Beiträge von ive

    meine Frau hatte letztes Jahr mit ihrem BMW einen Auffahrunfall. Es gab 0 Probleme mit HUK, weder mit ihrem Schaden noch mit dem des Geschädigten. Einzig der erste Werkstattvorschlag, ein VW/Audi Händler, was auf Grund der angekündigten Wartezeit bis zur Reparatur nicht akzeptabel. Die haben dann eine andere freie Werkstatt vorgeschlagen, die das dann repariert haben.

    sun for free und klar solar z.B. fahren auch durch die Republik. Einfach mal anfragen.

    Man muss ggfs. beim Umgang mit den regionalen VNBs und deren Anmeldeeigenheiten etwas unterstützen. Das ist aber nichts unlösbares und der Erfahrungsschatz der Firmen steigt mit jeder neuen erschlossenen Region.


    Bei uns in der Region habe ich auch Mondangebote bekommen, wenn überhaupt ein Angebot kam. 5 Anfragen, 4 Vorortbesuche, 1 Angebot und ein weiteres erst nach mehrfacher Nachfrage. Der nächstgelegene Anbieter, immerhin 500m vom Anlagenstandort entfernt angesiedelt mit schickem Tesla Model S für den jungen GF prominent vor der Tür geparkt, kam noch nicht einmal schauen zwecks Angebot. Wir sprechen von einer €30000 netto Anlage mit 30 kWp. Dazu der übliche 10 kWp Blubs. Da wäre doch die Rendite höher.

    Auf mein Gegenargument, dass ich mit billigst geliehenem Geld bei der dreifachen Anlagengröße zwar eine etwas geringere Rendite, aber einen 2.5x so hohen Gewinn erziele, wurde mir keine Antwort gegeben.

    Ich bin förmlich auf Unverständnis gestoßen, warum ich mir denn 30 kWp aufs Dach machen möchte statt nur 10. Weil es drauf passt!


    Wegen Reichtum geschlossen. Einer, der dann doch noch ein Angebot machte, meinte immerhin ehrlich, dass sie alle mit Großprojekten ausgelastet sind.


    Die beiden anfänglich genannten überregionalen Anbieter waren professionell, responsiv und einer hat schließlich den Auftrag erhalten. Und das zu Preisen (von beiden), die den Erwartungen hier entsprachen und nicht 30%! darüber lagen. Man könnte fast den Eindruck haben, als hätten sich die Anbieter in manchen Regionen abgesprochen. Ich habe deshalb auch beide hier und in der Familie schon weiterempfohlen.

    mein SBS 3.7 hat wohl am 2.5. spontan die gesetzte Batteriekapazität zum Laden und Entladen auf 0 kWh gesetzt. Im Portal wurde mangelnde Batteriekommunikation angezeigt.

    Damit kam nichts mehr aus der Batterie. Sowohl im SBS als auch in der Batterie wurde Status OK angezeigt.

    Firmware-update im BYD machte keinen Unterschied.

    Nachdem ich im SBS jeweils eine Kapazität eingesetzt hatte, ging alles wieder normal.

    Wieso auch immer?

    https://www.destatis.de/DE/The…trizitaetsversorgung.html


    Die Zahlen sind aus den Angaben des obigen Links abgeleitet.Der Laden nennt sich statistisches Bundesamt.


    Dann zitiere ich mich mal selber.:

    “Die Speicherkraftwerke der Bundesrepublik liegen bei einem Wirkungsgrad von 74% berechnet aus raus zu rein am Kraftwerk.

    Da werden alleine pro Jahr 1600 MWh oder 1600000 kWh Strom in die Luft gepustet.

    Zu deren Wirkungsgrad kommen nochmal die Netzverluste. Dann kommen nochmal 5% weg zum Speicher und nochmal 5% weg wieder raus zum Verbraucher. Das kann man so annehmen, da Bezug und Abgabe zeitlich getrennt sind.

    Die Netze der BRD haben einen Wirkungsgrad von ca. 95%. Je nach Betrachtung der Fehlbeträge wurden auch schon 8% berichtet.

    In ganzen betrachtet haben die "großen" Speicher also eher einen Gesamtwirkungsgrad von 60-70% je nachdem wie weit Quelle, Speicher und Verbraucher im Mittel voneinander entfernt sind.”

