Beiträge von Herr der Sonne

    Ich nehm mal an,Anteile von SolarWorld.


    Rechnest du das mit dem Zins selbst oder mit einem Amortisationsrechner ? Bedenke auch,das die Mwst. und evtl. Pachtvorschüsse zwischenfinaziert werden muss und es bei den Krediten ein Desagio von etwa 4 % gibt.Also nur 96 % werden ausgezahlt.
    Auch wird die Analge sehr wahrscheinlich nicht 20 Jahre 100 % Leistung bringen,was den Gewinn auch schmälert über die Zeit.
    Als Grundlage von Ertragsberechnungen in Angeboten werden meistens Werte um 890 kwh/kwp von den Firmen angenommen und damit muss man auch zur Bank.

    Hallo,
    die Wechselrichter unterscheiden sich ja nicht wesentlich außer das der SB 3300 TL HC etwas mehr AC-Nennleistung und einen etwas schlechteren Wirkungsgrad hat.Dann ist die Anlage mit beiden Wechselrichtern immer noch 1:1 oder höher ausgelegt.Normal wäre eine leichte Unterdimensionierung besser.
    IBC und Conergy Module sind halt Qualität aus deutscher Fertigung im Vergleich zu den billigen aus China,was aber nicht heißen soll,dass Yingli-Module keine Leistung bringen.

    Hier mal was zur Pacht


    Es kommt ganz auf die Qualitätsmerkmale Ihres Daches an und auf die aktuelle Nachfrage. So werden typischerweise Gesamtpachterträge von 50-80 € pro genutztem Quadratmeter bezahlt. Als Pachtanzahlung sind Summen zwischen 5.000 und 20.000 € üblich. Allerdings wird in so einem Fall durch den erheblichen Zinsverlust für den Investor eine marktübliche Abzinsung der Gesamtpacht vorgenommen.
    Beispiel: 240 m2 Nutzfläche und 30 kWp-PV-Anlage im Süden
    Gesamtpacht: 18.000 € aufgeteilt auf die Vertragslaufzeit
    oder
    6.000 € Pachtanzahlung
    ./. -2.000 € Abzinsung
    Rest von 10.000 € aufgeteilt in 10 Jahresraten ab dem 11. Jahr.
    Zusätzlich zahlt der Investor die Pacht für das Vorlaufsjahr (Jahr der Inbetriebnahme) anteilig.



    LumpiStefan hat Recht,die Kosten für Kabel und Anschlüsse für eine Anlage in dieser Größe können enorm sein.Angenommen,das an dem Gebäude keine Ausreichende Zuleitung für eine solche Leistung vorhanden ist,müsstest du die Kosten für ein ausreichend strakes Kabel und Co. tragen.

    Ich halte 2300 Euro/kwp auch bei so einer Anlagengröße für etwas zu niedrig gegriffen,es sei denn man nimmt billige Module von Yingli oder so.Am einfachsten weiß man das,wenn man sich erst mal ein paar Angebote einholt und dann muss ja noch die Finanzierung stehen.
    Angenommen 250000 Euro Herstellungskosten,3000 Euro Miete pro Jahr,1000 Euro Versicherungen,500 Euro Steuerberater pro Jahr,Ertrag 920 kwh/kwp bei 33 cent bis 30 kwp und 31,4 cent bis 100 kwp ergibt einen Gesamtertrag von etwa 30000 Euro abzüglich aller Betriebs- Neben- und Finanzierungskosten.
    Hab das so mal in einem Amortisationsrechner eingegeben,mit dem Ergibsnis,dass sich die Anlage innerhalb von 30 Jahren nicht amortisiert.

    Hallo,


    zum Mietvertrag : Da solltest du dir auf jeden Fall ein Zugangsrecht zur Anlage sichern,ein Protokoll anfertigen vor Baubeginn,in dem der genaue Zustand des Daches festgehalten ist und eine beschrenkte persönliche Dienstbarkeit eintragen lassen.Zudem muss in dem Vertrag festgehalten werden,wie und wann das Dach zurückzubauen ist nach Vertragsende.Am besten mal nach Musterverträgen googlen und evtl einen Anwalt zu Rate ziehen.


    zur Steuer : Ich würde einen Steuerberater der sich mit sowas auskennt kontaktieren,der weiß am besten was da zu tun ist,weil ohne Kenntnisse auf dem Gebiet kann einem da ganz schön viel Geld verloren gehen.


    zur Versicherung : Da benötigst du eine Betreiberhaftpflichtversicherung und eine PV-Anlagenversicherung,die auch für Schäden an dem gemieteten Objekt aufkommt.Kosten so ab 800 Euro aufwärts pro Jahr


    zu den Kosten : Je nach Modulen,Wechselrichtern,Kabeln,Montagesystem,... würde ich auf 260000 bis 290000 Euro netto tippen.Zudem muss beim EVU angefragt werden,ob für so eine große Anlage überhaupt eine ausreichender Netz-Anschluss vorhanden ist.


    zu Module und Wechselrichtern : da bietet jeder Solateur was anderes an,Module von Solarworld,Aleo oder Schüco und Wechselrichter von SMA,Fronius oder Kako sind immer gut,natürlich gibts da eine riesen Auswahl mit riesen Preisunterschieden.


    Rentabilität : Wenn die Anlage auf einem gemietetem Dach gebaut wird,das man nach 20 Jahren auch noch zurückbauen muss, würde ich das nicht mehr in Angriff nehmen,da die Vergütung eh schon stark gefallen ist und über 30 kwp noch einmal weniger wird.


    Versteckte Kosten : Kosten für den Steuerberater,den Anwalt und Notar,...


    Ich würde die Finger davon lassen,erst recht als Einzelperson

    Hallo,


    mich interressiert folgendes:
    Ich würde gerne die Daten meiner Anlagen aus dem Fronius SolarWeb auf einen Datenträger exportieren.Gibt es da eine Möglichkeit wie ich das machen kann ?
    Oder muss ich mit SolarExess die Daten vom Datenlogger exportieren ?


    schon mal Danke

    Hallo,
    im Januar und Februar läuft eh noch nicht soviel genau wie im November und Dezember,den größten Teil deines Ertrages erntest du eh in der Zwischenzeit.
    Hab den Mittelwert meiner Anlage mal zu dem Datum ausgerechnet und komme bis heute auf 903 kwh/kwp seid 15.3.10,also sind deine 855 kwh/kwp realistisch und in guten Jahren kann man auch durchaus 1100 kwh/kwp erreichen