mehraufwand verbunden. Da wird es bald einfacher sein, das in eine 120-140 kWh Batterie zu stecken und dem Ding eine europaweite Schnelllader Flatrate zu spendieren.
    Ich vermute die ganzen hybriden SUVs haben einen extremen Wertverlust und werden dann nach 5-6 Jahren nur noch vom entsprechenden Klientel gefahren, da die Reparaturkosten absolut aus dem Ruder laufen und sie auch mit steigendem Kraftstoffpreisen schnell überholt sind.