Beiträge von Durran

    Hallo, nach langer Zeit habe ich mich entschlossen mir eine Solaranlage zu bauen. Hauptsächlich meine Stromrechnung zu verringern und auch in Hinsicht auf die kommende E-Mobilität und die damit wohl steigenden Strompreise. Ich besitze mehrere Immobilien. Hauptsächlich geht es erstmal um mein Wohnhaus.


    Bisher war ich gegen eine Solaranlage, aus dem einfachen Grund, mir die schöne Optik der Biberschwanzziegeln nicht zu versauen. Ich bin da ein wenig Ästhet und ich finde schon, auf eine hundertfünfzig Jahre Alte und original restaurierte Scheune gehört sowas nicht.


    Zur Sache. Ich habe gesamt etwa 500qm Dachflächen, davon 300qm verwertbar. Infrage kommen wegen der Optik usw. allerdings nur 100qm. Ein Dach auf dem Stallgebäude, Flachdach mit 15% Neigung ohne Verschattung sowie ein Schleppdach an der Scheune mit 30% Neigung und 60qm Fläche. diese Dächer liegen fast nebeneinander.


    Ich bin absoluter Laie, allerdings technisch begabt.


    Der Stromverbrauch liegt bei 4500 kWh im Jahr, Geheizt wird mit Öl (1000l jährlich) sowie mit Holzofen in der Küche und Kamin im Wohnzimmer. Holz kostet nichts.

    Auch geht es in Hinsicht auf die Rente in etwa 15 Jahren darum, die Kosten auf ein Minimum zu senken. Ich rechne mit dem schlimmsten. Eine zu erstellende Anlage soll nicht fremdfinanziert werden sondern aus liquiden Mitteln erstellt werden. Eine Einspeisung soll nicht erfolgen.


    Nun zu meiner Vorstellung.


    Ich möchte etwa 30 Module mit je 300WP installieren. Eventuell Trina, die liegen so bei 120€ je Modul. Dazu einen Wechselrichter. Ins Hausnetz einspeisen.

    Ich heize mein Warmwasser mit einem Elektroboiler 120 Liter. Der würde ja dann als Pufferspeicher dienen und die Hauptlast tagsüber aufnehmen. Wir sind den ganzen Tag zu Hause, so dass die Geräte auch dann laufen könnten wenn die Sonne scheint. Eventuell würde ich mir erstmal noch einen Stromspeicher installieren,

    möglicherweise einen Tesla?


    Hauptziel ist natürlich größtmögliche Autarkie.


    Was ich keinesfalls möchte ist bürokratischer Aufwand, Finanzamt und Gewerbe. diesen ganzen Mist mag ich nicht. Die paar Euro Einspeisung brauche ich nicht.

    Wieviel kWh kann so eine anlage in Mitteldeutschland produzieren?


    Und wenn ich dann in zwei oder drei Jahren E-Auto fahre soll die Anlage natürlich auch das Auto laden. Es kann dann aber auch als zusätzlicher Speicher dienen und die Anlage unterstützen. Man könnte praktisch den Tesla am Supercharger laden und ihn dann ins heimische Netz bzw. den Tesla Speicher damit laden. Abends. Und tagsüber dann mit der PV Anlage laden.


    Bitte mal um Vorschläge und Diskussionen. Danke!

    Hallo liebe Kraftwerksbetreiber,


    nachdem ich hier schon öfter kontroverse Beiträge geschrieben habe folgt nun hier ein weiterer.


    Beim Vergleich der Angebote ist mir folgendes aufgefallen. Die Preise rutschen ja fast täglich. Keiner hier hätte dies für möglich gehalten.


    Heute stehen wir bei fertig montiertebn anlagen bei einem Preis von etwa 1200€ netto. Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Angebotes heir waren es im Schnitt noch 4500€ netto. Dazwischen liegen genau 7 Jahre!


    Nun zur Frage. Hat sich das Investment tatsächlich gelohnt. Wenn ich heute die Anlage baue, stehe ich nicht besser da.
    sicherlich gab es damals noch die wesentlich bessere Vergütung auf 20 Jahre garantiert. Doch heute lese ich von Sonnensteuer etc. so das völlig unsicher ist ob dann diese Erträge noch generiert werden können.


    Bei dieser anlage mit einer Leistung von knapp 18 KwP sprechen wir über eine preisliche Differenz von immerhin 55000€ + die Zinsdifferenz für heute wesentlich niedrigere Zinsen bei Fremdfinanzierung.


    Ich rechne mal die Differenz zwischen beiden anlagen bei der Einspeisevergütung beläuft sich auf etwa 3500€ im Jahr.


    Nach 20 Jahren kommen wir auf eine Differenz von 70 000€ . Na gut Vorteil für die Anlage von 2007


    Bei 2% zinsdifferenz spart der heutige Investor nochmals jährlich ca. 1400€ gegenüber der 07er Anlage.


    Bleiben Gesamtersparnis noch 42 000.


