Beiträge von revox76

    Wie wäre es denn mit dem Roof-In Schlettersystem um aus den Modulen mit etwas zusätzlichem Silikon eine dichte Dachhaut zu bilden. Natürlich in 2-lagiger Ausführung.


    http://www.schletter.de/files/…uktblatt_V6_I400161DE.pdf


    Das Roof in System müßte dann natürlich in Wasserlaufrichtung montiert werden und mit einem EPDM Band oder Silikon für die Wasserdichtheit entsprechend ergänzt werden.


    Für die verbleibenden waagerechten Zwischenräume könnte mann dann die flach ausgeführte "Meterware" Modulmittelklemme von Schletter nehmen, passend ablängen und auch von oben mit Silikon aufsetzen und auf Stoß an die senkrechten Roof-In Schienen anschließen lassen:


    http://www.solarverkauf24.de/s…il-plandach5-6-meter.html


    Fertig wäre das dichte Dach ...


    Ich möchte nämlich mein künftiges Garagendach auch so eindichten um auf eine Unterhaut aus Trapezblech verzichten zu können. Den Zwischenraum zwischen den Dachsparren würde ich dann von unten mit einfachen Bastmatten o.ä. abhängen um bei Bedarf an die Modulverkabelung zu kommen und von innen in der Garage ein wohnliches Ambiente zu erzielen :-)

    Laut Berechnung ist selbst ein 12 Grad Süddach ertragsstärker und bringt auch in Bezug auf die PV-Fläche mehr Leistung bei weniger Kosten. Vereinfacht gesagt, der konstruktive Mehraufwand und die Mehrkosten für die Module werden sich nicht besser auszahlen, als das flache Süddach.


    Ich habe mir dazu nochmal meine Wintererträge meines Ost-West-45Grad-Satteldaches angesehen. Da ist im Winter wirklich nicht viel vorhanden, so dass da eine Südergänzung für die Ernte der wenigen effektiven Sonnenstunden im Winter ebenfalls sinnvoller wäre. Dann bestünde auch eher eine Chance im Winter mal den einen oder anderen Stromfresser wie GS, WS, Staubsauger gezielt mit EV benutzen zu können.


    Lohnt sich eigentlich ein Speichersystem bei einem jetzigen jährlichen Bezugsstrom von nur noch ca. 2500 KWH? Meine grobe Berechnung abzüglich entgangener ESV ergibt eine jähriche Ersparnis von 150 Euro. Da halte ich die Aussicht auf eine Rentierung nach 10 Jahren nicht gerade für gesichert, zumal sich durch die geplante Südanlage der Bezugsstrom ohnehin noch weiter auf wahrscheinlich ca. 2000 KWH verringern wird.

    Also ich wolltenkeine neue Diskussion Solar Frontier DS gegen Kristaline Module entfachen: :-)
    Mein Monitoring ist ja öffentlich und die Westseite wird ja nur abends etwas (noch) von einer Satschüssel und einer hohen Papoel beschattet. Soll sich jeder sein eigenes Bild machen. Ob die jetzt gleichviel weniger oder mehr liefert - läßt sich doch nie genau sagen. Da fehlt leider die gleichwertige Refferenz.


    Ich grübele erstmal über die sinnvollste Dachkonstruktion, hier mal am Beispiel von preisleistungsstarken 250 Watt polys:


    2x18 Stück auf Ost West bei 25 Grad Dachneigung oder 30 Polys auf Süd bei 10 Grad Dachneigung ggf. auch 12 ...?


    bei S.F. Modulen werden die kWp zahlen natürlich etwas geringer sein. (7140 statt 7500 und 8160 statt 9000)


    bei den S.F. tendiere ich immer noch zu den 7er Strings. Generell kann man diese wohl auch als 5er oder 6er Strings verschalten aber verschenkt man da nicht zu viel mögliche Stringspannung?















    OST-WEST Satteldach mit 25 Grad Dachneigungen




    25 Grad Ost-West Satteldach oder ein etwa 10 Grad Pultsüddach.

    Hi, es handelt sich um zwei fertige Solarsets von S.F. mit den gelangweilten WR .


    Es hört sich ja so an als wäre die Kombination doch nicht so verkehrt.


    Heißt das für mich dass ich bei der Planung der Caportbelegung bei den Cis Modulen bei den 7er Strings bleiben sollte und bei den Silicium Modulen die Strings zugunsten einer schnell anliegenden Einspeisespannung möglichst lang halten sollte?
    Wären dann ggf. mehr leistungsschwächere und günstigere kleinere Siliziummodule Module (z.b. das erwähnte Heckert mit 1,4m Höhe und 235 Watt) zugunsten einer höheren Stringspannung einem großformatigen größer/gleich 250Watt vorzuziehen?

