Beiträge von Talulah

    Hallo kpr,
    danke für Deine Antwort. Ich lach mich jetzt noch schief, wenn ich den Absatz mit dem gewerblichen Lottospielen lese. Obwohl viel Wahres in Deinem Post steht, überwiegt dennoch der Respekt vor dem FA und ganz so traue ich es mich nicht zu schreiben ;-) Wir werden wohl einige Passagen verwenden und einen gemarkerten Auszug aus der UStAE einfügen.

    Hallo Zusammen,


    nachdem ich öfters in dem Forum etwas in dieser Art gelesen habe:

    Zitat von kpr

    zu 100% an das Energieversorgungsunternehmen. .


    habe ich Verwandten empfohlen, dies so im Fragebogen auszufüllen.


    Also
    "Der erzeugte Strom wird verwendet für
    X Abgabe an das örtliche Energieversordungsunternehmen ( 100 % der Gesamterzeugung
    ...
    Zuordnung der PV-Anlage zum Unternehmensvermögen:
    X zu 100%."


    zusätzlich haben wir noch als Kommentar "im Sinne UStAE 2.5" hinzugefügt. Daraufhin kam ein Anruf von einer Dame des FA und erklärte meinen Verwandten, dass dies nach dem 1.4.2012 gar nicht mehr möglich sei, da immer Direktverbrauch hinzukäme - alles andere wäre wohl Steuerbetrug (hier jetzt nur Hörensagen). Es wurde Ihnen jetzt erneut der Fragebogen zugeschickt und mit einem Anschreiben in der Art: "Sehr geehrter Herr..., mit Wirkung ab 1.4.2012 hat sich das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) geändert (zu den Übergangsregelungen vgl. §66 Abs. 18 a, 18 und 19 EEG). Unter anderem wurden die Einspeisevergütungen für Photovoltaikanlagen verringert (§32 Abs.2 EEG) und das Marktintegrationsmodell (§33 EEG) eingeführt.) Die Einspeisevergütung liegt nunmehr regelmäßig unter dem Preis, den Stromversorgungsunternehmen für die Lieferung von Elektrizität verlangen. Daher nutzen die Anlagenbetreiber zur Vermeidung des teuren Rückkaufs des Stroms i.d.R soweit möglich den erzeugten Strom selbst. Soweit Sie die Photovoltaikanlage insgesamt Ihrem Unternehmen zugeordnet haben und Sie den erzeugten Strom für private Zwecke verwenden, liegt eine umsatzsteuerrechtlich relevante unentgeltliche Wertabgabe vor. Soweit Sie den Strom zur Ausführung steuerfreier Umsätze verwende,, ist insoweit ein Abzug der Vorsteuer aus der Anschaffung der Photovoltaikanlagen sowie der mit der Installation in Zusammenhang stehenden Lieferungen und Leistungen (§15. Abs. 2 Nr.1 UsTg). Ein Vorsteuerabzug ist auch insoweit ausgeschlossen, dessen Umsätze der Durchschittsbesteuerung nach §24 UstG unterliegen. Zur umsatzsteuerrechtlichen Beurteilung der Errichtung und des Betriebs der Photvoltaikanlage bitte ich Sie, den Fragebogen auszufüllen und diesen bis... zurückzusenden. Für Rückfragen stehen Ihnen Ihr Finanzamtz zur Verfügung."


    Das für den Direktverbrauch ebenfalls Ust. abgeführt werden muss, ist uns klar. Hier hatten wir angedacht, dies mit den vierteljährlichen Abschlagszahlungen des VNB zu melden. Allerdings möchten wir jetzt nichts verkehrt machen und uns stellt sich auf jeden Fall die Frage, was wir nun ankreuzen sollen, so dass auf jeden Fall die Vorsteuer umfänglich erstattet wird.


    Wir möchten das unkompliziert über die Bühne bekommen. Laufen wir nun in irgendein Problem, wenn wir nun im zweiten Anlauf ankreuzen:
    "Der erzeugte Strom wird verwendet für
    X Abgabe an das örtliche Energieversordungsunternehmen ( 70 % der Gesamterzeugung
    X nicht unternehmerische Zwecke (private,, hoheitliche, ideele Verwendung) (30 % der Gesamterzeugung"
    ...
    Zuordnung der PV-Anlage zum Unternehmensvermögen:
    X zu 100%."