    Im Mittel sind sie das nun mal im Mittel und daher kann man auch die mittlerer Verluste annehmen.


    Es mag wohl Fälle von 80% Effizienz Steckdose zu Steckdose bei Pumpspeicherkraftwerken geben. Das ist aber eher die Ausnahme als die Regel. Die 5% mittlerer Netzverlust je Richtung durch die Republik kosten alleine schon 10% Wirkungsgrad und wurde noch nichts gespeichert.


    Es ist halt nicht immer alles so einfach.


    Das die Speicher zu Hause nicht netzdienlich sind, hat bekanntlich rein politische Gründe. Technische sind es jedenfalls nicht. Das wäre mit Regulierung und Vergütung im EEG einfach machbar gewesen.


    Bei der Ladesteuerung gebe ich dir recht.

    Ich fange jetzt immerhin erster Spuren rudimentären prognosebasierten Ladens zu erkennen mit bester deutscher SMA Technik aus der PV-Steinzeit Mitte 2019.

    Da wird doch mittlerweile bei 85% Akkustand vormittags die Ladeleistung reduziert um dann um 1200 Uhr zarte 0.3-1kW zum Abfedern zuzuladen, während der Erzeugungspeak z.Z. erst um 1300 Uhr erreicht ist. Dumm, dass dann der Akku bereits voll ist und die 30 kWp Anlage die Tage des öfteren volles Rohr bis zu 30 Minuten pro Tag (im April) in die 70% Abregelung läuft. Erklärung, wie man das auf sinnige Werte ausser mit der starren Ladeplanung einstellt von SMA ist leider Fehlanzeige. Dies starre Regelung würde dann prognosebasiertes Laden deaktivierten. Der Akku wird bei meiner PV-Anlage März bis November halt in maximal 3h voll ohne besondere Steuerung.


    Da würde ich mir die prognosebasierte Kontrolle von E3DC von Dietmar oben bei SMA wünschen.


    Ich kann es ja nur grob schätzen, aber da wurden die Tage bei guter Sonne die Speicherverluste nochmal zusätzlich abgeregelt, und dass völlig unnötig. Der April war der beste Lernmonat der KI von SMA, den man sich vorstellen kann. Da gab es 25+ wolkenfreie Modelltage zu Selbstlernen. Effekt: minimal. April war irre mit 3895 kWh Erzeugung. Ich habe trotzdem 18 volle Entladezyklen geschafft bei immerhin 4 kWh Netzbezug. Wirkungsgrad raus zu rein: 82%.


    Zum Thema Speichernutzung. Damit der Speicher auch z.Z. gut genutzt wird, stellen wir jetzt langsam auf vermehrt Spülmaschine etc. im Dunkeln um. Der Speicher muss arbeiten, damit sich die Sache wenigstens annähernd trägt.

    Der Speicher ist grob auf den mittleren Nachverbrauch der dunklen Jahresszeit ausgelegt und wird dank der im Verhältnis dazu grossen PV-Anlage auch zu diesen Zeiten ordentlich geladen und damit genutzt. 15kWh an der 9,99kWp Anlage sind tatsächlich eine Verschwendung, da man das Teil dann ja monatelang kaum geladen bekommt. 10 an 30, da wird schon eher ein Schuh draus.

    Lithium Eisen Phosphat Akkus enthalten bis auf das eher ordinäre Lithium, welches einfach wiederverwertbar ist, keine Kobolde oder sonstige Kinderarbeiter. Kobolde sind ausserdem sehr teuer und werden daher auch in der Regel weitgehend wiederverwertet. Kobolde werden in gigantischen Mengen in Stahlwerken in glühendem Stahl und Sinteröfen zu Hartmetallen und anderen speziellen Legierungen verarbeitet. Frau Baerbook würde einen Heulanfall angesichts des Leids dort bekommen. Die armen Kobolde.


    Und hör mich auf mit Kollege Lesch, der sauberste Trinkwasser direkt aus der Hütte der verdurstenden Bauern anpumpst. Da wird Sole raus gepumpt und um das Lithium reduziert wieder reingepumpt.


    Das Thema Wirkungsgrad der auch so geliebten Pumpspeicherkraftwerke hatte ich hier ja auch mal vorgerechnet. Wenn man da auf mal 70% kommt, dann liefen die extrem gut und die Entfernungen waren niedrig. Man liegt in D inkl. Netzverlust eher im 6x% Bereich. Datenbasis sind die Daten zum deutschen Stromnetz. Da werden die Verluste, Speichermengen etc. quartalsweise gelistet.


