Beiträge von wjr

    STOP:


    1) ein Zähler kalibiriert keinen anderen, siehe Verkehrsfehlergrenzen.

    OK, kalibrieren war vielleicht der falsche Ausdruck


    ich meinte dieses Vorgehen hier:

    Stimmen dann die Zahlen der Zähler überein ist alles paletti... Gibt es dann doch Differenzen kann aus dieser absoluten Abweichung auch der prozentuale Messfehler Deines Zählers genau errechnet werden... Somit dürfen die dann Deine Messungen um diesen Messfehler korrigieren...

    wenn also mein Zähler eine fixe prozentuale Abweichung hat, ist es OK.
    Wenn er erratisch hin und her springt, hab' ich ein Problem.


    2) lass den VNB da raus, such Dir einen Elektriker der Dir Dein Messkonzept aufbaut und so den fehlenden 2RZ des VNB abbildet. Der MSB darf jederzeit seinen Zähler vor alle Deine Zähler setzen. Zweifelt er Deine Messungen (aus der zeit davor) an kann es dazu führen alle Zähler so eine Zeit lang weiter zu betreiben. Stimmen dann die Werte der zwei Messvarianten werden Deine messungen dadurch plausibilisiert.

    VNB und MSB sind für mich identisch, und Elektriker ist hörig.
    Das Meßkonzept ist nach den Vorgaben der Einspeisezusage fertig aufgebaut.

    Wenn der MSB nun endlich käme, dann bräucht's ja den ganzen Schnickschnack nicht.
    ah, OK, Du (resp. die BDEW_Stellungnahme zu 2018/33) meinst, mit dem gleichzeitigen Fortbetrieb könnte man die Plausibilität meiner Zähler prüfen - OK, klar, gerne, macht Sinn.


    3) Nichts einfach so mal eben basteln. Das sollte einer Validierung seitens MSB stand halten.

    In ebay gibts massig ausgebaute Zähler mit abgelaufener oder nicht dokumentierter Eichung, ich denke die sollten taugen.

    Ich vermute mal, die waren vorher ja unter MSB-REgime gelaufen.


    Eine selbstgebaute Raspberry-Lösung würde ich jetzt nicht nehmen.

    Bei einem Solarlog hätte ich Bauchweh, aber selbst das ist wohl schon anerkannt worden.


    4) klicke in meinem footer einfach mal auf IBN und folge den links.


    Clearingstelle 2018/33 und BDEW-Stellungnahme dazu?

    war wohl kein schlechtes Stichwort :)


    Ich hab' jetzt dem Bayernwerk mal die übergangsweise Montage von eigenen Zählern als produktiven Vorschlag im Sinne aller Beteiligten unterbreitet, um Schaden zu vermeiden, anstatt über Ersatz zu streiten.


    Wie es aussieht, ist zwischen meinem Eli und bayernwerk jetzt ein zielgerichteter Austausch in Gang gekommen.;)


    Ich mein, warum packen die ihre edlen Zähler nicht einfach in einen Karton und schicken den an meinen Elektriker?

    Drei Schrauben und 8 Kabel - ich bin sicher, der kriegt das hin.


    Herr laß Hirn regnen :sleeping:

    ist das wirklich rechtssicher?

    Was kannst Du verlieren?

    eigentlich doch nur ein bißchen Arbeit für die Zählermontage
    Im schlimmesten Fall zahlen Sie Dir nix - das selbe wie wenn Du nichts machst.


    "Verboten"

    Der VNB steht Dir imho privatrechtlich gegenüber, also rechtlich prinzipiell erst mal auf Augenhöhe.
    "Verboten" heißt nicht nach seinen Vorstellungen (TAB etc....)
    Aber eine montierte Anlage nicht laufen lassen heißt nicht nach Deinen Vorstellungen:

    1 : 1 - unentschieden - patt


    "nicht geprüft",

    wenn Du den Zähler korrekt beantragt hast und der VNB zu lange braucht, ist er mit der Prüfung im Verzug.
    Er hätte es ja prüfen können, wenn es ihm wichtig genug gewesen wäre.
    und wenn wer mag, kann er immer noch kommen und es prüfen.
    Außerdem bezweifle ich mal, daß der Zählersetzer wirklich substantiell was prüft.