    So langsam komme ich ins Grübeln ob meine vorhandene Stringveraufteilung mit je 7 Modulen in Reihe und einer daraus resultierenden Stringnennspannung von 7x87,5 V= 612,5 V beim Steca 4200 der eigentlich 350-700V (Max. Eingangsspannung von 845V) vertägt nur suboptimal ausgenutzt ist.


    Besser wäre doch gewesen die Modulanzahl auf 845:87,5=9,65 also 9 Module pro String zu erhöhen um damit dem Wechselrichter aufgrund der erhöhten Eingangsspannung von 9 vs. 7 Modulen und dem relativ hohen Startwert beim Eingangsspannungsbereich (350V) insbesondere bei Schwachlicht morgens und arbeits mehr "Arbeitszeit" zu geben.


    Beim Steca 4200 der einen max. Eingangsstrom von 12A hat, gäbe es aber dann das nächste Problem, denn 9 Module a 1,95 A (STC) würden den zul. Eingangsstrom übersteigen.


    Wäre also hier z.b. ein SMA 8000 oder 9000 TL20 mit einer wesentlich niedrigen Starteingangsspannung von 188V besser gewesen um die kurzen Strings besser zu nutzen?


    Da ich ja nun noch dabei bin mein Garagendach "passend zur nächsten PV-Anlage zu planen" und nicht anders herum, kam ich auf die Idee - sofern man meine Anlage mit einem dafür besser geeigneten Wechselrichter ausstatten kann - die beiden Steca 4200 dann für das Garagendach mit einem dafür optimalen Modultyp und der damit entsprechenden max. Stringlänge (schnell bereitstehende Startspannung) auszustatten. Dies würde bedeuten, dass bei einem kristalinen Modul auch günstige unter 250 Watt verwendet werden könnten.


    Bei der Konstruktion meines Garagendaches stehe ich zunächst grundsätzlich vor der Wahl eines ca. 12 Grad Süddaches oder einem Satteldach als flaches Ost-West mit ca. 20-22 Grad Dachneigung je nach verwendeten Modultyp, da die Module gleichzeitig als Dacheindeckung dienen sollen. Darunter kommt allenfalls noch eine diffusionsoffene Unterspannbahn gegen das Kondensat.


    Da der Eigenverbrauch mittlerweile ja den wirtschaftlichsten Aspekt darstellt kann ich mir daher auch gut vorstellen, dass unter Verzicht auf den sommerlichen Mehrertrag des 12 Grad Süddaches, dass 20-22 Grad Ost-West mit jeweils etwas mehr Modulfläche mehr für den EV liefert und sich besser reinigt. Noch bin ich für beide Dachtypen offen und kann mich nicht entscheiden.


    Während ich auf dem Süddach z.B. die vorgeschlagenen 30 Polys draufbekomme, wären es auf einem 20 Grad O-W-Satteldach 36 Polys (je 18 im String bzw. pro Seite). Bei einem leistungsschwächeren Poly von Heckert mit 235 und kleinerem Formatfaktor könnte ich auf dem 12 Grad Süd sogar 36 Stück unterbringen und auf dem Ost-West ggf. sogar 48 Stück (je 24 Stück). Dann würde sich nur der Winkel des Satteldaches auf die 25 Grad Marke zubewegen ...


    Verwende ich Dünnschicht Module von S.F. (170 Watt im kleineren Formatfaktor) könnte ich auf das Süddach immerhin 42 Module (quer, 7 Module pro String) unterbringen oder ggf. sogar 45 Module (Hochkant, 9 Module pro String).
    Beim ca. 22 Grad O-W-Dach mit Dünnschicht wären es 2x24 Module (quer, 6 Module pro String) oder auch 2x25 Module (Hochkant, 5 Module pro String).


    Da gibt es also zahlreiche Möglichkeiten und ich möchte mich für die sinnvollste entscheiden, obwohl die Unterschiede wiederrum auch nicht sooo riesig sein werden.
    Hierbei habe ich aber auch ggf. die angedachte Wechselrichteroptimierung der bestehenden Anlage im Blick, sofern ich da eurer Meinung zuviel Potenzial verschenke. Dann würde sich doch ggf. anbieten die beiden Steca 4200 in den Dienst zweier von den Solarmodulen (z.B. je 18 Stück mit 235 Watt) optimal darauf abgestimmten Solargeneratoren (Als Neuanlage) zu stellen. Obwohl 18x ca.28,27V Eingangsnennspannung ja auch nur klägliche 508,86 V ergeben ...
    Oder stellt sich da für die Einspeisung mit den gebrauchten WR das nächste Problem in den Weg?

