Beiträge von pk444

    Hallo FalkW,


    für das Windows Gadget kannst Du das folgende als Grundlage verwenden:


    http://www.peichl-online.de/download


    Du musst dazu noch Deine Textanzeige hinzufügen und die Daten nicht von der Homepage sondern aus Deiner DB nehmen, wobei für das Gadget die Daten aus der Homepage eigentlich ausreichend sind.... natürlich nur, wenn Du nicht noch mehr Daten anzeigen willst ;=)


    Viel Spaß.


    pk444 (der Verfasser des o.g. Gadgets ;=)

    Hallo,


    es geht ja nicht um die Veröffentlichung an sich, sondern dass gem. den allg. Datenschutzgesetzten der Grundsatz der Datenvermeidung und Datensparsamkeit gilt, d.h. für Verfahren oder Angebote dürfen nur die Daten erhoben und dargestellt werden, wenn sie dem eigentlichen Zweck dienen.


    Und im Zuge der Datenvermeidung und Datensparsamkeit ist nicht nachzuvollziehen, wie die genannten Daten zur Unterstützung der genannten Ziele des ENERGIE-ATLAS beitragen. Aus meiner Sicht sind die genannten Daten daher schlicht nicht notwendig. Anders schaut es eventuell bei anderen Angebote, z.B. die der Netzbetreiber bzw. der Bundesnetzagentur aus, hier können die Daten schon zur Zielerreichung dienen und sind dort vielleicht notwenig. Nur weil an einer Stelle die Daten notwenig sind, heisst doch noch lange nicht, dass man die überall woanders auch darstellen darf.


    Das ist aus meiner Sicht das Problem (und hier hilft auch die Suchfunktion nicht).


    pk444

    Hallo,


    ich stelle mal folgenden Sachverhalt zur Diskussion:


    Im bayerischen Energie-Atlas unter der Adresse


    http://www.energieatlas.bayern.de/index.html


    kann man bayernweit alle Photovoltaikanlagen georeferenziert und
    grundstücksgenau abfragen. Dabei werden für jede Photovoltaikanlage
    unter anderem die Daten:


    - Leistung (kWp)
    - Inbetriebnahme


    angezeigt.


    Anhand der Leistung der Anlage und dem Inbetriebnahmejahr kann man
    feststellen, welchen monetären Ertrag jede einzelne Photovoltaikanlage
    für den Grundstückseigentümer bzw. den Betreiber der Anlage erbringt.


    Beispiel:


    - Leistung (kWp) = 5 kWp
    - Inbetriebnahme = 2010


    => Einspeisegebühr für 2010: 39,14 Cent (gesetzlich festgelegt)
    => spezifische Leistung für Bayern: ca. 945 kWh/kWp (satistischer Wert
    laut PVGIS für Bayern)


    => 5 * 945 * 0,3914 = ca. 1850 EUR


    Diese Daten stellen für jeden Betreiber einer entsprechenden Anlage
    personenbezogene Daten dar, die somit für alle Anlagenbetreiber im
    Energie-Atlas veröffentlicht werden.


    Laut Internetangebot soll der Energie-Atlas Unterstützung liefern:


    - beim Erkennen von Einsparpotenzialen im Alltag,
    - dem Finden von Ideen für bewährte sowie innovative Anwendungen
    vorhandener Möglichkeiten, z. B. durch Recherche in der
    Praxisbeispielsammlung,
    - dem Erstellen kommunaler und kommunenübergreifender Energiekonzepte,
    - der Zusammenarbeit zwischen Wirtschaftsbetrieben über Werkszaungrenzen
    hinweg,
    - der Standortsuche für Anlagen,
    - dem Vermarkten von Abwärme,
    - der energetischen Gebäudesanierung (Wohngebäude, Industrie),
    - dem Vernetzen mit Wissensträgern und Kooperationspartnern.


    Diese genannten Ziele werden auch ohne Veröffentlichung der oben
    genannten Daten erreicht. Es ist nicht ersichtlich, warum durch die
    Veröffentlichung der oben genannten personenbezogenen Daten die für den
    Energieatlas beschriebenen Ziele erreicht werden und somit einem
    öffentlichen Interesse unterliegen. Selbst bei Entfall der Daten


    - Leistung (kWp)
    - Inbetriebnahme


    bzw. auch nur bei Entfall des Datums der Inbetriebnahme werden die
    genannten Ziele erreicht und es ist kein Rückschluss auf den
    finanziellen Ertrag mehr möglich.


    Betreiberinnen und Betreiber von Photovoltaikanlagen (PV-Anlagen) sind
    verpflichtet, der Bundesnetzagentur neu in Betrieb genommene PV-Anlagen
    zu melden.


    Im Rahmen der Meldung von PV-Anlagen über das Online-Portal der
    Bundesnetzagentur, bzw. auch früher per Papier-Formular, wird keine
    Einverständniserklärung von den Betreibern eingefordert, dass die oben
    genannten Daten, veröffentlicht werden dürfen:


    http://www.bundesnetzagentur.de/cln_193 ... _node.html


    Auch schreibt das Gesetz für den Vorrang Erneuerbarer Energien keine
    entsprechende Einverständniserklärung für eine Datenweitergabe vor.


    Selbst wenn eine entsprechende Einverständniserklärung abzugeben wäre
    bzw. ist, ist im Zuge der Datenvermeidung und Datensparsamkeit nicht
    nachzuvollziehen, wie die genannten Daten zur Unterstützung der
    genannten Ziele des Energie-Atlas beitragen. Aus meiner Sicht sind die
    genannten Daten daher schlicht nicht notwendig.


    Was meint Ihr dazu?


    pk444

    Hallo,


    ich (pk444) bin der Entwickler des Solarlog Gadget.


    Ich kann mir nicht vorstellen, dass das Gadget selber den SL-Webserver zum Absturz bringt, da dieses nur die eingestellte URL abfragt und sonst nichts weiter veranlasst.


    Aber, da Du anscheined das Gadget direkt mit dem SL verbunden hast, wahrscheinlich über eine Dyndns-Freigabe, vermute ich eher, dass in der Nacht die Dyndns-Freigabe nicht mehr ganz funktioniert. Dieses würde bedeuten, dass der SL zwar senden kann, aber von aussen über Dyndns nicht mehr erreichbar ist. So hast Du es ja auch beschrieben. Eine Zwangstrennung vergibt auch immer wieder eine neue IP-Adresse.


    Ich würde im Gadget mal nicht die Dyndns-Freigab eingeben, sondern die interne IP (192.xxx.xxx.49) und dann schauen, ob der Web-Server immer noch nicht erreichbar ist. Wenn ja, dann baue doch die Verbindung mal mit dieser IP zum SL auf, und nicht mit der Dyndns-Adresse.


    Somit würde sich auch erklären, dass ein Neustart des SL die Verbindung wieder zum Leben erweckt, denn dann meldet sich der SL bzw. die FritzBox wieder bei Dyndns.org neu an und die Verbindung steht wieder.


    Im Grund dürfte, wenn Dein SL nicht mehr erreichbar ist, parallel auch die FritzBox-Oberfläche mit der Dyndns-Adresse auch nicht mehr erreichbar sein, oder?


    Ich glaube, dass die Portfreischaltung oder die Sub-Domain über Dyndns einfach nicht die neue IP-Adresse nach der Zwangstrennung mitbekommt, so dass es schon aussieht, dass die der WebServer nicht mehr errichbar ist.


    pk444