    Unabhängig davon hast Du das ja von einem eingetragenen Elektriker bauen lassen, der für die ordentliche Montage grade steht.


    "Schäden"

    Schäden muß er erst mal nachweisen.
    Und dazu müssen sie erst mal auftreten.
    Wie soll das passieren, wenn alles ordentlich gemacht wurde?

    implizite Drohungen...

    Drohungen sind eine juristisch heikle Geschichte.
    Es gibt die Straftatbestände der Erpressung Nötigung, etc und im BGB den Wucher und die sittenwidrigkeit von Verträgen unter Zwang. Aber speziell mit dem Vorwurf eines Straftatbestandes kann das auch mal nach hinten los gehen.
    Ich verwende gerne mal die Klausel "behalte ich mir vor, Ihr Verhalten ggf. auf zivil- u strafrechtliche Relevanz prüfen zu lassen". Aber ich fürchte, wenns juristisch heiß wird, wird Dir ein Anwalt so was meist wieder ausreden wollen.


    Aber als Signal an die Gegenseite "Leute, ich hab' keine Lust mehr mit Euch Katz und Maus zu spielen" ist das ganz OK


    Der Elektriker war auch skeptisch.

    Das ist unser großes Problem als Anlagenbetreiber.

    Die Elektriker wollen sich's nicht mit den VNB verscherzen und betrachten den noch immer wie eine übergeordenete Behörde. Denn nur wer übergeordnet ist, kann "verbieten".


    Viel läuft auf Absprache in kleinem Dienstweg, unsauber dokumentiert, und zu 80 % funktioniert es.

    In den 20 % wo es nicht funktioniert duckt sich der Elektriker dann weg und sagt "der VNB wars, ich kann nichts dafür".

    Der VNB sagt, der Eli hätt irgend ein Papier nicht richtig ausgefüllt - und hat damit oft sogar recht.


    Ich hab in meinem Montagevertrag stehen "der Eli übernimmt die Anmeldung der Anlage beim VNB".
    Jetzt hab' ich die letzte Rate zurückgehalten, bis sich das Zählerrad dreht da erdreistet er sich doch tatsächlich

    "angemeldet haben wir ja, wenn der VNB nicht weiter macht, liegt das nicht in unserer Hand".


    Schau'mer mal....

    Über wie viel Geld debattieren wir hier?

    Ich schau grad auf meinen Solarlogger.
    Meine 120 kWp Altbestand machen derzeit ca 600 kW an einem sonnigen Tag.

    Die 30 kWp neu machen dann 150 kW am Tag, ergibt irgendwo zwischen 15 € Einspeisung oder 40 € eingesparten Bezug.

    Also irgendwo ein Tausender im Monat. Wird im Sommer sicher noch mehr.

    Mein SDM630 extra in der nicht geeichten Version misst ohne zu saldieren alles was rein und alles was raus geht. Die MID-Variante misst da ein wenig anders. Du scheinst den "richtigen" verbaut zu haben. Das reicht an und für sich bereits aus. Ich hatte allerdings zusätzlich noch einen geeichten Ferraris im Strompfad. Der drehte/rechnete bei mir rückwärts

    OK, das bestätigt im Prinzip meinen Plan:

    • der vorhandene offizielle geeichte dürfte imho ein Ferraris sein
      (die zwei Zählwerke sind NT/HT, nicht getrennte Richtungszähler)
    • der SDM630 misst Erzeugung und Verbrauch getrennt, wird mit den Daten des offiziellen kalibrier&Überwachbar
    • in den Schrank der Erzeugungsanlage häng' ich einen aus der Bastelkiste.
      Die sind zwar verplombt, ich seh' aber kein Eichsiegel drauf.
      der ist ja eh nur für die EEG-Abgabe auf Eigenverbrauch relevant.

    Jetzt schau' mer mal was der VNB zu dem Vorschlag sagt.

    Wer übrigens (zu)viel fragt ist eher den Laien zuzuordnen.

    Bingo. :)
    Ich bin Agraringenieur, und kein eingetragener Elektriker.
    Ich habe keine formal nachgewiesene Sachkunde.
    Alles was ich mach', kann ich durch nerviges Nachfragen bei Leuten, die das können.


