Beiträge von revox76

    Ich habe das Gefühl das mein Elektriker nicht wirklich viel Ahnung hat wenn ich deinen Kommentar lese. Unter techn. Daten des WR "Sicherheit" steht: Fehlerstrom-,Isolationsstrom- und Netzueberwachung integriert. Ausfuehung Ueberspannungschutz mit Varistoren und Verpolungsschutz. Demnach duerfte also kein FI erforderlich sein wenn ich das richtig deute. Fraglich finde ich nun noch die Bemessung der Leitungsschutzschalter, geliefert sind B20 im Datenblatt steht aber beim SF-WR-4200 ein B25. Das Provisorium lief auch bei 4300 Watt WR-Leistung sogar mit B16 Automaten. Reichen die 20 dann nicht auch?

    Ja, ich tendiere auch wieder zu dem Solarset, dann habe ich alles von einem Hersteller, was die Überwachung vereinfacht und es wurde optisch natürlich am einheitlichsten aussehen.
    Hinsichtlich des FI mit 40A dürfte dieser auch noch ausreichen wenn der Südgenerator mit 5,9 KWP dazukommt, meint mein Elektriker, als ich ihm von meinen Ausbauplänen erzählt habe.
    Bei den Automaten muss ich mich korrigieren, wie von dir geschrieben soll es dann ein kombienerter Schaltautomat werden für den künftigen dreiphasigen Wechselrichter.
    Was ich nich verstehe ist dein Einwand warum der FI da nichts verloren hat. Braucht man also neben den Schaltautomaten gar keinen zusätzlichen FI für die WR oder wie soll ich das verstehen? Dann kann er den ja wieder mitnehmen, da er sowieso noch mal wieder kommen muss, da er kein 6 oder 10mm² Kupferleiter bei sich hatte, die ich schon haben wollte. Und 2,5mm² für den Anschluss der WR an die Schaltautomaten war mir viel zu dünn, da diese beim vorhandenen Provisorium schon gut warm wurden, wenn die Sonne entsprechend schien.


    V.G.


    Stephan

    Momentan stehen für den Südgenerator zur Auswahl:


    Solarset 6.1 mit 35x170 Watt Modulen von S.F. mit Steca 5503 für 1080 Euro/KWP (incls. Batteriemangment, 10 Jahre G.)


    oder


    Renesolar mit 250Watt Polys und einem Samil 7000TLPM für 1039 Euro/KWP (auch 10 Jahre Garantie), mit REC Modulen liege ich wieder bei ca. 1080 Euro.


    je mit S-Flex UK 2-lagig


    wieder als Bausatz mit Leitmontage und Werkzeugverleih, wie gehabt :-)


    Hinzu kämen wieder ca. 200 Euro für den Elektriker (nur einen weiteren Schaltautomaten B16 (2 habe ich noch rumliegen) mit einem weiteren FI Schutzschalter 30A)


    Allerdings überlege ich ob ich nicht die drei Genertoren auf einen FI mit mind. 63A lege. Der jetzt aufgehängte 40A für Ost-West passt zwar, wenn der Südgenerator dazukommt, wäre dieser jedoch zu klein.


    Bei mindestens 18A je Generator (eben war er bei ca. 4000 Watt und ca. 18 A, das Tagesmaxium lag aber bisher bei ca. 4300 Watt), die ja nie gleichzeitig anliegt und der Ergänzung mit dem Südgenerator mit ca. 6KWP müsste ich doch mit 63A hinkommen, oder?


    Oder würdet ihr mit dem Südgenerator warten bis nächstes Jahr das Carport steht?


    Ein Vorteil wäre natürlich der ersparte Umbau (3 Tage Freizeit/Urlaub) und die Mehrleistung der Module nächstes Jahr zum gleichen Preis. Wenn dann im Sommer 2015 die Einspeisevergütung bei 10Cent liegt und Anlagen wie vorgeschlagen bis 30KWP keine Eigenverbrauchumlage zahlen sollen, könnte ich möglicherweise die gleiche Rendite erwirtschaften. Wenn ich dann fürs gleiche Geld anstatt der 250 Watt Module 300 Watt Module bekomme könnte die Rechnung wahrscheinlich aufgehen


    Mit PV-Frofit.xls gerechnet komme ich bei 6,75 KWP auf eine Rendite von 7,1% bei einer Vergütung von 0,1244 Cent im Juni 2014.
    Bei 300 Watt Modulen im nächsten Jahr (27x300 Watt) bei 8,1 KWP auf eine Rendite von 7,82% bei 0,1072 Cent Vergütung im August 2015. Selbst wenn die Module doch etwas teurer wären, wäre da noch Spielraum, ganz abgesehen vom ersparten Umbau ...
    Demnach wäre es am einfachsten noch zu warten, jedoch weiß ja niemand was im "Gabriel" noch so vorgeht oder welche Tabletten er noch schluckt ...
    Wahrscheinlich sollte man doch bis Ende Juni mit der Bestellung warten wenn die politische Entscheidung endlich da ist.