    Vielen Dank!!!

    Hallo,


    vielen Dank für Eure zahlreichen Antworten. Die Idee, die Module im Keller in Reihe zu schalten, hatte ich auch schon. Ich kann nur nicht beurteilen, ob das zu relevanten Leitungsverlusten führt, denn immerhin verlängert sich dadurch die Strecke unnötig um das Doppelte.


    Ich hoffe, dass ich meinen Verwandten überzeugen kann, das Gespräch mit dem Solateur zu suchen. Aus meiner Sicht wäre auch die beste Lösung 2x12 Module zu verschalten.


    :danke: .

    Hallo Zusammen,


    meinem Verwandten wurde kürzlich eine PV-Anlage installiert.
    Ausrichtung -29° (SSO), Dachneigung 33", keine Verschattung, 70%-hart
    WR: SMA SB5000-TL21
    PV-Generator: 24x BYD 240P6-30 (5,76kWp)
    Kabel 6mm²


    Ich erwartete, dass nun 2 Strings (a 12 Module) vom Dach in den Keller geführt werden. Tatsächlich sind es nun 3 Strings (a 8 Module) geworden. 2 davon in Eingang A und 1 in Eingang B. Da mir das reichlich komisch vorkommt, habe ich mir jetzt mal den Sunny Design heruntergeladen. (Sunny Design schlägt 1x16 in A und 1x8 in B vor.)


    Die Konfiguration mit 2x8 in Eingang A führt nun wie erwartet zu einem gelben Ausrufezeichen, da der maximale Strom mit 16A nun um 1A zu hoch ist. Kann mir jemand sagen, was das für Auswirkungen haben kann? Ich gehe mal davon aus, dass dies zu einem Verlust führt (Wieviel geschätzt?) Kann dadurch der WR beschädigt werden oder regelt er ab?


    Ist das ein Mangel? Muss der Solateur nachbessern? (Leider wurde die Rechnung schon VOR Installation komplett beglichen) Macht es Sinn die 2 Strings im Keller in Reihe zu schalten?


    Vielen Dank!

    Zitat von prodeus

    Unsere Komponenten sind exakt ausgelegt und daraufhin können wir ihnen nur den Powador 10.0 TL empfehlen oder um günstiger zu werden 2 kleine WR gleiche Leistung ohne Logger.


    So wie ich es das interpretiere, dann wird ist ein Logger bei der 1 WR-Variante mit im Angebot. Da können die Mehrkosten zu einer weichen 70% Regelung dann nicht mehr so hoch sein, oder? Sind ausreichend Verbraucher vorhanden um gelegentlich 2-3kWh nutzen zu können? Warum möchtest Du hart abregeln?


    Hier sind Profis im Forum. Ich sehe das Ganze aber als Laie nicht ganz so drastisch. Wenn die 10k-WR-Variante nicht viel teurer als eine 8k-Variante wäre, dann würde ich den schlechteren Wirkungsgrad in Kauf nehmen und mir die 10k-Variante installieren lassen. So kann ich mich in den nächsten paar Jahren immernoch zu einer soften Variante oder einer Variante mit Rundsteuergerät entschließen. Solltest Du aber keine Verbraucher in der Nähe haben und der VNB extrem viel für Rundsteuergeräte verlangen, dann solltest natürlich auf einen 8k-WR bestehen.

    Zitat von Tho


    Zweichrichtungszähler und Eigenverbrauch der Anlage bezahlen?
    Wie wollen die denn den Einverbrauch der Anlage feststellen?
    Dein Stromverbrauch, also "Richtung rein ins Haus" inkludiert doch schon den EV der Anlage?
    Oder hat deine Anlage einen separaten Anschluss?