    Ich bastle u.a. Maschinenantriebe mit Frequenzumrichtern.
    Für die Festlegung des Anschluss- und Meßkonzeptes hatte ich die Federführung.

    Ich hab' technisch überhaupt keine Bedenken, einen Zähler zu setzen.

    Aber ich weiß, daß der VNB mich das nicht dürfen lassen möchte.


    Den abrechnungsrelevanten Zähler würde ich nur ersetzen (lassen) wenn der neue zwei Richtungen kann.

    Für die Erzeugung ist es Unsinn etwas extra einzubauen was so schon gemessen wird.


    Die Kaskade brauch ich für die Ermittlung des Eigenverbrauches.
    Da wo im Schaltplan "Stromkreisverteiler" steht, hängt Haus und Hof dran.


    An den verplombten Bezugszähler würde ich selbst nicht ran gehen, um mich nicht angreifbar zu machen.

    Wenn mir natürlich ein eingetragener Eli einen korrekten geeichten Zweirichtungszähler setzt, dass wär' das was anderes.


    Ansonsten würde ich einen Zweirichtungszähler zum Bezugszähler in Serie setzen.

    Mein Modbus-Zähler SDM630 ist nicht geeicht.
    Ich glaub' daß der auch phasenmäßig nicht korrekt saldiert.
    Aber für eine qualifizierte Schätzung nach EEG besser als gar nix, oder?
    könnt' mer notfalls ja auch tauschen.



    so was z.B.

    https://www.ebay.de/itm/Zweiri…514407:g:6rQAAOSwFR5eQWDH


    oder so was:

    https://www.ebay.de/itm/neuer-…2e4454:g:6JQAAOSw9GhYlxmQ

    9.1. fertig gemeldet = IBN? Strom erzeugt? Im Portal dokumentiert?

    Auf diese Frage habe ich vom Eli ein Dokument des Bayernwerks bekommen, das unter anderem beinhaltet


    Technische Daten Erzeugungsanlage
    Datum der technischen Betriebsbereitschaft nach EEG 09.01.2020
    Meldedatum an die BNetzA 10.01.2020

    ......

    Erklärung Strom akzeptiert X



    Der Schaltplan oben ist aus dem Anhang dieses Dokumentes.

    Ich vermute jetzt mal, daß dieses Dokument durch die Meldung im Portal generiert wurde und selbige bestätigt.


    Deinen oder einen Elektriker beauftragen ersatzweise einen 2RZ oder zwei 1RZ als Übergangszähler zu setzen. Anlage einschalten und laufen lassen.

    Den Elektriker mit Dir die Zählerstände dokumentieren und danach ist es nur noch Mathematik bis der echte Zähler kommt.


    also schon mit Eli und nicht als Laie drin rum pfuschen?


    MessKonzepte haben wir letztes Jahr lang und breit erörtert, daher nur so viel:

    Bestehenden Zähler für vorübergehende Volleinspeisung verwenden und dokumentieren oder gleich Überschusseinspeisung die vermutlich das Ziel ist bauen.

    Diskussion über Messkonzepte ist abgeschlossen, in der Einspeisezusage dokumentiert und auch so gebaut worden.

    Es geht nur drum, die Zähler hin zu schrauben.

    Sollte eigentlich aus meinen Bildern klar werden?

    Natürlich gleich mit Überschusseinspeisung, wie gebaut. Alles andere würde es ja nochmal komplizierter machen.

    Die Vorgeschichte will ich hier nicht nochmal breit treten - nur so viel:
    Ja, es gibt auch beim Bayernwerk Netzcenter, wo nicht alles so toll läuft, und meine Nerven sind schon arg strapaziert.


    Mein Elektriker hat die Anlage per 9.1. fertig gemeldet und eigentlich sollte es alles nur mehr am Zählersetzer hängen.

    Das sind nun schon wieder 10 Wochen, zzgl. eine Corona-Krise ...


    Von Bank und Dritten habe ich gehört, daß es in 2019 schon mal ein dreiviertel Jahr bis zum Anschluss dauert - da spiel' ich freiwillig nicht mit.

