Beiträge von ive

    Bezüglich Ladestationen:


    Verbraucher über 12 kVA mussten schon seit mindestens 2006 an die Energieversorger gemeldet werden, auch in Privathaushalten.


    https://www.gesetze-im-internet.de/nav/__19.html


    Verordnung über Allgemeine Bedingungen für den Netzanschluss und dessen Nutzung für die Elektrizitätsversorgung in Niederspannung (Niederspannungsanschlussverordnung - NAV)

    NAV

    Ausfertigungsdatum: 01.11.2006

    Dann kommen wir doch mal auf den TE zurück.


    Wenn es aus dem Hause SMA sein sollte gibt es zwei Möglichkeiten soweit ich das überblicke:

    Mit solarer Weiterversorgung bei Ersatzstromversorgung braucht es einen kompatiblen Akku, z.b. BYD oder LG,

    einen Sunny Boy Storage Batteriewechselrichter, zwei einphasige 5kW Wechselrichter sowie eine Enwitec Umschaltbox.

    Es gibt auch noch einen hybriden Wechselrichter von SMA mit integriertem 2 kWh Akku. Ich weiss aber nicht, in wie fern dieser eine Netztrennung ansteuern kann. Letztere ist zwingend vorgeschrieben.


    Wenn man rein mit dem Akku auskommt im Ersatzstrombetrieb entfällt der zweite Wechselrichter und man kann dreiphasig einspeisen mit einem 7kW Wechselrichter bei 10 kWp und ein gleichphasiges Ersatznetz mit dem SBS aufbauen.


    Mit einer E3DC Kiste ist alles integriert inkl. echter Drehstromersatzstromversorgung.


    In allen Fällen kommt es im Fall des Netzausfalls zu einer kurzen Unterbrechung der Versorgung von 2-10 Sekunden.

    Eine USV wird also für empfindliche Geräte weiterhin benötigt.


    Wenn es nur um Ersatzstrom geht und aus sonstigen Gründen kein Speicher gewünscht ist, ist Benzin und ein manueller Netzumschalter die günstigste Lösung.

    Hallo pflanze,

    das hatte ich drin:


    "Jetzt gibt s ja noch das Szenario mit dem Wechsel in die Kleinunternehmerregelung nach 5 Jahren.

    Suntax.de berechnet mir hierfür gegenüber Kleinunternehmer ab Beginn einen Vorteil von €340 Euro aus.


    Mir waren es die €340 über 5-6 Jahre oder €70 pa nicht wert mich mit dem Thema Umsatzsteuer in einer GbR aus zwei einzeln veranlagenden Steuerzahlern auseinanderzusetzen."

    Leider ist erstattete Vorsteuer nicht alles.


    Ich überschlage es mal grob:


    Bei einem Grenzsteuersatz von 41% und Anlagekosten von €40k brutto:

    Regelbesteuerung:

    Vorsteuer: €6.3k

    Abschreibung auf netto-Anlagekosten bei Anlagenkosten von €33600 und Grenzsteuersatz 41% = €13800

    Macht in Summe €20.1k.

    Allerdings kommen 19% Mehrwertsteuer auf Eigenverbrauch hinzu.

    Das macht bei 4000 kWh pa ca. €200 aus oder über 20 Jahre €4k.


    Einkommensteuer auf Entnahme zu Bezugskosten (27 ct) zum Grenzsteuersatz von 41%:

    Bei 4000 kWh wären das grob Einkommenssteuer €500 pa oder €10k über 20 Jahre.


    Damit wären wir bei €20k - 4k - 10k = €6k


    Kleinunternehmer:

    Abschreibung auf brutto-Anlagekosten bei Anlagenkosten von €40000 und Grenzsteuersatz 41% = €16400


    Einkommensteuer auf Teilwert (EEG-Vergütungssatz 10.5 ct) bei 4000 kWh pa ca €170 pa oder €3400 in 20 Jahren.

    MwSt. auf Eigenverbrauch fällt nicht an.


    Damit wären wir bei €16400 - €3400 = €13k


    Das ergibt grob und überschlagmäßig einen finanziellen Vorteil von €7k gegenüber der Regelbesteuerung über 20 Jahre.

    Gebe ich meine Zahlen in Suntax.de ein, spuckt es mit €9k Vorteil aus. So ganz falsch kann ich und Suntax also nicht liegen.

    Über €2k bekomme ich glücklicherweise keine schlaflosen Nächte.


    Jetzt gibt s ja noch das Szenario mit dem Wechsel in die Kleinunternehmerregelung nach 5 Jahren.

    Suntax.de berechnet mir hierfür gegenüber Kleinunternehmer ab Beginn einen Vorteil von €340 Euro aus.