    Danke für die Tipps. Als ich heute Abend so den Sonnenuntergang beobachtet habe, fragte ich mich ob ich dem Carport nicht doch anstatt des 12 Grad geneigten Süddaches ein relativ flaches Ost/ West ca 15 Grad Satteldach spendieren sollte, um den EV durch mehr Leistung vormittags und nachmittags zu erhöhen. Das Mittagstief wäre zu verkraften, da ich ja noch das Hausdach mit Ost West auf 45 Grad habe und heute Mittag kurzfristig schon gut 8000 Watt anlagen bei Sonnenschein.

    Ich bin unschlüssig ob ich auf das Südcarportdach ohne nennenswerte Südabweichung und einer Dachneigung von Ca 12 Grad wieder auf Dünnschicht a la Solar Frontier mit den 170 Watt Modulen setzen soll, z.B. 42 Stück mit den dreiph. 8000 Steca Wechselrichter, oder 30 Siliziummodule mit dem genannten WR. Wegen der flachen Dachneigung hat das Dach ja einen nicht geringen Schwachlichtanteil im Tagesverlauf. Die Silizium würden mir im Sommer zur Mittagszeit mehr liefern, allerdings wahrscheinlich weniger vormittags und nachmittags und in der “Nebensaison“ für den EV. Allerdings kompensieren die z.b. 30x250 Watt (7500)gegen die 42x170 (7140) auch mit ihrer größeren Leistung das möglicherweise schlechtere Schwachlichtverhalten. Gerade wenn es dann Module bis Ca 275 Watt werden. Ein Schnapper könnten (wenn ich welche bekomme) gebrauchte 250 Watt Polys sein aus dem Sturmschäden aus der Nachbarschaft.


    PS:Der 8000 Steca ist mein Favorit, weil ich ihn einfach an den Datenbus der beiden vorhabdenen 4200er Steca hängen kann und er preisleitungsmäßig glaube ich nicht verkehrt ist bzw. sinnvoller als zwei 1P 3000er Steca aus den Solarsets von S.F.


    Die Solar F. haben jeweils 7 Module pro String. Was wäre bei Silizium bei 30 Modulen für die Stringspannung, also Module pro String mit welcher Leistung, poly oder mono, am besten?

    Also, die Dachneigung bei dem genannten Ost-West Dach ist 15 Grad.


    Da die gesamte Ostdachfläche freigelegt war konnte man die Dachhaken sehen und diese verliefen parallel in Firstnähe (ca. 1-2m davon entfernt, wenn ich mich nicht täusche). Sie waren wie ein Saugnapf auf das Foliendach gesetzt und offensichtlich zusätzlich in der Hallendachkonstruktion verschraubt (Mußmaßung). Auf den unteren 2/3 Dritteln des Foliendaches, also vom First in Richtung Dachrinne war nichts. Nur die ursprünglichen Auflagerstellen der UK waren als Schmutzanhaftungen auf dem Foliendach zu sehen. Der Anlagenbetreiber wollte wohl damals die UK gerne zusätzlich verschraubt haben, aber ihm wurde vom Solateur suggeriert, dass dies aufgrund des Anlagengewichtes nicht erforderlich sei.


    Anlagengewicht? Mal rechnen: Die Module hatten glaube ich 240 Watt. Die Anlage insgesamt 126 KWP, bei augenscheinlich 50/50 Aufteilung in Ost/West. Somit sollten insgesamt ca. 525 Module verbaut gewesen sein. Also 262,5 (?) pro Seite. Unter Berücksichtigung der Geometrie des Hallendaches würde ich schätzen dass dann ca. 8 Module hochkant untereinander und 32 nebeneinander montiert waren (Mutmaßung). Da die ganze UK ziemlich "verknotet" auf dem Ostdach bzw. zum Teil daneben lag, weiß ich nicht mehr genau ob die UK ein- oder zweilagig war. Sie muss ja bei der geringen Anzahl firstparalleler Dachhaken wohl zweilagig gewesen sein. Da mir die Anzahl der Dachhaken für eine einlagige UK zu gering erschien.


    Weiter kann ich leider nicht erhellen weil ich keine Bilder habe und mich mittels Leiterwagen auch nicht "so nah" genähert habe, da ich doch gebührenden Abstand zum Chaos gehalten habe.


    Ich habe den Betreiber angeschrieben, vieleicht gibt es da ja bald genauere Infos, sorry.


    Gruß Stephan (der sich jetzt wieder Gedanken um eine PV-Versicherung macht ... :shock: