Beiträge von ive

    Diese Batterie hat ein integriertes passives BMS. Dieses BMS hat nur ein sehr begrenzte Möglichkeit Überspannungen einzelner Zellen per Widerstand zu reduzieren. Die Ströme des BMS sind sehr begrenzt und liegen oft nur im mA-Bereich.

    Mehr braucht es auch nicht, da diese Zellen nur sehr langsam auseinander driften. Es braucht daher auch nur eine kleine Korrektur.

    Du kannst diese Batterie daher weitgehend wie eine normale Bleibatterie nutzen. Einzig Tiefentladung und Überladung ist zu vermeiden. In dieser Batterie ist aber auch ein Schutz dagegen drin. Sobald die Spannung zu hoch oder zu tief wird oder die Batterietemperatur zu hoch, schaltet sie sich ab. So ein Teil von Varta für Segelflugzeuge habe ich auch hier in einer USV.


    Bleibatterien balancen sich bei Vollladung automatisch, in dem überschüssiger Strom in Gas per Elektrolyse umgewandelt wird. Der LiFePo macht dann dicke Backen und bläst den Elektrolyten raus. -> tot (Batterie)


    Der Ladestrom der Batterie sinkt automatisch bis auf Null je näher die Batteriespannung 14.4V und damit 100% erreicht.

    Es wird also nicht weiter gepumpt. Mangels Spannungsdifferenz zwischen Batterie und Regler sinkt der Strom gegen 0.

    Ich würde diese 14.4V auch nicht überschreiten. 14.6V ist normalerweise das obere Limit der LiFePO-Akkus. Da sind sie zu 100% geladen. Bei niedrigen Temperaturen ist die maximale Spannung niedriger, bei höheren Temperaturen höher. Bei Blei ist dies aber genauso. Lichtmaschinen im Auto regeln deshalb die Ladespannung abhängig von der Temperatur.


    Ich würde eine temporäre Überschreitung des Ladestroms von 25% als nicht so kritisch betrachten. Dann lebt das Teil halt ein wenig kürzer.


    Laden kannst Du das Teil parallel am 12V Netz des Campers wie eine zweite Bleibatterie. Es braucht keinen DC-DC Konverter oder sonst was. Man muss nur aufpassen, dass diese Batterien einen enormen Strom ziehen, sollten sie entladen sein. Das kann die 16A locker überschreiten. Da käme der DC-DC-Konverter ins Spiel. Oder hänge noch 2 Akkus dran, dann schafft die LM keine zu höhen Ströme mehr.

    bei uns wird im Winter auch viel gebacken und Abends nach dem Sonnenuntergang gekocht. Hinzu kommt Waschmaschine und Trockner, die leider auch ab und ab am Abend laufen müssen, insbesondere wegen der Kinderklamotten.

    Bilanz Dezember bisher:

    Verbrauch: 423 kWh

    PV-Ertrag: 453 kWh

    Einspeisung: 155 kWh

    Netzbezug: 172 kWh

    Akku-Entladung: 151 kWh

    Akku-Ladung: 191 kWh (eta 79%)

    Direktverbrauch: 99 kWh (22%)

    Eigenversorgung: 251 kWh

    Autarkiequote: 59%


    Seit Inbetriebnahme zum 1.7. gingen dem Netz 232 kWh durch Speicherverluste verloren und mir somit €24 Vergütung.


    Ohne Speicher hätte ich demnach 354 kWh eingespeist und €37 an Vergütung eingenommen, sowie 324 kWh für etwa €88 aus dem Netz bezogen. Der eigene Strom kostete all in €15. Die Differenz beträgt €66. Primitiv gerechnet, aber man bekommt eine Idee.

    Mit Speicher habe ich €16 eingenommen, für €46 Strom aus dem Netz bezogen und inkl. EEG und ESt. für €28 Akkustrom verbraten. Die Differenz beträgt €58.

    Mein teueres Akkusystem hat mir also grob €8 gespart :-)

    Wäre immer Dezember hätte ich also in ein paar Hundert Jahren wieder mein Invest zurück unter reiner Berücksichtigung der Einspeisung. März bis Oktober sieht es wesentlich besser aus.

    Kosten die Akkus irgendwann nur noch €100 pro kWh, dann rechnet sich das sehr gut. Für Großkunden sind die Preise schon da. Unrealistisch ist es also nicht, dass das bald auch in diese Bereiche für Endkunden kommt.


    Die Ersatzstromversorgung war seit dem 1.7. dieses Jahr tagsüber bisher 2x mal über ca. 3 Stunden aktiv wegen Reparaturarbeiten am Netz im der Nähe sowie einmal kurz nachts. Da wir öfter von zu Hause arbeiten, war die Versorgung ganz praktisch.

    Ich habe ja auch ein O/W System gebaut (lassen) mit 70/-110° (muss ich noch mal nachschauen).

