Beiträge von spacevoyager

    Wir bieten am 16.12 eine kostenlose Schulung an.
    Vielleicht für einige interessant, die mit dem Gedanken spielen LiPro's (ein BMS) oder greenController (Laderegler) einzusetzen.
    Schaut mal auf unserer Webseite unter news.


    Gruß
    Falko Jahn
    ECS-Team

    Hallo "Joe-Haus", Hallo zusammen!


    Zitat

    Es ist ja - wie auch schon mehrfach ausgeführt - völlig egal ob die Zellen eines Pack unterschiedliche Spannungen aufweisen.


    Es ist nicht vollkommen egal.


    Also "TOP" Balancing wird gemacht um die Zellen bei Laden auf gleichen Stand zu bringen. Damit eine Zelle mit geringerer Kapazität nicht überladen wird (Die Spannung dieser Zelle steigt schneller an)
    Es währe auch möglich die Zellen "nur" einzeln zu Überwachen und die Ladung abzuschalten wie Joe-Haus schreibt, dann werden die anderen Zellen aber nie richtig voll, das kann sich dann "aufschaukeln" bis der SoC der Zellen zu stark differieren und nicht mehr die maximale Kapazität des Packs erreicht wird. Wir haben dazu viele versuche durchgeführt. Deshalb sollte Balancing gemacht werden.



    Zitat


    Denn ständiges Halten von 3,6V/Zelle führt schon zu zusätzlicher Alterung. Die Ruhespannung liegt nun einmal bei etwa 3,4V...<3,5V. Alles was darüber ist (bspw. längeres Balancieren bei 3,6V) wird in der Zelle wieder abgebaut und führt durch die irreversiblen Umwandlungsprozesse zu schleichendem Kapazitätsverlust /Erhöhung Innenwiderstand.
    M.E. solle der Top-Balancer bei ca. 3,45V (spätestens 3,5V) einsetzen und die Ladung je nach Ladestrom (!!!) bei 3,5V (niedriger Strom) ... 3,6V (hoher Ladestrom) komplett abgebrochen werden.


    Das hängt von der Zelle ab, bei Winston LiFeYPo4 ist das schon vollkommen in Ordnung. Bei LiFePo4 mag eine etwas geringere Spannung besser sein (Alle Spannungen lassen sich übrigens bei den LiPro's einstellen)


    Zitat

    Ideal wäre m.E. eigentlich ein interner unterer Zellausgleich bei Entladung: Ab einer bestimmten Zellspannung (bspw. 2,95V) stützen die unter Last (!) stärkeren Zellen die schächste Zelle ("laden sie nach") bis zur aktuellen Durchschnittsspannung und machen so die Kapazität des gesamten Packs nutzbar, ohne die untere Grenzspannung zu tangieren. Die festgelegte Abschaltspannung (bspw. 2,8V) erreichen im Idealfall (Laststrom = interner Ausgleichsstrom) so alle Zellen fast zeitgleich.
    Positiver Zusatzeffekt: Da bei hohen Entladeströmen der Zellausgleich nie zeitgleich (mit diesem hohen Strom) erfolgen kann, würde die Abschaltung zwar durch die schwächste Zelle erfolgen, diese aber danach durch die momentan noch besseren Zellen sofort (intern) etwas nachgeladen - das wäre m.E. ein sehr positiver EInfluss, da genau diese Zelle nie mehr bei niedrigster Entladespannung auf das externe Nachladen warten muss ...


    Jap stimmt, das kann der LiPro1-x active. Er kann während der Entladung die Zellen auf gleichen Stand halten (Wenn Entladestrom/Kapazitätsdifferenz nicht zu groß ist). Die Schwächeren Zellen werden dann von den stärkeren Unterstützt. Wir nennen das ganze "intelligentes Balancing". Für das intelligente Balancing ist zusätzlich der greenController als "Master" notwendig.


    Gruß
    Falko Jahn
    [Firma ECS]

    Zitat von knickohr

    Meine Frage, verursachen MPPT-Regler auch solche sprunghaften Stromänderungen oder arbeiten diese "langsamer und weicher", ohne sprunghafte Änderung der Ströme ?


    Hallo!
    MPP Laderegler verursachen "andere" Störungen. Von d.h. lohnt es ich ein MPP (z.B. unseren greenController :-) ) zu versuchen. MPP Regler verursachen durch die Speicherdrossel geringere Stromänderungen, außerdem gibt es große Ein- und Ausgangskondensatoren. Die MPP Geräte die wir gemessen haben stören hauptsächlich im Bereich von 30-300Mhz. Niederfrequente Störungen werden kaum in den EMV Normen berücksichtigt.


    Gruß
    Falko Jahn
    [ECS - Team]

    Zitat von geri73

    Die Lipros kann man nicht programmieren.


    Die Version mit RS485 Schnittstelle ist programmierbar.
    Die Spannungen sind aber so ok !


    Zitat von Toni1965

    Hallo Tiwa.
    Unbedingt eine Schutzdiode z.B. 1N4007 parallel zur Relaisspule setzten, die Optokoppler vertragen die Gegeninduktionsspannung nicht so gut.
    Grüße Toni.


    Jap, das ist ein wichtiger Hinweis, sollten wir auch nochmal in die BD aufnehmen


    Alles andere wurde ja schon gesagt...


    Gruß
    Falko Jahn
    ECS-Team

    Hallo Tiwa,


    bitte unbedingt den LVP Ausgang der LiPros verwenden, um die Lasten abzuschalten !!! Der Wechselrichter sieht nur die gesamt Spannung, d.h. ist kein Schutz gegeben.


    Achtung:
    Bitte bei Zelle 5 unbedingt Anzugsmoment und elektrischen Kontakt prüfen! Wenn der LiPro abschaltet obwohl mit dem Multimeter eine höhere Spannung gemessen wurde, könnte dies auf Kontaktprobleme hindeuten.


    Falko Jahn
    ECS Team