Beiträge von sunny0815

    Hallo Zusammen,


    es gibt Zahlen zu den Handelsvolumina des Day-Ahead und Intraday-Handels im aktuellen Monitoringbericht 2014 der Bundesnetzagentur


    Zitat

    Handelsvolumina
    Im Berichtsjahr 2013 betrug das Volumen des Day-Ahead-Handels an der EPEX SPOT 245,6 TWh, was dem
    Vorjahresniveau entspricht. Das Volumen des Intraday-Handels ist nach der Stagnation in 2012 wieder
    gestiegen, und zwar auf 19,6 TWh (wovon 0,4 TWh auf den Lieferort Österreich entfallen). Das Volumen des
    Day-Ahead-Marktes an der EXAA ist im Berichtsjahr 2013 auf 7,8 TWh gesunken, was dem Niveau von 2011
    entspricht.

    Stromexporte sind laut Bilanzkreisvertrag bis 14.30 Uhr des Vortages anzumelden.


    Zitat

    Die Fahrpläne sind sofern nicht abweichende Bestimmungen für Fahrpläne von und zu ausländischen Netzbetreibern gelten vom BKV bis 14:30 Uhr am Vortag an den ÜNB zu übermitteln. Die Übermittlung hat in dem vom ÜNB vorgegebenen Fahrplan-format gemäß Ziffer 2 dieser Anlage zu erfolgen. Eine Aktualisierung der Fahrpläne bis 14:30 Uhr des Vortages ist möglich. Für jeden Tag ist eine separate Fahrplanda-tei zu übermitteln. Die erstellten Fahrpläne müssen vollständig sein und eine ausge-glichene Viertelstunden-Leistungsbilanz des Bilanzkreises aufweisen. Fahrpläne können maximal einen Monat im Voraus übermittelt werden.


    Quelle amprion.net


    Das sind die angemeldeten Handelsflüsse (cross boarder commercial schedules), wie Sie auch auf agora-energiewende zu sehen sind. Anmelden wird man diese nur, wenn man Kunden und Erzeugungskapazitäten hat.


    Zudem gibt es den PCR - Price Coupling of Regions. Die französische und deutsche Day-Ahead-Auktion sind Teil der Preiskopplung in Nordwesteuropa, die am 4. Februar 2014 startete. Sie verbindet die Märkte von Benelux, Frankreich, Deutschland, Österreich, Großbritannien, den nordischen und den baltischen Staaten durch ein Preiskopplungssystem, das zum Ziel hat, die Kapazitäten an den Grenzkuppelstellen optimal auszunutzen und auf diese Weise Preisunterschiede zwischen den Märkten auszubügeln. Diese Preiskopplung wurde am 13. Mai 2014 auf die iberische Halbinsel ausgeweitet und umfasst nun rund drei Viertel des europäischen Stromverbrauchs.


    näheres zu PCR

    Zitat

    Im Rahmen der EEG-Prognose der Übertra­gungsnetzbetreiber zum Letztverbrauch für das Kalenderjahr 2014 wird die Eigenerzeugung für 2012 auf 50,3 TWh geschätzt. Davon entfallen 49,2 TWh auf die Eigenstromerzeugung der Industrie und 1,2 TWh auf die Eigenstromer­zeugung der PV. Für 2013 wurde die Eigenstromerzeugung der Industrie auf 53,9 TWh und für die PV auf 2,3 TWh prognostiziert.


    Dies stammt aus dem aktuellen Monitoring-Bericht der Bundesnetzagentur. Soviel zu sozialer Gerechtigkeit.


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    Bei der Eigenstromerzeugung geht es doch um folgende Größenordnung. Ich zitiere aus dem aktuellem Monitoring-Bericht der Bundesnetzagentur.