Beiträge von ive

    Wenn Platz für 40 kWp wäre, würde ich sie drauf machen. Der Rundsteuerempfänger kostet nicht die Welt.

    Der Preis ist zu hoch. Pro kWp sollten <€1000 netto drin sein.

    Bei Ost-West reichen ca. 70% der Nominalleistung als WR-Kapazität, mit Speicher 3-4 kW mehr je nach Ladeleistung.


    Ich habe letztendlich 5 Firmen angesprochen und nur zwei konnten mich bezüglich Kompetenz bzw. Interesse auch etwas zu machen überzeugen. Eine davon wurde dann auch beauftragt. Zwei lokale Firmen haben nach der Besichtigung noch nicht einmal ein Angebot abgegeben und eine dritte Firma erst nach mehrmaligem hinterhertelefonieren. Der eine Laden ist keine 500m von hier.


    Ich habe €1k über deinem Nettopreis brutto bezahlt bei identischer Größe der Anlage, aber inkl. 10.2 kWh Akku und Ersatzstromversorgung (zu Erzielung eines Mehrwerts durch den Speicher). Ein bisschen Luxus muss ja dann doch sein.

    Ich musste mich früher eine Zeit lang u.a. mit dem Thema Getriebe von Windturbinen beschäftigen und habe auch schon mit Getriebeöl, neu und gebraucht, von Windturbinen im Labor gearbeitet. Das war Teil meiner Arbeit in der Zentralforschung des Mutterkonzerns eines der großen Hersteller von Windturbinen.

    Ein anderer Teil beschäftigte sich mit der Drehmomentmessung an der Hauptwelle von besagten Turbinen.

    Der Grund meiner Arbeiten lag darin, dass die Belastung der Getriebe extrem hoch war und es immer wieder zu Getriebeschäden kam. Vor etwas mehr als 10 Jahren trat dies gehäuft auf.


    Ich habe mich auch mit einem meiner Großcousins länger zu dem Thema unterhalten. Er ist Maschinenbauingenieur, Getriebespezialist und war früher Mitglied der Geschäftsführung der Firma Winergy, eines großen Herstellers von Getrieben speziell für Windturbinen. Er ist ein besagter Getriebebauer.


    Es wird kein Diesel als Schmiermittel benutzt. Die einzige Anwendung, wo die Schmiereigenschaft von Diesel relevant ist, sind Hochdruckeinspritzpumpen für Dieselmotoren.


    Die Schmierstoffe für Windturbinengetriebe ähneln in Zusammensetzung und Konsistenz eher Getriebeölen und Differentialölen von LKWs.

    Diese hohe Viskosität sorgte früher auch für Schäden in Windturbinen, die bei sehr niedrigen Temperaturen angefahren wurden. Das Öl war so zähflüssig, dass sich die Wälzkörper der Lager nicht mehr gedreht haben und so das Rennen der Lager abgeschliffen haben. Deshalb werden heute die Öle vor dem Anfahren der Turbine bei niedrigen Temperaturen im Winter elektrisch vorgeheizt. Im Betrieb selber ist dies nicht notwendig, da auf Grund der Verlustleistung im Getriebe das Öl sogar gekühlt werden muss. Getriebelose Turbinen wie die Produkte von Enercon brauchen dies natürlich nicht.


    Um den Effekt zu testen, könnt ihr ja einfach mal das Getriebeöl in eurem PKW ablassen und gegen Diesel ersetzen. Das wird nicht sehr lange halten. Die zu geringe Dicke des Schmierfilms auf Grund der zu niedrigen Viskosität sowie die fehlende Additivierung mit Hochdruckadditiven würde in kürzester Zeit zu einem Getriebeschaden führen.


    Hier ist mal eine Übersicht von Shell zu deren Getriebeölen für Windturbinen:

    https://www.shell.de/geschaeft…mala-family-broschure.pdf


    shell-omala-family-broschure.pdf


    Ich weiss nicht, ob es ggfs. irgendwo in einem Windpark einen Dieselgenerator als Notstromaggregat gibt. Regulärer Bestandteil von Windturbinen oder Parks sind solche Generatoren nicht.

    Ein Windpark ist in der Regel Netzgekoppelt und kann so elektrisch betrieben werden.

    Sinn macht Diesel für Notstrom wie gesagt nur im Offshore Bereich, wenn bei der Aufstellung der Turbinen noch kein Netz vorhanden sein sollte. Das gab und gibt es ab und an. Siehe hierzu diesen FAZ Artikel.


    https://www.faz.net/aktuell/wi…esel-frisst-12475399.html

    erneuerbare-energien-ein-windpark-der-strom-verbraucht-und-diesel-frisst


    Grüße

    SMA Sunny Island oder Storage mit Ersatzstromumschaltung kann zumindest mit der Leistung des Batteriewechselrichters aus PV laden und mit Batterie und/oder Speicher das Haus versorgen. Während eines Ausfalls reicht das für den weitgehend normalen Haushaltsbetrieb ohne Nutzung großer Verbraucher wie E-Herd, Heizlüfter oder E-Auto laden. Licht, TV, Internet, Rechner, Kühlschränke, Tiefkühler etc. laufen weiter.

    Das stimmt aber nur zum Teil. Der Sunny Island liefert nur auf einer Phase Strom - es sei denn Du hast drei davon....

    Für einen PV Wechselrichter der echten Drehstrom erzeugt reicht es dann auch nicht, die anderen Außenleiter zusammen zu schalten.

    Ich weiss, deshalb habe ich auch von Ersatzstrom gesprochen. Diese Terminologie verwendet auch SMA. Es ist einphasig auf 3 Phasen aufgeschaltet. Autoladen mit 11kW geht dann halt nicht, einphasig aber schon. Eine Wärmepumpe wird auch schwierig mit echten Drehstrommotor. Bei modernen Wärmepumpen mit Inverter und stufenlos regelbarer Leistung wäre ich mir aber nicht mehr so sicher, ob die unbedingt die 3 Phasen auch phasenversetzt brauchen. Dort laufen 3x AC-DC-AC Wechselrichter parallel. Die Synchronität wird über die Ansteuerung der Ausgänge gemäß angeforderter Drehrichtung, Drehmoment und Drehzahl gesteuert. Die Eingangsphasen sollten egal sein. Ich sprechen mal mit ex-Kollegen, die Leistungswechselrichter und Antriebe entwickeln. Selbiges gilt für Ladegeräte für e-Autos. Letztendlich koppeln die 1, 2 oder 3 Phasen in einen Ausgang an die Batterie über einen Wechselrichter. Da laufen letztendlich 1-3x AD-DC Umrichter parallel. Ob die Phasenbeziehung da unbedingt notwendig ist, bezweifle ich auch fast.

    Ich habe aber z.W. weder das eine noch das andere. Sollte das mal kommen und zeitgleich sich die Ausfälle häufen und die echte dreiphasigkeit mit 3x90° notwendig sein, kann ich immer noch auf 3x SMA Sunny Island wechseln. Z.Z. reicht mir aber die Ersatzstromversorgung, so sie denn in ein paar Wochen installiert ist.

    SMA Sunny Island oder Storage mit Ersatzstromumschaltung kann zumindest mit der Leistung des Batteriewechselrichters aus PV laden und mit Batterie und/oder Speicher das Haus versorgen. Während eines Ausfalls reicht das für den weitgehend normalen Haushaltsbetrieb ohne Nutzung großer Verbraucher wie E-Herd, Heizlüfter oder E-Auto laden. Licht, TV, Internet, Rechner, Kühlschränke, Tiefkühler etc. laufen weiter.

    Wenn das Teil nicht leistungsbegrenzt ist, dann gibt es u.U. bei 2x Süd an einem Eingang natürlich Probleme.

    In dem Fall würde ich dann halt zwei anschliessen und nach einem günstigen dritten kleinen Inverter suchen.

    Der WR regelt dann bei voller Einstrahlung auf 9,5A runter. Durch die Parallelschaltung hält er die 9,5A aber länger über den Tagesverlauf. Das entspricht einer Leistungsbegrenzung großer Wechselrichter. Die machen das auch nicht anders. Sie stellen bei einer 70% Begrenzung den MPP Regler auf einen ungünstigen Betriebspunkt bis die maximal zulässige Leistung erreicht ist. Der Envertech regelt auf den maximalen Eingangsstrom, den der zuläßt, runter. Wo ist das Problem?


    Alternativ kann er über die 600W gehen mit einem zweiten WR oder könnte das dritte Modul in den Keller legen. Letzteres macht aber bei Platz und geschenkt keinen Sinn.