    Hi,
    der Zweirichtungszähler ist hier zwischen WR und Netz geschalten. Also im Prinzip ein "separater" Anschluß (Volleinspeiser, kein Eigenverbrauch). Wenn die Solaranlage nun keinen Strom produziert (z.B. nachts), dann verbrauchen die WR Strom und dieser fließt vom Netz zur PV-Anlage und wird getrennt durch diesen Zählertyp erfasst.


    Gruß

    Hallo Burkhard,


    sorry, ich kann nicht viel zur Beantwortung Deiner Fragen beitragen. Aber aus Deinem Post ergeben sich Fragen für mich, die Du mir hoffentlich beantworten kannst.


    Bisher habe ich im Forum nur von Fällen gelesen, dass die Verrechnung des WR-Bedarfs nur bei vollständiger Einspeisung vorkam. Bist Du Volleinspeiser oder verrechnest Du auch Eigenverbrauch? Falls Du Volleinspeiser bist, dann wäre eine Möglichkeit, abhängig davon, wann Deine Anlage in Betrieb genommen wurde, auf DV umzustellen. Aber ist gibt auch Posts hier im Forum, wo die Konfrontation mit dem VNB gesucht wurde.


    Falls Du bereits mit Direktverbrauch arbeitest: Kann man an dem Zweirichtungszähler getrennt den WR-Verbrauch ablesen? Was ist ein Verbrauchskonto?


    Grüße

    Hallo donnermeister1,


    recht herzlichen Dank für Deine Antwort!


    Zitat von donnermeister1

    Der PV-Zähler muss bleiben. Der ist für Abrechnungszwecke erforderlich, da du den DV bezahlt bekommst.


    Stimmt natürlich. Ich hatte da nur eine Anlage nach dem heutigen EEG im Kopf, da ist das nicht mehr notwendig.


    Schade, ich hatte die Hoffnung, dass ich den PV-Zähler-Kasten auch loswerde, wenn ich den Heizstrom behalten würde. Wenn ich nur in einer Klaskugel sehen könnte, wie der Heizstrompreis sich im Vergleich zum Haushaltsstrom entwickelt und wie sich der Wasserheizungsbedarf verändert, wenn die Kinder größer werden. Auch ob man wirklich viel Eigenbedarf aus einer WWP generieren kann. Denn das Wasser aufheizen dauert vielleicht gerade mal eine halbe bis ganze Stunde und ich müsste das per Timer einplanen unabhängig von der Sonnenstrahlung. Geheizt wird ja auch gerade nur zwischen Oktober bis April und die 60W von der Lüftungsanlage machen auch nicht gerade das Kraut fett. Schwierig. Da werde ich hier Forum nochmal nach Erfahrungsberichten stöbern dürfen.


    Zitat von donnermeister1

    Erstaunlich, dass der PV-Zähler so tief unten bei der Abnahme durchgegangen ist.


    Ja, da hatte der Elektriker auch Bedenken. Aber es gab keine andere Möglichkeit in der Nähe der anderen Zähler. Obwohl das Haus noch sehr jung ist, hat der vorangegangene Elektriker die kleinen Kästen oberhalb zusätzlich montiert und nicht in einen größeren Schrank mit dem anderen Elementen aus dem großen Schrank eingebaut. Keine Ahnung warum....
    Der VNB hat das jedoch dann so abgenommen (wir hatten auch vorher brav gefragt). Alternativ hatte mein Elektriker noch die Idee, das Rundsteuergerät huckepack auf einen Zähler zu montieren und so den PV Zähler im Schrank einzubauen, aber da spielte der VNB nicht mit.


    Schöne Grüße

    Hallo Zusammen,
    aufgrund einer neuen Anlage eines Verwandten, beschäftige ich mich derzeit das erste Mal mit dem Thema Direktverbrauch.und überlege, ob das auch etwas für mich wäre?


