Beiträge von Cheook

    Letztendlich müsste das vom Netzbetreiber genehmigt werden, sodass Du Dich vielleicht erstmal vertrauensvoll an ihn wendest. Eventuell ist im Vertrag für den zweiten Verbrauchszähler auch schon ausgeschlossen, dort eine eigene Energieerzeugung zu verwenden.


    Für die Verschaltung gabs vor ein paar Tagen mal einen Thema, in dem ein BHWK und eine PV-Anlage über mehrere Zähler gekoppelt waren. Vielleicht hilft Dir das schon weiter.

    Du hast doch oben schon eine Art Wunschposition verlinkt...


    Ich würde da einfach mal anrufen und mit dem Sachbearbeiter Personal über die Stelle sprechen. Batteriemanagementsysteme sind vermutlich Laderegler, da kannst Du Dich vorher ein wenig reinlesen. Das Du kein Profi bist, ist klar, wenn Du gerade aus der Uni kommst. Über benötigte Zertifikate werden die Dich schon aufklären, ist aber normalerweise nur bei kritischen Jobs relevant (Schweißfachingenieur, Statiker, etc.).


    Wie immer: Versuch macht kluch...

    Beim letzten Solarpark sind wir mit der Aussage gestartet "Baugenehmigung dauert ca. 3 Jahre" (ernsthaft). Das hat ganz schön viel Telefonieren und Überzeugungsarbeit bei den Beteiligte gekostet, das zu beschleunigen. Ist die Genehmigung wirklich erforderlich, also ist das eine Freifläche, ein hoch aufragendes Montagegestell oder wohnst Du im falschen Bundesland?


    Im schlimmsten Fall bekommst Du die Genehmigung nicht, das mal vorweg. Ansonsten beschäftigst Du Dich am besten mit der Materie und prüfst, was denn gegen eine solche Genehmigung sprechen könnte (die Naturschutzbehörde ist z.B. ein Kandidat für Probleme). Ohne weitere Hintergründe zu kennen, sehe ich Dein Vorhaben als "sehr sportlich" an.

    Im Übrigen könnt Ihr nicht die Preise vergleichen, die Ihr für Euren Strom bezahlt und bekommt. Tatsächlich kommt beim Kraftwerksbetreiber nur ca. 1/3 des Geldes an, das der Endkunde bezahlt. Ganz dumm gerechnet müsste der Strom 1,19x3x28 cent brutto, also 1 Euro pro kWh kosten, bevor Ihr mehr als die Einspeisevergütung verlangen könnt... Bis dahin bleibt die übliche Möglichkeit über Eigenverbrauch, den Euch der freundliche Solateur um die Ecke einrichtet, und in ein paar Jahren eventuell Batteriezwischenspeicher.

    Bevor Du unterschreibst:


    Wieviel Einfluss hast Du denn auf die Genehmigung bzw. wie wahrscheinlich ist die? Nicht, dass Du Dich mit dem Vertrag blockierst und das Grundstück damit für irgendwelche anderen Sachen sperrst? Auf jeden Fall eine Frist einbauen...



    PS: Wo ist der Bezug zu Photovoltaik?

    http://www.sfv.de/artikel/umsa…rstrom-eigenverbrauch.htm


    Steuerlich gesehen verkaufst Du allen Strom und kaufst den Eigenverbrauchsanteil zurück. Dafür "bezahlst" Du an den Netzbetreiber, und zwar die Differenz zwischen der Einspeisevergütung und der Vergütung für den Eigenverbrauchsanteil. Unter 30 kWp und 30% Eigenverbrauch sind das zur Zeit 28,74-12,36 = 16,38 cent pro kWh, die Du als Netto für die Umsatzsteuer nimmst.