Beiträge von Janne

    Stop. Nope.


    Am geplanten (!) Anlagenstandort (meine Werkstatt) ist bisher nichts auf dem Dach. Volleinspeiser ist ca 100km davon entfernt.

    Also kein Altstrom.

    Bisher gibt es da nur Bezug.Das wäre daher Planung für die Werkstatt:


    Netz

    2RZ

    2014er MIM 11,66 kWp

    2RZ

    2014er nicht MIM + Neuanlage + Verbrauch


    Die Frage nach den Zählerkosten war halt Interesenshalber, ob aufwändiger Konstrukte (mehr Zähler) mehr Gebühren jährlich kosten oder "nur" Mehrkosten für Zählerschränke + Elektriker

    Vorhanden bisher ist Zweirichtungszähler. Auf Bakelitzählerfeld. Also alles neu.

    Hab noch nen gebrauchten 2 Zp Schrank in der Ecke stehen, allerdings falsche Höhe, keine 300mm über Zählerfeld...


    Zitat

    POG mME siehe BNA

    Isch kenn nur Pögö... was soll ich bei der BNA nachschauen?


    Altstrom hab ich nicht, zumindest weiß ich nicht, was Du damit meinst.

    Bisher nur Bezug, 2014er Anlagen Module recht günstig gekauft. 3,2kWp sind Module semitransparent 1x2m fürs Vordach, die stehen schon was länder rum, Projekt nr 563. Die sollten auch mal langsam ans Netz.


    Meine 2010er Anlage ist wo anders Volleinspeisung.

    Herr im Himmel, schmeiß ne handvoll Konzentration. Ich hatte einen Knoten im Hirn. Danke für die Einwände. Ihr habt natürlich recht:


    MIM:

    11,66kWp

    44 x Hanwha Q-CELLS Q.PRO G3 mit 265 Wp

    Inbetriebnahmedatum: 16.05.2014 nach dem EEG 2012


    Nicht MIM:


    9,88

    38 x Hanwha Q-CELLS Q.PRO G3 mit 260 Wp

    Inbetriebnahmedatum: 02.12.2014 nach dem EEG 2014


    Dann wäre es wahrscheinlich so am besten?


    Netz

    2RZ

    2014er MIM 11,66 kWp

    2RZ

    2014er nicht MIM + Neuanlage + Verbrauch


    Das ist die wohl die Variante mit den geringsten Kosten in Bezug auf Zählerschrankgröße und Installationsaufwand.


    Weiß jemand wie das mit Zählern ist? Gibt es eine Deckelung bei

    den Gesamtkosten? Oder würde dann nach Rollout jeder Zähler 100€ Kosten? Wie sieht das beim Zweirichtungszähler aus? Sind das Gebührenmäßig je zwei Zähler?

    Qcells UK Abstand ist realtiv groß in der Mitte oben und unten an den Verbindern auch ziemlich gross... Deutlich mehr als z.B. Alugrid von Schletter. Das gibt es allerdings nicht mehr... Das neue von Schletter hab ich noch nicht verbaut.

    Montavent gibt es auch noch, das hab ich bisher nur auf Trapezblech verbaut...


    Qcells:


    Hallo,


    benötige Hinweise bzgl Zähler für Anlagen


    9,88 kWp EEG 2014 - MIM IBN 02/12/14

    11,66 kWp EEG 2012 IBN 16/05/14

    3,2kWp Neuanlage


    Verbrauch ca 4000kWh


    2014er Anlagen ziehen um auf "mein" Werkstattdach um.


    Grundsätzlich könnte man ja mit zwei Zählern hinkommen?:


    Beide Anlagen im Eigenverbrauch mit Zähler ala Pflanze?


    geht wahrscheinlich nicht, weil beide INB 2014 und somit wg MIM und >10kWp Erzeugungszähler für beide Anlagenteile notwendig? weil Zusammenfassung umgehen geht wahrscheinlich nicht, weil ich die nicht vor 1. August als Eigenerzeuger betrieben habe? Oder trete ich trotz Umzug in die "Fußstapfen" des vorherigen Letztverbrauchers?

    edit:

    Zitat von Bundesnetzagentur Leitfaden zur Eigenversorgung Juli 2016

    Allerdings kann ich dann auch nicht den Eigenverbrauch beider Anlagen für EEG Umlage genau messen. geht also nicht, denke ich...

    Alternativ denkbar wäre auch MIM als Volleinspeiser hinter Z1, 10% Vergütung verwerfen und 11,66 + 3,2 als Überschusseinspeisung hinter Z2. Aber geht auch nicht, weil kein Bestandsanlage und somit 11,66 zu groß.