    Mir waren es die €340 über 5-6 Jahre oder €70 pa nicht wert mich mit dem Thema Umsatzsteuer in einer GbR aus zwei einzeln veranlagenden Steuerzahlern auseinanderzusetzen.


    Sollte ich ganz falsch kalkuliert oder verstanden haben, lasse ich mich natürlich gerne korrigieren.

    Steuern sind mir ein Graus.


    Meine Lehre aus den Planung der Anlage war, dass man jeden Einzelfall prüfen muss. Die Anlagengröße, die Eigenverbrauchsmenge und die persönliche Steuersituation spielen eine zu große Rolle immer um pauschale Aussagen zum besten Modell treffen zu können.


    Ich möchte mich aber an dieser Stelle für den Input von pflanze und anderen bedanken. Diese haben mir wichtige Beiträge zum Verständnis und verbliebenen persönlichen Nichtverständnis geliefert. :-)


    Und ja, mein Speicher macht sich bestenfalls selbst über seine Lebensdauer bezahlt. Ich mag das Teil aber trotzdem. "Festinger lebt" pflegen die Psychologen zu sagen. (bin keiner)


    https://ethologiepsychologie.w…der-kognitiven-dissonanz/


    Dafür fahre ich meinen 11 Jahre alten Toyota Prius mit e85 (CO2 bis minus 65%) aus Frankreich und einem Super-Äquivalzenzverbrauch von 5.1 l/100km gemittelt über das Jahr. Und da der so toll läuft, behalte ich ihn noch mindestens weitere 4 Jahre. Danach kommt ein BEV, sollte ich es mir leisten können und wollen als alter Gebrauchtwagenkäufer.

    Mit wollte man auch die üblichen 9.9 kWp aufschwatzen. Wäre rentabler etc.

    Auf meine Gegenfrage hin, ob ich denn mit den platztechnisch gut realisierbaren 30 kWp (Vollbelegung Ost-West mit 96 Modulen je 310 W) nicht unter dem Strich mehr verdienen würde über die Laufzeit wurde es dann meist ruhig beim Gegenüber. Ja, ich muss 40% EEG Umlage auf Eigenverbrauch bezahlen, aber dafür speise ich auch 20000 kWh zusätzlich jedes Jahr in das Netz ein. Dies überkompensiert die EEG-Abgabe.


    Wie maximal möglichen 11 oder 12 kWp, genaueres müsste man rechnen, würde ich unter den 10 bleiben. Passen aber 20 oder mehr kWp auf das Dach, dann gibt ihm...


    1 kWp mehr auf dem Dach bedeuten grob (je nach Ausrichtung, Vergütung etc.) noch ca. €100 Einspeisevergütung mehr im Jahr. Das ist bereits mehr als die 40% EEG Abgabe auf 3000 kWh Eigenverbrauch.


    Ist der persönliche Grenzsteuersatz jetzt auch noch recht hoch, dann lohnt oft noch nicht einmal mehr die Regelbesteuerung mit MwSt-Rückerstattung des Anlagenpreises. Man spart mehr Steuern mit der Abschreibung auf den Bruttopreis (unter der „Kleinunternehmerregelung“) als mit der Mehrwertsteuerrückerstattung und Abschreibung auf den Nettopreis. Als kleiner Bonus entfällt der ganze Aufwand der Umsatzsteuervoranmeldungen. Mehr Netto und geringerer bürokratischer Aufwand = Gewinner :-)


    Mit diesem Link eines Forumsteilnehmers kann man eine erste Idee zu den drei möglichen Steuermodalitäten bekommen und welches Modell sich für jemanden lohnt. Man bekommt auch ein Gefühl dafür, über wie große oder kleine Unterschiede man überhaupt spricht. Für €200 Vorteil über 20 Jahre würde ich persönlich mir die Regelbesteuerung (5 Jahre oder auch 20) nicht antun.


    https://www.suntax.de


    Der Grenzsteuersatz beträgt übrigens 42% ab einem zu versteuernden Jahreseinkommen von z.Z. 54.950 Euro.

    Tragt also nicht euern durchschnittlichen Steuersatz ein, sondern den Grenzsteuersatz. Sonst kann die Abschreibung nicht korrekt modelliert werden.

    Wir hatten z.B. schon 2x2h letzen Monat mitten am Tag.

    Eine Leitung in der Straße um die Ecke hatte ein Isolationsproblem. Das wird nicht das letzte Mal gewesen sein.

    Frag bitte nach dem Zählerkonzept je nach PV-Anlagengrösse. Die Box kann nur eine bestimmte Maximalleistung zum Zähler durchschleifen. Bei meinen möglichen knapp 25kW wäre sie wohl abgeraucht.

    Ich habe deshalb 2 Erzeugungszähler und 2 WR gebraucht mit meinen 30 kWp.

    Laut Solateur war die Zählergeschichte selbst Enwitec bei einem Telefonat nicht klar.