    Kurz zu den Fakten:
    Meine PV Anlage seit April 2010 in Betrieb. 6,1 kWP (2x SMA SB3000). Ertrag 2012: 6360 kWh x 0,3914 €/kWh = 2489 €
    2 Erw./3 Kleinkinder-Haushalt Verbrauch: 3800 kWh * 0,2499 € + 101,28 (Grundpreis) = 1051 € (brutto)
    Heizungsstrom für Grundwasserwärmepumpe und Lüftung: 1000 kWh (HT) * 0,2472 €/kWh + 1400 kWh (NT) * 0,1922 €/kWh + 58,05 € (Grundpreis) = 574,33 €


    Wenn ich den maximalen Eigenverbrauch erzielen möchte, dann müsste ich vermutlich den Heizungsstrom auch über den Haushaltsstrom-Tarif beziehen (?). Das macht aber gerade einen Mehrbetrag von 25 € aus. Darüber hinaus kann man aufgrund des Rundfunksteuergerätes den Anbieter für Heizungsstrom nicht wechseln. Durch den Wegfall dessen, ergeben sich also weitere Einsparungspotentiale durch neue Anbieter.


    Weiterer Vorteil: Bisher habe ich drei Ferraris-Zähler des VNB und ein Rundfunksteuergerät. Diese würden vermutlich durch einen elektronisch ablesbaren Zweiwegezähler ersetzt werden können(?). Bisher passte der PV-Zähler nur in einen eigenen Zählerschrank. Dieser könnte dann vermutlich wieder entfernt werden (Platz für andere Dinge :) ).


    Mit welchen Kosten muss ich ungefähr rechnen, wenn ich diese Anlage auf Eigenverbrauch umstellen lasse und am Ende gerne neben dem Zähler des VNB noch 2-3 weitere ungeeichte, elektronisch ablesbare, kleinere Zähler für mich haben möchte (Haushaltsverbrauch, Heizung, PV) ?


    Wenn ich mit meinem heutige Stromanbieter, stabilen Strompreis und 20% Eigenverbrauch rechne, dann ergibt sich ein möglicher zusätzlicher Gewinn von 43 €/Jahr.
    Kalkulation:
    + 1972,66 € PV-Einspeisung 5040 kWh * 0,3914 kWh/€
    + 286,78 € PV-DV-Bonus 1260 kWh * 0,2276 kWh/€
    - 39,21 € PV-DV-Ust. 1260 kWh * ( 0,3914 kWh/€ - 0,2276 kWh/€ ) *0,19
    -1335,79 € Haushaltstrom (inkl. Hzg.) 4940 kWh * 0,2499 kWh/€ + 101,28 €
    = 884 Euro
    Heute sind es in Summe 841 € (PV-Volleinspeisung minus Haushaltsstrom minus Heizungsstrom. Somit ergibt sich über die restlichen 16 Jahre ein Potential von 43€ * 16 = 688 €. Passt die Kalkulation in etwa, oder habe ich etwas Wesentliches übersehen?


    Tatsächlich dürfte es sich über die Zeit noch günstiger darstellen (Anbieterwechsel möglich, DV-Anteil steigt in den Jahren (Elektrofahrzeuge), Strompreiserhöhungen dürften auch nicht am Ende sein). Zusätzliche Gewinnversteuerung habe ich ignoriert, da ich damit rechne, dass die Anschaffung der errechneten Ersparnis 688€ (netto) entspricht.
    Mein Gewinn wäre dann im Wesentlichen der Wegfall des Zählerkastens, die elektronisch ablesbaren Zähler und damit auch besser für die Zukunft gerüstet zu sein. Wie seht Ihr das?


    Habe ich etwas übersehen? Kommen evtl. weitere Einschränkungen aufgrund neuerer EEG-Richtlinien auf mich zu?


    Vielen Dank!

    Hallo Christine,


    die Identifikationsnummer identifiziert Dich als Person unabhängig von der Steuerart. Selbst kürzlich geborene Kinder erhalten die unaufgefordert vom FA zugeschickt.


    Für die Anmeldung an Elster verwende ich einen eigenen Login (keine Steuernummer). Die Anlage des Schlüssels liegt schon ein paar Jahre zurück, daher weiß ich nicht welche Nummer ich damals verwenden musste. Aber mit der Verwendung der Identifikationsnummer hast Du bestimmt keinen Fehler gemacht.


    Schöne Grüße