    Bei genauem Nachrechnen ergab sich der höchste Gesamtüberschuss bei Vollbelegung des Daches. So kam ich auf 29.76 kWp.

    Das macht Strom von morgens bis abends, sogar im Winter. Mein Minimumrekord liegt bis gestern bei 4 kWh an einem Tag, an dem man nicht mal einen Hund vor die Tür schicken würde. Als Referenz: In diesem Dezember stehe ich bei 290 kWh Erzeugung und 284 kWh Verbrauch. Heute war der ertragsschwächste Tag dieses Jahres bisher mit 3 kWh. Gestern waren es 32 kWh.

    Mit jedem kWp mehr wird der Preis pro kWp geringer.


    Verschattung durch die Gaube kann man über geschickte Stringplanung und WR mit mehreren MPPs abfangen.

    Ost könnte ein String sein, die Südseite von West einer und die Nordseite von West einer.


    Bezüglich Akku-Nachrüstung hilft es Wechselrichter zu installieren, die um eine Batterie und Batteriewechselrichter erweiterbar sind, z.B. SMA, oder montier später ein DC gekoppeltes System.


    Bei einer AC Koppelung kann es hilfreich sein, direkt einen Anschluss für den Batteriewechselrichter im Schaltschrank vorzubereiten. Dann muss man später nichts mehr großartig umklemmen im Schaltschrank.

    man muss die Abgabe auf den Eigenverbrauch aber nur bezahlen, wenn man die Anlage kommerziell mit Einspeisung, Abschreibungen etc. betreibt.

    Betreibt man die PV privat ohne Überschusseinspeisung oder Abschreibungen etc., dann fällt keine Steuer an.


    Wohne ich in einer firmeneigenen Wohnung meiner Firma, muss ich auch geldwerten Vorteil versteuern.

    Sonst gibt es bei uns USA Verhältnisse oder Guernsey-Verhältnisse.

    Haus, Boot, Auto, Kreditkarte kommt alles von den Cayman Islands oder Channel Islands. Es hat nur einen Kunden und der bekommt alles umsonst. Steuer werden keine! bezahlt.


    Lewis Hamilton besitzt eine Fluggesellschaft mit einem Flieger auf einer der Kanal-Inseln. Er ist einziger Kunde und die Buzze macht nur Verluste. Trotzdem fällt z.B. keine Mehrwertsteuer auf den Bomber an, da es ja eine kommerzielle Airline ist. Bei uns ginge das nicht, an den diversen Seltsam-Finanzplätzen schon.

    In der Schweiz kann man aber auch die Kreditzinsen als Privatmann komplett von der Steuer absetzen und die Steuern sind auch so auf einem sehr niedrigen Niveau im Vergleich zu D.

    Die Krankenversicherung ist einkommensunabhängig und hat eine obligatorische und in einem Rahmen wählbare Selbstbeteiligung. Für Geringverdiener ist das schlecht, für den Rest gut.

    Die Kosten für Güter etc sind sehr hoch. Das ist aber eher dem Lohnniveau geschadet.

    Insgesamt hat das zur Folge, dass der Mieteranteil an den Haushalten eher hoch ist.

    Eine PV Anlage bar zu bezahlen macht meist wenig Sinn. Mir fällt spontan kaum ein legaler Grund ein.

    Man bekommt Sie bis zu 100% finanziert zu teils unter 1% pa. Diese Zinsen kann man dann auch noch voll steuerlich geltend machen. Damit steigt die Rendite auf das Eigenkapital bei 100% auf unendlich :-)

    Mit dem Cash kann man dann sinnigeres machen bezüglich investment.

    Es könnte halt sein (wird so sein), dass z.Z. kein Hersteller auf seinen Akkus länger sitzen bleibt. Daher fallen auch die Preise nicht so in dem Maße wie bei einem großen oder gar Überangebot. Seller's market.


    Es hat ja einen Grund, dass z.B. Hyundai/Kia mit seinem Kona den Markt nicht überflutet. Die machen Verluste mit jedem Verkauf wegen der teuer eingekauften Batterien in Verbindung mit dem relativ günstigen Verkaufspreis. Deshalb baut man nicht so viele davon und nimmt einjährige Lieferzeiten in Kauf. Fuß im Markt, aber Verluste minimieren lautet das Motto.

    Ich hatte am trübsten Tag bisher, dem 18.11., 5.83 kWh erzeugt.

    Im November waren es bisher 480 kWh bzw, im Mittel ca. 22 kWh pro Tag. Die Autarkierate liegt im November z.Z. bei 83%.


    Mit 6 kWh gewinnt man keinen Blumentopf mehr, aber 30% des Hausbedarfs waren immer noch drin.

    Mit Wärmepumpe und E-Auto ist das natürlich so gut wie nichts mehr.