    Daten ist ein Akkusystem zu Hause mit 80% schon besser. Wenn man seinen PV-Strom zum Laden temporär nicht einspeist, muss woanders oft keine WKA abgeschaltet werden. Damit schrumpft der vermeintliche CO2 Berg, der durch das Nicht-Einspeisen einsteht schon wieder dramatisch.


    Die Baukosten eines Pumpspeicherkraftwerks lagen anno 2003 bei knapp 80€ je kWh Kapazität beim letzten Neubau in D. Heute wäre man bei höheren Kosten als Akkus. Und eine Genehmigung eines neuen Pumpspeicherkraftwerks würde dank dann stattfindenden Entdeckung des nackten Felsspaltenflechtenfalters und den am Fels festgeketteten Aktivisten ein Jahrzehnt dauern. Greta schickt Fresskörbe zum durchhalten.


    Und ja, ich habe meine in der KUR laufen und nicht in der Regelbesteuerung. Letztere wäre bei dem Eigenverbrauch und Steuersatz nicht sinnvoll. Es würde mir nichts sparen und mehr Arbeit machen = sein lassen.

    Das ist halt der Nachteil der all-in-one Systeme. Geht ein Teil kaputt, wird es schnell spannend. Da würde ich mir von Sonnen etwas mehr Lagerhaltung von Ersatzplatinen wünschen.


    Wenn ich bei Porsche anrufe und nach einem Sicherungskasten eines 356 von 1955 frage, bekommt man I.d.R. einen (hohen) Preis und Lieferdatum genannt und nicht die Auskunft das Auto zu verschrotten und gefälligst einen aktuellen Gayman zu kaufen.


    Bei modularer Anlagen gibt es weniger Abhängigkeiten. Raucht mein SMA SBS irgendwann ab, kommt halt was aktuelles an die Wand von SMA oder auch zur Not von einem anderen Hersteller insofern die wichtigsten Funktionen (laden/entladen) aufrecht erhalten werden können.

    Was auch im zumindest geringem Rahmen hilft im Vergleich zu früher ist die große Höhe moderner Anlagen im Vergleich zu den 250kW Anlagen der 90ger und 1 MW Anlagen der 2000er. Bei Turmhöhen von mittlerweile 130m und mehr kommen die Blätter immer weiter weg vom Boden. Da die Fluggetierdichte mit der Höhe abnimmt, reduzieren sich vermutlich die Auswirkungen.


    Nur was ist die Alternative an Land außer PV und Speicher jediglicher Art, seit es Batterie oder H2?

    Ist ja nicht, als wäre Kohle und Gas ohne jedigliche Auswirkung.


    Eine Alternative ist natürlich das radikale und schnelle (<5 Jahre) Rückfahren unseres Lebens auf PV+Speicher geeignete Lasten. Das wäre sozusagen Gretas Traum und das Ende unseres Wohlstandes.


    Mal eine radikale These. Mit den Summen, die für Corona alleine jetzt vom Staat investiert werden, hätte jedes Haus PV auf dem Dach und Speicher im Keller und die Nord- und Ostsee wäre gespickt von WKAs.

    Es geht also, wenn die Not groß ist. Es zeigt wie groß die Not bezüglich Klima tatsächlich gehandhabt wird.

    Das sit zugegeben eine langsamere Entwicklung, aber die Effekte zu kompensieren dauert ebenfalls viel länger. Corona könnte in 12 Monaten Geschichte sein, das Klima nicht. Wie Ozon dauert es Jahrzehnte bis sich was tut.

    FCKW-Verbot war im Vergleich zu Energie aber ein kleiner Fisch.

    Ich habe mal 4 Arbeitstage unter einer 3 MW Turbine verbracht während der Installation eines Versuchs-Meßgerätes. Auf dem Park in der Nähe der Nordsee gab es noch weitere Anlagen inkl. 3.5MW Siemens Anlagen.

    Da bin ich auch rumgelaufen und habe mich auch daruntergestellt.

    Mir ist in der Zeit kein einziger toter Vogel untergekommen. Da lag nichts. Den Aktivisten nach müsste es doch da wahre Federberge geben.