    Heutige Auskunft vom Bürgertelefon "EEG Reform" vom 06.06.2014/11:35 Uhr: " ... wenn ich über 10 KWP komme, dann wird man ab dem 1.8 auf jeden Fall damit rechnen müssen die Umlage für den Eigenverbrauch zu zahlen! Im Juli wird wahrscheinlich auch nicht mehr diskutiert dann ist ja Sommerpause ... Schlechte Aussichten also ....


    Fix gerechnet: Bei der 8,1 KWP Anlage für 1039 Euro/KWP und einer Einspeisevergütung im August 2015 von 10,72 Cent abzüglich der geplante 4,73Cent bliebe noch eine Vergütung von ca. 6 Cent übrig. Diese verringerte Vergütung würde dann aber "nur" der Eigenverbrauch treffen, richtig? Also in meinem Fall dürfte ich damit rechnen dass von der Gesamtanlage ca. 2000 KWP in den Eigenverbrauch gehen und dementsprechend niedriger vergütet würden.

    Wieso würde ein dritter Steca 4200 keinen Sinn haben aufgrund seiner Einphaisgkeit - rein technisch gefragt? Mit diesem könnte ich unter 13,8 KVA bleiben.


    Aber wie verhielte es sich dann wenn ich nächstes Jahr im Sommer weitere 15 qm² zusätzlich belegen würde und ein vierter WR hinzukäme der dann die Blindleistungseinstellung hätte. Würde dies ausreichen oder müßte ich dann rückwirkend technisch dafür sorgen, dass die vorhandenen WR umgerüstet werden?

    Wie ist das mit der Blindleistungseinstellung? Wenn ich mit beiden Anlagen über 10KWP komme und dann insgesamt 3-4 1-P WR von Steca verwende können diese technisch die Blindleistungseinstellung nicht ermöglichen. Ergibt sich daraus hinsichtlich der ingesamten Einspeiseleistung ein Vorteil ggü. einem zusätzlich dreiphasigen Gerät mit dieser Einstellungsmöglichkeit wenn die WR die Blindleistung nicht generieren können?

    Ist ja gut! Ich mach halt fast alles selbst. Meine Autos haben auch noch keine Werkstatt gesehen. Da könnte man auch anmerken: "Aber die Bremsen machst du doch wohl nicht selbst???" Doch, gerade deswegen, weil ich schon genug lebensgefährlichen Werkstattfusch gesehen habe. Ich nehme eure nachträglichen Anmerkungen zu den UVV ernst - ich habe mich aber nun vorher mal anders entschlossen und nun ist es geschehen und ich weiß was ich getan habe und wo jede Schraube, jeder Stecker und jede Dachdurchführung sitzt.


    Also bitte, könnten wir den Thread also auf meine Fragen zur Anlagenkonfiguration lenken?

    Die Module würden direkt auf das Satteldach des Carports kommen im Satteldachneigungswinkel zwischen 30 und 40 Grad, da bin ich noch flexibel ....


    Wegen des Arbeitsschutzes: Ich war natürlich immer mit Fallstopseilen und Auffanggurt gesichert, da bin ich wirklich kein Risiko eingegangen! Auch wenn das mit der Seilführung und umgurten echt viel Zeit gekostet hat. Klar das Dach war fast immer nass, oft war ich auch im Regen drauf, aber der Urlaub war zu Ende, die Module waren 4 Tage später als terminiert gekommen und ich wollte vor dem 31.5 doch fertig sein. Also bitte etwas Nachsicht ...:-) Immerhin mindestens 1600 Euro Netto gespart. Die Erdung habe ich dann auch mit 8mm Alurunddraht gemacht wie empfohlen und die Kupferleitungen entsorgt ... :-)


    Bin nun mal auch auf die Angebote gespannt.


    Noch zu meinen Überlegungen: Gehe ich richtig in der Annahme, dass die Vergütung im nächsten Sommer auf wahrscheinlich 0 Cent gesunken sein dürfte?

    Hallo! Die Ost-West-Anlage läuft wirklich super, soweit ich das beurteilen kann ... :-) Sobald ich die Zeit finde kommen natürlich Daten vom Monitoring. Bin mal auf den Vergleich gespannt!


    Nun soll noch ein Südgenerator hinzukommen vor dem 1.8!


    Da schwanke ich noch zwischem 42 Solar Frontier 170 Watt Modulen (Powerset 7.1) um in der Systemfamilie zu bleiben oder als Alternative 30 Kristalline Module zu verwenden. Die Wattzahl der Kristallinen Module sollte sich ab 250 Watt pro Modul aufwärts bewegen.
    Welche Module und welche Wattzahl würdet ihr als Preis-Leistungssieger empfehlen, auch hinsichtlich einer optimalen Stringaufteilung -spannung?
    Welcher Wechselrichter würde sich auch für die Angliederung an die Steca Wechselrichter anbieten?


    Die Dachneigung des künftigen Südgenerators würde sich zwischen 30 und 40 Grad bewegen. Die Ausrichtung wäre Süd (ca. 170 Grad).


    Was würdet ihr mir hinsichtlich meiner vorhandenen Anlage mit den beiden Steca 4200 WR und dessen Systembus als Wechselrichter empfehlen?


    V.G. Stephan