    Mein Elektriker wird mich wohl mangels Beißhemmung gegenüber dem VNB im Regen stehen lassen.


    Wenn ich richtig verstanden habe, kann ich notfalls auch selbst anschließen?

    Ich hab' nicht das passende Papier dazu, aber technisch trau ich's mir zu.



    Hier der Schaltplan:



    Das was für die Einspeisezusage lange kompliziert war - eine 29,9 kW Altanlage - ist vom Hausanschluss weg und somit hier nicht mehr relevant.


    Soweit ich richtig verstanden hab, brauche ich jetzt im Hausanschluss einen Zweirichtungszähler:


    Der bestehende Bezugszähler (unten rechts) ist soweit ich sehen kann nicht rücklaufgesperrt - schon mal ein Anfang.


    Außerdem gibt es einen Sunny Home Manager und einen SDM72 in Serie.
    Die sind zwar nicht geeicht, aber als Anhaltspunkt für die Ermittlung der Einspeisung in Notsituationen besser als nix - oder?


    Der Zähler oben links ist still gelegt (stammt von der alten 29,9 kW aus 2009)



    Im Anlagenschaltkasten sollte es wohl ein ordinärer Drehstromzähler, von denen ich noch ein paar in der Bastelkiste habe, tun.
    Wenn ich Glück hab, find ich sogar noch einen geeichten - aber einen solchen soll ja das Bayernwerk eh' bald bringen.



    Die 70%-Regelung muß wohl irgendwie im Sunny Home eingestellt werden, aber das kann ich erst ausprobieren, wenn ich die Anlage in Betrieb habe.


    Ich verstoß damit wohl mit Laieneingriff gegen TAB und auch gegen MeßstellenVO o.so, aber das ist wohl in der Notlage nicht anders zu machen und sollte, wenn ich richtig verstanden habe, meinen EEG-Anspruch nicht gefährden. Und selbstverständlich freue ich mich, wenn der VNB mich mit der Entsendung eines kompetenten Zählermonteurs aus dieser mißlichen Lage baldmöglichst befreit.

    Also würde ich:

    • beim Netzcenter anrufen und um einen vernünftigen Termin bitten
      Was ist vernünftig? nochmals eine Frist von 2 Wochen?
    • bei unvernünftiger Frist o.g. Lösung ankündigen und hoffen daß das motivierend wirkt (es macht schließlich für niemanden die Arbeit einfacher)
    • schriftlich die eigene Inbetriebnahme mit entsprechenden EEG-Zitaten aufgrund des schuldhaften Verzuges des VNB mitteilen
    • den Elektriker bitten, es für mich zu machen, um allfällige Gewährleistungsansprüche nicht zu verkomplizieren - und damit auch die Inbetriebnahme durch ihn vor zu nehmen, wie es sich anständigerweise gehört
    • ersatzweise es selber tun, dem Elektriker dabei mitteilen, daß das eine Notinbetriebnahme ist, die ihn nicht aus der Gewährleistung entläßt

    OK so weit?

    wjr hatte dazu letztes Jahr geschrieben da er teilw. geringe Spannung hat.

    300-400 m sind normal,

    das kann man einfach ausrechnen, gibt auch Online-Rechner für den Spannungsabfall.

    3% sind wohl OK. Hängt aber imho davon ab, in welchem Netzsegment.
    Verbindliches sollte ein Elektriker sagen können - gibt da für alles Normen.

    Was aber nach meiner Erfahrung nicht heißt, daß die VNB sich da immer dran halten....


    Die Diskussion "Wallbox" vs "Steckdose" hatte ich mit meinem Sohn begonnen.

    Der hatte mit einem e-Mobil geliebäugelt.


    Ich denke, zwei Gründe sprachen dafür:

    • die Möglichekit, die Ladeleistung anzupassen, d.h. die Kommunikation mit der Ladeeinheit im Auto, wird über die Wallbox geregelt
    • Du brauchst für die Gleichstromladung einen Allstromsensitiven FI (oder einen akzeptablen Ersatz dafür)
      die liegen alleine schon bei mehreren 100 €, das bist Du mit der Wallbox billiger dran

    Aber das ist nur frühe Planungsphase.