Beiträge von revox76

    Ich frage mal den Betreiber aus meiner Nachbarschaft ob ich das darf. Besser wäre es er würde es selbst posten ...


    Ich mag mir das bei meiner Anlage nicht vorstellen ... Zum Glück habe ich unzählige Dachhaken gesetzt ... an den Windlastseiten sogar doppelreihig. Ich denke damit kann man mein Haus anheben :-)


    Zurück zum Thema bzw. zu konkreten Fall: Die Module liegen und fliegen in der Nachbarschaft herum und Mann/Frau ist zu Haus. Wie gehe ich vor, wenn bei Sturm Gefahr droht, dass die Teile weiterfliegen oder Dritte damit in Kontakt geraten??


    Die Anlage schalte ich dann natürlich am Punkt der Zusammenführung des Stromkreises - also am Wechselrichter - spannungsfrei. So wurde es auch gemacht. Die Module produzieren aber weiter Strom bei Lichteinfall und haben zum Beispiel abgerissene Steckverbindungen. Somit bestünde doch für jedes einzelne Modul die Gefahr, dass ich bei Kontak mit dem Plus- und Minuspol (beide Strippen wären blank) als "Verbraucher" fungiere und einen Stromschlag erhalte richtig?


    Wie gehe ich also vor ?

    Hallo!


    Ich habe heute einen großen Sturmschaden einer Ost-West-PV Anlage auf einem Foliendach gesehen. Die Anlage hat sich komplett von der Ostseite angehoben und ist über den First auf die Westseite eingeschlagen. Von dort aus wurde das benachbarte Firmengebäude mitbeschädigt. Gesamtschaden ca. 325000 Euro. Die Anlage leistete über 120 KWP.


    Dabei ist mir aufgefallen, dass die komplette UK der Module nur jeweils einen! Dachhaken pro UK-Schiene hat. Der Rest der Anlage (gut 2/3) liegen einfach nur auf dem Foliendach auf, ohne weitere Fixierung. Diese Montageart (allein das Eigengewicht soll ausreichen bei 15 Grad Dachneigung) soll laut Anlagenbetreiber von der o.g. Firma zu deren Existenzzeiten noch beworben worden sei, so dass er sich für diese entschied. Es existieren also sehr wahrscheinlich im Bundesgebiet noch weitere Anlagen diesen Typs bzw. dieser Befestigungsart. Ich halte diese für nicht sturmfest - gerade wenn man jetzt aus dem Fenster schaut.


    Da habe ich in diesem Zusammenhang noch eine Frage: Wenn die losen Module so verteilt mit oder Kabel herumliegen/ -fliegen und die Umgebung regennass ist, welche konkreten Gefahren bestehen dabei für das Umfeld? Stichworte: Sonneneinstrahlung, Kontakt des Gleichstromkabels mit dem Erdboden oder Teilen des Daches oder der UK?

    Ok zur Sicherheit nochmal ... ;-)
    Also bleibe ich mit den 9,52 KWP (meine Erstanlage) + z.B. 8,25 KWP (die geplante Zweitanlage nach einem Jahr Wartezeit) von der EV-Umlage befreit, da sie als Neuanlage gilt und damit die 10KWP-Grenze für den EV nicht greift.
    Auch wenn ich das derzeit nicht vor habe: Nur wenn in meinem Fall die ZWEIT-Anlage die 10KWP überschreitet müßte ich für den Eigenverbrauch zahlen. Richtig?

    Also ich habe ja die Solar Frontier auf meinen Dach als 2x4,76 Solarsets. Die Anlage sieht optisch sehr gut aus, das hat mir u.a. auch mein "kristaliner Nachbar" bestätigt ... :-)
    Die Schleier fallen auch nicht auf. Du kannst ja mal hier schauen ....


    http://www.photovoltaikforum.com/viewtopic.php?f=69&t=99794


    Meine Ertragsdaten der Ost-West Anlage kannst du aus dem u.a. Link meines Profils entnehmen.


    Ich würde technisch die Anlage so schlicht wie möglich halten. Logger und Einspeisemanagment würde ich nicht nehmen. Wenn die Sonne scheint saugst du Staub oder schaltest den am Abend bepackten Geschirrspüler oder deine Waschmaschine an - fertig. Mit dieser Verfahrensweise habe ich eine Eigenverbrauchsquote von über 37% erreicht.

    Kurze Zwischenfrage:


    Eine zweite Photovoltaikanlage nach Süd auf das Pultdach des Carports nach einem Jahr Wartezeit und einer Größe von max. 10 KWP wäre doch nach wie vor von der EV-Umlage befreit, richtig?


    Wenn ich wieder alles selbst mache und nur meinen Elektriker nochmal zum Anschluss der Schaltautomaten etc. benötige, dann würde ich wieder 35 oder 36 S.F. DS-Module (170) Watt als Solarset (5,95KWP mit Steca 3P WR 5503 oder 6,12 KWP mit 2x3000er 1P WR) nehmen oder ggf. auch 30 Kristaline Module, sofern diese in der Gesamtkonstellation (Mehr Leistung kostet ja meistens auch mehr Geld) eine höhere Rendite als die DS erzielen würden.
    Nach meinen ersten Berechnungen mit PV-Photovoltaik und den Preisen aus dem Netz käme ich mit der DS Anlage auf 10% und mit einer guten kristalinen Anlage (Yingli 275 Watt mit SMA WR und insgesamt 8,25 KWP) auf 9% Rendite. Die 300 Watt kristalinen Module sind ja nach wie vor noch sehr teuer ...

    Vielen Dank für deine Ausführungen! :danke:


    Dann mache ich mich erstmal an die Einkommensteuererklärung für 2014 und vieleicht klärt sich dann ja auch schon der erste anzusetzende Wert in 2014 für die SoAb in der Umsatzsteuererklärung.


    Noch eine blöde Frage: In der EÜR habe ich einen steuerpflichten Verlust von - 2300 Euro. Darüber befindet sich das Feld "Investionsabzugsbetrag". Diesen sollte ich nicht nutzen, da ich keinen Gewinn habe, richtig?