    Somit liegt der Investor von 2007 nach Laufzeitende mit ca. 13000 im Minus gegenüber einer heute gleichertig errichteten Anlage.


    So sieht es leider aus, liebe solarinvestoren. Kommt dann noch eine Sonnensteuer von nur 3 cent, die wird natürlich über die jahre erheblich angehoben, steigert sich der Verlust dann potentiell mehr.


    Ist jetzt keine Schadenfreude aber ich habe immer hier gewarnt. Wurde verhöhnt als Preis in dieser dimension von mir genannt wurden. und wir werden noch 500€/KwP sehen.

    Belectric wird schon sehr gut wissen was sie tun. Die haben so viele Projekte weltweit am laufen, dass man sich hier
    nicht unbedingt den Klotz von Schwerin ans Bein binden wird. Ihre Anlagen in Israel, Usa, Südamerika usw. sind doch unter reiner Rentabilitätsansicht viel versprechender.


    Allerdings werden je weiter der Strompreis an sich als auch die Abgaben darauf steigen werden sich natürlich alternative Nutzungs- und Erstellungsmodelle herausbilden. Möglicherweise gibt es dann Modelle wo über PV die Grundlast kleinerer
    Gewerbebetriebe geliefert wird.


    Zwei Beispiele möchte ich nennen. Historisch gab es zur Jahrundertwende in Berlin und anderswo das Problem, dass der Pferdemist auf den straßen zu viel wurde. Es gab einfach zu viele Pferdefuhrwerke und Droschken. Den Pferden wurden Säcke untergebundenusw. Mit der Erfindung des Automobils hat sich das Problem allerdings selbst gelöst.


    In meinem ländlichen Raum in Mitteldeustchland gibt es völlig neue Möglichkeiten. Eine Schweinezucht errichtet eine Biogasanlage und erzeugt damit Wärme vom Schweinemist. Doch wohin damit. Man baut eine Hähnchenmast ein Dorf weiter.
    Mit dieser Wärme kann man nun noch Hähnchen mästen. Doch wohin mit dem Hühnermist?
    In die biogasanlage. Und wohin mit der wärme? Ganz einfach - man beliefert die Haushalte der Umliegenden Dörfer.
    Der Schweinezüchter hat praktisch mittels Pipeline die Dörfer vernetzt- jedes Haus hat einen Fernwärmeanschluss kostenlos erhalten. Und zu einem Festpreis von 70€ im Monat kann ich Wärm,e beziehen. Fast unbegrenzt!


    Kein Öl, Kein Strom, Kein Gas - nichts. Steuern und Abgaben interessieren mich nicht mehr. Gaspreis gesteigen - mir doch egal. Und wenn der nicht mehr liefert kann ich jederzeit meine alte Heizung in Betriebe nehmen. So kann das auch laufen.


    Und im übrigen werden weitere solche Projekte angeschoben. Ich kann mir vorstellen, dass es hier in 5 Jahren Dörfer geben wird die völlig autark Strom, wärme und Wasser produzieren und ein sehr preiswertes Wohnen erlauben.


    Leider werden solche Modelle in Westdeutschland aufgrund der zersiedelten Landschaften nur schwer durchsetzbar sein.
    aber für Ostdeutschland schon eine Alternative auch in Hinsicht auf zukünftige Wirtschaftsansiedlungen.

    Nachtrag: Würde heute der Staat das Kleinkraftwindrad staatlich fördern , würde es sofort wahrscheinlich das zehnfache Kosten. So gibt es allerdings Lösungen die eine effiziente Investitionsmöglichkeit bieten.

    Möglicherweise, wäre die ganze Photovoltaik in Deutschland ohne staatliche EIngriffe, Subventionen und Einspeisevergütung heute viel leistungsfähiger und berechenbarer als so wie es derzeit ist.


    Zum einem wären die Preise gar nicht so hoch gekommen, zum anderen hätte die Industrie nach preiswerteren Lösungen suchen müssen.


    Es hätte heute merh Anlagen gegeben und die ungerchtigkeiten wären auch nicht da gewesen. Vielleciht hat man sich mit der ganzen Förderung einen Bärendienst erwiesen.


    Also wenn ich heute nach Lösungen suche fällt mir auf Anhieb ein Windrad ein. Ein kleines für etwa 3000 € mit ca. 2 Kwh Leistung. Es würde sich rechnen für meinen kleinen privaten Verbrauch-eine Insellösung.


    Ohne jegliche staatliche Förderung etc.


    Das entspricht 10 % Investsumme zur PV - Anlage bei besserer Rentabilität - weil Tag und Nacht und mehr Wind.
    Und um tatsächlich Geld zu sparen bzw. zu Investieren brauche ich diesen Staat nun wirklich nicht.

    Nachdem ich vor etwa einem Jahr hier kontroverse Diskussionen erlebt hatte stellt sich nun ein völlig neues Bild dar.