    Also geht eigentlich nur MIM im Eigenverbrauch und der Rest als Volleinspeiser? Ne geht auch nicht... mist... dann ist die Mim ja nicht gezählt...

    Jemand ne Idee?

    edit: oder 11,66 kastrieren und unter 10kWp +3,2kWp ohne eeg Umlage als Eigenverbraucher und Mim als Volleinspeiser. Hm, zwei Kröten schlucken oder dritter Zähler...

    Merci vorab

    Jan

    ;-) grundsätzlich ist mir das mit der Ust egal wie rum... haupsache nicht so, daß ich Ust ziehen will und das dann hinterher falsch ist und ich die nicht erstatte bekomme.


    Direkt ist etwas schwierig, ich habe keine direkten Kontakt zum Veräußerer, sondern zum Solateur. Ich bin hier eher der Sub vom Solateur und habe die Anlage demontiert und rund 70kWp neu montiert. Ich baue dann die alte bei mir auf der Werkstatt selbst auf...

    Maßgeblich ist, ob das übertragene Vermögen die Fortsetzung einer bisher durch den Veräußerer ausgeübten Tätigkeit ermöglicht. Dabei sind die Art der übertragenen Vermögensgegenstände und der Grad der Übereinstimmung oder Ähnlichkeit zwischen den vor und nach der Übertragung ausgeübten Tätigkeiten zu beachten. Unter Berücksichtigung der Gesamtumstände kann eine Geschäftsveräußerung auch bei Übereignung nur eines Gegenstandes erfüllt sein, wenn dieser Gegenstand die unternehmerische Tätigkeit ausmacht (BFH Urteil vom 4.9.2008, V R 23/06, BFH/NV 2009, 426, LEXinform 0587361). Daher scheidet eine nichtsteuerbare Geschäftsveräußerung nicht bereits deshalb aus, weil nicht alle wesentlichen Betriebsgrundlagen übertragen werden (BFH Beschluss vom 18.8.2008, XI B 192/07, BFH/NV 2008, 2065, LEXinform 5904647).


    [...]


    In diesem Zusammenhang stellen die Wesentlichkeit einzelner Betriebsgrundlagen und die Möglichkeit zur Unternehmensfortführung ohne großen finanziellen Aufwand keine eigenständigen Voraussetzungen für die Nichtsteuerbarkeit dar. Vielmehr sind diese Umstände im Rahmen der erforderlichen Gesamtwürdigung zu berücksichtigen, aus der sich dann ergibt, ob das übertragene Unternehmensvermögen als hinreichendes Ganzes die Ausübung einer wirtschaftlichen Tätigkeit ermöglicht


    [....]


    Hat der Taxiunternehmer lediglich eine Konzession inne und veräußert er diese an einen Dritten, bildet die Taxikonzession das gesamte Unternehmen. Mit der Übertragung der Konzession veräußert der Unternehmer die wesentlichen Grundlagen seines Unternehmens, die ein hinreichendes Ganzes bilden und dem Erwerber die Fortführung des Unternehmens ermöglichen. Bei Erfüllung der weiteren Voraussetzungen des § 1 Abs. 1 a UStG – insbesondere muss der Erwerber Unternehmer sein und für sein Unternehmen die Konzession erwerben – liegt eine nichtsteuerbare Geschäftsveräußerung im Ganzen vor.

    Dabei ist es in der Regel unerheblich, ob das Fahrzeug (das Taxi) zusammen mit der Taxikonzession vom veräußernden Unternehmer an den Erwerber übertragen wird. Werden Taxikonzession und Fahrzeug veräußert, bilden die übertragenen Vermögensgegenstände ein hinreichendes Ganzes und ermöglichen dem Erwerber, das (Taxi-)Unternehmen fortzuführen. Aber selbst in dem Fall, in dem nur die Konzession, nicht aber das Fahrzeug übertragen wird, ist grundsätzlich eine nichtsteuerbare Geschäftsveräußerung im Ganzen gegeben.




    jaja, gogeln kann ich auch. Das ganze macht es für mich halt nicht wirklich klarer.


    ok, haufe stellt es hier recht deutlich dar. Ob das dann rechtssicher ist?

    Sofern der Betreiber seine Anlage veräußert, liegt eine nicht steuerbare Geschäftsveräußerung im Ganzen vor, wenn der Erwerber das Unternehmen fortführt (Eintritt in bestehenden Stromeinspeisungsvertrag).

    Liegt keine begünstigte Geschäftsveräußerung vor und veräußert der Betreiber nur die Photovoltaikanlage (ohne Grundstück), ist ein umsatzsteuerpflichtiger Umsatz anzunehmen.