    Der Strompreis- wer hätte das gedacht - explodiert geradezu. Und wer hat Schuld? Natürlich die Photovoltaik- Anlagen.
    26 cent kostet heute eine kWh Strom. 50 cent kostet diese in etwa 3 Jahren.


    Dann haben die hier Schreibenden zwar eine PV Anlage - allerdings nurn 34 Cent Vegütung.
    Also realen Verlust. Weil die anlagenpreise natürlich deutlich höher waren als heute. Und erst recht in 3 Jahren.


    Ziehen wir noch die zugehörigen 'Finanzierungskosten bei vielen ab - ich höre lieber auf.
    Den Rest erledigt dann sowieso die Inflation.


    Ich profitiere nicht vom PV -Boom sondern gehöre zu denen die EUCH bezahlen. Das gebe ich offen und beruhigt zu.
    Bin ich DUMM? Wahrscheinlich ja.


    6 Millionen deutschen Mitbürgern droht die zwangsweise Stromabschaltung, weil die Leute ihren Strom einfach nicht mehr bezahlen können. Ich hoffe , ich muß nicht in Kürze schreiben das tausenden Solaranlagenbsitzern die Zwangsversteigerung Ihrer Immobilien droht.


    In Griechenland, Slowenien, Irland und Portugal konnten sich die Beamten auch nicht vorstellen , das ihnen jemals gekündigt wird oder die Gehälter über Nacht 20 % reduziert wurden.


    Warten wir einfach mal ab , wer der Dumme ist und wer nicht.

    ich hatte nur mal gesehen, dass man die Module mit 230 WP mittlerweile in china für knapp 1euro bekommt - natürlich zzgl. transport und Einfuhrsteuer.


    Das heißt wir nähern uns der magischen 1000 € Grenze für 1 kWp.


    Falls es interessant ist stelle ich später mal die daten der Platten hier ein.

    Verehrter Michael - bitte mal genau lesen.


    Niemand schreibt etwas von einem Goldklumpen!


    Ich schrieb von einem DRECKklumpen mit Goldbesatz.


    Das ist ein kleiner, aber feiner Unterschied.


    Ich lade Dich natürlich gern mal ein zum Goldschürfen in einem eiskalten Bergbach. Da kannst du stundenlang in gebückter Haltung schürfen.
    Evtl holst du ja 2 Gramm heraus. Das wären etwa 60 € . Das ist der Lohn für ca. 3-4 Tage harter Arbeit.


    Ich hätte nochmal eine Frage an die Fachleute .


    was kostet hier und heute 1 Watt solarpaneel.
    Kann man das überhaupt so sagen.


    Bekommt man 1 kWp für 1000 € .sind die Preise mittlerweile soweit gefallen.

    Keine angst,rausgeworfen hat man mich nirgendwo.


    wie du siehst schreibe ich hier und da, natürlich immer mit bezug zum jeweiligen Thema.


    Das gold liegt auf der Straße, auch hier in Deutschland.Leider nicht bei den PV - Anlagen.


    Ich habe tatsächlich im Garten eines nahen verwandten bei Schachtarbeiten Gold gefunden in einer doch unglaublichen Konzentration.
    Mir ist schon klar, wenn man so etwas schreibt man sicherlich gleich der Spinner des Jahres ist.


    Nun gut , es wurde jedoch vor 300 Jahren und kürzer gold und silber in Deutschland abgebaut.Genauso wie Kupfer und Uran zu späteren Zeitpunkten.
    Vermutlich bin ich im Garten auf eine alte abraumhalde oder tatsächlich eine Goldader gestoßen.


    Ist allerdings egal, ich habe den Dreckklumpen mit goldbesatz zu hause und werde den irgendwann einmal von Fachleuten begutachten lassen.
    Momentan läßt mich das in Ruhe, diese dinge hebe ich mir für später auf.


    Warnungen möchte niemand hören in einer Boom - Phase. Ganz klar.
    Es hängen alle einspeiser am Tropf von EON & Co. . Das macht die Sache eben so gefährlich.

    Hallo eggis,


    klar wenn man eine hat. Nur sind die meisten Rechtschutzversicherungen für private Streitigkeiten ausgelegt und selten für gewerbliche.
    Und die meisten Stromerzeuger sind ja gewerblich tätig. In diesem Fall wird es dann ebenfalls teuer.


    Politische Börsen haben kurze Beine - auch so ein alter Börsenspruch.
    Meist ein paar Tage, nachdem ein politisches Ereignis Börsenkurse nach oben oder unten verändert hat, kehren die Kurse auf ihr ursprüngliches Niveau zurück.


    so verhält es sich eben auch mit Scheinsubventionen. Das Geld läßt sich halt nicht so leicht verdienen wie es auf den ersten Blick aussieht.
    Ich glaube nicht an erfolgreiche Solarerträge die nächsten 20 Jahre lang.


    Diese ganze Politikermischpoke wird Wege finden, die 20 Jahre garantierten erträge entweder zu kürzen oder ganz zu sabotieren.


    Jetzt wird halt einfach nicht gezahlt.